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Daniel Arsham für Dior: „Je Suis Couturier“

(Daniel Arsham: Future Relics für Dior; Bild: Courtesy of Dior)

Für die Präsentation der Sommerkollektion lud Kim Jones den Amerikaner Daniel Arsham ein, das Setdesign zu gestalten. Aus dieser Zusammenarbeit mit dem zeitgenössischen Künstler sind überdimensionale Dior-Skulpturen bzw. -Objekte entstanden.
Nun lassen sich die skulpturalen Werke von Daniel Arsham natürlich nicht 1:1 auf die Entwürfe von Kim Jones projizieren – bei einer Zusammensetzung aus Gipszement und Kristallquarz ist das schlicht nicht möglich. Insofern verwunderte es nicht, dass sich die „erodierenden Artefakte“ anfangs „nur“ beim Setdesign und später dann als Druck auf Sweatshirts und Sneakern wiederfanden.

Nun lanciert Dior eine Kleinserie von Gegenständen, für die sich Daniel Arsham vom Büro-Interieur des Firmengründers – wie von seiner Uhr oder dem Buch „Je Suis Couturier“ von 1951, das sich ein erodiertes, mit kristallen besetztes Schmuckkästchen verwandelt hat – inspirieren ließ und im Stil seiner künstlerischen Reihe ‚Future Relics‘ neu interpretiert.

Die Skulpturen sind teilweise von der Zeit gezeichnet und wie die Spiegelungen einer fernen Ewigkeit mit Quarzkristallen verziert. Jedes ‚Future Relic‘ wurde in den New Yorker Ateliers von Daniel Arsham von Hand gefertigt – was dann auch die strenge Limitierung und den Preis von 8.000 Euro erklärt: Pro Design wurden lediglich 100 Exemplare hergestellt.

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