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Schöne Sachen, M23 … ein Mann und seine Anzüge … und eine kleine „Horstson-Hausmodelauswahl“

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Links: Anzug von Brioni; rechts: Anzug von Xagon Man

Das mit dem einem Mann darf man, wie ihr sicher sofort erkannt habt, wörtlich nehmen. Ich tue einfach mal so, als hätten wir schon unser Horstson-Hausmodel (Horst ist sich da noch nicht sicher … 😉 und zeige euch ein paar schnieke Anzüge an diesem Mann. So vergleicht es sich einfach leichter, welcher es werden könnte, sollte, würde, eigentlich müsste ….
Und weil Horstsonians aller Typen und Haarfarben ohnehin großartig aussehen, habe ich mich passenderweise für den Typ „Adam Levine mit Bart und in ein paar Jahren, aber ohne Mikrophon“ entschieden. Ich hoffe, das passt euch so!
Aber die Hauptrolle spielen die Anzüge … und ein wenig auch die Frage: Wie teuer muss ein guter sein? Oder einer, der einfach gut aussieht, auch wenn nicht gefühlte 200 Prozent Kaschmir mit Seide verarbeitet wurden. Wobei wir immer dazu ermutigen, lieber einen weniger zu kaufen und den dann aber aus einem absolut werthaltigen Material.
Rein optisch könne die günstigen jedenfalls – zumindest an ein und demselben Mann (hier ohne Problemzonen) – durchaus mithalten. Aber schaut einfach selbst.

Gleich im Header seht ihr einen eng geschnittenen Anzug aus einer feinen Wollmischung mit Micro-Streifen von Brioni, für den man 3320 € übrig haben sollte. Daneben der Saglia Slim Fit Suit von Xagon Man für 360 € … und mit etwas weniger Wolle im Material, aber sehr ordentlich und durchaus gelungen, wie der Vergleich auch zeigt.
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Anzüge jeweils von Ermenegildo Zegna

Wenn die Rede auf feine Stoffe und Anzüge kommt, ist Ermenegildo Zegna nicht mehr weit … hier kommen der matt blaue Slim Fit Milano-Suit aus Cool Wool (1625 €) und der Slim Fit Milano-Wool-Suit mit Nadelstreifen … auf elegant nachtblauem Grund (1625 €).
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Anzüge jeweils von Canali

Dreiteiler sind auch noch nicht vollkommen aus den Kollektionen verschwunden, auch wenn heute weniger Männer darin zu sehen sind. Der ganz hell graue Anzug aus einer Tweedwoll-Stretchmischung, kommt von Canali, hat auch leicht verkürzte Proportionen, die nach schlanken und längeren Beinen verlangen und kostet 1275 €. Der Anzug daneben hat das gute Braun, in dem man nicht aussieht, als hätte man einen der 37 braunen Anzüge von Günter Jauch geerbt … der Grandseigneur der gepflegten deutschen Fernsehunterhaltung ist glaube ich der Grund dafür, warum ich Braun nun gar nicht mehr mag. Aber Canali hat eben nicht nur für Schnitte sondern auch für Farben das richtige Händchen. Der Wollanzug hat feine Nadelstreifen und ist für 1077 € zu haben.
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Links: Anzug von The Suits; rechts: Anzug von Brioni

Das Jackett des Anzug aus Techno Grisaille ist ganz schön knapp sitzend, aber unserem ehrenamtlichen Hausmodel steht das Einknopfjackett trotzdem gut. Der Anzug ist übrigens von The Suit und kostet 560 €. Noch einmal Luxus, hier von Brioni, und wir sind auch schon durch. Der eng geschnittene Nadelstreifenanzug aus Wolle mit Stretchanteil schließt wieder auf zwei Knöpfen und sitzt von oben bis unten wie eine glatte Eins. Das darf er auch, für 3178 €, oder?

Damit ihr ab hier nicht schon wieder, Hemden, Krawatten, Gürtel, Einstecktücher und schöne Schuhe vorgestellt bekommt, zeige ich euch der Abwechslung wegen mal ein paar „Lookalikes“ unseres Adam Levine in einigen Jahren. Bartschatten ist Pflicht, Bart kommt sehr häufig vor … die Männer sind zwischen 1,83 und 1,89 groß und sehen irgendwie alle gut aus. Ich bin nur neugierig, wen ihr genommen hättet, liebe LeserInnen … und natürlich will ich auch zu gerne wissen, wie ihr das mit den Anzügen seht.
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Model: Carlo Nestler; Bilder: Kult Model
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Model: Christian Woeh; Bilder: Kult Model
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Model: David Guerre; Bilder: Kult Model
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Model: Jeremy Veasey; Bilder: Kult Model
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Model: Jonathan Caillat; Bilder: Kult Model
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Model: Scott Bourne; Bilder: Kult Model
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Model: Tommy Dunn; Bilder: Kult Model

Der Reihe nach kommen aber erst mal die Männermodels: Carlo, mit 1,83, der Kleinste, darunter Christian, 1,88 groß und mit tollem Gesicht, danach David, 1,87, der mich mit Fluppe im Mund ein wenig an Rupert Everett erinnert … und dann gleich Jeremy, 1,84, den ich bewegt im Video viel besser finde … dann Jonathan, 1,84 und Scott, 1,89 und am Ende Tommy, 1,85 groß.

So, das war es auch schon. Nun seid ihr an der Reihe.

Alle Anzüge von Luisaviaroma, da stecken zum Glück noch Männer mit Kopf drinnen und alle Models von Kultmodels in Hamburg

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  • vk
    26. November 2013 at 12:54

    lusche lappen allesamt. – nix savile row ist auch nix anzug.

  • Siegmar
    26. November 2013 at 13:56

    Die Canali-Anzüge sind toll, Brioni geht immer, wer sich keinen Maßanzug, ob aus der Savile row od. vom Maßschneider seines Vertrauens, leisten will.

    Christian Woehlecke heißt der mit dem tollen Gesicht, der ist schon toll. Mit diesen ganzen bärtigen Typen habe ich so mein Problem, dieser Hype ist mir zu viel, davon sehe ich jeden genügend, gerade in Mitte u. Kreuzkölln, Bärte stehen nicht jedem Mann.

  • Daisydora
    26. November 2013 at 14:39

    @vk

    OK, ganz schön streng gehst Du da ran … 😉 .. aber warum nicht, wenn das Deine Richtschnur für Qualität bei schönen Anzügen ist …

    @Siegmar

    Danke für das Feedback … ich finde die auch mehr als ordentlich, obwohl das nur zum Teil „meine Anzugfarben“ sind … und es freut mich, dass Du mit Deinem hier schon legendären Kennerblick Christian rausgesucht hast 🙂

  • Markus Brunner
    26. November 2013 at 15:22

    hmmm, die Anzüge kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen, der brioni anzug ist sartorial gearbeitet, also lose Einlagen von Hand pikiert, Anzüge unter ca. 1500 Euro sind i.d.R.voll verklebt oder teil fixiert, das sieht auf den Fotos immer ganz nett aus, aber das Tragegfühl ist wie Tag und Nacht, ein sartoriales Teil schmiegt sich dem Körper an, kann viel figurbetonter modelliert werden, also kleines Armloch für große Bewegungsfreiheit, schmale Taille etc. und ist vom Tragegefühl wie eine zweite Haut. Also lieber einen sartorialen Anzug kaufen in einer günstigeren Qualität wie Super 110, das ist besser als einen voll verklebten in Super 150. Übrigens: wenn mal ein Malheur passiert…immer Soda Wasser verwenden, nicht gleich in die Reinigung bringen, durch eine Reinigung altert ein Anzug um 1 Jahr! Als Modell würde ich Jonathan vorschlagen, dem nimmt man den Anzug ab…..

  • Daisydora
    26. November 2013 at 16:20

    @Markus Brunner

    Stimmt … und danke für den fachlich wirklich erhellenden Kommentar … das wäre auch interessant, diese qualitativen Details in einem Bericht zu beschreiben und das Bildmaterial, so ferne vorhanden, zu zeigen (fände ich gut)… das mit dem Sodawasser mache ich auch, danke für den Tip(p) … allerdings wusste ich das mit dem Jahr pro Reinigung nicht.

    Und Jonathan geht natürlich klar 🙂

  • Markus Brunner
    26. November 2013 at 16:55

    hey daisy, ich kann dir gerne mal fotos zur verfügung stellen wie sartoriale teile gemacht werden. was man wirklich spürt ist das die näherin beim nähen pfeifft uns singt, beim verklebten teile hörst du nur das surren der presse……

  • vk
    26. November 2013 at 17:23

    DD,
    bartwuetiger italofaschismus. da musste ich gegenhalten.

  • jürgen
    26. November 2013 at 22:07

    ich bin schon sehr gespannt auf die fotos von markus!!! 🙂

  • monsieur_didier
    27. November 2013 at 09:59

    @ Markus Brunner: …Punktlandung, tolle fachliche Hinweise, mit denen aber die meisten, die keinen fachlichen Background haben, nicht wirklich viel anfangen können… aber ich freu mich immer, wenn ich Begriffe wie „pikiert“ lesen darf und muss an meine Finger denken, bei denen nach den ersten Pikierversuchen die Haut am Zeigefinger stark malträtiert wurde…
    ich finde etliche Anzüge oben „zu modisch“ die Sakkos zu klein und zu eng, ich mag am liebsten klassische englische Anzüge, auch bei den Stoffen…
    Super 100er und noch feiner sind mir meistens zu fuddelig…
    Tweed ist mein liebster Anzugstoff, wobei der in Räumen oft einfach zu warm ist…
    und Bärte, ach na ja, sehen oft ganz chic aus, aber mittlerweile muss man sich ja permanent rechtfertigen, wenn man keinen hat…

  • Daisydora
    27. November 2013 at 11:12

    @Markus Brunner

    Das wäre wirklich wunderbar … ich würde mich da aber natürlich auch fachlich entsprechend hinein arbeiten, habe mir schon „Literatur“ ausgeguckt, da ich leider nur bei der „Damenschneiderei“ halbwegs uneingeschränkt mitreden kann.

    Auf das Angebot kommen wir also sehr gerne zurück. Danke. Da bin ich dann aber auch nur allerhöchstens Co-Autorin 😉

    @vk

    Verstehe … as you like it … 🙂

    @Jürgen

    Bin ich auch … und vermutlich dachte Horst, ich weiss all die Dinge schon … 😉

    @Monsieur_Didier

    Die Begriffe pikiert und malträtiert sind mir nicht fremd, wenn auch in anderen Zusammenhängen … nein, ganz im Ernst, so weit reicht mein halbwissen auch, aber mir war nicht klar, wie vergleichsweise unfachlich auch teure Anzüge verarbeitet sein können … Deine Präferenz kann ich nachvollziehen – Tweed ist einfach super und den gibt es ja auch ganz fein …. Und diese zu engen Sakkos, die auch beim Model mit Idealfigur Falten ziehen, sind einfach grenzwertig.

    Das mit den Bärten, die man zu haben hat, ist mir auch neu … auch Mann hat es mitunter nicht einfach 🙂