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Happy Christmas Jumper Day! X Save The Children Weihnachtspulli-Auktion

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Bilder: Save the Children

Dass tolle Männer wie Colin Firth als Mark Darcy und noch so einige von euch rund um den Erdball selbst in einem der lächerlichsten Pullis der Woll- und Stricknadelgeschichte nicht ihre umwerfende Anziehungskraft einbüßen, daran erinnere ich hier aus gegebenem Anlass. Weihnachten steht praktisch vor der Tür liebe LeserInnen und somit auch die alljährlichen Fragen: Wem könnte oder sollte ich etwas Gutes tun und was ziehe ich selbst an, wenn es richtig kalt ist?
Und weil ihr nicht alle in Mark Darcy Gedächtnispullis mit Rudolf dem Rentier bei der Erbtante zum Grog antanzen könnt, haben wir hier noch eine Idee. Zuerst streicht euch bitte Freitag den 13. Dezember als Feiertag in eurem Kalender (darf auch digital sein) mit roter Rentiernase fett an … da ist Christmas Jumper Day!

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Schöne Sachen, F23 … das Kleine Schwarze, Weiße, Weiß-Schwarze und Graue

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Links: Kleid von Lanvin; rechts: Kleid von Christopher Kane

Das wunderbare am Winter außer Skifahren, Winterreifen und Schnee: die Tage werden kürzer, die Nächte länger und damit nehmen auch die Gelegenheiten zu, sich sehr chic in Schale zu werfen. Und dafür gibt es nach wie vor kaum etwas besseres, als das Kleine Schwarze, das auch mal weiß, weiß-schwarz oder grau sein darf.
Entscheidend ist, die „Farbe“ zu wählen, die einen nicht erdrückt. Da ist es manchmal eben besser, von Schwarz abzusehen, weil Schwarz entgegen einem weit verbreiteten Missverständnis, nicht allen Frauen steht. Aber das wisst ihr ja schon.

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‘Sorry, I Spent It On Myself’ Gift Collection

Tadaaaa – das ist er also: der Weihnachts-Werbespot des Londoner Nobelkaufhauses Harvey Nichols. Nach dem „Walk of Shame“ im Jahre 2011 und der „Wie vermeide ich eine Das-gleiche-Kleid-Katastrophe?“ vom letzten Jahr, steht der diesjährige Spot unter dem Motto: „Sorry, I Spent It On Myself!“
Ein toller Clip und ich freue mich jetzt schon auf das Gesicht von Blomquist, wenn er dieses Jahr eine Packung Gummibänder auspackt. Dafür sind sie aber auch von Harvey Nichols …

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The Bear, the Hare & Lily Allen

Nachdem wir uns letzte Woche schon an dem Weihnachts-Werbespot der US Kette Kmart erfreut haben, wird uns nun richtig warm ums Herz. Schuld daran ist aber weniger der Glühwein auf den Weihnachtsmärkten, die Anfang dieser Woche in so ziemlich jeder Fußgängerzone Deutschlands ihre Eröffnung feierten, nein. Uns wird warm ums Herz, weil das britische Kaufhaus John Lewis in seinem diesjährigen Weihnachtsclip „The Bear & the Hare“ eine ganz entzückende Geschichte erzählt, die auch noch mit dem Keane-Kracher „Somewhere Only We Know“, gesungen von Lily Allen, untermalt wird.
Aber seht und staunt selbst:
Das Wort „entzückend“ ist übrigens meiner Weihnachtsstimmung geschuldet und sei mir nachgesehen … 😉

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Schöne Sachen, M23 … ein Mann und seine Anzüge … und eine kleine „Horstson-Hausmodelauswahl“

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Links: Anzug von Brioni; rechts: Anzug von Xagon Man

Das mit dem einem Mann darf man, wie ihr sicher sofort erkannt habt, wörtlich nehmen. Ich tue einfach mal so, als hätten wir schon unser Horstson-Hausmodel (Horst ist sich da noch nicht sicher … 😉 und zeige euch ein paar schnieke Anzüge an diesem Mann. So vergleicht es sich einfach leichter, welcher es werden könnte, sollte, würde, eigentlich müsste ….
Und weil Horstsonians aller Typen und Haarfarben ohnehin großartig aussehen, habe ich mich passenderweise für den Typ „Adam Levine mit Bart und in ein paar Jahren, aber ohne Mikrophon“ entschieden. Ich hoffe, das passt euch so!
Aber die Hauptrolle spielen die Anzüge … und ein wenig auch die Frage: Wie teuer muss ein guter sein? Oder einer, der einfach gut aussieht, auch wenn nicht gefühlte 200 Prozent Kaschmir mit Seide verarbeitet wurden. Wobei wir immer dazu ermutigen, lieber einen weniger zu kaufen und den dann aber aus einem absolut werthaltigen Material.
Rein optisch könne die günstigen jedenfalls – zumindest an ein und demselben Mann (hier ohne Problemzonen) – durchaus mithalten. Aber schaut einfach selbst.

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Peter’s Cutting – Isabella Blow: Fashion Galore!

Warum ist Philip Treacy der bekannteste Hutmacher der Welt, warum kennen wir Alexander McQueen oder warum ist Stella Tennant nach wie vor, trotz vier eigenen Kindern, eines der gefragtesten Models der Welt? Die Antwort ist ganz einfach, weil es eine Frau gab, die Isabella Blow hieß.

Isabella Blow wird oft in einem Atemzug mit der Italienerin Anna Piaggi genannt, doch außer einem exzentrischen Auftritt verband sie mit der Italienerin fast gar nichts. Isabella Blow war zwar ausgefallen, doch im Gegensatz zu Piaggi total bodenständig. Eigenschaften, die besonders ein Volk in Europa spielerisch und selbstverständlich verbinden kann: die Briten. Man nennt es „English Eccentrics“, ein Begriff, den sie aber nicht hören möchte …
Aber eigentlich war Blow viel mehr, als sie mit ihren Alexander McQueen Couture-Jacken und den manchmal wie Skulpturen wirkenden Philip Treacy Hutpyramiden nach außen hin erschien. Oft wurde sie nur als „Muse“ tituliert, was ihr aber nie gerecht wurde, denn die Frau, die mit Putzjobs anfing, stammte zwar aus einer guten britischen Familie der Upperclass, aber sie bekam kein großes Erbe. Isabella Blow war eigentlich das, was man eine Selfmadefrau nennt. Mode war schon immer ihr Thema und sie begann ihre Karriere bei Swarovski und Dupont, wurde dann Journalistin und Redakteurin bei Tatler, den Sunday Times und später dann die Assistentin von Anna Wintour bei Vogue.

Aber irgendwie liegt Isabella Blows Hauptverdienst darin, dass sie ein ungeheures Gespür zur Entdeckung von Talenten hatte und alles dafür tat, diese Talente zu unterstützen und finanzierte, wie in dem Fall von Alexander McQueen, ganze Kollektionen. In ihrem Haus nahe des Eaton Places in London räumte sie das Erdgeschoss und eröffnete ihm einen Laden. „Ganz oder gar nicht“ war ihre Devise, denn sie liebte die britische Mode.

Vielleicht war es ihre verschrobene Psyche, die sie Angst vor Menschen haben ließ. Sie ließ sich nicht gern umarmen oder küssen, war eher schüchtern und wartete, bis man auf sie zu kam. Ihr Bruder war als Kind ertrunken, ihre Eltern ließen sich scheiden und in entscheidenden Momenten ihres Lebens war sie häufig allein. Sie litt jahrzehntelang unter schweren Depressionen, und obwohl es erst hieß, sie starb 2007 an den Folgen von Krebs, stellte sich später heraus, dass sie sich das Leben nehmen wollte und einen Tag später dann ihren Verletzungen erlag.
Ihr Nachlass sollte bei Sotheby’s in London 2010 versteigert werden und die Sammlung drohte die Zersplitterung. Kurz vorher finanzierte aber ihre Freundin Daphne Guinness gemeinsam mit einigen Weggefährten den Gesamtkauf des Nachlasses.
Dass Isabella Blow das absolute Idol und Stilvorbild von Daphne Guinness ist, kann die 45-jährige Exzentrikerin ja bis heute nicht verleugnen – sie ist eine Art Nachfolgerin von ihr und selbst Lady Gaga hat schon Kostüme von ihr eins zu eins kopiert.

Isabella Blow kreierte mit der Hilfe der Menschen die sie förderte und die sie auch liebte, einen völlig eigenständigen und unverwechselbaren Stil. Schade, dass solche Menschen in der Mode immer weniger werden. Auch in England scheint es dort an Nachwuchs zu fehlen …
Wer sich nun aber erste Inspirationen holen will, hat jetzt die Möglichkeit, die wunderbare Ausstellung „Isabella Blow: Fashion Galore!“ in den „Embankment Galleries“ im Somerset House in London anzuschauen.

Isabella Blow stand dafür, was Mode sein soll – ein Ausdrucksmittel, das vieles stark überzeichnet. Aber eins kann Mode nicht: die Hilfeschreie der Seele überdecken.
Wie schade, dass Isabella Blow den Kampf verloren hat, denn die britische Mode könnte sie auch heute noch gut gebrauchen …
„Isabella Blow: Fashion Galore!“ ist eine Hommage an Issie, wie sie Philip Treacy immer nannte, und absolut sehenswert …

„Embankment Galleries“ im Somerset House
Strand, London WC2R 1LA, Vereinigtes Königreich
Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet (außer an den Feiertagen)
Die Ausstellung „Isabella Blow: Fashion Galore!“ läuft noch bis zum 02. März 2014

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Die Woche auf Horstson

horst son blog

Nach gefühlten 93 neuen grauen Tagen scheint heute endlich mal wieder die Sonne. Mein Horst, Mops Lotte und ich werden gleich durch die Hamburger Speicherstadt und die Hafencity schlendern. Und was macht Ihr so? Vielleicht schnell die Highlights der vergangenen Horstson-Woche verarbeiten? Man sieht sich!
1) Über das Magazin „Gentlewoman“ muss man ja gar nicht mehr viel sagen. Gut, dass Peter es am Donnerstag trotzdem getan hat. Wer das Magazin nicht kennt, geht heute zum Bahnhofsfachhandel oder ins nächste Museum mit Magazinverkauf!
2) Horst goes Mobiletester! Seine Erlebnisse mit dem quitschegelben Telefon von Nokia konnte man hier lesen: Farbe: Pantone C100 YELLOW, groß und rechteckig …
3) Jan sagt uns, was sich gehört! Diesmal mit Milky Chance, M.I.A., einer tanzenden Nina Persson und St.Lucia.
4) Was die Brasilianerin Vera Valdez mit Coco Chanel zu tun hat? In Peter’s Cuttings vom Montag konnte man es erfahren – Absolutely Fabulous!
5) Wer über genügend Kleingeld verfügt, der wurde gestern sicher hier fündig: RED Auction x Sotheby’s x Sir Jonathan Ive & Marc Newson

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Helvetica, The Perfume: The Scent of Nothing

Helvetica the Perfume scent
Bild: Guts & Glory

Im Normalfall kauft man einen Duft nach seinem Duft. Das ergibt meiner Meinung nach auch Sinn, schließlich benutzt man den Duft später auch. Manchmal findet man auch nur einen Flacon chic, weil er zum Beispiel von einem bestimmten Designer entworfen wurde. Die amerikanische Design-Agentur ‚Guts & Glory‘ geht einen anderen Weg: Der Duft „Helvetica, The Perfume“ riecht nach nichts …

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Farbe: Pantone C100 YELLOW, groß und rechteckig …

nokia lumia 1020

Sagt mal, bin ich eitel? Mit dieser nicht eben angenehmen Frage schlage ich mich schon seit Tagen herum, seit ich zum ersten Mal das Angebot eines Produkttests nicht ausgeschlagen habe.
Irgendwie dürfte mir da die Tatsache geschmeichelt haben, dass nur ein Modeblogger – und zwar ausgerechnet ich Engineering-Genie unter der Sonne – und all den technikaffinen Mobile-Phone-Nerds und Blogschreibern, zum Beispiel der sehr verehrte Ben Hammer, mit in die Runde kam. Und das kam so:

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