Entenwerder kannte der Hamburger bisher hauptsächlich durch die Partys in den Grünanlagen, der Hundewiese oder durch die Golf Lounge, die sich rein theoretisch in Schlagweite der Halbinsel befindet. Durch die aufgespannten Netze müssen die Golfer allerdings nicht ihre Bälle im Entenwerder Park suchen. Schade eigentlich, denn sie könnten genau dort ein neues Café entdecken: das Entenwerder1.
Die Idee zu diesem Café hatten keine Unbekannten: Thomas Friese, Gründer von Thomas-i-Punkt, und seine Tochter Alexandra, ihres Zeichens Geschäftsführerin des Conceptstores, hatten das Ziel vor Augen, einen beinahe vergessenen Ort zu neuem Leben zu erwecken. Auf einem 600 Quadratmeter großen Ponton, der durch eine 100 Jahre alte, aber sanierte Brücke mit dem Festland verbunden ist, findet sich seit Anfang Juli das Entenwerder1.
Hamburg

Bild: © Leigh Sachwitz INSIDEOUT
Auf, auf ins Hamburger Oberhafenquartier – Der Olympus Photography Playground lädt ein zum Spielplatz der etwas anderen Art. Vom 18. bis 28. Juni 2015 erwartet einen die Installation Night & Day, geschaffen von den Künstlern MASER und Leigh Sachwitz (flora&faunavisions) in Zusammenarbeit mit Andi Toma (Mouse on Mars). Wie, was, Mars?
Gläserne Städtetour – In den letzten Wochen habe ich bereits von meiner Brillensuche berichtet, noch bin ich jedoch nicht fündig geworden und sammele fleißig Inspirationen. In die finale Runde (gerade weil äußerst kostengünstig und vielversprechend) hat es, neben jeder Menge luxuriöser Nasenkleider, auch die niederländische Brillenmarke Ace & Tate geschafft.
“Drawings: Men and Style” – Ausstellung über Menswear Illustrationen bei Paul Smith in Hamburg
Posted on 30. März 2015
7-Fin Man Biting His Nails, Jean-Philippe Delhomme, 2014; Produced for GQ France, Gouache on paper; Bild: Courtesy of Paul Smith
Über den Store von Paul Smith in Hamburg hatten wir an anderer Stelle schon mal berichtet. Wer es nun aber immer noch nicht geschafft hat, bei Paul Smith in den Hohen Bleichen vorbeizuschauen, für denjenigen habe ich einen Lastminute-Tipp: parallel zum normalen Geschäftsbetrieb präsentiert der Store Originalzeichnungen aus dem neuen Buch „Menswear Illustration“ von Richard Kilroy …
„Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Posted on 17. März 2015
Tim Mitchell, Clothing Recycled, 2005, © Tim Mitchell
Vielleicht ist es einfach ein Generationsproblem: „Früher“ gab es keine Fast Fashion. Es gab natürlich günstige Kleidung, aber man mochte nicht von „Fashion“ sprechen – Jeans von Jinglers waren alles andere als modisch – Glöckchen am Reißverschluss hin oder her. Dafür waren die Jeans zweckmäßig.
Während die privaten Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe im Jahr 1970 in Deutschland bei 18,58 Milliarden Euro lagen, hatten sie sich bis zum Jahr 1980 bereits fast verdoppelt. 2013 lagen dann die Ausgaben bei unglaublichen 73,5 Milliarden Euro*. Eine Entwicklung, die sich auf zwei Arten bemerkbar macht: Schaut man sich heute auf Blogs oder auf irgendeiner Fußgängerzone um, fällt auf, dass „H&M“, „Mango“, „ZARA“ und Co. maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Menschen zumindest auf den ersten flüchtigen Blick „besser“ gekleidet sind, als noch Jahrzehnte zuvor. Nie war es so einfach, sich modisch anzuziehen, wie heute. Auf den zweiten Blick fällt aber auf, dass die Individualität auf der Strecke geblieben ist. Mode mag vielleicht demokratisch sein, kreativ aber nicht unbedingt – Fast Fashion sei dank …
Ausstellungstipp: „Tattoo“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Posted on 10. Februar 2015
Unbekannt, Maud Stevens Wagner, Tattoo Artist, USA; 1877-1961
„I think tattoos are horrible. It’s like living in a Pucci dress full-time!“ – Karl Lagerfeld
Möchte man das? In einem Pucci-Kleid leben? Mit Sicherheit nicht. Und doch entscheiden sich immer mehr Menschen für Tätowierungen: Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung, die im Auftrag von Dermatologen der Uni Bochum durchgeführt wurde, tragen alleine 6,3 Millionen Menschen in Deutschland zumindest ein Tattoo. Tendenz steigend.
Im Winter sind Tattoos meist verborgen, während sie im Sommer dann wieder öffentlich zur Schau getragen werden. Betrachtet man diese Körperkunst als kulturhistorische Konstante, sind sie aber weit mehr als ein Massenphänomen und Modeaccessoire: Sie erzählen persönliche Geschichten, schaffen Identität und Zugehörigkeit und machen aus einem Pimpf zumindest optisch einen Pimp. Für das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe Grund genug, dem Thema „Tattoo“ eine eigene Ausstellung zu widmen … Und wie es sich für eine ordentliche Ausstellung gehört, liefert sie auch gleich einen kleinen Skandal in Form eines ausgestopften Schweines:
Bild: Montblanc
Die Feder im Blick – Wie wird eigentlich ein Füller hergestellt? Ich habe einen Besuch bei Montblanc in Hamburg angefragt und siehe da, der wertvollste Koi-Karpfen unter den sonstigen Füllfeder-Goldfischen hat angebissen und zugesagt. Ein paar Tage später war ich live vor Ort, habe mich umgeschaut und wissbegierig die Fertigungsschritte des Traditionshauses aufgesogen. Nach einer Geschichtsauffrischung (den ersten Teil gibt es hier zum Nachlesen), stelle ich euch nun die Federmanufaktur vor.
Aesop ABC-Viertel Hamburg; Bild: Aesop
Ahhhh, Atemnot, Aesop – Endlich gibt es meinen Lieblingsaustralier auch bei uns in Hamburg. Ich bin ganz hibbelig und möchte die Neuigkeiten natürlich umgehend mit euch teilen: In der Poststrasse 22 kann man mich ab sofort häufiger antreffen! Bislang habe ich es zwar noch nicht geschafft persönlich vorbeizuschauen, mache mich aber in den kommenden Tagen auf den Weg zum ersten „Signature Store“ mit Behandlungsraum in ganz Europa.
Ausstellungstipp: „Bilder der Mode. Meisterwerke aus 100 Jahren“ in Hamburg
Posted on 3. Januar 2015
Antonio; Joanne Landis, Carnegie Hall Studio, 1967, veröffentlicht in The New York Times Magazine; Tuschfeder und Collage; 61 x 48 cm © Courtesy of Estate of Antonio Lopez and Juan Ramos and Galerie Bartsch & Chariau
Jetzt, wo das Wetter alles andere als ‚gut‘ zu bezeichnen ist, lohnt es sich, einen ausgiebigen Blick in die hiesigen Museen zu werfen. Zwischen Ausstellungen, die sich den alten Meistern widmen, gibt es immer wieder etwas für den modisch-ambitionierten Besucher zu entdecken (Julian berichtete vor einigen Tagen ja schon über „Mario Testino: In Your Face“ und auch „THE KENNEDYS – Timeless Fashion Icons“ erähnten wir bereits). Unser neuester Ausstellungstipp gilt „Bilder der Mode. Meisterwerke aus 100 Jahren“ im Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) in Hamburg …
Sportlicher Ehrgeiz oder Weihnachtsfuttern? Dieses Jahr gehe (vielmehr laufe) ich den vorbildlichen Weg und mache mir bereits vor Heiligabend Gedanken, wann und wie ich neugewonnene Christstollen- und Plätzchenkilos loswerde: Hallo Fitness! In regelmäßigen Abständen jogge ich um die Alster und gebe mich selbst bei Regen und Wind nicht kampflos geschlagen. Runde für Runde, immer weiter Richtung Ausdauer. Gebt mir ein paar Wochen, dann bin ich wieder im gewohnten Training und bewege mich wie eine junge Antilope. Noch hinkt der Vergleich, denn momentan trabe ich wohl eher wie ein Zirkuspony über den Asphalt …



