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Accessories Männermode

Alles kommt wieder: Auch der Fuchsschwanz

(Waschbär- bzw. Fuchsschwanz-Anhänger von Raf Simons; Bild: LN-CC)

Jetzt, wo wir alle zu Hause sitzen und gegen beginnende Lethargie ankämpfen, fallen Instagram- und Facebook-Challenges jeglicher Coleur auf nährstoffreichen Boden. #Tuxedochallenge? Ich bin dabei! #Childhoodchallenge? Aber gerne doch! Das Gute daran ist, dass man – neben, nun ja, niedlicher Kinderfotos auch mit den modischen Stilsünden längst vergangener Jahrzehnte konfrontiert wird. Das, was damals der heißeste Scheiß war, hat zum Teil heute noch eine ästhetische Berechtigung. Der Fuchsschwanz ist so ein Beispiel. Früher hing er am Fahrrad oder als Schlüsselanhänger an der Jeans, später wurde er verpönt.

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Hermès verzichtet auf staatliche Unterstützung während der Corona-Krise

Es gibt verschiedene Ansätze, wie man als Unternehmen der Corona-Krise begegnen kann: Einige zeigen sich solidarisch und engagieren sich auf verschiedenen Ebenen, andere wollen die Miete nicht zahlen (und rudern dann zurück, weil sie sich selbst ins Auge eines Shitstorms katapultiert haben). Gerade in der aktuellen Situation ist es angebracht, sich seiner Unternehmensverantwortung bewusst zu sein, denn egal, was hergestellt oder verkauft wird, es hat Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Mitarbeiter.
Hermès ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird weiterhin – getreu der humanistischen Kultur und der Verpflichtung als verantwortungsvoller Arbeitgeber – das Grundgehalt der 15.500 Mitarbeiter zahlen, ohne auf zusätzliche staatliche Unterstützung durch die jeweiligen Länder zurückzugreifen. Doch nicht nur das.

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Mey produziert Mund- und Nasenschutz

Was für verrückte, beklemmende und surreale Zeiten: Ich möchte an dieser Stelle gar nicht mein Herz auszuschütten und würde außer einem minimalen Lagerkoller ehrlicherweise nichts Schlimmes hervorbringen. Klar, es ist alles ziemlich unpassend und alles andere als cool, aber im Vergleich zu anderen Menschen – die wirklich existenzielle Probleme plagen – habe ich wirklich 0% zu meckern. Ich muss einfach im Home Office sitzen und ausharren, das ist nun wirklich nicht zu schwer. Vor allem nicht im direkten Vergleich zu den vielen helfenden Händen, die unseren Alltag beim Arzt, Supermarkt, etc. am Laufen halten. Ich habe mir vielmehr zur Aufgabe gemacht, dass man mehr Bühne denjenigen gibt, die in dieser schwierigen Zeit Hoffnung schenken und wortwörtlich anpacken.

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Podcast

Podcast-Tipps: Hermès, Belstaff und Gucci

(Gugu Mbatha-Raw im Gespräch mit Scarlett Curtis; Bild: Gucci)

Ein Großteil der Horstson-Leser (und übrigens der Horstson-Autoren) befindet sich aktuell im Home Office. Das, was anfangs sogar ein wenig lustig war, entwickelt sich spätestens in der zweiten Woche zu einer kleinen Herausforderung.
Damit einem zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir hier zwei Podcast-Tipps, die die Zeit des Wartens auf das Ende der Ausgangsbeschränkungen vielleicht etwas verkürzen.

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Music

Back to the roots – The Killers x „Caution“

(Bild: Olivia Bee)

Zugegeben waren die letzten Alben der Killers eher dürftig und zumindest ich habe mir die Zeiten von „Hot Fuss“ oder sogar „Day & Age“ zurückgewünscht. Mit „Caution“ ist die dreiköpfige Band nun zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Weniger zu den edgy „Smile like you mean it“- Wurzeln als zu den poppigen „Human“ Wurzeln, aber das macht nichts.

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Prints for Good: Giampaolo Sgura startet Initiative zur Unterstützung von italienischen Krankenhäusern

(Bild: Prints for Good / Giampaolo Sgura; Instagram)

Viele Firmen starten wegen der andauernden Corona-Krise Initiativen, um Krankenhäuser zu unterstützen. Der italienische Fotograf Giampaolo Sgura schließt sich der Idee an: Die von ihm gegründete Initiative Prints for Good sammelt Geld, um bedürftige Krankenhäuser in der Region Apulien, Italien, zu unterstützen.
18 verschiedene Bilder kann man bei „Prints for Good“ kaufen – darunter Fotos der legendären „Like a Doll“-Serie, die Giampaolo Sgura für die italienische Vogue produziert hat.

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Mango spendet zwei Millionen Schutzmasken

(Toni Ruiz, Mango-CEO; Bild: Courtesy of Mango)

Vor wenigen Tagen berichtete die Textilwirtschaft, dass Toni Ruiz, der CEO des spanischen Fast-Fashion-Unternehmens Mango, während der Corona-Krise in Spanien auf „jegliche Vergütung“ verzichtet. Nun zieht das gesamte Unternehmen nach und spendet zwei Millionen Schutzmasken, um den Vormarsch von COVID-19 zu bekämpfen.
Die Masken wird das Unternehmen entsprechend der Vorgaben des spanischen Gesundheitsministeriums an die verschiedenen Krankenhäuser in Spanien verteilen, um damit einen Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

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Kampf gegen Coronavirus: H&M produziert Schutzausrüstung

(Bild: Courtesy of H&M)

Die H&M Group hat sich vorgenommen, sich für den Kampf gegen die COVID-19 Pandemie einzusetzen und Schutzausrüstung herzustellen. Die Kleidung wird anschließend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Krankenhäusern und im Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt.
Nun sind die Lieferketten eines Fast-Fashion-Unternehmens etwas länger, als zum Beispiel bei LVMH, insofern ist in der Pressemitteilung auch nur von „schnellstmöglich“ zu lesen.

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News

Daniel Arsham für Dior: „Je Suis Couturier“

(Daniel Arsham: Future Relics für Dior; Bild: Courtesy of Dior)

Für die Präsentation der Sommerkollektion lud Kim Jones den Amerikaner Daniel Arsham ein, das Setdesign zu gestalten. Aus dieser Zusammenarbeit mit dem zeitgenössischen Künstler sind überdimensionale Dior-Skulpturen bzw. -Objekte entstanden.
Nun lassen sich die skulpturalen Werke von Daniel Arsham natürlich nicht 1:1 auf die Entwürfe von Kim Jones projizieren – bei einer Zusammensetzung aus Gipszement und Kristallquarz ist das schlicht nicht möglich. Insofern verwunderte es nicht, dass sich die „erodierenden Artefakte“ anfangs „nur“ beim Setdesign und später dann als Druck auf Sweatshirts und Sneakern wiederfanden.

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Music

Brian & Roger Eno x „Mixing Colors”

Warum die Songs auf “Mixing Colours“ so wunderschön und in meinen Augen nachvollziehbar sind? Weil das Album fast ausnahmslos in Zügen entstanden ist. „Ich sitze mit Computer und Kopfhörern im Zug, und die Stücke sind für mich die perfekte Musik auf meiner Reise.“, sagt Brian Eno über das Album. Und genauso wie es entstanden ist, spiegelt sich das Motiv des Zuges auch in den sieben für das Album produzierten Filme wider. Eben so, als würde man selber aus dem Fenster schauen und die Landschaft vorbeiziehen sehen.

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