Normalerweise weiss ich, wenn ich etwas zum Anziehen sehe, ob ich es haben möchte oder eher nicht. Bei der Dries van Noten Domestos Jeans weiss ich nur, dass ich die Hose (und die komplette Kollektion) sehr toll finde.
Aber brauche ich tatsächlich diese Hose? Mir ist klar das ich sie nur wenige Male anziehen würde. Wahrscheinlich im Sommer, aufgekrempelt, zum oversized T-Shirt und angespeckten Chucks und sie spätestens im Herbst in die Ecke des Ankleidezimmers verschwindet, in der ich auch die Gaultier-Jacke und einige andere Raritäten versteckt habe…
Februar 2011
… gäbe es da schon das eine oder andere sehr verlockende Frühlingsoutfit.


Ich bin auf Horstson die Minderheit, kann auf einem Männermodeblog ja nicht von den luftigen Seidentüllkleidern schwärmen, die ich gerne kaufen würde. Drum hat mir euer Lieblingsblogger Horst erlaubt, heute mal so zu tun, als wäre ich ein Mann der von Modeladen zu Modeladen geht und seine Frühlingsgarderobe – mit einem ganz unrealistisch nicht limitierten Budget – einkauft. Und daran, was ich da so zusammenkaufe, will ich euch nun teilhaben lassen.
Los geht es mit den bunten Teilen und einem Rockstar-Outfit, zwei Entscheidungen, die sich etwas später vielleicht doch als Eintagsfliegen herausstellen werden: Da wäre diese umwerfend auffallende Blumenkindhose von Roberto Cavalli, die ich allerdings mit T-Shirts (auch Band-T-Shirts) und Cardigans tragen würde. Nicht wesentlich dezenter ist die tiefblaue Kombination aus einer schmalen Hose, dem gleichfarbigen Cardigan und dem dazu passenden Hemd, ebenfalls von Cavalli …weglassen würde Daisy aber das weiße Hemd und diesen Gürtel.
Es wird eng um John Galliano und eigentlich wollte ich mich diesem Thema gar nicht mehr widmen, allerdings ist es nun so, dass ein Video (aufgenommen im Pariser La Perle) aufgetaucht ist, in dem sich der Ex-DIOR Designer nicht von seiner besten Seite zeigt: Offensichtlich alkoholisiert äußert er sich gegenüber seinen Gästen zum Beispiel so: „I love Hitler“ und weiter „People like you would be dead. Your mothers, your forefathers, would all be f****** gassed“.
Rückblick: Am Freitag wurde John Galliano von Diors CEO Sidney Toledano suspendiert, da er sich am Vorabend gegenüber einem Paar antisemitisch geäußert haben soll. Das Video ist nicht am besagten Abend entstanden, würde aber antisemitische Gedanken bestätigen, die Galliano vorher noch geleugnet hat.
Zum Video geht es nach dem Klick
Wenn ich ‚Karen Walker‘ höre muss ich als erstes immer an Anastasia Beaverhausen, dem Alter Ego von der Karen Walker aus der U.S. Serie Will &
Grace und mich würde interessieren, ob der Serien-Charakter nach der in Neuseeland geborenen Designerin benannt wurde – weiß das jemand?
Wie auch immer – Die aktuelle Kollektion des Brillen-Labels Karen Walker überzeugt mich, die Modelauswahl mit Wiktor Hansson und Stephen Thompson sowieso. Die Kampagnenbilder der insgesamt 35 Sonnenbrillen umfassenden Kollektion, die den Namen ‚KW ♥ UV‘ trägt, wurden von Derek Kettela aufgenommen, aber was mich am meisten freut: Die Brillen sind groß und entgegen vieler anders lautender Prognosen bleibe ich auch weiterhin dabei: Die kleinen Brillen à la John Lennon werden sich nicht durchsetzen.
Zu den Kampagnenbildern gehts nach dem Klick
Fünfzig Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs in hochhackigen Schuhen – Germanys Next Topmodel, Staffel sechs
Posted on 27. Februar 2011Supermodels, Topmodels, Models, Models, Models, Models… Mädels, es gibt schon viel zu viele von euch. Agenturwände rund um den Erdball sind voll mit den SED-Cards von Models, die Models sind, um Model zu sein. Und nun kommen noch ein paar Karteileichen dazu, von Heidi Klum höchstpersönlich dazu auserkoren und von ihren beiden neuen Jury-Sidekicks, einem Creative Director namens Thomas Hayo, und dem Designer Thomas Rath, unterstützt. Schon kommenden Donnerstag geht es los. Ui, so bald schon! Da kämpfen dann wieder hübsche Mädchen von nebenan auf mehr oder weniger langen Beinen darum, die Nachfolge von Backfisch Lena Gercke, dem Rothaarwunder Barbara Meier, der immerhin sehr langbeinigen Jennifer Hof, der aufdringlichen Betriebsnudel unter den Topmodels, Sara Nuru, und nicht zuletzt von Exotin Alisar Ailabouni, die als Österreicherin sowas wie ein GNTM Unfall ist, anzutreten. Das bedeutet dann für die neue Gewinnerin, Germanys Tomodel Nummer sechs, im günstigsten Fall, ein paar lukrative Werbejobs bei Deutschen Werbetreibenden abzustauben, die diesen – nicht internationalen – Mädchen ohnehin am meisten bringen. Und, entlang der Verwertungskette, die der Sender ProSieben rund um die Teilnehmerinnen und Gewinnerinnen der Staffeln bildet, als Gast von Show zu Show zu tingeln … mit Marie Nasemann über den Roten Teppich wackeln zu dürfen … die singt ja mittlerweile als O bei Rio, der ersten Model-Girlband Deutschlands und war mit ihren unmusikalischen Girlband-Kolleginnen R und I, unter denen immerhin auch die Freundin von einem der beiden Ochsenknecht-Söhne sein soll, immerhin schon bei Stefan Raab.
Kennt eigentlich irgendjemand von euch den Lambertz Kalender? Das ist so eine Art süße Ausgabe des Originals von Pirelli, in dem Heidis Topmodels in spe neben anderen Topmodels wie Sandy Meier Wölden und Monika Ivancan ab und an – bis zur Unkenntlichkeit kostümiert – zu sehen sind. Wenn ich Herr Dr. Hermann Bühlbecker wäre, würde ich meinen nächsten Kalender mit echten Topmodels und einem Top-Fotograf produzieren, um in die Liga des großen Vorbilds vorzustoßen… aber natürlich ist es sehr verlockend, mit der Buchung eines der Mädchen aus GNTM extra kostenlose Werbezeit in den Magazinen auf ProSieben und Sat1 zu bekommen, wo die Making-Of-Berichte dieser Produktionen rauf und runter gezeigt werden. Man gewinnt überhaupt den Eindruck, dass Germanys Next Topmodel mit seiner überaus ergiebigen Verwertungskette an Kurzbeiträgen für alle möglichen Formate und Sendungen hauptsächlich ein kostengünstiger MAZ-Materiallieferant sein soll.
Nun gut, damit ihr euch an die Gesichter der Gewinnerinnen erinnert, bevor die fünfzig Kandidatinnen der sechsten Staffel mit ihrer Schönheit alles auslöschen, hier noch mal alle Cosmopolitan Cover, die ja sowas wie der Hauptgewinn für das Topmodel sind. Ihr kennt das, nirgends wird so viel geflennt, gezittert und halb zusammengeklappt wie vor dem Blanko eingeblendeten Cover der Cosmopolitan in der Entscheidungsshow von Germanys Next Topmodel. Verglichen damit, fallen die Ergebnisse der Covershoots immer sehr mau aus; obwohl die (von Staffel zu Staffel immer fragiler wirkende) Chefredakteurin der Cosmopolitan, Petra Winter, höchstpersönlich mit Heidi und dem Fotograf daran arbeitet, dass alles superperfekt wird. Was soll also diesmal anders laufen? Natürlich hat Heidi geschickt lancieren lassen, dass es die Mädchen in Staffel sechs mit den strengsten Richtlinien und Regeln zu tun bekommen, die es jemals bei GNTM gab. Aber macht das die Mädchen geeigneter, die sich bei dieser Castingshow bewerben? Nein, nein und nochmals nein. Jedes schlaue Mädchen weiß, dass man, wenn man denn dafür geeignet ist, Model zu sein, einfach bei der besten Agentur in seiner Stadt zu einem der Casting Calls geht und sich von den Fachleuten dort ansehen und vermessen lässt, um am Ende des kurzen Intermezzos in einer echten Modelagentur zu erfahren, wie denn die Chancen für eine Modellaufbahn eingeschätzt werden. Alles andere ist Casting-Show-Klimbim. Viele der Mädels, die an GNTM teilnehmen, wissen das natürlich und tun es trotzdem, um den Blueprints all der schon in den vorangegangenen Staffeln nicht für den Beruf geeigneten Mädchen und Frauen, für die danach aber beim Fernsehen immer mal ein paar Krümelchen abgefallen sind, nach zu ahmen. Fiona Erdmann, Gina Lisa Lohfink, Anni irgendwas und Sarah Knappik aus dem Dschungelcamp und wie sie alle heißen mögen, verdienen heute als moderne Tingeltangel-Mademoiselles im Fernsehen mehr als in ihrem nicht erlernten Beruf, mit dem nicht begonnenen oder nicht abgeschlossenen Studium. Und das ist auch der einzige Grund, weshalb mir keines der Mädchen leidtun wird, wenn Heidi und ihre neuen Folterknechte das eine oder andere Mal kräftiger zulangen werden.
Aber so viel will Daisy allen Topmodel-Berufsanwärterinnen bei GNTM und sonst wo auf der Welt noch mit auf den steinigen Weg geben: Wenige Berufskarrieren sind ebenso unwahrscheinlich, wie die eines Topmodels. Nobelpreisträger und Academy Award Winner sind schließlich auch keine realistischen Berufsperspektiven. Heute gibt es überall auf der Welt eine derartige Schwemme an Models und solchen Mädchen und Frauen, die ganz dringend welche werde wollen, dass es selbst für bekannte und gute Models immer schwerer wird, aus dieser ungesunden Masse heraus zu glänzen. Heutige Topmodels verdienen erheblich weniger, als die Generation davor. Von einem Vergleich mit Kate Moss und Gisele Bundchen ganz zu schweigen. Ausnahmen sind nur die Models mit Major Contracts bei Beauty Companies oder die Handvoll Glücklicher, die in den Katalogen und auf PR-Veranstaltungen von Victorias Secret rumturnt, denn auch dort ist das gute Geld entgegen hartnäckigen Gerüchten nicht damit verdient, dass man in der Show über den Laufsteg schwebt. Natürlich arbeiten die bekanntesten Models der Welt auch für schnöde Werbekunden rund um den Erdball, mit deren Honoraren die Illusion vom bestens bezahlten Topmodel, das die tollsten Shows läuft und schon auf dem Cover der Vogue war, überhaupt erst aufrecht erhalten werden kann. Für Moulinex, Danone oder eine der vielen Consumer Brands zu werben oder mehrtägige Katalogshoots zu bekommen, damit verdienen heutige Topmodels das gute Geld. Aber die verdienen zumindest gut.
Wenn man aber in den Modelagenturen mal durchzählt, wie viele Models in nur einer Agentur „unter Vertrag“ sind, und dann die Zahl der Models mit – für diesen Beruf angeblich ganz bescheidenen – monatlichen Einkünften pro Person hochzurechnen versucht, dann kommt man bei mehreren hundert Models in jeder Agentur auf abstruse Umsätze, die so ja nie erzielt werden können. Wenn jedes Model im Schnitt 3.000 Euro Honorarumsatz pro Monat und Agentur erzielen würde, dann wären das bei 350 Models, die in einigen Deutschen Agenturen im Pool sind, rund 12.600.000 Euro Honorarumsatz, den diese Agenturen mindestens lukrieren würden… die Realität sieht deutlich bescheidener aus. Mindestens ein Drittel aller Models mit SED-Card arbeitet nicht. Ein weiteres Drittel nur sehr sporadisch, also ein bis dreieimal pro Jahr. Das letzte Drittel teilt sich in eine Spitze, die von wenigen Models im Stall gebildet wird, die in Deutschland und/oder international gut arbeiten. Der Rest bringt gute Umsätze durch ganz normale Katalog- und Werbeshoots. Die Wahrscheinlichkeit, dass man zu ersterem oder zweitem Drittel der Models zählen wird, steigt mit der Überzahl an hübschen Mädchen täglich an.
Darüber, ob man beizeiten an ein Shooting mit einem der besten Fotografen der Welt kommt und dann mit dieser Referenz im Modelbuch neue Kunden geködert werden können, entscheidet neben dem blendenden Aussehen und der Erfüllung unwirklicher Voraussetzungen alleine Glück und nicht Fleiß und Biss und Ellenbogen, wie Heidi das so gerne postuliert. Heidis Glück war, dass sie mit ihrem fabelhaften Körper dem Fotograf Robert Erdmann auffiel, der gerade für das Cover der Sports Illustrated castete. Heute gibt es fünfmal so viele Models, die alle irgendwie nicht hässlich oder krumm gewachsen sind, da wird aus der Wahrscheinlichkeit, solches Glück wie Heidi zu haben, ganz schnell eine Unwahrscheinlichkeit von 100 Prozent. Werdet also lieber Neurochirurginnen, Oberstaatsanwältinnen oder Vorstandsvorsitzende der DeutschenBank, das ist leichter zu erreichen. Daisy ist aber gespannt, wie sich die handverlesenen fünfzig Hühner, die ab Donnerstag wöchentlich zu sehen sein werden, in Heidis Glitzerwelt bewähren. Und, wer weiß, vielleicht ist ja wirklich mal eine dabei. Kommt mir jetzt bitte nicht mit Vanessa Hegelmaier, die es alleine geschafft haben soll. Topmodel-Karrieren zu erfinden, das langweilt und ist uncool…
Der Vollständigkeit halber: John Galliano wurde Freitag von Dior suspendiert, weil er sich gegenüber einigen Besuchern des La Perle in Paris antisemitisch geäußert haben soll. Das ist natürlich verwerflich und wir sind gespannt, was bei den Ermittlungen rauskommt und ob John Galliano trotzdem das Hochzeitskleid für Kate Moss entwerfen wird.
Nachdem wir das Thema jetzt auch abgefrühstückt haben, können wir ganz entspannt auf die vergangene Woche auf Horstson zurückblicken. Hier die Highlights:
1) Die ersten Anzeichen das der Frühling sich nähert? Die neuen Mäntel sind da! Kein Woolrich, kein Moncler sondern nur ehrliche Mäntel
2) Es hat wieder geklappt und die Kollektion war phantastisch – nur an den Nerzkappen scheiden sich die Geister: BURBERRY PRORSUM’s LIVESTREAM WOMEN wurde wieder auf Horstson übertragen
3) Wenn eine Hose ein adäquater Ersatz ist, dann eine Chino – und warum nicht mal eine von Dockers? Hier gehts zum Lookbook
4) Letztes Wochenende wurde in Hamburg gewählt, im Augenblick auf Horstson: Ist das nun Mode von Charlie Le Mindu oder Mist? Wer zur Zeit vorne liegt, siehst Du hier
5) Sollen sich 15 jährige Mädchen in sexy Posen im heimischen Kinderzimmer zwischen Barbie und Bacardi fotografieren? Wir meinen ‚Nein!‘, fragen uns aber woran es liegt das sich Mädchen in Strapsen auf ihrem Blog zur Schau stellen und warnen vor den Sprung kopfüber in die Zuckerwatte
6) Wenn man auf eine einsame Insel fährt, was nimmt man da an Klamotten mit, damit man immer perfekt angezogen ist? Nicht viel – wenn man etwas aus der Baldessarini Signature Automne Hiver 2011 Kollektion mitnimmt
Chanel zieht über die Strasse – Colette und Chanel Pop-up-Store Paris
Posted on 26. Februar 2011Nächste Woche wird es für die Dauer der Fashionweek in Paris einen Pop-up-Store von Chanel und Colette geben. Nun fragt man sich, warum das berühmteste Modehaus der Welt, deren Stammhaus um die Ecke etwa 150 Meter entfernt von Colette in der Rue Cambon liegt, das braucht.
Die Antwort kommt schnell, zu Chanel gehören ja auch die wunderbare Wäsche- und Badeanzugfirma Éres und die tollen Hutmacher von Maison Michel, die Blumen- und Federkünstler Lemarié und viele Kunsthandwerker, Goosens für den Schmuck, Monsieur Massaro für die Schuhe und und und. Außerdem aus der Entourage von Karl Lagerfeld der Soundstylist Michel Gaubert.
Russel Wright American Modern – Das meistverkaufte Geschirr der Welt
Posted on 26. Februar 2011(Sauciere aus der Kollektion des Milwaukee Art Museum; Bild: Sailko; CC BY 3.0)
Manchmal wurden Dinge weit über 250 Millionen verkauft und trotzdem kennt sie kaum jemand. Das heißt in diesem Fall kaum jemand in Europa, denn von dem wunderbaren American-Modern-Geschirr des amerikanischen Industriedesigners Russel Wright (1904-1971) sind in Europa kaum Möbel, Lampen oder andere Designstücke bekannt oder gar groß herausgekommen.
Zwischen 1939 und 1959 wurde in der Steubenville Pottery in Ohio eine der genialsten Schachzüge von Russel Wright und seiner Frau gefertigt. Eine Serie von Keramikgeschirr für den amerikanischen Familienhaushalt – die Form „American Modern“. Das an organische Formen erinnernde Design ging auf die Bedürfnisse der amerikanischen Hausfrau ein und es gab eine schier unendliche Farbpalette – ähnlich und dazu passend zu dem gerade aus dem Boden sprießenden Produkten des Earl Tupper, genannt „Tupperware“.
Jeder konnte sich seine Farben zusammenstellen – Cadillac Pastelle, Meeresfarben und Technicolor-Farbfilm-Farben. Außerdem wurde es einer Großfamilie gerecht und passte auch noch in die gerade in amerikanischen Haushalt siegesgewiss einziehenden Spülmaschinen. Das Geschirr war leicht stapelbar und billig herzustellen – so kostete eine Grundausstattung 29,90 $. Es war für alle leistbar und glich einer Epidemie, die von New York über Texas bis Florida die ganze Föderation überzog. Die Vorstädte mit amerikanischem Mittelstand waren komplett in den Einbauküchen mit Russel Wrights Geniestreich gefüllt.
Die Serie „Madmen“ fand Dank der großen Verbreitung noch unausgepackte Pakete mit Teekannen und Tassen, die in das Geniereich gemachte Set in der Agentur Sterling Cooper zieren.
Gibt man bei Ebay Amerika den Begriff ‚Russel Wright‘ ein, findet man viele Einzelteile zu sehr niedrigen Preisen, doch Vorsicht – die richtig guten alten Teile haben eine tiefe Signatur und keine Aufkleber.
Das Geschirr ist heute Kult und wird von Designsammlern gesucht – besonders die Teekannen und die Wasserkrüge sind Mid-Century-Ikonen.
Ich finde das Geschirr genial und habe eine hübsche kleine Sammlung davon Zuhause; es ist ein Beweis, dass ein gutes Design, das zum Massenprodukt wurde, durchaus Klassikerpotential hat und echt total heutig sein kann.
Viel Spaß beim Entdecken von American Modern.
Gestern noch stellte ich Euch das Missoni Hotel in Kuwait vor und heute dann das passende Schuhwerk. Allerdings gefällt mir das, was Missoni da für den Schuh aller Schuhe entworfen hat um Längen besser als das Hotel. Vielleicht liegts auch daran, dass Missoni schon Erfahrungen in der Kooperation mit Missoni hat, denn es ist seit Frühjahr 2010 die dritte Zusammenarbeit beider Label. „Die neuen Frühjahr/Sommer 2011 Schuhe basieren auf der Idee unsere legendären Space-Dyed-Garne zu verwenden, wodurch jedes Stück Strick seine eigene Identität erhält, so ist jedes Paar Chucks einzigartig. Die Schuhe bestechen durch die lebhaften Pop-Colours, die für Sommerfrische, Positivität und Energie stehen.“, so Angela Missoni, Creative Director von Missoni. Mit der Glaubwürdigkeit solcher Texte habe ich es ja nicht so, aber eigentlich ist es egal, denn das Ergebnis überzeugt.
Eine Version des Missoni Chuck Taylor ist nur für Frauen in einer Farbpalette von Aqua-Grün, Lila und Schwarz erhältlich. Die Unisex-Version zeigt sich in Schattierungen von Grün, Gelb, Rot und Blau.
Zu weiteren Bildern des Missoni Chuck Taylor gehts nach dem Klick
Friede den Hütten – Krieg den Palästen: Görtz 17 eröffnet auf der Schanze
Posted on 25. Februar 2011Ob das Zufall ist, dass mich euer Lieblingsblogger Horst fünf Tage nach der Wahl in der HorstsonHansestadtHamburg heute Morgen mit den Infos und dem Material zu diesem politisch brisanten Bericht in einen kleinen Schockzustand versetzte? Egal – denn eigentlich liebt Daisy politische Themen. Und darum geht es hier: Da ist einmal die Schanze, ein entspannt abgerocktes aber zunehmend mit schickem Publikum und dessen Läden durchsetztes, innerstädtisches Szeneviertel rund um Sternschanze und Schulterblatt in Hamburg. Das liegt, wenn man gut zu Fuß ist, keine fünfzehn Minuten entfernt von der Innenalster, über deren Grad an Noblesse man auf Horstson kein Wort mehr verlieren muss. Und nun zum Skandal: Man munkelt schon lange, dass die Schanze Begehrlichkeiten bei den Expansionsspezialisten von Mode- und Accessoire-Handelsketten wie Goertz und H&M geweckt hätte. Soweit nichts Ungewöhnliches, denkt Daisy, die Läden dieser Kette sitzen ja weltweit dort, wo in A-Lagen oder auf der grünen Wiese die beste Frequenz gemessen werden konnte. Wen regt das also auf und warum?






