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Barbour kooperiert mit Ally Capellino

Bild: Barbour

Die Marke Ally Capellino ist in Deutschland nicht unbedingt jedem bekannt. Wie konnte das passieren? Gegründet wurde das Designlabel schon 1980 von Alison Lloyd und Jonathan Platt – damals als reine Accessoire-Firma, was auch den Namen erklärt, der grob aus dem Italienischen übersetzt für „kleiner Hut“ steht.
Heute ist Alison Lloyd allein für Ally Capellino verantwortlich. Die Handschrift der britischen Designerin soll aber weiterhin die Sensibilität der Kleidungsherstellung aus den Anfangsjahren der Marke widerspiegeln. Dass nun eine Kooperation mit Barbour ins Haus steht, kommt nicht von ungefähr: Die Kollektionen von Ally Capellino sind meist hergestellt aus Materialien wie pflanzlich gegerbtem Leder, Nylon sowie gewachster britischer Baumwolle. Zudem besteht, ähnlich wie bei Barbour, eine gesunde Skepsis gegenüber vorübergehenden Trends. Bis heute lassen sich die Kollektionen von Barbour von den Archiven des Unternehmens inspirieren, die bis ins Jahr 1910 zurückreichen – jede Saison werden die klassischen Designs in zeitgemäße Silhouetten neu interpretiert.

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Mr. Porter startet zusammen mit Reflaunt ein Resell-Programm

(Mr. Porter Resell; Bild: Mr. Porter)

Während einer Pandemie macht sich irgendwann Langeweile bemerkbar, so zumindest mein Erkenntnisgewinn. Doch was macht man, wenn sich scheinbar sämtliche Streamingdienste gegen einen verschworen haben? Dinge wie Frühjahrsputz oder Unterlagen für die Steuererklärung raussuchen liegen zwar nahe, sind aber nicht sonderlich reizvoll. Warum also nicht den Kleiderschrank zuerst auf- und später dann Kleidung rausräumen?
Um gebrauchte Luxuskleidung zu kaufen bzw. zu verkaufen, gibt es dann auch wieder viele Möglichkeiten – seit einigen Tagen gesellt sich eine neue hinzu: In Zusammenarbeit mit Reflaunt hat nun Mr. Porter einen Wiederverkaufsservice, „Mr. Porter Resell“, angekündigt. Kunden bekommen hierdurch die Möglichkeit, ihre Artikel aus den Bereichen Konfektionskleidung, Accessoires, Taschen, Schmuck und Schuhe weiterzuverkaufen. Das Geld bekommt man überwiesen oder im Austausch Guthaben für den Shop des Luxusonlinehändlers – dann mit einem zusätzlichen 10-prozentigen Anreiz.

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Levi’s lanciert „Die Simpsons“-Kollektion

(Levi’s x Die Simpsons; Bild: Levi’s)

Die Zusammenarbeit zwischen den Simpsons und Balenciaga ist gerade mal ein halbes Jahr her, schon folgt der neueste Streich aus Springfield: Levi’s lanciert eine „Die Simpsons“-Kollektion. Ein entscheidender Unterschied ist, dass Homer dieses Mal nicht von den Preisen abgeschreckt werden dürfte: Der Familienvater wollte Marge unbedingt etwas von Balenciaga schenken – wobei es ihm egal war, was: Ein Schal, ein Preisschild, Hauptsache, es ist erkennbar von dem Luxuslabel. Ein weiterer Unterschied ist natürlich, dass es sich um eine haptische Kollektion handelt.

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Langston Uibel ist das Gesicht der neuen G-Star-Raw-Kampagne

Langston Uibel für G-Star Raw; Bild: G-Star

Kurz notiert: Langston Uibel ist das Gesicht der neuen G-Star-Raw-Kampagne. Der in Berlin lebende Schauspieler dürften den meisten Horstson-Lesern durch die Netflix-Serien „Unorthodox“ und insbesondere „How To Sell Drugs Online (Fast)“ kennen. Nachdem Uibel in den letzten Jahren für den Young Icon Award nominiert wurde, ist er auf dem besten Weg, zu einer festen Größe der internationalen Filmszene zu werden. Ein Engagement als Model gehört zwar nicht zwangsläufig dazu, kann aber auch nicht schaden: Prominentes Beispiel ist aktuell Macaulay Culkin, der für die „Love Parade“-Schau von Gucci gelaufen ist. Bei den deutschen Schauspielern wird es hingegen etwas knapp, zumindest dann, wenn man von Diane Kruger für Chanel und Günter Pfitzmann für „Edle Tropfen“ absieht.

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Gucci, Cartier, Chanel: Immer mehr Labels und Konzerne schließen Stores in Russland

(Auch Gucci-Stores in Russland werden vorübergehend geschlossen)

Als Erstes reagiert Giorgio Armani auf den Krieg, den Russland gegen die Ukraine führt. Der Designer ließ seine Models während der Mailänder Modewoche ohne Musik über den Laufsteg laufen. Zwischenzeitlich gab das Unternehmen bekannt, 500.000 Euro an die United Nations Refugee Organization spenden zu wollen.
Hermès teilte gestern mit, seine Stores in Russland zu schließen – zumindest vorübergehend. Jetzt ziehen immer mehr Luxushäuser nach: Die Konzerne Kering (unter anderem Gucci, Saint Laurent, Bottega Veneta, Balenciaga, Alexander McQueen, Brioni, Boucheron und Girard-Perregaux), Richemont (unter anderem Cartier, Yoox-Net-A-Porter und Van Cleef & Arpels) und LVMH (unter anderem Christian Dior, Givenchy und Bulgari) werden vorerst ihre Verkäufe stoppen, Chanel ebenso, wie die Luxusmarke auf LinkedIn bekannt gab.

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Hermès schließt vorerst Filialen in Russland

Hermès schließt vorerst als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine sämtliche Filialen in Russland – das teilte der französische Luxuskonzern auf seiner LinkedIn-Seite bekannt. „Tief besorgt über die derzeitige Situation in Europa haben wir mit Bedauern die Entscheidung getroffen, unsere Geschäfte in Russland vorübergehend zu schließen und alle unsere kommerziellen Aktivitäten ab dem 4. März abends einzustellen“, wie Hermès auf der digitalen Business-Plattform mitteilt. „Wir werden unseren lokalen Teams weiterhin zur Seite stehen.“

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Können die Luxusmarken auf Russlands Oligarchen, Multimillionäre und deren Entourage verzichten?

(Kaufhaus GUM in Moskau; Bild: Horstson)

Um es gleich vorwegzunehmen, auch in der Ukraine gibt es zahlreiche Oligarchen, die ihr sagenhaftes Vermögen ähnlich wie die Kollegen in Russland zur Zeit Jelzins und Putins angehäuft haben dürften und aktuell weiter vermehren. Wir sollten also auch nach deren Engagement gegen die Not der Landsleute fragen.
Aber hier geht es um die Haltung der Luxusmarken in der Angelegenheit des Krieges, den Russland gegen den Nachbarn führt.

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Ein halbes Jahrhundert lachen: Der Smiley wird 50

(Raf Simons für The Smiley Company; Bild: PR)

Als Hamburger habe ich einen ganz besonderen Bezug zu Smileys: Der Graffiti-Künstler Oz war es, der die Hansestadt mit unzähligen lachenden (und zum Teil auch traurigen) Gesichtern verschönerte. Selbst heute, sieben Jahre nach seinem Tod, finden sich immer noch Werke des Sprayers und sorgen für ein flüchtiges Schmunzeln – Oz wollte „die Menschen zum Lächeln bringen“, wie ihn die TAZ zitierte.
Wer den Smiley „erfunden“ hat, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen – schon vor Jahrhunderten wurden vereinfachte Skizzen von Gesichtern zur Kommunikation oder zum Ausdruck von Gefühlen genutzt.

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Kurznachrichten aus der Mode: Mr. Porter nachhaltig, das Comeback der Handle Soft Trunk von Louis Vuitton und eine Ausstellung, die sich sieben modebewussten Frauen widmet

Foto: Mr. Porter

Kurznachrichten, die es noch nicht auf Horstson geschafft haben, die aber unbedingt Erwähnung finden müssen: Mr. Porter nachhaltig, das Comeback der Handle Soft Trunk von Louis Vuitton und eine Ausstellung in Hamburg, die sich sieben modebewussten Frauen widmet „Dressed. 7 Frauen – 200 Jahre Mode“ im Museum für Kunst und Gewerbe.

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Gucci kollaboriert mit Adidas Originals

(Gucci „Exquisite“-Modenschau; Foto: Dan Lecca)

Gucci ist weiterhin auf einem guten Weg – der Umsatz des Luxuslabels hat sich seit 2012 mehr als verdreifacht, wie man bei Statista nachlesen kann. Hauptverantwortlich hierfür dürfte Alessandro Michele sein, der vor einigen Jahren Gucci auf links gedreht hat. Tom Ford konnte in den 1990er-Jahren mit Sexyness punkten, Michele hingegen überzeugt durch einen warmen Charakter, Philosophie, Kultur und – vielleicht das Wichtigste – ohne Scheu vor Farben, Stoffen, Gegensätzen und Humor. Und Michele lehrt den Betrachter, dass Mode amüsieren und Spaß machen kann.

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