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Männermode

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Die komplette Kollektion: Balmain x H&M

T-Shirt: 29,99€; Pulli: 49,99€; in diesen Klamotten einen guten Stil beweisen: unbezahlbar. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen …

Jeden Tag eine gute Tat: Vor einigen Tagen hatten wir hier das Lookbook zur diesjährigen H&M-Designer-Kooperation gezeigt und ich hätte nicht im Traum gedacht, dass ihr die Kollektion zumindest zum Teil gut findet. Da die Frage nach den Preisen aufgekommen ist, habe ich sie für Euch rausgesucht. Zusätzlich noch sämtliche Freisteller, bei denen auf jeden Fall die Meinungen auseinandergehen werden, oder?
499€ für einen Blazer? 29,99€ für ein T-Shirt? Ich bin auf Euer Feedback gespannt!

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Ermittlung erfolgt

Belstaff Horstson 3

Zwischen Tür und Angel, in laufenden Ermittlungen sozusagen – Für diese Meldung müssen genau zwei Bildaufnahmen reichen, mein Geschreibsel wird ebenfalls überschaubarer als sonst sein: Bellstaff stellt für Herbst/ Winter 2015 eine Neuauflage des ikonischen Millford Mantels vor. Fast hätte ich die Ankündigung in meinen Nachrichten übersehen, glücklicherweise aber nur fast. Bereits seit mehreren Jahren liebäugele ich mit einem langen Herrenmantel und nicht zuletzt ist daran Benedict Cumberbatch in seiner Rolle als „Sherlock“ Schuld.

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Kooperation Lookbook Männermode

Von nun an ging’s bergab: Balmain x H&M

Es ist auf Horstson schon eine liebgewordene Tradition, die alljährliche H&M-Designer-Kooperationen – nun ja – missglückt zu finden. Die diesjährige Kollektion macht da im Grunde genommen keine Ausnahme, nur dass diesmal die Frauenkollektion noch schlimmer ist als die der Herren.
Dass die Geschichte von Balmain voller Höhen und Tiefen gespickt ist, hatten wir schon vor einigen Wochen besprochen. Der Höhepunkt war in den letzten Jahren das (leider viel zu kurze) Gastspiel von Christophe Decarnin – eine Ära, in der sich sogar Michael Jackson in die Entwürfe des Franzosen presste, obwohl es damals nur eine Kollektion für Frauen gab. Decarnin verließ das Haus Balmain im Frühjahr 2011. Was dann kam, kann man am besten mit einem – wenn auch aus dem Zusammenhang gerissenen – Zitat eines weiteren prominenten Fan des Hauses Balmain, Hildegard Knef, beschreiben: „Von nun an ging’s bergab“:

Olivier Rousteing (Jahrgang 1985), den ich auf einen flüchtigen Blick mit Hao Tun Xiang, einem der Models, verwechselte, möchte mit der Kollektion übrigens seine Generation ansprechen – vielleicht ist das auch der Grund, warum ich keinen Zugang zur „#HMBalmaination“ bekomme. Eine Bewegung, die ein Zusammengehörigkeitsgefühl durch einen peinlichen Hashtag erreichen möchte, kann ich einfach nicht ernst nehmen.

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Was braucht man als Mann?

Werbung – Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit McArthurGlen.

Herbst und Basics liegen erstaunlich dicht beieinander – während im Frühling und Herbst mit Farben nur so um sich geschmissen wurde, werden die Tage ab Oktober wesentlich kürzer und die Röcke bei den Frauen wieder länger. Basics verhalten sich ähnlich zurückhaltend. Mehr noch – sie bieten die Grundlage einer Garderobe. Der Komplettlook von Versace findet eben maximal am Abend im Club Gefallen, aber nur in den seltensten Fällen auf dem Weg zum Bäcker. Ein Basic-Komplettlook hingegen kann schnell langweilig wirken. Das ist auf dem Weg zum Bäcker kein Problem, abends im Club allerdings schon. Dazu aber nachher mehr, doch widmen wir uns erst mal den klassischen Basics, die eine Investition wert sind. Oberste Priorität hier: man greife auf Qualität zurück. Dass eben diese nicht teuer sein muss, kann man zum Beispiel bei einem Besuch eines Designer Outlets der McArthurGlen-Gruppe feststellen …

T-Shirts gehören definitiv zur Top Ten der Basics – gleich ob lang- oder kurzärmelig. Doch einfarbig sollten sie sein und gerade geschnitten, genauso wie Pullover. Bei Pullis ist es ziemlich egal, wie der Ausschnitt ist. Ist es aber ein V-Ausschnitt, empfiehlt sich als Kombination ein Hemd- kariert, gestreift oder unifarben. Geht’s zum Sport oder zum Sofa greift man auf einen lässigen Sweater zurück – hier vielleicht sogar mit einem College-Emblem: Wenn es nur fürs Abitur gereicht hat, pimpt ein Harvard-Logo das Ego zumindest temporär. Damit man „untenrum“ nicht nur mit klassischen Briefs oder Boxershorts glänzt, empfiehlt es sich, eben diese mit Chinos, Stoffhosen oder Jeans zu verhüllen. Wichtig, auch wenn deutsche Poptitanen anderer Meinung sind, niemals zur gebleachten Jeans-Variante greifen.
Wird es etwas kälter, brauchen wir drei Varianten von Jacken: Blouson, Blazer und Mantel sollten sich in jedem Kleiderschrank wiederfinden. Auch hier gilt unsere Faustregel: je klassischer und hochwertiger, um so besser. Das bringt den Vorteil mit, niemals aus der Mode kommen zu können.

Bei den Accessoires geht es bewusst unmodisch zu: Krawatten, Schleifen, Socken & Co. bevorzugen wir einfarbig: Auch wenn die Kollegen drauf schwören, dass Frauen beim Anblick von Simpsons-Socken dahinschmelzen, strafen wir die Kollegen getrost Lügen.
Klassische Schnürschuhe, schlichte Sneaker und robuste Stiefel finden sich im Schuhschrank bzw. als postmoderne Installation der Putzfrau auf dem Flur der Wohnung. Oft aus dem Bewusstsein verdrängt ist die Tatsache, dass auch Männer ihren halben Hausstand in den Hosentaschen transportieren. Eine bessere Lösung bieten hierfür Aktentaschen oder für den Wochenendtrip ein Weekender. Zum Sport greift man zur Keepall oder zum Rucksack – wobei Männer hier Frauen vormachen, wie es geht: Denn wir hängen niemals kleine Stofftiere und anderen Unrat an die Reißverschlüsse. Pfui!

Schaut man sich nun also unsere Top Ten der Basics an, die man übrigens ziemlich gut in den McArthurGlen Designer Outlets kaufen kann, fällt zum einen auf, dass es eigentlich die Top Eleven sein müssten – denn eine schlichte hochwertige Uhr darf nicht fehlen. Zum anderen sind Basics genau die Kleidungsstücke, mit denen man beim ersten Besuch der Schwiegereltern die Zukunft nicht aufs Spiel setzt und gleichzeitig mit dem Vorgesetzten das Gehalt neu verhandeln kann. Das ist die Pflicht, doch kommen wir zum Knackpunkt bei Basics: der Kür. Was bei den Schwiegereltern und beim Chef vielleicht gut ankommt, muss noch lange nicht überall für Atemstillstand sorgen. Und auch die Schnitte und Stoffqualitäten ändern sich im Laufe der Zeiten: War in den 70er-Jahren der Griff zum Hemd aus 100% Polyester die richtige Wahl und die Schlaghose ein Beleg für Stilsicherheit, ändert sich der Zeitgeist fortwährend. Doch coole Männer sehen in Basics immer cool aus – klar. James Dean und Steve McQueen mussten nicht auf ein Statement-Shirt zurückgreifen, um Frauen den Kopf zu verdrehen. Dennoch bekommt auch das simpelste Outfit durch eine besondere Sonnenbrille oder ein schönes Tuch einen ganz besonderen Drive …

Ich frage jetzt einfach mal in die Runde, was für Euch Basics sind und wo ihr diese bekommt? Und war jemand von Euch schon einmal in einem Designer Outlet und ist fündig geworden?
Ich bin auf Eure Meinung zum Thema gespannt!

Die Center liegen übrigens für jeden gut erreichbar. Im Norden ist dies Neumünster nahe Hamburg, im Westen Roermond nahe Düsseldorf, außerdem gibt es ein McArthurGlen Designer Outlet in Berlin und für diejenigen, die im Süden wohnen, eines in Salzburg.

Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit McArthurGlen.

Kooperation

Kooperation: Peanuts x Lacoste

Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Geburtstag zu feiern: Prinz Azim von Brunei soll zu seinem 30. Geburtstag allein für den Blumenschmuck mehr als 100.000 Dollar ausgegeben haben und Kim Kardashian, Instagram-Starlet und Garant für einen stilsicheren Auftritt, überraschte ihre Tochter mit einem Riesenrad im Garten – wohlgemerkt feierte North West ihren ersten Geburtstag.
Dagegen wirkt der 65. Geburtstag der Peanuts wie eine WG-Party der Erstsemester. Und doch ist es wie im wahren Leben: Eine kleine Feier versprüht meist mehr Charme als ein großes und durchorganisiertes Fest mit allem Annehmlichkeiten …

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Lookbook Männermode

Into the Woods

Bild: PR

Penguin`sche Stadtflucht – Kennt ihr dieses Ich-Muss-Mal-Ganz-Dringend-Mal-Aufs-Land-Gefühl?! Genau dieses Gefühl verspüre ich gerade akut und wünsche mir insgeheim nichts mehr als einen Abstecher in die Natur. Nach ein paar Tagen in London inklusive vielversprechender Interviews, frühmorgendlichen Schmuserunden mit meinem Neffen und den ersten Tagen bei meinem neuen Arbeitgeber, bin ich ganz schön abgekämpft. Abgekämpft, eingespannt und doch vollkommen glücklich.

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Objekt der Begierde – Der Chanel-Rugbyball

©CHANEL

Aktuell findet in England die Rugby-Weltmeisterschaft statt – also in dem Land, wo der Sport einst erfunden wurde. Ein anderes europäisches Land, in dem man ebenfalls diesem „wahren“ Männersport verfallen ist und es große Fangemeinden gibt, ist Frankreich. Das ist auch der Grund dafür, warum es viel Mode im Stil der Sportart gibt und sich sogar ganze Labels, wie Eden Park, komplett den Looks rund um den Sport verschrieben haben.
Das Haus Chanel überraschte nun mit einer „Rugby-Pille“, wie der Ball, der keiner ist, genannt wird. Da braucht man kein Prophet sein, dass das ein Objekt der Begierde wird, das es in Varianten in Weiß, Schwarz, Dunkelblau und mein absoluter Favorit, Bordeaux, gibt. Die Bälle sind natürlich von Hand gefertigt und nehmen auch das Steppmuster der berühmten Handtaschen auf.

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Männermode

Even Better Than the Real Thing – Die 1ST PAT-RN Story

Bild: 1ST PAT-RN

Eigentlich dachte ich nicht, dass dieser Typ etwas mit Mode zu tun hat. Seinen zweireihigen Navy Blazer sah ich zuerst an einer Freundin in Frankfurt. Wow, was für ein Ding. Der Stoff ist leicht, fällt doch schwer und geschichtsbehangen. Die goldenen Knöpfe leuchten gerade richtig, nicht zu hell und nicht zu matt. Alles hier ist echt. Alles lebt. Eben im Sinne des längst so furchtbar überstrapazierten A-Wortes (‚Authentizität‘ – Anm.d.Red.). Hat wohl ein Onkel die Jacke getragen, als er mit Kennedy vor Nantucket kreuzte? Fast. Verantwortlich für das schöne Stück ist ein kleines Team im Veneto: Cristiano Berto, sein Bruder Alessio und Cristianos Lebensgefährtin Silvia Piccin. Ihr Label nennt sich 1ST PAT-RN, beschwört im Namen das Ursprüngliche und hat auch irgendwas mit einer Militärjacke zu tun, die Cristiano einmal in der Normandie fand. Obwohl vom Trend der Vintage und Heritage Wear getragen, ist irgendetwas anders an 1ST PAT-RN. Irgendwas ist unabhängiger und freier und subtiler. Irgendwas ist echter. Und ich will wissen, woher das kommt.

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Der Winter kann kommen! Teil 5: Stil

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Auf zum Bäcker! Bild: Bottega Veneta

Mit „entspannter Nachlässigkeit“ könnte man den Stil der Stunde beschreiben. Raus aus dem Bett, schnell runter zu Bäcker und Kiosk in einem Outfit aus Teilen, die halt gerade so greifbar waren wie Schlafanzughose, Streifenhemd, Cardigan, Mantel und Sneaker. Weitere Stil-Erkennungszeichen: ein halb in den Bund gestecktes Hemd, eine Krawatte, die in der Hemdknopfleiste steckt, unordentlich aufgeschlagene Jeanshosenbeine, ein Hemdkragenzipfel, der aus dem Pullover lugt. Dazu leicht unordentlichen Frisuren und Nerd-Brille- fertig ist der nonchalante Stil à la „verwirrter Professor“!
Das finden wir natürlich gut – und zwar nicht nur, weil wir hier gerade in unserem Feriendomizil sind …

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Der Winter kann kommen! Teil 4: Farben

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Fifty Shades of Grey

Männer sind ja meist Farbmuffel, pfeifen auf die angesagten Trendtöne der jeweiligen Saison und greifen beim Shoppen lieber zu den altbekannten Farbklassikern Dunkelblau, Schwarz und Grau. Fans von Grau können sich jetzt freuen und in den nächsten Monaten völlig verausgaben. Denn Grau in all seinen Nuancen spielt die Farbhauptrolle in den Kollektionen und dementsprechend wird es in den Shops von grauen Kleidungsstücken geradezu wimmeln. Langjährige Grauträger werden also unfreiwillig zu Trendgenossen, was in manchem Büro sicher urkomisch wirken könnte.

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