Wo ist Tilda Swinton, Leute … und warum sieht Toni Garrn plötzlich ganz anders aus?
Gleicher Ort, anderer Look, neue Kollektion und neues Team … auch bei Pringle Of Scotland hat man nach neuen Gesichtern gesucht und einen der Veteranen unter den Männermodels, Werner Schreyer, und die mir bisher vollkommen unbekannte Actress Sophie Kennedy Clark gefunden … die ich auf den ersten – viel zu schnellen Blick – für Toni Garrn hielt. Sagt bloß, liebe LeserInnen, ihr kanntet sie schon!??!!
Allgemein
Weil es diesmal viele Männersachen in der Paris-Dallas Kollektion gibt und jeder Junge eh ein Cowboy sein möchte, gibt es die Herrenlooks der Chanel Métiers d’Art 2014 bei uns gesondert zu sehen.
Karl Lagerfeld streut ja immer wieder einige Entwürfe für Männer in seine Prêt-à-porter Kollektionen für das Pariser Traditionshaus ein, aber diesmal ist das, was Brad Kroenig, Jake Davies, Sébastien Jondeau und der kleine Hudson Kroenig tragen, fast den Entwürfen für die Frauen ebenbürtig. Dallas Look für Männer, Pionier- und Planwagen-Charme inbegriffen. Die Domäne, die Ralph Lauren innehat, würzt Lagerfeld jetzt mit feinster Handwerkstradition!
Aufmerksame Horstson Leser werden es wissen: mindestens 2 Autoren von uns sammeln Broschen – bevorzugt von Chanel, aber auch von Yves Saint Laurent, Sonia Rykiel, Carven, Lagerfeld und und und hat sich im Laufe der Jahre so allerlei angesammelt, womit sich Cardigans, Smokings, Jeansjacken & Co. aufpimpen lassen. Nur von Louis Vuitton haben wir nichts in unseren Sammlungen – bis jetzt. Gestern habe ich im Showroom des französischen Labels (Bericht folgt) diese 3 Prachtstücke entdeckt: ein Brezel, ein Herz und ein Verkehrsschild sind in der aktuellen Herren-Kollektion (und mir bisher völlig entgangen) und hoffentlich bald an meiner Jeansjacke …
Ich bin sehr auf eure Meinung gespannt!
Manchmal findet sogar Horst das ganz cool, dass er Horstson und keinen anderen Blog aus der Taufe gehoben hat … hier kann man schon morgens um 09:00 Uhr in High-Fashion, Juwelen und ähnlichem Luxus schwelgen, ohne dass einem gleich die Fetzen um die Ohren fliegen, weil so ein Bericht die Breaking News eines Vertikalen verdrängt, ich mal wieder nichts davon mitbekommen habe, dass Herr Persson „gepupst“ hat und so weiter …
Was kümmert es mich, liebe LeserInnen, was gerade bei & Other Stories rauf und runter läuft, das sehe ich ja ohnehin mit einem halben Auge, wenn ich kurz scanne, wo hin die geschätzten Mit-BloggerInnen schielen, weil sie denken, That’s Style!
Am Dienstag zeigte Karl Lagerfeld im Fair Park in Dallas im Dekor einer Rodeo Halle die Métiers d’Art Kollektion 2014 Paris-Dallas für Chanel. Dallas ist die Stadt, in der Coco Chanel nicht nur den „Modeoscar“ von Stanley Marcus, dem Inhaber des Department Stores Neiman-Marcus, überreicht bekam, sondern auch die Stadt ihres Comebacks im Jahre 1954.
Texas, der Staat, in denen Ölmilliardäre, die, wie wir dank des Films „Giganten“ mit James Dean und Elisabeth Taylor wissen, vom Himmel fallen und Cowboyhüte und Boots zum Anzug getragen werden, bildet nicht nur die Kulisse, sondern auch die Inspiration für die Kollektion, die sämtliche handwerkliche Künste der Paraffections Ateliers von Chanel nutzt.
Zusätzlich zu den schon seit Jahren unter dem liebevollen Dach von Chanel geförderten Betriebe, Lesage, Causse, Massaro, Montex, Lemarié, Desrue, Goossens und Barrie Knitwear, hat Chanel jetzt auch den Ledergerber Bodin Joyeux, der die feinen Lammleder für die Handtaschen des Hauses zuliefert, gekauft. Die Métiers d’Art Kollektion ist eine Art Kür, die seit 2004 als Pre-Fall Kollektion die halbe Welt bereist hat. Es sind Reisen, die bei Karl Lagerfeld im Kopf stattfinden und die er auf die Zeichen und Ikonen des Hauses übersetzt. Nach New York, Tokio, London, Bombay, Moskau, Byzance, Shanghai und im letzten Dezember dann schließlich das schottische Edinburgh, ist man jetzt in der texanischen Hauptstadt angekommen.
Dallas, die Stadt J.R. Ewings, von Miss Ellie und Jock, Pam und Bobby oder der charmanten Lucie, zeigt auf der einen Seite sein modernes Gesicht, ist aber in den Traditionen und den Einflüssen von der Indianerkultur und Cowboyromantik geprägt. Genau das sind die Einflüsse, die in eine große Trommel geworfen und mit dem Grundstil der Rue Cambon gemixt wurden. Die Tweed Kostüme des Openings orientieren sich an der Form der Comeback-Kollektion von 1954. Knappe Sakkos mit Revers, gerade geschnitten und mit leicht ausgestelltem Rock, fallen locker um die Figur der Models. Genau der Typus von Kostüm, der die Amerikaner in den 50er Jahren im Sturm eroberte und die Vormachtstellung von Chanel in wenigen Saisons zurückbrachte.
Ein Feuerwerk des Pionierstils, gemixt mit Navajo Mustern und Plaidröcken-Double – RL goes Chanel. Weitere Highlights waren die „Laura Ingalls kleine Farm“-Volant Kleider, Western Boots, Stars & Stripes Cashmere Tücher. Kunstvoll gestickte „Kashina“ Jacken werden zu Spitzenblusen und handgewebten Plaidröcken kombiniert. Gegensätze von Couture und Folk-Elementen, die typisch amerikanisch sind, werden im Handumdrehen zum unverwechselbaren Chanel Look. John Wayne Hemden werden zu Kleidern, genau wie die Uniformen der Bürgerkriegs-Pioniere, die kurzerhand in elegante, mit Tressen versehene Cocktailkleider verwandelt werden. Extrem stark ist der Cashmere-Strick, egal ob klassischer Cardigan oder handgestrickte Outdoor Ethnik Teile – Casual Strick gewinnt an Bedeutung im nächsten Winter …
Bei den Abendkleidern fallen vor allem die von Chanels Paraffection-Atelier Lognon zur Meisterschaft gebrachte Technik des Plissierens auf. Nicht nur, dass Organza und Organdi kunstvoll in Falten gebügelt wird – Chanel appliziert damit, wie bei der Stickerei, auch kleine Streifen zu einer Art Kaleidoskop-Motiv und an Origami erinnernde Muster. Navajo Muster, mit der Raffinesse der Pariser Couture in Marmorfarben übersetzt, ziehen alle Register des Handwerks.
Bei den Accessoires dominieren Gadgets, wie Ölfass-Taschen und Strass besetzten Revolvern und Gewehren. Patronen-Taschen mit Silbertokens erinnern an die Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Hopi Schmuck und mit Halbedelsteinen besetzte Armreifen, Filigransilber und typischer Indianer Schmuck werden à la Chanel kombiniert.
In der Paris-Dallas Kollektion gibt es, wenn man genau hinschaut, eigentlich fast nur sehr tragbare Sachen. Karl Lagerfeld vermag es, nicht nur spektakuläre Themen Kollektionen zu schaffen, sondern jedes Stück zu einem ewigen Klassiker werden zu lassen. Viele „Must haves“ sind in der Paris-Dallas Kollektion, die jedes Chanel LiebhaberInnen Herz höher schlagen lassen – auch wenn man nicht ein großer Rodeo Liebhaber ist.
Nächstes Jahr im Mai, wenn die Kollektion in die Boutiquen kommt, werden wir, mit Kristen Stewart als Model, fotografiert von Karl Lagerfeld, die Kampagne zur Métiers d’Art Kollektion sehen. Kristen Stewart ist für Lagerfeld die Frau, die den Dallas-Stil perfekt repräsentiert.
Egal ob Paris, Berlin oder London – ich bin sehr gespannt auf die ersten „Cowgirls“ à la Chanel, die unsere Straßen zieren werden. Ponchos, Plaidjacken und Indianerschmuck werden sicherlich in vielen Kollektionen bei den bekannten Filialisten in den nächsten Saisons auftauchen. Die handwerkliche Perfektion und die Raffinesse der gezeigten Stücke kann aber keiner erreichen, denn die Ateliers von Chanel verfügen über ein unglaubliches Know-how, das in Generationen gewachsen ist.
Vor der Schau wurde in einem mit Cadillacs und Straßenkreuzern gespickten „Drive Inn“ der neue Film von Karl Lagerfeld gezeigt – „The Return“, in deren Hauptrolle Geraldine Chaplin brilliert:
Chanels Comeback hätte man an keinem passenderen Ort zeigen können als im stürmischen Dallas dieser Tage, denn rasant war Mademoiselle in allen ihren Facetten und die Aufbruchstimmung der Paris-Dallas Kollektion hätte ihr bestimmt gefallen.
Eine solche Kollektion, mit über 90 Durchgängen, der akribischen Detailarbeit bei der Prêt-à-porter und den Accessoires, bedeutet selbst für ein Haus wie Chanel einen Kraftakt. Keine Nuance bleibt dem Zufall überlassen, alles ist perfekt und die Visionen von Karl Lagerfeld sind eins zu eins umgesetzt, um mit Leichtigkeit zu erscheinen. Welch ungeheuer harte Arbeit hinter jedem Stück, jedem Material, der Verarbeitung oder der Organisation liegt, vermag kaum einer einzuschätzen – aber genau das zeichnet ja die Meisterschaft aus …
„High Noon“ bei Chanel mit der Paris-Dallas Kollektion!
We Love Bruce Weber & Moncler x American Indian College Fund x Hamburg trägt jetzt Moncler
Posted on 12. Dezember 2013„Let’s imagine the day when a renegade cowboy, a Native American teacher, a basketball hot-shot and an old-school astronaut ride together to the MOON, sharing their love and respect for everything beneath the stars.
Moncler has joined me in making a donation to the American Indian College Fund.“ Bruce Weber
Keine Lust auf Luxus? … Zalando bald wieder ohne Onlineshop-EMEZA
Posted on 11. Dezember 2013Wenn Aufwand und Ergebnis in einem schlechten oder ungünstigen Verhältnis stehen, dann nannte man das früher: Miese machen!
Aber dann begann auch in Deutschland die neue Zeitrechnung, Venture Capitalists und ganz normale Investoren entdeckten ihre Liebe zu Internet-Entrepreneuren (ich weiß, da gibt es auch viele solche, die ihr Geld in andere als webbasierte Projekte stecken …), und so begab es sich, dass wir die große Ehre haben, bei Zalando shoppen zu können … und weil man auch die „Luxusbienen“ unter uns überglücklich machen wollte, gingen die „Drei von der Tankstelle“ zu Beginn des noch laufenden Jahres mit dem Luxus-Online-Shop EMEZA ins Rennen, oder zumindest damit, was die jungen Entrepreneure für einen Luxus-Onlineshop halten.
Dass das nur schief gehen konnte, war jedem klar, der die Seite einmal kurz diagonal gescannt hat. Viel zu wenig Auswahl, alte Teile und ein nicht ganz glücklicher Webauftritt, dem ausgerechnet das absolut unverzichtbare Nonplusultra allen Handelns mit Waren fehlte: Der Warendruck!
In knapp 40 afrikanischen Staaten steht Homosexualität unter Strafe, in Ländern wie Nigeria & Mauretanien droht die Todesstrafe und ganz aktuell hat das oberste Verfassungsgericht in Indien ein Urteil aufgehoben, nachdem es in Indien erlaubt ist, mit seinem Partner des gleichen Geschlechts Sex zu haben. < In Russland, das hat sich hoffentlich nicht nur bis zu Herrn Gauck rumgesprochen, ist Homosexualität zwar nicht offiziell verboten, durch die kruden Gesetze, die die Duma durchgesetzt haben, wird Homosexuellen auch dort das Leben nicht leicht gemacht. In Deutschland sieht der Umgang mit Homosexualität zwar auf den ersten Blick viel toleranter aus, doch es ist trügerisch und nicht ohne Grund ist "Schwule Sau" eine der gebräuchlichsten Schimpfwörter nicht nur auf den Schulhöfen von "problematischen" Schulen und der Kraftausdruck "No Homo" wird viellerorts als total normal empfunden. Es sieht also im Jahre 2013 nach Christi zappenduster mit der gesellschaftlichen Toleranz von "Andersartigkeit" aus. Um so mehr freut mich eine Aktion, die die GQ gestern Abend ins Leben rief: Das Männermagazin ließ heterosexuelle Stars sich küssen und versteht es als Zeichen gegen Intoleranz. Mitgemacht haben Herbert Grönemeyer, August Diehl, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, Kostja Ullmann, Ken Duken, Moses Pelham und Thomas D sowie die Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann und fotografiert wurden die Stars von Felix Krüger. Ich zolle diese Aktion meinen Respekt und hoffe, dass die GQ in möglichst viele Hände gerät und zum Nachdenken und Nachmachen anregt.
Wenn der Schnee leise rieselt und hölzerne Engel durch die Lüfte fliegen … dann ist Weihnacht in Sachsen …
Posted on 11. Dezember 2013Dieser Artikel entstand mit freundlicher Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen
Was ein Striezel ist, das wisst ihr doch hoffentlich alle? Meiner Erfahrung nach hat da zwischen Bayern und der Nordseeküste aber jeder Bundesbürger ein anderes Bild vor Augen, und auch in Dresden ist der Dresdener Christstollen (seit 1474), der auch dem 579. Striezelmarkt (seit 1434 auf dem Altmarkt in Dresden) den Namen, gibt, kein von Hand geflochtener Hefezopf (wie in Bayern und auch in Wien) … Aber egal, als der älteste und sicher einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Republik zum ersten Mal veranstaltet wurde, bestand Deutschland noch aus geistlichen, weltlichen und Kurfürstentümern, Leonardo da Vinvi war noch nicht geboren und Michelangelo Buonarotti, der im März 1475 zur Welt kam und das für damals (und heute) biblische Alter von 88 Jahren erreichte, hätte theoretisch schon vom Dresdener Stollen essen können, der ursprünglich ja so etwas wie Brot war …
Designermode mit Ablaufdatum … oder Schwuppsdiwupps, das war Marant pour H&M
Posted on 10. Dezember 2013Manche Verbindungen halten länger, andere wiederum scheinen das Verfallsdatum von verderblicher Ware zu haben, wären also besser im Kühlregal aufgehoben gewesen. Seit Donnerstag, 5. Dezember 2013, gibt es Marant pour H&M in den Läden von H&M nicht mehr. Auch online ist diese „Exklusivabteilung“ dicht. Aber nicht etwa, weil die Teile der heißen Kooperation nach drei Wochen (Verkaufsstart am 14. November 2013) schon ausverkauft gewesen wären, sondern vermutlich aus strategischen Gründen. ‚Vermutlich‘ nenne ich das nur, da wir keine Lust drauf haben, einen der gefühlt dreiundzwanzig Top-Lawyers der Schweden näher kennenzulernen, aber es mutet schon seltsam an, dass sich just nach 3 Wochen Abverkauf sämtliche Restbestände, von denen es zumindest Online noch einiges gab, scheinbar in Luft aufgelöst haben …







