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„Something new“: Gosha Rubchinskiy kooperiert mit Diesel

(Gosha Rubchinskiy; Bild: Courtesy of Diesel)

Das „Diesel Red Tag“-Projekt geht in die nächste Runde: GR-UNIFORMA präsentiert im Rahmen einer Kunstperformance am 09. Mai auf der Art Biennale in Venedig das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Diesel. GR-UNIFORMA? Hinter dem etwas kryptisch anmutenden Namen verbirgt sich Gosha Rubchinskiy, der erst im April 2018 angekündigt hat, dass bei ihm und seinen Designaktivitäten alle Blicke Richtung „something new“ gerichtet sind.
Mit „something new“ wird demnach das Label GR-UNIFORMA gemeint gewesen sein, mit dem Rubchinskiy nun mit Diesel kooperiert: „Denim ist ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Jungendmode. Ich erinnere mich, dass es zu meiner Teenagerzeit Ende der 90er-Jahre nicht anders war. Das war die Zeit der ersten grellen und starken Werbekampagnen von Diesel, und als die erste Filiale in Moskau eröffnet wurde“, wie der russische Designer erklärt.

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Virginie Viard übernimmt die kreative Leitung bei Chanel

(Karl Lagerfeld und Virginie Viard; Chanel Prêt-à-Porter Frühling/Sommer 2019; Bild: Chanel)

Heute gab das Haus Chanel den Tod von Karl Lagerfeld, der dort seit 36 Jahren die Position des Kreativdirektors innehatte, bekannt. An dieser Stelle möchte ich die Lektüre des Karl-Lagereld-Nachrufs von Carine Bizet dringend ans Herz legen.
Karl Lagerfeld war es, der die von Gabrielle Chanel kreierten Codes der Marke neu erfunden hat: die Tweeds, das kleine schwarze Kleid, die zweifarbigen Schuhe, die gesteppten Handtaschen, die Perlen, den Modeschmuck … „Meine Aufgabe ist es nicht, das zu tun, was sie getan hat, sondern was sie getan hätte“, wie Lagerfeld seinen Ansatz, Chanels Ideen immer wieder neu zu interpretieren und weiterzudenken, beschrieb. „Das Gute an Chanel ist, dass es eine Idee ist, die man an viele Dinge anpassen kann.“

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The Faubourg of Dreams: Akustische Reise durch das Stammhaus von Hermès

Im Jahre 1880 zog Hermès in die elegante Pariser Rue du Faubourg Saint-Honoré Nr. 24, wo sich seitdem der Stammsitz des Unternehmens befindet. Für eine Firma, die so auf Tradition setzt wie Hermès, verwundert es nicht, eben diese Adresse, an der Werkstätten, Büros, ein Museum und sogar ein geheimer Garten zu finden sind, in den Fokus seiner ersten Podcast-Serie rückt und sie sogar nach ihr benennt: „Le Faubourg des rêves“, bzw. „The Faubourg of Dreams“.

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UGG kooperiert mit BAPE

(Lil Wayne; Foto: UGG)

Waren Gesichtstattoos vor wenigen Jahren noch verpönt und wurden vom Betrachter meist mit Knast assoziiert, sind sie mittlerweile – zumindest in einigen Kreisen – chic. Musiker wie 6ix9ine, Lil Peep, 21 Savage oder Lil Wayne haben ihr Gesicht mit allerlei Eistüten, Zahlen („69“, hö hö hö) und Sinnsprüchen, nun ja, verschönert, wobei ich gerade bei Letzterem darauf hinweisen möchte, dass Wandtattoos auch mal modern waren, heute aber – zumindest bei mir – einen Ehrenplatz in den geschmacklichen Irrungen innehaben. Vielleicht bin ich spießig, aber ich kann weder mit „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum“ über dem Sofa, noch mit „CryBaby“ über der rechten Augenbraue etwas anfangen.

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Influencer/in als Beruf?

(Bild: Diesel)

Influencer/in als Beruf? Über diese Frage bin ich bei Facebook gestolpert. Die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe versucht sie zu beantworten. Schaut man sich die Inhalte genauer an, wird auffallen, an wen sich diese Informationsveranstaltung überhaupt richtet – an Schüler, die gerade auf der Suche nach einer Idee sind, was man beruflich die nächsten 40 Jahre machen kann. Influencer liegt da natürlich nahe, und das meine ich noch nicht einmal böse, denn mit welchem Beruf werden junge Menschen sonst mehrmals täglich konfrontiert? Zudem wirkt es mit Sicherheit verlockender, täglich die neuesten Kollektionen tragen zu dürfen und um den Globus zu jetten – zumindest wenn einem CO₂-Werte egal sind – als für ein vergleichsweise niedriges Ausbildungsgehalt von 9 bis 17 Uhr im Büro zu sitzen und regelmäßig zur Berufsschule zu müssen. Auch ist das Foto, also das Produkt der Arbeit, nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was der Influencer tatsächlich den Tag über so macht – pünktlich Feierabend und am Wochenende regelmäßig frei? Davon können Influencer meist nur träumen.

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Carolyn Murphy, Isabella Rossellini und Miuccia Prada auf dem Cover der deutschen Vogue

(Vogue Cover 03/19: Carolyn Murphy, Foto: Camilla Akrans für Vogue Deutschland, Isabella Rossellini, Foto: Emma Summerton für Vogue Deutschland, Miuccia Prada, Foto: Brigitte Lacombe für Vogue Deutschland)

Da hat uns die deutsche Ausgabe der Vogue dann doch noch überrascht: Wurde im Dezember davon gesprochen, anlässlich des 40-jährigen Bestehens jeden Monat mit unerwarteten Cover-Persönlichkeiten aufzuwarten und Helene Fischer, Bastian Schweinsteiger, Ana Ivanovic und Angelique Kerber eine Marschrichtung erahnen ließen – Covermodels aus Deutschland – schlägt die Publikation nun einen anderen Weg ein und holt Carolyn Murphy, Isabella Rossellini und Miuccia Prada auf die Titelseite. „40 Frauen, die wir lieben“, so das Motto der März-Ausgabe.

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Wendepailletten mit dem 90er-Jahre-Glamour Manhattans

(Wolfgang Joop; © ALDI SÜD)

Eins vorweg: Dass wir hier große Fans des Designers Wolfgang Joop sind, ist nicht neu. Wir mögen eben echtes Talent und originelle Denker sowieso; all die tollen Künstler, Designer, Dichter, Könner und viele gute Menschen, die ganz befreit von all den TV-Gewächsen und dem omnipräsenten Medienmob, einfach exzellent sind, in dem, was sie tun. Im Falle Joops auch noch loyal, lebensklug und sehr leise, zumindest, wenn man ganz galant von seinem Ausflug zu GNTM absieht, wobei er selbst dort, in Heidis Sebstdarstellungsmanege, durch Witz und Intelligenz die Oberhand gewonnen hat.

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Zara bekommt ein neues Logo

(Aus alt mach neu. Altes Zara-Logo vs. neues Zara-Logo; Bild: Zara)

Premiere: Es ist wohl das erste Mal, dass mir etwas bei Zara gefällt. Schuld an diesem Umstand ist natürlich keine, nun ja, „Kollektion“, sondern ein neues Logo, mit dem die Inditex-Tochter überrascht und damit einen Gegenentwurf zum aktuellen Trend liefert.
Wir erinnern uns: Firmen wie Saint Laurent, Berluti, Balmain und Burberry überlegten sich binnen weniger Monate, ihre verschnörkelten Logos gegen klare, man möchte fast sagen: langweilige Schriftzüge zu tauschen. Das Problem ist, dass aus einer Logovielfalt regelrecht eine -einfalt wurde:

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GFDF: German Fashion Designers Federation e.V. wurde gegründet

(Bernhard Willhelm, Frühling/Sommer 2002; Bild: Etienne Todoir)

Ein zaghafter Blick zur aktuell laufenden Fashion Week in Berlin vermittelt dem geneigten Betrachter einen traurigen Blick. Große Labels sucht man vergebens, bekannte Journalisten, Einkäufer und Influencer ebenso. In der Summe haben wir – und da bin ich mir sicher – zu viele Labels, die Auswahl ist unübersichtlich und macht es unmöglich, dass bei unbekannteren Marken, Einkäufer und Angebot zeitnah oder überhaupt zusammen finden. Da kommt es vielleicht gerade recht, dass bekanntgegeben wurde, dass sich ein neuer Berufsverband deutscher Modedesigner gegründet hat.
Das neue Gremium, welches unter dem Namen „German Fashion Designers Federation e.V.“ agiert, hat sich zum Ziel gesetzt, den Akteuren dieses äußerst schwierigen Industriezweiges zu ermöglichen, sich zu vernetzen und Verfahren auszutauschen, Standards zu schaffen und zusammenzuarbeiten, um die Qualität ihrer Karrieren zu verbessern.
Hinzu kommen Ideen, die nicht sonderlich neu sind, aber bei denen ich umso gespannter bin, wie der German Fashion Designers Federation e.V. sie umsetzen will:

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Banksy in Baden-Baden

(Banksy, Love is in the Bin, 2018, Sprayfarbe und Acryl auf Leinwand, 142 x 78 x 18 cm, Privatsammlung, Foto: Sotheby’s © Banksy)

Ausnahmslos alle Horstson-Leser werden es vor einigen Wochen mitbekommen haben, dass sich das Banksy-Werk „Girl with Balloon“ vor den staunenden Augen der Teilnehmer einer Auktion in „Love is in the Bin“ verwandelte. Es handelte sich nicht um Magie, sondern um einen im Rahmen versteckten Schredder, der das Bild zur Hälfte in schmale Streifen geschnitten hat – just in dem Moment, als dem Höchstbietenden der Zuschlag für eine Summe von 1,04 Millionen Pfund erteilt wurde. Von 0 auf 100 ist die Arbeit zu einem der international bekanntesten Bilder avanciert – und das in einer Welt, die dank Instagram & Co., von Bildern geradezu überflutet ist.
Die Aktion, die zurecht als Konzept-Kunst verstanden wird, sah damals so aus:

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