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UGG kooperiert mit BAPE

(Lil Wayne; Foto: UGG)

Waren Gesichtstattoos vor wenigen Jahren noch verpönt und wurden vom Betrachter meist mit Knast assoziiert, sind sie mittlerweile – zumindest in einigen Kreisen – chic. Musiker wie 6ix9ine, Lil Peep, 21 Savage oder Lil Wayne haben ihr Gesicht mit allerlei Eistüten, Zahlen („69“, hö hö hö) und Sinnsprüchen, nun ja, verschönert, wobei ich gerade bei Letzterem darauf hinweisen möchte, dass Wandtattoos auch mal modern waren, heute aber – zumindest bei mir – einen Ehrenplatz in den geschmacklichen Irrungen innehaben. Vielleicht bin ich spießig, aber ich kann weder mit „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum“ über dem Sofa, noch mit „CryBaby“ über der rechten Augenbraue etwas anfangen.

Lil Wayne, das neue Kampagnengesicht von UGG, wartet ebenso mit einem lustigen Gesichtstattoo-Sammelsurium auf – von Peace-Zeichen bis „I Am Music“-Spruch ist alles dabei. Der Fokus der Kampagne liegt allerdings nicht bei der Tinte, die der GRAMMY-Preisträger unter die Haut tätowiert bekommen hat, sondern welche Kleidung er darüber trägt: Die kalifornische Marke hat sich nämlich mit der japanischen Streetwear-Brand BAPE zusammengetan.
Herausgekommen ist eine limitierte Kollektion bestehend aus drei UGG Klassikern, die den für BAPE so bekannten Camouflage-Look verpasst bekommen haben. Ergänzt wird die Kollektion durch einen Lammfellmantel und Fäustlingen: “This collab is next level”, so Lil Wayne über die Kollaboration. Das lasse ich mal so stehen. Einige Teile haben durchaus ihren Reiz. Wie so oft, macht auch in diesem Fall die Dosis das Gift – das gilt bei Gesichtstattoos und Mode gleichermaßen …

Die „UGG x BAPE“-Kollaboration wird ab Ende Februar in Europa u.a. im BAPE Store bei Selfridges in London und in Paris erhältlich sein. Ein zweiter Drop ist für April geplant.

2 Comments

  • Sven Alexander Simmer
    14. Februar 2019 at 10:29

    Muss man nicht gut finden …. weder den Typen noch die Klamotte

  • Sven
    14. Februar 2019 at 10:30

    Muss man nicht gut finden …. weder den Typen noch die Klamotte

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