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Pringle Of Scotland x Werner Schreyer und das Toni Garrn Lookalike x was nur wir über Nessie wissen

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Bild: Roe Ethridge

Wo ist Tilda Swinton, Leute … und warum sieht Toni Garrn plötzlich ganz anders aus?
Gleicher Ort, anderer Look, neue Kollektion und neues Team … auch bei Pringle Of Scotland hat man nach neuen Gesichtern gesucht und einen der Veteranen unter den Männermodels, Werner Schreyer, und die mir bisher vollkommen unbekannte Actress Sophie Kennedy Clark gefunden … die ich auf den ersten – viel zu schnellen Blick – für Toni Garrn hielt. Sagt bloß, liebe LeserInnen, ihr kanntet sie schon!??!!
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Bild: Roe Ethridge

Wer wie ich Nymphomaniac (Lars von Trier) und Philomena (Stephen Frears) trotz der wichtigen Regisseure und tollen Casts noch nicht gesehen hat, dem könnte es ähnlich ergehen. Aber das hole ich einfach noch nach. Nun, jedenfalls ist Sophie Kennedy Clark eine Nachwuchsschauspielerin aus Schottland und es dürfte wohl eher ihre passende Herkunft gewesen sein, die „das hübsche Kind“ zum Kampagnenmodel des Sommers 2014 von Pringle Of Scotland machte.
Dass der Old-Boy, Werner Schreyer, sich gut in solchen Klamotten macht, das sehe ich auch so. Da gab es doch vor einigen Saisons diese Kampagne für Louis Vuitton, in die hatte er auch gut reingepasst.

Wie der Header nur erahnen lässt, war man wieder im Ardkinglas House, in Loch Fyne, im tiefsten Schottland zugange. Etwas enttäuschend, dass Nessie wieder weit und breit nicht zu sehen ist … da kommen mir erstmals Zweifel, ob die gestochen scharfen Bilder des Ungeheuers nicht doch auf dem Rechner einer schottischen Werbeagentur mit Tourismus-Schwerpunkt entstanden sind.
Aber als Entschädigung sieht man leger-elegante Mode, die bis ins Detail stimmt und gefällt. Die weißen Teile zeigen ganz wunderbar, dass man auch schlicht und einfach gut angezogen auf der Höhe der Zeit modische Attitüde beweist … und schottische Mode ohne Tartan, also ohne Karos aller Arten, das wäre auch nichts, denkt Mr. Schreyer, zieht Mantel und Hose an …

Hier geht es zur kompletten Kollektionen für männliche Leser … und auch unsere LeserInnen kommen nicht zu kurz. Bei Pringle Of Scotland gab es ja jüngst einen Designerwechsel, Massimo Nicosia folgte auf die Vorgänger Alistair Carr und Clare Waight Keller. Das Label muss ähnlich wie alle traditionell aufgestellten Modemarken einerseits seine Marken DNA, die seit 1815 auf Gestricktem (Twinsets) basiert, nutzen und auffrischen und gleichzeitig überraschend-moderne Akzente eines High-Fashion Labels im Wettbewerbskanon der mit Marken überbelegten Branche setzen, wie das zum Beispiel bei Burberry gelang. Man muss Massimo Nicosia dafür wohl noch etwas Zeit lassen, für mich geht die Erneuerung im Moment noch nicht weit genug. Aber es gibt sehr hübsche Teile, die ich mir mal aus der Nähe ansehen will …

Die von Roe Ethridge fotografierte Kampagne finde ich einfach nur ordentlich und nett, auch da ist noch viel Luft nach oben. Man hatte sich schon mit besserem (und der wunderbarern Tilda Swinton!) profiliert. Roe Ethridge hätte ich eher für szenige oder anderweitig spezielle Fotos im Studio genommen (sein Licht bei Studio-Portraits erinnert mich angenehm an Rennio Maifredi).

Oder seid ihr da etwa anderer Meinung, liebe LeserInnen und wisst ihr mehr über Nessie?

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  • Horst
    15. Dezember 2013 at 11:26

    Sophie Kennedy Clark ist mir nicht bekannt. Ich mag den Mantel, den der Schreyer auf dem Bild trägt, auch wenn ich die Gürtelbindung gerade nicht verstehe?!

  • Die Woche auf Horstson | Horstson
    15. Dezember 2013 at 12:10

    […] darf, bekommt hier ein paar Ideen geliefert. Ich wünsche mir … 1) … den Mantel von Pringle. 2) … die DVD “Frühstück bei Tiffany“. 3) … Schmuck von Cartier. […]

  • Siegmar
    16. Dezember 2013 at 11:37

    Ich mag Pringle of Scotland und die Herrenkollektion gefällt mir ganz gut, bis auf dieses Pulli in Hose-Ding, das ist nicht tragbar. Werner Schreyer ist klasse und die junge Dame kannte ich auch nicht. Die Kampagne gefällt mir ebenfalls ganz gut.

  • Amory
    17. Dezember 2013 at 18:48

    Naja Pringle of Scotland gibt zwar nicht Modetrends vor, aber wenigstens folgt das Label auch nicht blind dem Strom. Die Kleidung ist durchaus modisch und junge ohne das altbewährtes oder traditon vergesssen werden. (Nur it-pieces wie metallic mäntel und ein universal-erkennbares tartan muster gbt es nicht) Und verglichen mit burberry stimmt das Preisleistungsverhältnis noch einigermaßen, qualität ist gut und viele Stücke werden noch in UK hergestellt. Burberry hingegen beflügelt vom Hype und der Neuinszenierung ist einfach maßlos überteuert und produziert fast nur Asien ( außer Porsum, Mäntel..)
    Und Baileys Designs sind schick, aber auch nicht der Inbegriff von Innovation oder Handwerkskunst.
    Wer ähnliches bei Burberry bemängelt dem sei zu Daks geraten !!