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Glödande: IKEA x Walter Van Beirendonck

Bild: Ronald Stoops

Walter Van Beirendonck kooperiert mit IKEA. Gestern wurde im Rahmen des „Democratic Design Days“ in Älmhult die Zusammenarbeit von Van Beirendonck mit dem schwedischen Möbelhaus bekanntgegeben. Die Serie, die auf den Namen „Glödande“ hört, wird sich an IKEAs Grundsatz des demokratischen Designs halten: Form, Funktion, Qualität, Nachhaltigkeit und erschwinglichem Preis stehen im Vordergrund.
Beirendonck hat für „Glödande“ Bettwäsche, Boxen, Stoffe, Vorhänge und, was ich besonders spannend finde, Geschirr entworfen.

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Empört Euch!

Bild: Screenshot Zara.com

Okay, Zara ist nicht ganz unschuldig daran, dass sich einige Medien und Blogs sofort auf das Unternehmen stürzen, wenn dem Label ein Fehler unterläuft: Vor gerade mal acht Monaten verkaufte der Textildisounter ein Kindershirt, welches Assoziationen an die Uniformen von KZ-Häftlingen geweckt hat. Da lag es gestern geradezu auf der Hand, sich ganz ohne Rücksichtnahme auf publizistische Grundsätze über Zara zu empören, die Sklaven-Sandalen verkauften denen ein Fehler unterlaufen ist, denn: Das Corpus Delicti, die dreifarbigen „Sklaven Sandalen“, sind nicht nur ein Design- sondern auch Übersetzungsfehler von Zara. Übersetzt man nämlich „Sklaven Sandalen“ ins Spanische, kommt man auf „Sandalias Esclavas“, was soviel wie „Gladiatoren Sandalen“ bedeutet.

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Adieu Magermodels!

Olivier Véran; Bild: Boblem27; CC BY-SA 3.0

Der französische Politiker Olivier Véran brachte es vor drei Wochen ins Gespräch, die Nationalversammlung zog nun nach: In Paris stimmte heute die französische Nationalversammlung für ein Gesetz, das „Magermodels“, also stark unterernährten Frauen, die Arbeit als Model untersagt. Unklar ist, ab wann ein Model dem Gesetz nach als „zu dünn“ gilt. Die französische Gesundheitsbehörde muss also noch einen BMI festlegen, bevor final über das Gesetz abgestimmt werden kann. Bei Zuwiderhandlungen würden dann Strafen von sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 75.000 € drohen. Véran hatte einen Body-Mass-Index von „18“ angeregt, mit dem man lt. BMI-Gewichtsklassifikation der WHO immer noch ein leichtes Untergewicht hat.

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Massimo Giorgetti ist der neue Designer bei Emilio Pucci

Das ging schnell: Emilio Pucci gab gestern den Nachfolger von Peter Dundas, der zu Roberto Cavalli gegangen ist, bekannt: „Massimo Giorgetti verkörpert den Unternehmergeist und Einfallsreichtum einer neuen Generation von Designern“, hieß es in der Pressemitteilung.
Massimo Giorgetti ist kein Unbekannter, auch wenn man den Namen vielleicht nicht sofort einem Label zuordnen kann: 2009 gründete der Italiener „MSGM“, für das er auch in Zukunft weiterhin arbeiten wird.
Wir sind gespannt und wünschen Giorgetti viel Erfolg!

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Nur noch Haut und Knochen: Frankreich plant Gesetz gegen „Magermodels“

Olivier Véran; Bild: Boblem27; CC BY-SA 3.0

Spätestens, seitdem Heidi Klum den Großteil von Germany’s Next Topmodel den Großteil der Sendezeit damit verbringt, entweder zu essen oder zumindest über Essen zu reden, wissen wir: Bei einer Castingshow haben es „Magermodels“ schwer. Nur hat die Pro7-Show eben nicht wirklich viel mit der Lebensrealität eines „echten“ Models zu tun. Schaut man sich aber während der Pariser Fashionweek – also an einem Ort, den GNTM-Teilnehmer mangels Buchung meiden, wie der Teufel das Weihwasser – um, fällt auf, dass einige der „Mädchen“, um im Heidi-Slang zu bleiben, augenscheinlich zu dünn sind und ihre bleistiftdünnen Beinchen von Hosen umspielt werden, die eigentlich eng anliegen sollten.

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Für Links- oder Rechtsträger x Jan Who testet die Marshall Monitor Headphones

Rock’n’Roll die Zweite. Bereits vor ein paar Monaten stellten wir euch den Marshall Woburn Lautsprecher vor. Blöderweise kann man diesen nur in die Wohnung stellen. Und obwohl ich prinzipiell alles tragen könnte, sähe es ziemlich dämlich aus, wenn ich mir Lautsprecher auf den Kopf schnallen würde. Daher war es an der Zeit, die sozusagen mobile Variante des Woburns vorzustellen. Ich habe den Marshall „Monitor“ Kopfhörer getestet und bin dabei ganze zweimal an der falschen U-Bahnstation ausgestiegen …

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Bestätigt: Alessandro Michele ist neuer Creative Director bei GUCCI

Bild: GUCCI

Spekuliert wurde viel: Riccardo Tisci, Hedi Slimane, Valentinos Maria Grazia Chiuri und Joseph Altuzarra waren zum Beispiel die Namen, die als potenzielle Nachfolger von Frida Giannini bei GUCCI gehandelt wurde. Sogar Tom Ford war im Gespräch, der jedoch zügig dementierte. Final wurde es jetzt jemand ganz anderes: Alessandro Michele ist fortan der neue Creative Director bei GUCCI.
Mir sagte der Name übrigens nichts, dabei ist Alessandro Michele schon seit 2002 im Design-Team von GUCCI und seit 20122 für die Lederwaren, für den Schmuck und für die Home Collection des Hauses zuständig. Im vergangenen September wurde Michele dann zum Creative Director der italienischen Porzellanmanufaktur „Richard Ginori 1735 SpA“ ernannt, die GUCCI erst im April 2013 für 13 Mio. Euro gekauft hat.

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Plagiate shoppen beim Plagiate Shop

Denke ich an Fakes, also an Kleidung und Accessoires, die vorgaukeln, etwas zu sein, was sie nicht sind, denke ich einen Augenblick später an Samantha Jones, der in der Playboy Mansion von einem Bunny eine Tasche gestohlen wurde – zumindest glaubt sie das. Doch im Gegensatz zu Samanthas Tasche wurde die Fendi des Bunnys nicht in China hergestellt, sondern in Frankreich … Das ist zugegebenerweise bei „Sex and the City“ ziemlich lustig, in der Realität wäre es hingegen peinlich und doch sieht man regelmäßig auf der Straße und in Modeblogs gefälschte Kleidung und Taschen – immer getreu dem Motto: „Wird schon nicht auffallen!“ Dabei ist der Kauf von Fakes – und da spielt es auch keine Rolle mehr, ob es eine nachgemachte Tasche von Fendi ist oder eine Sonnenbrille von Ray Ban, mit Sicherheit kein Kavaliersdelikt.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag schätzt den Schaden, den allein der deutschen Wirtschaft durch Produktpiraterie entsteht, auf jährlich mehr als 50 Milliarden Euro. Und die Tendenz ist steigend: War die gefälschte Uhr von Rolex früher ein beliebtes Urlaubsmitbringsel, kann man heute bequem von zu Hause aus Fakes in diversen Onlineshops einkaufen – nur beim „Plagiate-Shop“ will es einfach nicht gelingen, das Schnäppchen von „Channel“ oder von „Farmer Castle“ in den virtuellen Einkaufskorb zu packen, denn sofort taucht ein Hinweis auf:

WARUM PLAGIATE KEINE ALTERNATIVE SIND:
Wussten Sie eigentlich, dass Kenner nur Originale kaufen? Ihnen reicht schon das Etikett? Sie haben an Nachgemachtem wirklich Freude? Das können wir uns nicht vorstellen. Wir versprechen Ihnen: Plagiate werden jedenfalls keine Ihrer Erwartungen erfüllen. Freuen Sie sich, wir haben Sie vor dem Kauf billiger Kopien bewahrt und vor den möglichen Folgen.

Hinter dieser ungewöhnlichen Kampagne steckt der „MEISTERKREIS“, der mit einem Bruttomediavolumen von mehr als 500.000 Euro der Marken- und Wertepiraterie den Kampf ansagen will.
Der MEISTERKREIS vereint laut Eigenbeschreibung Menschen, Unternehmen und Institutionen, die für Kultur, Kreativität und höchste Qualität aus und in Deutschland stehen.
Zum MEISTERKREIS gehören Unternehmen wie Gaggenau, Glashütte Original, Leica, Porsche, Meissen, Montblanc, Robert Weil, Thonet und Talbot Runhof sowie die internationalen Marken Armani Prive, Chanel, Dior, Condé Nast Verlag, Rolex und Estée Lauder Companies – also Unternehmen, die mit den Folgen von Fakes zu kämpfen haben …

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Bestätigt: Nicolas Ghesquière geht zu Louis Vuitton

Von Breaking News kann man in diesem Falle wirklich nicht sprechen und im Grunde genommen hat man seit ein paar Monaten nur auf die offizielle Bestätigung seitens Louis Vuitton gewartet. Im Laufe des Nachmittages bestätigte nun das Haus Louis Vuitton das, was schon alle wussten: Nicolas Ghesquière wird der neue Kreativdirektor des französischen Unternehmens. „Louis Vuitton ist für mich seit jeher DAS Symbol für Luxus und Innovation. Ich bin sehr geehrt und stolz, die Geschichte des Hauses weitererzählen zu dürfen,“ lässt der Franzose verkünden. Auch möchte er neuen Wind in das Traditionshaus bringen. Das freut uns natürlich sehr und verspricht eine aufregende Zeit für Ghesquière und Louis Vuitton …
Die erste Prêt-à-porter Kollektion von Louis Vuitton unter der Federführung von Nicolas Ghesquière wird übrigens im März 2014 in Paris präsentiert.

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Viel Wirbel um nichts: Das neue alte Saint Laurent Logo

Seit ein paar Tagen geistert das neue Logo von Saint Laurent durch Netz – in klarer Schrift steht dort „Saint Laurent Paris“ und Hedi Slimane muss dafür auf vielen Blogs und Online-Magazinen Kritik einstecken: Es sei langweilig, austauschbar und einige überlegen, ihr Geld als Investition in T-Shirts mit einem YSL-Druck zu stecken – schließlich sei eine Wertsteigerung nicht auszuschließen. Nunja.
Wenn ich ehrlich bin, ich verstehe den Wirbel nicht, hat Slimane doch nur dem ursprünglichen Saint-Laurent-Rive-Gauche-Logo von Saint Laurent neues Leben eingehaucht, denn das bekannte YSL-Logo aus der Feder des Grafikdesigners A.M.Cassandre wurde für die Haute-Couture-Linie von Yves Saint Laurent 1962 entworfen und schlich sich erst langsam in andere Produktlinien des französischen Designers ein.
Im Grunde ist das neue (alte) Logo eher eine Hommage an den Firmengründer und eine charmante Art, Yves Saint Laurent zu zitieren, oder?