
Tawaraya Boxring – 1981; Designer: Masanori Umeda; Bild via Stylefrizz
Ende der siebziger Jahre steckte die Möbel- und Designindustrie in einer tiefen Krise. Die Avantgardisten der sechziger und die psychodelischen Farben der siebziger waren durch und man orientierte sich an Post-Bauhaus und schwerfälligen Formen. Der Spaß schien aus dem Interieur Design raus und Italien, dass auf dem Sektor von Möbeln und Design führend war hatte, zwar den berühmten Salone de Mobile in Mailand, der übrigens nächste Woche nach wie vor stattfindet, aber die großen Creationen aus dem eigenen Land lagen schon etwas zurück. Carlos Mollino hatte in den fünfziger und sechziger Jahren Meisterwerke geschaffen. Auch so etwas wie das Graphische, gerade Design von Zanotta war in dem Land, wo die Zitronen blühen, erfunden worden. Nun stand man vor einem Wendepunkt. Die jüngeren Designer hatten den Funktionalismus gehörig satt und wollten etwas Neues und Modernes schaffen, dass aber mehr eigenes Profil und Witz hatte.
















