Manche Menschen wohnen etwas größer und opulenter, so auch Sao Schlumberger!
Sie war verheiratet mit einem der größten Ölmagnaten der Welt, Pierre Schlumberger, dessen Vorfahren aus Gubwiller in Frankreich stammten; aus einer Dynastie, die seit dem Ende des 19.Jahrhunderts, also dem Anbruch des Ölzeitalters, sämtliche technische Ausrüstung für Ölfelder und Bohrtürme lieferte.
Man kann sich vorstelle, dass das im Laufe der Zeit ein nicht nur lukratives sondern ein Millionengeschäft war. Eines der Familienmitglieder ging nach Amerika und leitete die amerikanische Firma des Schlumberger-Konzerns und heiratete 1961 Sao, die seitdem eine der größten Couture-Kundinnen der Welt ist.
Oktober 2011
… jetzt mal Butter bei de Fische: Wer soll das denn anziehen? Klar – nicht zuletzt auch Dank der recht anschaulichen Aufnahmen von Mert Alas und Marcus Piggott sehen die Models Daphne Groeneveld und Lindsey Wixson schon ganz doll in der bald kommenden Kollektion von Versace für den schwedischen Textildiscouter H&M. Aber wem steht ein solches Kleid oder ein solches Seiden-Ensemble jenseits einer Kleidergröße 36?
Nun denn – warten wir es weiter ab und zu den Versace Unterhosen für Männer übe ich mich in vornehmen Schweigen…
Kein Eisbär aber auch ganz niedlich – 29 „Louis Vuitton Creatures“ von Billie Achilleos bei Deyrolle Paris
Posted on 11. Oktober 2011Als Horstson Stammleser kennt ihr Deyrolle in Paris naturgemäß schon. Entweder wart ihr schon mal dort oder ihr habt Peters netten Bericht Deyrolle Paris – oder wo bekomm ich einen Eisbär her über das Kabinett der Tiere gelesen. Wenn nicht, holt das bitte jetzt nach ….
Nun hatte Louis Vuitton zur Feier der hundertjährigen Tradition in der Herstellung von Kleinlederwaren in die Ausstellungsräume von Deyrolle geladen, um 29 von der Künstlerin Billie Achilleos geschaffene „Louis Vuitton Creatures“ vorzustellen, die man zwischen die Exponate der Tierpräparate gesteckt, teilweise auch dazwischen versteckt hatte.
Und der Gewinner des diesjährigen ASVOFF GRAND PRIX ist: Elisha Smith-Leverock…
Bei dem ASVOFF GRAND PRIX werden alljährlich die besten mode-affinen Kurzfilme prämiert und Smith-Leverock konnte gleichermaßen die Jury und mich mit ihrem subtil-erotischen Werk (mit der britischen Bodybuilderin Kizzy Vaines in der Hauptrolle) überzeugen. Die Ästhetik und der Soundtrack des Films erinnern mich an den Glanz der späten 70er und frühen 80er Jahre – dem goldenen Zeitalter des weiblichen Bodybuildings…
The American Way Of Perfect Elegance – Teil I – Ralph Lauren Eveningwear
Posted on 11. Oktober 2011Wer von euch würde auch gerne mal in einer Maschine der Bundesregierung als Teil einer Wirtschaftsdelegation mit Wirtschaftsminister Dr. Fipsi Rösler mitfliegen? Möglicherweise hatte ja einer von euch schon mal das Vergnügen. Bitte meldet euch und erzählt uns davon.
Nun ja, wir werden ja regelmäßig übergangen und müssen uns weiterhin in Eigenregie um die globale Modeindustrie und deren Förderung bemühen. Und weil ich Amerika liebe und dort gerade Bedarf an etwas Wirtschaftsförderung herrscht, beginne ich meine kleine Reihe über die Modeindustrien der wichtigsten Märkte mit den identitätsstiftenden Modelabels der Vereinigten Staaten von Amerika. Da steht die Ikone Ralph Lauren ganz klar in der ersten Reihe.
…der Herzenbrecher ist in diesem Falle George Craig, seines Zeichens Vorzeige-Model und Freund von Emma Watson. Craig legte letzte Woche bei Burberry in München auf – da ich aber nicht im Süden der Republik wohne sondern in Hamburg, habe ich erst gestern Abend die Bilder der Eröffnung durchgeklickt und blieb bei obigen jungen Herren mit einer Frisur, bei der meine Mutter beide Hände über den Kopf zusammenschlagen würde (aber nicht vor Freude), hängen – denn ich konnte mich beim besten Willen nicht dran erinnern, ihn als DJ erlebt zu haben, geschweige denn mal einen Song von ihm gehört zu haben. Doch siehe da – sehr britisch ist seine Musik, plätschert so fröhlich wie der Regen bei der Wiedereröffnung des neuen Stores in München vor sich hin und ist einfach schön anzuhören.
Für mich bleibt allerdings die Frage offen, ob er im Laufe des Abends vielleicht etwas schwungvollere Musik aufgelegt hat – weiß das jemand?
Zu weiteren Bildern des Openings, wo ich außer Sarah Nuru keinen der anwesenden Promis kenne, aber deren Burberry-Mäntel haben möchte, gehts nach dem Klick
Es gibt Modekonzerne und es gibt Modehäuser, die wie Familien wirken. Chanel ist das Präziseste und Hermès das geborgenste Modehaus der französischen Hauptstadt.
Alle Häuser machen immer größere Shows in bombastischen Locations. Hermès Präsentationen werden immer intimer und die Besucherzahl der Schau wurde auch in dieser Saison weiter reduziert. Es wirkt wie eine Rückkehr in die Zeiten, als zu den Schauen nur wenige Gäste zugelassen waren und es um die Tiefe der Kollektion ging und weniger um deren Inszenierung.
Ja, wen haben wir denn da? Karl Lagerfeld in Begleitung von Ralph Lauren und dessen Frau Ricky. Angetroffen im Flagshipstore des amerikanischen Designers in Paris, genauer gesagt auf dem 173. Boulevard Saint-Germain in Paris – Allerdings habe nicht ich das Bild aufgenommen, sondern es ist bei der Eröffnung der Pariser Depandance im April 2010 entstanden.
Aber wo sich selbst Karl Lagerfeld verlustiert, kann es so schlecht nicht sein, also bin ich am Freitag mit einer illustren Runde deutscher Blogger auf Einladung des Labels ‚Ralph Lauren‘ nach Paris gefahren, um mir einen Eindruck zu verschaffen…
Heute gibt es Anna Wintour, die legendär die amerikanische Vogue leitet. Wenn man sich das Ganze in zehnfacher Steigerung und Extravaganz vorstellt und zu einer Zeit, in der nichts unmöglich war, dann hat man sie vor Augen: Diana Vreeland.
Chefredakteurin von Harper’s Bazaar und danach von Vogue in New York. Am Ende ihres Lebens machte sie für das Metropolitan Museum sagenhafte Kostümausstellungen. Ihrem Modegott Balenciaga widmete sie 1973 die erste Retrospektive. Darauf folgten Filmkostüme in Hollywood, das zaristische Russland und 1983 die erste Ausstellung, die einem lebenden Modeschöpfer gewidmet war: Yves Saint Laurent.
Keine verstand es so, den amerikanischen Lebensstil und den europäischen zu verbinden; Trash meets Haute Couture hätte von ihr erfunden werden können.
Wie wird man eigentlich Weltmarktführer der globalisierten Modebloggerbranche?
Nur mit gutem Businessplan. Man muss Innovator sein, früh erkennen, dass da ein großer Markt offen steht, der noch nicht durch viele Kollegen besetzt ist. Man muss ein sehr gutes Verständnis für Verbrauchermotive und –wünsche entwickelt haben. Man muss einen freundlichen und an den Wünschen der Interessenten und Kunden interessierten Umgang mit diesen pflegen. Man muss fachlich gut im Sattel sitzen, schneller und fleißiger als andere sein. Ein sehr gutes Auge und ein ebensolcher Geschmack sind von Nutzen. Man muss Kapital für nötige Investitionen haben und einsetzen und gute Leute ins Team holen. Und man sollte von Anfang an so professionell an das Geschäft herangehen, als ginge es um eine Wachstumsunternehmen im Nanotechnologiebereich. All das scheint Scott Schuman von The Sartorialist in sich zu vereinen. Man hat solchen Erfolg niemals per Zufall, bekommt ihn nicht geschenkt.










