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Technik

Gadgets

Oliver Peoples kollaboriert mit Master & Dynamic

(Foto: Courtesy of Oliver Peoples)

Machen wir uns nichts vor: Kopfhörer erfüllen nicht nur den Zweck, Musik zum Ohr des Trägers zu transportieren – spätestens seit Monster 2008 mit der Reihe „Beats by Dr. Dre“ die Branche revolutionierte, gelten Kopfhörer auch als modisches Accessoires und folgen unterschiedlichen Trends. So folgt die Marke „Beats by Dr. Dre“, mittlerweile übrigens von Apple gekauft, einem Mix aus Minimalismus und poshem Markenimage, wohingegen bei der amerikanischen Firma Master Dynamic ein gewisser Retrocharme mitschwingt – nicht ohne Grund: Jonathan Levine stieß durch Zufall in einem Museum in Washington auf Kopfhörer aus den 1940er-Jahren. Der Firmengründer von Mater & Dynamic ließ sich von diesem Fundstück inspirieren.
Mit einer ähnlichen Vintage-Ästhetik spielt auch der Brillenhersteller Oliver Peoples: Die Inspiration für das Design der Brillen lieferte eine Nachlasskollektion amerikanischer Vintage-Eyewear, die in den 1980er-Jahren von den Gründern der Marke gekauft wurde.
Nun gehen beide Brands, Oliver Peoples und Master & Dynamics, eine Zusammenarbeit ein.

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Gadgets

Saint Laurent Rive Droite kooperiert mit Pierre Riffaud

(Saint Laurent Rive Droite x Pierre Riffaud ; Foto: Saint Laurent)

Pierre Riffaud? Der Name dürfte nicht jedem Leser ein Begriff sein. Wer aber etwas mit ihm anfangen kann, dem läuft sicher Wasser im Mund zusammen: Pierre Riffaud ist bekannt für seine äußerst luxuriösen Plattenspieler, die bei jedem Technik-Connaisseur als Nonplusultra gelten.
Schon seit 1984 entwirft Pierre Riffaud Plattenspieler für die leidenschaftlichsten Musikliebhaber. Die perfekte mechanische Ausgewogenheit, die man den Riffaud-Geräten nachsagt, wird durch jedes der handgefertigten Maschinenteile erreicht, die der Franzose verbaut und wodurch eine seltene Präzision erreicht wird – zumindest dann, wenn man überhaupt noch Schallplatten besitzt (oder wieder besitzt: Vinyl erlebt aktuell eine Renaissance).
Nun kooperiert Saint Laurent Rive Droite, also das Unterlabel des Luxushauses, bei dem man vom Kondom für wenige Euro bis hin zum Baccarat-Kristallbecher alles bekommt, mit Pierre Riffaud.

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Werbung: In Kooperation mit Lamy

Die Evolution des Schreibens: von Stein und Meißel zu Tablet und LAMY AL-star black EMR Stylus

(LAMY AL-star black EMR Stylus)

Beschäftigt man sich mit der Entwicklung von Schreibgeräten, kommt man um das Schreiben nicht drumherum. Am Anfang war hier der Stein: Unsere Vorfahren waren es, die vor 50.000 Jahren Zeichen in Steine meißelten. Ob diese Urzeit-Emojis tatsächlich so etwas wie eine Schrift darstellen sollten oder ob damals die Menschen einfach gerne Motive im Stein verewigten – also ganz ohne Botschaft – ist bis heute nicht geklärt.
Etwas klarer wurde es dann einige Jahrtausende später: Die Sumerische Keilschrift gilt neben der ägyptischen Hieroglyphen als älteste Schriftsprache. Die Sumerer entwickelten aus Piktogrammen abstrakte Zeichen, die sie mit einem Griffel in Tontafeln drückten. Wie viele Zeichen es gab, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, einige Hundert werden es sein. Zum Vergleich: Im Duden stehen 145.000 Stichwörter, wobei diese Sammlung sicher nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Die Sumerer sahen sich relativ früh einem Phänomen konfrontiert: Andere Kulturvölker schrieben (bzw. drückten) bei ihnen ab, wodurch sich die Keilschrift immer weiter verbreitete.

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Technik

Mein Ruhebereich bin ich

Sony WF-1000XM3 Kopfhörer; Bild: Horstson

Jüngst in der Deutschen Bahn: Mir wurden versehentlich 6 Stunden Ruhebereich gebucht. Und wo normalerweise Menschen relativ tolerant sind, hatte ich natürlich eine Mitfahrerin erwischt, die sich sogar über das leise Reden beschwerte. Worauf ich hinaus möchte: Im Ruheabteil ist genügend Ruhe, da braucht man die Sony WF-1000XM3 nicht. Allerdings können sie einem in so manch anderer Situation weiterhelfen.

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Uhren

Trend: Transparent – G-Shock lanciert Skeleton Serie

(Bild: G-SHOCK)

Aufmerksame Leser werden wissen, dass wir transparenten Dingen sehr offen gegenüber stehen. Dass wir bei, nun ja, indiskreten Koffern, Shorts, Schuhen und Accessoires nicht die Augen verdrehen, hängt vermutlich mit einem jüngeren Kapitel der Modegeschichte zusammen, bei dem ein bekannter französischer Taschenhersteller in den 1980er-Jahren auf die Idee kam, statt einer Pressemappe eine Einladung zu verschicken, die dem Key-Item des Hauses nachempfunden war – allerdings nicht aus Leder, sondern aus durchsichtiger Folie. Die Besucher sollten damit schnell durch die Sicherheitskontrollen kommen.
Diese Tasche entwickelte sich zum Statussymbol und liefert noch heute die Inspiration für zahlreiche Entwürfe – gerade in den letzten Monaten kommt man um Transparenz nicht herum. Koffer, Tote Bags und Shorts – als neuesten Streich lanciert nun G-SHOCK mit der Skeleton eine Serie, die den Transparent-Trend zitiert.

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Automobil

Pimp My Ride

(Berluti x Porsche 911 Targa 2.4l „S“; Foto: © Bruno des Gayets)

Kennt noch jemand Pimp My Ride? Der Rapper Xzibit moderierte in den 2000er-Jahren die sehr erfolgreiche MTV-Show, in der Teilnehmer ihr altes Auto von Tuning-Legende West Coast Customs (ab Staffel fünf übrigens von Galpin Auto Sports) pumpen ließen.
Ganz ähnlich verhält es sich bei Porsche: Der Stuttgarter Automobilhersteller gab einen 911 Targa 2.4l „S“ in die vertrauensvollen Hände von Berluti. Nun wurde – im Gegensatz zu Pimp my Ride – der Porsche nicht mit Bügeleisen, Flachbildschirm und Flammenlackierung getunt, sondern das Interieur mit allerfeinstem Leder ausgestattet.

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Auto

Gacha macht Halt

(MUJI E-Fahrbus „Gacha“; Bild: Justus Hirvi/Bonzu & MUJI)

Heute mal nicht die brandneue Luxus-Neuigkeit oder Bling-Bling zum Davonträumen, heute vielmehr eine feine Portion Realitätssinn aka Besserwissertum von meiner Seite: der japanische Einzelhändler MUJI hat in Helsinki kürzlich einen autonomen E-Fahrbus vorgestellt und das finde ich mal richtig gut. Wirklich, das Ganze klingt richtig spannend. Ein Launch der mich – nicht erst seit Greta Thunbergs Tun – definitiv stärker umhaut, als die 100. Neuankündigung x-beliebiger Designer. Warum? Nun ja, Klamotten habe ich fast genug im Schrank hängen und beim Thema autonomes Fahren höre ich, spätestens seit meinem Gespräch mit BMW-Profi Adrian van Hooydonk (das Interview gibt’s hier zum Nachlesen), immer mit gespitzten Ohren zu!

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Werbung - Auf Einladung von BMW

Nachgefragt bei … Adrian van Hooydonk – Teil 2 des Interviews

(Adrian van Hooydonk / Head of BMW Design; Bild: BMW)

Kreativer Austausch auf Augenhöhe – Ein etwas verspätetes Neujahrs-Servus aus München meinerseits, viel zu lange habe ich nichts von mir hören lassen. Voller Tatendrang bin ich jetzt wieder an Bord und freue mich auf spannende neue Projekte: Warum an dieser Stelle jedoch „Servus“ und kein nordisch-gewohntes „Moin“? Vor knapp zwei Wochen war ich für Horstson in Bayern unterwegs und noch immer bin ich positiv eingestimmt von der unglaublich sympathischen Gastfreundschaft im Süden, deshalb meine Wortwahl als Einleitung dieses Artikels! Schön war es, sehr viel Schnee gab es vor Ort und natürlich auch Brezen samt Weißwurst. Der eigentliche Grund für meinen Ausflug war jedoch keinesfalls Völlerei und Lotterleben, sondern ein Interviewtermin mit Adrian van Hooydonk. Anlässlich einer nagelneu entstandenen Ausstellungsfläche in der BMW Welt, die er gemeinsam mit der Architektin und Designerin Patricia Urquiola entworfen hat, habe ich mit dem Leiter BMW Group Design mitunter über besondere Erlebnisse, das Aufschlagen von Strenge sowie die Relevanz millionenfacher Fahrtsituationen für die Zukunft gesprochen.

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Die MW60 von Master & Dynamic im Test: Sehen schon chic aus

(MW60 von Master & Dynamic)

Unvorsichtigerweise habe ich vor ein paar Wochen zugesagt, Kopfhörer zu testen – ausgerechnet ich, der technische Geräte grundsätzlich aufgrund ihrer Optik bewertet, was insofern absurd ist, als dass sich die eigentlichen Raffinessen ja unter der schönen Hülle verstecken. Zu meiner Ehrenrettung muss ich allerdings erwähnen, dass sich dieses doch etwas oberflächliche Verhalten auf Technik beschränkt und ich bei Menschen andere Maßstäbe setze.
Vielleicht ist es aber auch der richtige Weg, als Kopfhörerhersteller eher, nun ja, unbedarfte Tester ins Boot zu holen, denn, wenn man mal ehrlich ist, wessen Gehör ist so trainiert, kleinste Frequenzen herauszuhören und sie einzuordnen, um auf dieser Grundlage ein Urteil auszusprechen.

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Technik

1.000 Mal berührt, 1.000 Mal ist viel passiert – Der Sony WH-1000XM2

Endlich mal wieder Urlaub. Dieses Mal vielleicht nicht unbedingt aus Stressgründen gebraucht, aber dennoch gern in Anspruch genommen. Vor Flügen länger als 50 Minuten stellt sich immer die Frage: Welche Kopfhörer sollte man einpacken? Ich hatte zwar welche, aber keine, die gegen nervöse Kinder und nervige Sitznachbarn helfen. Erst recht nicht, wenn diese schon vor dem Start darüber reden, ob Sie im Falle eines Absturzes wohl nebeneinander begraben werden würden. Die Lösung? Irgendetwas, was die Ohren komplett abschirmt, einen sehr guten Sound hat und, wenn möglich, nicht total bescheuert aussieht. Wir bzw. ich konnte ja schon ein paar Kopfhörermodelle testen. Dennoch fiel mir insbesondere beim Sony WH-1000XM2 auf, wieviel mir anscheinend an technischem Fortschritt in letzter Zeit durchgegangen ist.

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