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Rick Owens

Männermode

Fan von Demna Gvasalia?

(Bild: Modern Man)

Es ist das Kerngeschäft der Musiker: Merchandising. Dank sinkender Verkaufszahlen von CD’s müssen sich Justin Bieber & Co. um neue Absatzmärkte kümmern. Der Bandshirt-Trend kommt ihnen, zumindest dann, wenn es sich um lizenzierte Produkte handelt, gerade recht.
Das, was damals irgendwie cool war – mit einem solchen Shirt die Liebe zum Künstler zu zeigen – verkam spätestens dann endgültig zum textilen Desaster, als Discounter wie „Lidl“ und „H&M“ dafür sorgten, dass Ramones, Guns N’ Rosés und die Beastie Boys der Stolz jeden zweiten Schülers wurde – auch wenn der Träger die Band weder kannte noch eine komplette CD-Länge ertragen wollte.
Trotzdem gibt es Bandshirt-Ideen, die durchaus bemerkenswert und, ja, durchaus auch das Attribut „irgendwie gut“ verdient haben. Bei Hypebeast habe ich eine solche entdeckt. Continue Reading

Allgemein

Währenddessen bei Rick Owens … Please kill Angela Merkel not

Man stelle sich vor, ein Designer plant monatelang eine Schau und eine einzelne Person zieht während der Präsentation den Fokus auf eine von ihm initiierte Aktion … So geschehen bei Rick Owens: eines seiner Models zog einen „PLEASE KILL ANGELA MERKEL NOT“-Banner raus, wobei das „NOT“ nicht immer zu sehen war.
Owens hat mit der Aktion nichts zu tun und das Haus distanzierte sich ziemlich schnell: “Rick Owens does not claim responsibility for the act of protest by a model at the Spring Summer 2016 show. This was an independent statement and does not reflect the opinion of the house of Rick Owens.”
Die konkrete Message hinter der Aktion erschließt sich mir nicht. Bei dem Model soll es sich um Rick Owens Muse handeln – vermutlich wird sich der Designer zukünftig von einer anderen küssen lassen: Gegenüber der Women’s Wear Daily distanzierte sich Owens deutlich. “It’s a crazy, rogue, f***ing model that I punched when he came back out. Please say that I punched him.”