Hoppla – das ging schnell: Wie soeben bekanntgegeben wurde, hat sich Brioni von seinem Creative Director Justin O’Shea getrennt – „einvernehmlich“, wie man der Pressemitteilung entnehmen konnte.
Die Herbst/Winter-Kollektion für 2017 wird nicht über den Runway geschickt, sondern – für Brioni sehr gewohnt – im Showroom in Mailand präsentiert.
News
Auch wenn Kopenhagen immer eine Reise wert ist, wird folgende Nachricht den ein oder anderen Leser aus Hamburg freuen: Das dänische Möbelkaufhaus Illums Bolighus, eröffnet – passend zum 75 jährigen Jubiläum – seine erste deutsche Filiale. Als Standort wurde der Neue Wall 54 in Hamburg auserkoren, also dort, wo lange Zeit Habitat beheimatet war …
(Bild: Hans Olav; CC BY-SA 3.0; beschnitten)
… und – nicht zu vergessen – wenig später im Oberhausener Einkaufszentrum CentrO. Zwar betreibt die Kette im Oberpollinger in München, im Berliner KaDeWe und in Karstadt in Hamburg schon Shop-in-Shop-Fillialen, doch die Verkaufsfläche und – wenn man ehrlich ist – die Auswahl ist dort jeweils sehr beschränkt.
Der erste „richtige“ TOPSHOP/TOPMAN-Store eröffnet nun also am 17. November 2016 in der Galeria Kaufhof am Berliner Alexanderplatz – also thematisch passend in Rufweite von Primark. Die Eröffnung des zweiten deutschen Geschäfts folgt dann am 24. November im CentrO.
(Berlin, Mitte, Brunnenstrasse 19-21, Kaufhaus Jandorf; Foto: Beek100; CC BY-SA 3.0)
800 Besucher hatten 2007 das Vergnügen, bei der ersten Mercedes-Benz Fashion Week Berlin sage und schreibe elf Schauen während der vier Tage zu besuchen. Heute, also neun Jahre später, wünscht sich mancher, dass nur noch elf Schauen an einem Tag präsentiert werden. Dann hätten wir halt keine Berliner Fashion Week sondern nur noch einen Berliner Fashion Day, was aber durchaus reicht, allen wesentlichen Designern genug Raum zu bieten.
Heute nun gab die IMG den neuen Veranstaltungsort der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin bekannt. Die Herbst/Winter 2017 Schauen werden im Kaufhaus Jandorf in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte stattfinden.
(Bild: Willy Vanderperre)
Es wurde schon lange gemunkelt, heute wurde es bestätigt: Raf Simons wird der neue Kreativdirektor bei Calvin Klein. Es gibt viel zu tun für den Designer, denn ist zukünftig weltweit für die „kreative Strategie“ der Marke Calvin Klein verantwortlich, zu der auch die Marken Calvin Klein Collection, Calvin Klein Platinum, Calvin Klein, Calvin Klein Jeans, Calvin Klein Underwear und Calvin Klein Home gehören.
In Simons‘ Stellenbeschreibung steht auch, dass er in alle Aspekte der Planung, des weltweiten Marketings und der Kommunikation eingebunden wird. Simons erste Kollektionen für Calvin Klein wird im Herbst 2017 präsentiert. Unterstützt wird der Belgier von Pieter Mulier, der den Posten des „Creative Directors“ übernimmt und die kreativen Visionen des Designers umsetzt. Gleichzeitig wird Mulier die Verantwortung über die einzelnen Designteams innerhalb der Marke Calvin Klein übernehmen.
(Bild: Screenshot Tuesday Bassen; Instagram)
Kennt jemand von Euch Tuesday Bassen? Nein? Macht nichts, ich auch nicht. Findige Designer bei Zara scheinen die Künstlerin hingegen zu kennen. Vielleicht nicht persönlich, aber zumindest einige der Entwürfe der Amerikanerin sind dort so sehr bekannt, dass man sich stark bei dem Inditex-Unternehmen von ihr – nunja – „inspirieren“ lassen hat. Man könnte sogar sagen: Zara hat sich an den Designs einiger Broschen bedient. Eben diesen Vorwurf macht Bassen nun der Textilkette per Instagram, Twitter und Co.:
(Bild: Noel Richter)
Schreien wir jetzt alle vor Glück? Wohl kaum. Am Montagabend stellte Zalando in Berlin das neue „Bread&Butter by Zalando“ Konzept vor. Carsten Hendrich (Vizepräsident Brand Marketing) präsentierte den anwesenden Gästen das, was die Besucher des Events im September 2016 erwartet. Viel lieber wäre mir allerdings gewesen, er hätte Bilder und Ergebnis des ursprünglich angedachten Wohltätigkeitsfestivals zugunsten von Flüchtlingen präsentiert.
Stattdessen sprachen auf der anschließenden Panel-Diskussion Experten aus der Fashion und Digital Industry wie Dirk Schoenberger (Creative Director Adidas), Jeremy Tai Abbott (Creative Evangelist Google), Matt Chlebek (Music Curator Boiler Room) und Marina Hoermanseder (Designerin) über die Entwicklung der Modeindustrie und der Verknüpfung von Mode, Musik, und Trends in Zeiten der Digitalisierung ein.
(Bild: Courtesy of Brioni)
Brioni präsentiert die erste Kollektion von Creative Director Justin O’Shea am 04. Juli 2016 während der Haute Couture Schauen in Paris. Brioni ist also das dritte Kering-Label, das nicht mehr nach dem traditionellen Schauenkalender präsentiert. Pünktlich zum 50. Jubiläum entschied sich Bottega Veneta, ähnlich wie Gucci, die Herren- und Damenkollektion für Frühjahr/Sommer 2017 in einer gemeinsamen Schau zu präsentieren.
(Francisco Costa; Bild: Calvin Klein)
Richtig gelesen: Francisco Costa und Italo Zucchelli verlassen im Zuge einer neuen Markenstrategie Calvin Klein Collection. Was nun die neue Strategie beinhaltet, wurde auch gleich bekannt gegeben: alle Marken von Calvin Klein werden zukünftig unter einer „kreativen Vision“ vereint. Calvin Klein folgt also dem Label Burberry, das seit diesem Jahr die Linien Burberry Prorsum, Burberry Brit und Burberry einheitlich unter dem Label Burberry verkauft.
(Bild: Glen Luchford/ Gucci)
… leider etwas zu spät, denn die Kampagne läuft nicht mehr.
Aber von Anfang an: Am 15. Dezember letzten Jahres war auf der Homepage der TIMES ein Clip von Gucci zu sehen, in dem ein darin gezeigtes Model „ungesund dünn“ aussehe – so zumindest die Meinung der britischen Werbeaufsichtsbehörde „Advertising Standards Authority“ (ASA). Das Model – zu sehen am Ende des Clips – trug ein langes Kleid, sodass nur Unterschenkel, Knöchel, Hals und Kopf sichtbar waren. Die ASA bewertete das Verhältnis zwischen Oberkörper und Arme als unpassend. Durch die Pose würde der Oberkörper optisch verlängert und ihre Taille akzentuiert werden, sodass das Model zu dünn wirkt. Der Schatten um die Augen würde hingegen das Gesicht hager machen. Insgesamt zog die ASA also den Schluss, dass der Clip unverantwortlich sei und zukünftig nicht mehr gezeigt werden darf. Das hätte Gucci sicher auch ohne das Urteil nicht mehr gemacht, denn es handelt sich um eine Kampagne zur Cruise-Collection 2016.
