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Juni 2011

Allgemein

Wie viele Klamotten braucht der Mann?

Ihr wisst es: Bis zu den nächsten Prêt à porter Schauen und einem herbstlichen Temperaturabfall haben wir uns noch einige Wochen mit unseren Kleiderschränken in Jetztzustand um die Ohren zu hauen. Bis dann ausgelöst vom Spontankaufimpuls wieder alle in irgendwelche Läden rennen, um neue Klamotten zu kaufen, obwohl man eigentlich schon alles im Schrank hat. Da bietet es sich für mich an, mal in die Runde zu fragen: Liebe Leser, wie viele Klamotten braucht der Mann wirklich?

Doofe Frage, könnte man auch sagen. Das hängt ja auch vom Beruf und den damit verbundenen offiziellen und inoffiziellen Anlässen ab….und noch so einigen Faktoren, die da hinzu kommen. Ich muss zwar im Beruf zum Glück keine Business-Suits und Kostüme tragen, schlage mich aber bei jedem zweiten Einkauf mit der Gewissens-Frage rum: Brauchst du das wirklich, oder hilfst du mit deinem Einkauf nur mit, irgendwo Menschen unter unwürdigen Bedingungen sechzehn Stunden am Tag schwere Arbeit machen zu lassen und Gewässer zu vergiften…..und noch ungefähr sechzehn Fragen, die ich mir dann stelle. Trotzdem ist mein Schrank nicht leer.

Als ich dann vor ein paar Tagen Monki TV aus dem Kleiderzimmer von Jessie erleben durfte und sie von ihren hundert Blusen erzählte, war es so weit und ich wollte sofort losschreiben. Braucht man wirklich hundert Blusen? Macht das schöner und ist man dann endlich immer richtig angezogen? Und weil Horstson ein Männerblog ist geht es hier eben um Hemden und so weiter. Wer von euch hat hundert Oberhemden und trägt die auch? Wie ist das mit Jeans und T-Shirts, mit Mänteln, Jacken und Pullis? Einzig bei Anzügen scheint das etwas einfacher zu sein, zumindest aus meiner Sicht. Wer jeden Tag im Beruf mit einem Anzug auflaufen muss, kann auch gut mehr als fünf gute Anzüge vertragen. Aber wo liegt da die Obergrenze, ab der es nur noch Kaufrausch und Eitelkeiten sind, die uns alles zusammenramschen lassen, das uns in die Finger kommt und wir bezahlen können.

Interessant finde ich, dass heute wesentlich mehr Menschen denken, durch bestimmte Klamotten-Codizes ihr Sozialprestige zurecht rütteln zu können beziehungsweise zu müssen, als in der jüngeren und früheren Vergangenheit. Man erfindet sich nicht nur in Sozialen Netzwerken von Kopf bis Fuß neu. Mit ganz bestimmten Klamotten sollen Mangelerscheinungen camoufliert werden. Ich finde das ja eher nicht so wirksam. Als ob es Gucci-Suits gäbe, mit denen man dann im Liveauftritt weniger franjopoothisch rüberkommt, weil man so fesch und teuer raus geputzt ist.

Aber wie viele und welche Klamotten sind genau richtig für jeden von uns? Alles da draußen und online schreit doch danach, dass wir kaufen sollen. Da sind uns Bilder der Wohnzimmer großen Ankleidezimmer von Anna Dello Russo bei dieser Frage nicht unbedingt eine Hilfe.
Ich habe meine Klamotten dadurch in den Griff bekommen, dass ich ganz strikt nach dem Lieblingsklamotten-Prinzip verfahre. Ich habe nur noch Lieblingsklamotten im Schrank. Das sind immer noch mehr, als ich in überschaubarer Zeit tragen kann. Welche und wie viel, das erfahrt ich vielleicht auch mal. Aber nun frage ich euch, liebe Leser, lieber Horst und liebe Schreiberkollegen, muss man sich den Kopf überhaupt mit so einer Frage schwer machen? Habt ihr den Dreh schon besonders gut raus? Oder will sich einer von euch als Brian Boy unter den Horstsonians outen? Wird man von zu viel Klamotten doch nur total gaga? Wie macht ihr das, auch mal zu widerstehen, obwohl ihr kaufen könntet? Sagt es mir bitte.

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Karl Lagerfeld x Orrefors

Dank Peter wissen wir, was Karl Lagerfeld nicht aus den Gläsern, die er für Orrefors entworfen hat, trinken wird: Coke light – Dafür bevorzugt Lagerfeld Lalique-Gläser, die bei euch aber nicht unbedingt gut ankamen – was ich nicht so recht verstehen kann, aber vielleicht liegts am Preis: 250€ zahlt man nicht mal eben für ein Glas, was vermutlich nicht für die Geschirrspülmaschine geeignet ist…
In letzte Zeit verblüffte unser Tausendsassa Lagerfeld ja sowieso mit Kooperationen, die weder seinem Image, noch unseren Augen gut getan haben. Und diesmal? Auf Nummer sicher ist er gegangen – schlichtes Design in schwarz, weiss oder glasklar – aber auf einigen Gläsern ein albernes KL-Monogram, was er sich hätte sparen können, oder?
Zu einer Bildauswahl gehts nach dem Klick

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Daisy’s Evergreens und Schnulzen für exralange Staus und Autofahrten

Heute ist Pfingstmontag und der Rückreiseverkehr von hier nach da ist in vollem Gange. Da sitzt so mancher nicht ganz freiwillig etwas länger am Steuer und wünscht sich nach mehreren Stunden Charts in Heavy Rotation ganz andere Musik auf die Ohren. Für solche Anlässe habe ich meine eigene Roadmovie-Musik, die aus Soundtracks, Chris Isaak-Schnulzen, Chart-Evergreens und sonstigen Raritäten besteht. Auf jeden Fall aus Musik, die von angenehmen Stimmen gesungen wird, oder solchen, die wie die Stimme von Jim Carrey einfach lustig sind, denn das schlägt sich bei mir ganz positiv auf das vegetative Nervensystem, wirkt ähnlich einer einstündigen Tai Chi Behandlung oder Streichmassage. Genau richtig für dreißig Kilometer Stau auf der A 1.

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Big Brother für drei exhibitionistische Akademiker und einen Tätowierer– die #hh_wg sucht dich

Heute ist ja Daisytag und da genieße ich ein Quäntchen Narrenfreiheit, kann euch also auf horstson auch mal ein innovatives Social-Media-Stadtmarketingprojekt mit all seinen Facetten und Haken näher bringen. Darum geht es: Unsere schöne HorstsonHansestadtHamburg ist anscheinend hungrig nach noch mehr Frischfleisch von jungen Leuten und wirbt zusammen mit den drei Sponsoren – beziehungsweise besser gesagt Werbepartnern – Sparda-Bank, Otto und Radio Hamburg um deren Gunst. Wenn man sich mit erwünschtem Verhalten, dem Upload eines Bewerbungs-Videos auf YT und der Verlinkung zum eigenen facebook-Network positiv hervorgetan hat und dann mindestens 100 Votes ernten kann, ist man in der Runde, aus der die vier Gewinner hervorgehen werden, die dann ein Jahr lang k o s t e n l o s in der schönsten WG der Stadt auf 200 Quadratmetern wohnen werden und naturgemäß darüber zu berichten haben.

Dazu der O-Ton:
1. Dreh ein Video von Dir und sag uns, warum gerade Du in die #hh_wg musst.
2. Lade Dein Video bei YT hoch und schick uns den Link.
3. Aktiviere Dein Netzwerk und wirb für Deine Bewerbung.
4. Schaff 100 Votes und werde einer der vier #hh_wg Bewohner.
# Zieh ein! Yeah.

Bis hierher mag sich das ja noch ganz nett lesen lassen, wären da nicht einige Haken an dieser Offerte. Drei der vier WG-Bewohner stehen in dem Jahr als Trainees bei jeweils einem der Werbepartner in Lohn und Brot. Allerdings ist in den Stellenanzeigen von wirklich allem die Rede, nur nicht von dem, wofür der Mensch eigentlich arbeiten geht: Von Geld. Das ist für mich der Webfehler Nummer eins, dieser Stadtmarketing und Imagepflege-Kampagne der drei Werbepartner. Seriöse Stellenangebote enthalten immer einen Hinweis auf die zu erwartende Entlohnung. Warum schreibt ihr nichts dazu rein, obwohl es ansonsten vor Wörtern nur so wimmelt auf der Site?

Otto sucht als seinen WG-Bewohner einen möglichst fertig studierten und klarerweise medienaffinen aber auch schon erfahrenen Junior-Social-Media-Manager; die Sparda-Bank einen Trainee-Unternehmenskommunikation Marketing & Event und Radio Hamburg vergibt ein Volontariat an einen Social-Media-Redakteur. Der oder die Vierte im Bunde hat es gut: Denn, der Joker ist die Wildcard für den beruflich ungebundenen Einzug eines Tätowierers oder Autotuners in die WG. Allerdings lasten auch auf den Schultern des glücklichen Gewinners der Wildcard Erwartungen wie diese hier:

Du willst nach Hamburg! Ob wegen eines Studiums, Jobs, einer Liebe, um einen Lehrmeister zu finden, oder sonstwas. Du bist entschlossen für Deinen Traum alles zu geben. Entsprechend Deiner Träume und Fähigkeiten tun wir für Dich als Wildcard alles, um die richtigen Kontakte, Gelegenheiten und eine Bühne zu schaffen, damit Du in HH durchstarten kannst. Das solltest Du in etwa sein: In jedem Fall talentiert. Ob Du männlich oder weiblich, Musiker, Model, Tätowierer, Schauspieler, Künstler, Koch, Hacker, Autotuner oder was ganz anderes bist, ist nicht wichtig. Du begeisterst, Du bringst zum Lachen oder beeindruckst uns und das Web mit Deiner Art und Deinen Fähigkeiten. Du bist zwar extrovertiert, aber auch ein umgänglicher netter Mitbewohner. Für Egotrips ist in der #hh_wg kein Platz. Du hast tierisch Bock! Und stellst Dich zur Not in deiner Heimat schreiend auf den Marktplatz, um Dein Video zu promoten!
Hallooooooooo, liebe völlig haltlos enthusiasmierte Stadtmarketingleute und Werber der Werbepartner: Was ihr hier im Text und zwischen den Zeilen anklingen lasst, ist nicht weniger als das, dass die Bewohner zum Preis eines mietfreien WG-Platz an einem schönen Ort in der schönen HansestadtHamburg, alle Rechte an ihrer Privatheit an euch abtreten, um kostenlos bei YT, facebook und twitter die Werbetrommel für euch zu rühren, in dem sie sich – möglicherweise auch lange über den Zeitraum des ausgelobten Jahres hinaus – im Internet zu Hofnarren eurer Interessen machen… ohne, für diesen Promotion-Knochenjob wie Testimonials, Werbeagenturen, PR-Leute, etc. ganz normal nach Tabelle entlohnt zu werden.

Gehen wir davon aus, dass ihr richtig gute Leute sucht, die was draufhaben. OK. Warum sollte jemand, der auch ohne euer Projekt für gutes Geld beruflich durchstarten und seinen WG-Mietanteil auf einem Bein vom selbstverdienten Geld bezahlen könnte, sich ein Jahr lang kostenlos in den Dienst eurer Promotion stellen und sich dafür in Sozialen Netzwerken halbnackt ausziehen, damit andere junge Leute euch alle cool finden und Social-Media-affin erleben können?

Ich gebe zu, ich bin immer extrem sauer, wenn ich mitbekomme, dass gut im Markt stehende Unternehmen versuchen, gut ausgebildeten jungen Leuten bei deren ersten Jobs das Geld aus der Tasche zu ziehen, das die noch gar nicht verdient haben. Da macht auch der coole WG-Platz das Kraut nicht fett. Und noch viel saurer werde ich, wenn ich im Impressum der Website der Initiatorin der Aktion, der Hamburg Marketing Gesellschaft, als Vorsitzenden des Aufsichtsrates ausgerechnet den SPD-Mann und Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, finde. Sowas, sehr geehrter Herr Bürgermeister, sollten Sie als Sozialdemokrat besser nicht abnicken. Denn, eigentlich sollten sich alle, die noch alle auf‘m Christbaum haben, im Interesse der Innovationskraft Deutschlands dafür einsetzen, dass junge Leute einen guten Start in den Beruf bekommen und dabei von Beginn an genauso fair und gut bezahlt werden, wie das bei uns der Fall war. Wir reden hier noch immer von dem Deutschland, in dem man mal mit einer einfachen Banklehre Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank werden konnte.
Wie heißt es auf der Seite so schön: Hab den Spaß deines Lebens … und sprich drüber. Live. Share. Yeah.
Wenn irgendwas doch nicht so ganz wunschtraumgemäß hinhauen sollte, liebe #hh_wg-Bewohner, könnt ihr ja immer noch in Richtung Horstson-Mansion um Hilfe twittern…

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Die Woche auf Horstson

Wir wünschen frohe Pfingsten! Und was macht man Pfingsten? Natürlich einen Pfingstbaum aufstellen, den ein oder anderen Ausflug und zwischendurch auf eurem Lieblingsblog surfen… Das Leben kann so schön sein!
Hier die Highlights der Woche:
1) Der 2. Walter Van Beirendonck Tag war wieder ein voller Erfolg – selbst Beirendonck persönlich supportete uns. Zu einer Zusammenfassung gehts hier entlang
2) Ich trinke meine Cola entweder aus Ikea- oder aus Iittala-Gläsern. Karl Lagerfeld bevorzugt eine etwas exklusivere Version – den Lalique-Klassiker „Langeais“
3) Es wird langsam Zeit, sich auf das Oktoberfest vorzubereiten. Daisydora hat sich die Boss Black Trachten Kollektion genauer angeschaut und für gut befunden – was denkst Du?
4) Ein Thema bewegte die Nation letzte Woche noch: Wer wird Germanys Next Topmodel und warum sieht Heidi Klum in dem Jean Paul Gaultier Final-Outfit aus wie ein Clown?
5) Meistens sehen Bushaltestellen eher öde aus – ausser die von Bobby – die wird regelmäßig umdekoriert…
6) Habt ihr nächsten Monat schon was vor? Lust, auf’s MELT! Festival zu fahren? Wir verlosen noch Tickets für das Event!

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SommerSonneSonnenbrand

Ab und an muss sich die innere Kosmetiktante in mir auch um eure junge und schöne Haut kümmern. Außerdem: Viel hat nicht gefehlt und ich wäre Hautarzt geworden. Ich bin also eher streng bei meinen Empfehlungen für jedes Sonnenbad. Belohnt wird guter Sonnenschutz nicht nur mit einem niedrigeren Hautkrebsrisiko und länger anhaltender, schönerer Bräune: Man verhindert damit, mehr Falten als unbedingt nötig abzubekommen und eine ledern wirkende Hauttextur, die immer alt macht. Wenn es nach mir geht, dann macht ein jugendlicher und schöner Teint wesentlich schöner, als High-Heels von Christian Louboutin oder Designerjeans für 1.500 Euro…

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Wie wohnt eigentlich Iris Apfel?

Ein weiterer Teil unsere kleinen Serie und diesmal gucken wir mal, wie Iris Apfel wohnt. Gut, die wird nicht jeder kennen und sie ist vielleicht auch nicht so bekannt in Deutschland – dafür aber um so bekannter in New York, da ist die 89jährige nämlich so legendär wie der sprichwörtlich bunte Hund: Mit 20 startete sie ihre Karriere bei der „Women’s Wear Daily“, eröffnete später mit ihrem Mann die Textil- und Designfirma Old World Weavers und weil sie ein Faible für fremde Kulturen hat, reiste sie quer durch die Welt, ließ sich inspirieren und kaufte jede Menge Kleidung ein und kombinierte diese dann mit Designerstücken. Dadurch entwickelte sie einen ganz eigenen Stil und trägt auch mal ein Hochzeitskleid zum Lunch – sozusagen kann sie das, was Anna Dello Russo immer versucht: Mit Würde auffallen – sogar das Metropolitan Museum of Art widmete ihr 2005 eine eigene Ausstellung.
Ähnlich extrovertiert wie ihr Aussehen gestaltet sich ihr Zuhause – ein Mix aus Andenken aus aller Herren Länder, klassischem Interieur und Kitsch…

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Angela, Lehrjahre einer Kanzlerin

Was haben wir schon alles Schönes erleben dürfen mit unserer Kanzlerin in Ausbildung. Man hat das ja verdrängt, aber so lange liegt es gar nicht zurück, da hat sich die Bundeskanzlerin im Sommerurlaub unter einem provisorischen Frottierhandtuchumhängezelt noch coram publico den nassen Badeanzug ausgezogen und den guten Trockenen angezogen. Was danach kam war bis in diese Woche hinein modisch gesehen auch sehr durchwachsen. Den absoluten Tiefpunkt der stilistisch indifferenten und im Sinne der Anlässe unpassend gekleideten öffentlichen Auftritte der ersten Frau im Staate stellte das provokante Oktoberfest-Dekolleté des Abendkleides in der Oslo’er Oper dar. Tiefer konnte uns Dr. Angela Merkel nicht mehr blicken lassen. So ein Dekolleté möchte ich nicht mal von Heidi Klum sehen.

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Lanvin’s Taschen Fall-Winter 2011/2012

Ich glaube ja, dass Lanvin nur durch H&M der breiten Masse bekannt wurde. Ob das dem Label nun gut tat oder nicht, wird sich in den Jahren herausstellen aber einer Kooperation mit dem schwedischen Textilriesen hat noch keinem geschadet und selbst Walter Van Beirendonck äußerte sich positiv, als wir ihn im Interview fragten, ob er sich eine Zusammenarbeit mit der Modekette vorstellen könnte…
Aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel und es muss auch bei Lanvin weitergehen – hier dann also die Taschen der kommenden Saison des französischen Luxuslabels, wo die Tasche oben vermutlich soviel kostet, wie letztes Jahr die gesamte H&M x Lanvin Kollektion im Sale gekostet hat: Ich schätze um 800€, was für eine Nylontasche natürlich auch ne Menge Geld ist, aber dafür baumelt auch ein Fuchsschwanz dran…
Zu weiteren Taschen der Kollektion gehts nach dem Klick

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Heide Klum, was war das?

Also ich meine jetzt nicht das unglaubliche Staraufgebot, wo selbst die Bild voller Ehrfurcht in ihrem Liveticker um 21:06Uhr verkündete: Kleiner Promiauflauf in der Arena. BILD-Redakteur John Puthenpurackal berichtet: Jimi Blue Ochsenknecht und Liliana Matthäus sind in der Halle. – Nein – ich meine das Outfit von Frau Klum, was irgendwo zwischen Harlekin und Spirograph anzusiedeln ist und was nach längerem Zusehen ein wenig weh tat – wie auch die Moderation des lustigen Trios bestehend aus zweimal Thomas und einmal Heidi.
Abgesehen vom Outfit war viel Wirbel um nichts und zwischen lauter „Super Super, Toll Toll, Wow Wow!“-Moderationen und einer schlecht gefärbten Lady Gaga konnte ich wenigstens mal recherchieren, was der in Deutschland unbekannte deutsche Top-Designer Thomas Rath, so alles schon designt hat und, um es in Heidis Worten auszudrücken „Super Super“ – das sagt sie eh zu allem und jedem…

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