Das Geheimnis ist im Grunde genommen gelüftet: Uniqlo sucht z.Zt. ein Ladengeschäft in Hamburg in bester Innenstadtlage, statt, wie zuerst gemutmaßt, auf der Schanze – aber da macht nächsten Monat Görtz17 auf dem Schulterblatt auf.
Ich freue mich schon ein wenig auf Uniqlo – Schließlich bekommt man da gutes Design zu einem super Preis und das dann sogar ausnahmsweise zuerst in Hamburg, statt, wie so oft, in Berlin. Und man muss dann in Zukunft nicht mehr auf den nächsten Paris-Trip warten, bis man sich etwas aus der J+ Kollektion von Jil Sander kaufen kann.
Bis es soweit ist, kann man sich schonmal auf UNIQLOOKS ein paar Looks von Otto Normalbürger anschauen und bei Gefallen auch den Like-Button klicken: Auf der Seite kann jeder seine Bilder hochladen und liken lassen – einzige Voraussetzung: Mindestens ein Teil von Uniqlo.
Zu ein paar weiteren UNIQLOOKS, die mir gefallen gehts nach dem Klick
Februar 2011
Das Problem mit der Provokation ist ja, dass uns mittlerweile nichts mehr wirklich schocken kann. Personen die schockieren wollen, kommen entweder glaubwürdig rüber und sind authentisch, weil sie wirklich irgendwie einen an der Waffel haben (Miss Gaga) oder sie legen sich einen Vollschuss an und tun so, als würden sie unangepasst und provokativ sein. Klar. In Zeiten wo man in organisch anmutenden Kokons über den roten Teppich getragen wird, ist es leider auch schwierig provokativ zu sein ohne dabei den schmalen Grat zur Geschmacklosigkeit zu überschreiten.
Will man in einem Bonbon-farbenen Hotel Urlaub machen? Blomquist und ich wollen nächsten Monat für ein paar Tage verreisen, und weil das Bloggerleben so wahnsinnig glamurös ist, brauchen wir auch eine standesgemäße Unterkunft und da kommt einem ein Designerhotel gerade recht. Zumindest brauchen wir ein Hotel, wo sich die Stars die Klinke und die Hand und die Champagnergäser an den Mund nehmen.
Nach dem 2009 eröffneten Missoni Hotel in Edinburgh macht nun Anfang März das zur Rezidor Gruppe gehörende Missoni Hotel auf. Mich hauen die Bilder nicht vom Hocker – alles ein wenig zu gestreift, was bei Missoni aber ja zum guten Ton gehört.
Und wo fahren Blomquist und ich jetzt im März hin? Nach Rügen. Spätestens seit dem Garbage Dress dort ihren Urlaub Ende Januar verbrachte will ich da wieder hin.
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In dem Bericht vorhin von Daisydora erinnerte sich vermutlich nicht nur Peter an das Label Dunhill und so schaute ich mal, was es aktuell von dem zur Richemont Holding gehörenden Marke gibt. Die Präsentation findet seit dieser Saison wieder in England im Zuge der gerade zu Ende gegangenen London Fashion Week statt. Warum die Engländer jetzt nicht mehr in Paris ihre Kollektion vorstellen weiß ich nicht, weiß auch nicht, ob der Weggang des Chefdesigners Kim Jones letztes Jahr bei der Entscheidung ein Rolle gespielt hat, finde aber das es sehr gut zu dem dandyesquen Image der Mode passt und das das Designteam von Alfred Dunhill eine solide Arbeit abgeliefert hat.
Manchmal fehlt mir allerdings der Oho-Effekt, der sich auch beim mehrmaligen Ansehen der Bilder einfach nicht einstellen möchte.
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Neulich erst habe ich noch eine Flasche Cola light mit Karl Lagerfeld drauf (offenbar Restbestand) zu mir genommen und mich gefragt: Gibt’s da eigentlich schon ein neues Flaschendesign? Ja gibt es. Diesmal gestaltet von dem wunderbaren Duo Daftpunk. In schlichtem Silber und Gold, inspiriert von ihren typischen Helmfarben (hat eigentlich mal jemand ein Bild der beiden ohne Helm gesehen?).
Lag ja irgendwie auch nah, wenn man eh aufgrund eines Soundtracks („Tron“) im Gespräch ist. Deshalb gibt es natürlich auch den Werbespot (sehr clean) mit Daft Punk Stimme und Sound. One more time (verstanden?) also eine schöne Colaflasche zum ins Regal stellen und sich nach einem Jahr fragen: „Warum steht die hier und kann ich die noch trinken?“
Nein, Daisy dreht jetzt nicht völlig durch. Das sollte natürlich Vergissmeinnicht-Blau heißen und ich oute mich auch sofort hinsichtlich der Quelle: Den lateinischen Namen habe ich trotz lausigem Schullatein nicht gewusst sondern bei Wikipedia gefunden. Aber hier geht es ohnehin nur um das für Männer neue, helle Blau in verschiedenen Schattierungen, das man den romantisch-bezaubernden und zarten Blütenblättern des Vergissmeinnicht zuordnen kann. Auf der Suche nach schönen Outfits in dieser entspannt-eleganten Farbe sind mir dann wahrscheinlich auch ein paar Hortensien und Kornblumen entgegen gehüpft. Der nahende Frühling scheint an meiner Psyche nicht spurlos vorüber zu gehen…..
Wer soll sowas tragen? Alle Männer, die im Frühling und Sommer Lust auf etwas mehr Farbe haben, mit Orange, Zitronengelb(Daisy’s Lieblingsfarbe!) und ähnlich leuchtenden Farben aber wenig am Hut haben. Blau ergibt ja mit den relativ hellen Hauttönen in unseren Breiten ein sehr gutes Matching; und das dezente Vergissmeinnicht-Blau ist zwar ein modisches Statement, sowas wie die helle Lieblingsfarbe der Herren und Damen Designer, die man aktuell in einigen Kollektionen antrifft, aber tragen kann man dieses Blau auch nach der Saison immer.
Wenn Automobile und Designerlabels zusammenkommen entstehen ja meist ganz gute Sachen. Hermes hat es mit Maybach für das „Georges V“ in Paris vorgemacht. Der Gedanke liegt nah. Handwerkskunst, Tradition und Liebe zum Detail sind in der Mode wie auch der Modeindustrie wichtig.
So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Labels, High-Class wie auch Low-Class auf die Idee kommen, fahrbare Untersetzer zu gestalten. Levi’s war bescheiden und hat es mit einem Fahrrad versucht („Fixie-Bike for Levi’s“ – Rolls Royce wäre auch denkbar unglaubwürdig gewesen). GUCCI wiederum hat sich dem italienischen Kultauto schlechthin angenommen. Anlässlich des 90jährigen Firmenjubiläums kann man den exklusiven Fiat „500 by GUCCI“ von 1.April 2011 bis 30.Juni 2011 für 17.000 Euro unter www.500bygucci.com vorbestellen.
Ich hatte mal ein Paar Puma Sneaker, die sahen genauso aus. Natürlich nicht mit einem Nike-Label sondern mit dem Puma Puma. Allerdings sahen die Puma’s erst nach einigen Jahren so runtergerockt aus wie die Nike Dunk High AC Vintage bzw. den obigen Hachi. Irgendwann fielen meine alten Sneaker auseinander, obwohl sie gerade so Vintage aussahen, wie manchmal Schuhe auszusehen haben. Wer jetzt nicht seine Schuhe Jahre tragen möchte, damit sie toll aussehen, sondern gleich am ersten Tag einen alten Vintage Look haben, dem empfehle ich entweder die Nike Hachi oder die Dunk High AC Vintage Sneaker.
Den Hachi gibts dann in zwei Farbvarianten: Matsch-Orange/ Blau und den Dunk High AC Vintage gleich in 4 Varianten: Blau, Orange, Gelb und Rot.
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Es gibt Kollektionen die einen überraschen, die eine ganz eigene Sprache sprechen und wie eine Insel mit eigenen Gesetzen wirken. Es sind nicht viele besonders bei den Herrenkollektionen, die doch häufig austauschbar wirken und tendenziell kommerziell ausgerichtet sind. Wie ein Wunder erscheint mir dort die Vollkommenheit und die Besonderheit der Signature Baldessarini Kollektion für den Winter 2011 von Markus Brunner und Karl Zimmermann.
Als ich die Looks der in sich geschlossenen und gut durchdachten Kollektion das erste Mal sah, kamen mir tausend Gedanken in den Sinn und ich war ergriffen davon, das man eigentlich wenn man fünf – sechs Teile aus der Kollektion kombiniert und besitzt, so gut wie keine anderen Kleidungsstücke mehr braucht.
Immer wenn ich über Musiker schreibe, die gerade mal ein Jahr älter sind als ich, denke ich darüber nach, warum ich den Klavier- und Gitarrenunterricht eigentlich irgendwann vernachlässigt habe. So auch in diesem Fall.
Ich sah das Cover des Albums beim alltäglich Musikstöbern und ich weiß gar nicht warum ich es anklickte, denn das ist eigentlich gar nicht meine Art Cover. Zu sehr Indie, zu sehr Teenie irgendwie. Gut, dass ich auch mal über meine Schatten springe. Um wen handelt es sich also?
Carl Norén heißt der Gute, kommt aus Schweden und macht, wie es sich für diesen Blog gehört, fabelhafte Musik. Ich kannte ihn nicht. Die Musikbegeisterten unter euch, denen „Sugarplum Fairy“ ebenfalls etwas sagt, haben ihn vielleicht schon mal gesehen. Da ist er nämlich Sänger (gewesen). Jetzt hat er sich nach zehn Jahren gedacht: Mach ich die Beyoncé und bin allein mal mindestens genauso erfolgreich. Gut. Nun ist er nicht schwarz und hat einen riesen Hintern. Geht aber auch so. Und wie!
Das Album hat sowohl wunderschön geschriebene Songs mit viel Gitarre und Gefühl („Brothers“, „Hide away“), startet aber mit dem grandiosen „Tired of Running“, das etwas funkig daherkommt und im Anschluss von der wirklich fantastischen Singleauskopplung „The Anger“, die Geigen und Beat zusammenbringt als gäbe es keinen Morgen mehr, noch übertrumpft wird. Geschrieben und produziert hat Carl alles selber. Bei der Produktion half ihm aber noch Mats Björke Keyboarder und Backroundsänger von Mando Diao. Konnte also eh nur gut werden.
Was Carl hier abliefert ist trotz des Teeniecovers grandios und absolut empfehlenswert. Und das Video zu „The Anger“ will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Wo ist eigentlich mein Klavier hin?











