Was für ein hin und her bei der Bread and Butter: Erst Anfang Juli wurde verkündet, dass die Modemesse von Berlin nach Barcelona zieht. Etwas über einen Monat später sieht es wieder ganz anders aus: „Verschiedene Diskussion mit den Entscheidern der Industrie haben uns klar gemacht, dass die Leute eher bei dem gegenwärtigen Format bleiben wollen. Die meisten Aussteller haben natürlich den gesunden und sicheren deutschen Markt im Fokus. Deshalb folgen wir dem Ruf der Industrie und bleiben auf unserem vertrauten Terrain auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof. Die Bread & Butter wird gleichzeitig mit den anderen Berliner Messeveranstaltungen vom 19. bis 21. Januar 2015 stattfinden.,“ so Messechef Karl-Heinz Müller lt. Sportswear International. Noch vor ein paar Tagen sah das ganz anders aus: Am 11.August erschien auf der Bread and Butter Seite ein Interview mit Müller, welches Jemima Knacke für das J’N’C Magazin geführt hat und in dem er den Weggang nach Barcelona mit der schwindenden Internationalität von Ausstellern und Besuchern erklärte …
Allgemein
‚Engelsleder‘ ist übersetzt der Name des zwölften Duftes aus der Kollektion „Hermessence“ von Hermès. Die Reihe wurde vor vielen Jahren gestartet und ist so etwas wie die Exklusiv-Parfümserie des Hauses. Hermessence hat sehr viel mit den Werten und den Eigenschaften des eigenwilligen Familienunternehmens aus der Rue du Faubourg Saint-Honoré zu tun, das sich in ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte, wie kaum ein anderes Unternehmen seine Individualität bewahrt hat. Bevor die Firma ein Produkt an den Markt bringt, wird lange beraten und gefeilt und es muss immer die Seele der Kreateure treffen und der Philosophie des Hauses entsprechen. Diesmal wurde die Seele bis ins Mark getroffen und es kam ein Duft heraus, der ganz nah an den Wurzeln des Hauses ist und eine wunderbare Geschichte erzählt …
Sportlicher Einwurf zum Wochenende: Ab heute gibt es die neue Nike Tech Pack Collection im Online Store! Wie bitte was, Nike Tech als heutiges Thema? Ist das irgendeine halbseidene Art von Schleichwerbung? Erste Antwort: Ja, denn die neue Sportbekleidung hat mich so sehr begeistert, dass ich die Bilder samt Video gerne mit euch teilen möchte. Zweite Antwort: Nein bezüglich der Werbeabsichten, denn ich glaube nicht mal im Traum daran, dass ein Label wie Nike diese Art von Artikel zur Präsentation seiner Produkte nötig hat.
Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich letztes Jahr durch die Straßen Londons gezogen bin und fast vom Glauben abkam, als ich die Schlange vor einem Nike-Store wahrgenommen hatte: Kein Scherz, es waren gefühlte Hundert Modeverrückte, die auf ein bestimmtes Paar Sneakers hofften. Eine Gruppe asiatischer Teenager hatte mich aufgeklärt und darauf verwiesen, dass dieser Tag mindestens in die Kategorie „epic moment“ fallen würde.
Ich war weniger von dem beschriebenen Sneakern fasziniert, als von den Kapuzenpullis der Damen. Ausnahmsweise hatte ich mal Interesse an einem weniger schlichten Modell gefunden. Kleine Details, Funktionalität und eine schlanke Passform – so etwas wollte ich haben. Bis zum gestrigen Tag als ich die Pressemail von Nike gesichtet habe, blieb meine Suche erfolglos. Jetzt aber, die neue Nike Tech Pack Collection bietet genau dass, was ich das ganze letzte Jahr über gesucht habe:
Außergewöhnliche Formen, die Naht der Kapuze verläuft nicht einfach in der Mitte und die Verarbeitung von weichem Fleecematerial. Fleece? Bislang weckte das Knistermaterial eher Assoziationsketten à la Bergsteigerausrüstung in meinem Kopf, hier finde ich es mehr als passend. Ich freunde mich sogar mit dem Gedanken an, den Pullover als Kombination zur Jeans im Alltag zu tragen. Was denkt ihr und vor allem was haltet ihr von dem bewegten Bildmaterial?
Heute werfen wir einen Blick auf die neue Chanel Prêt-à-Porter Kampagne – fotografiert von Karl Lagerfeld, mit den Models Cara Delevingne und Binx Walton sowie das Making-of der Strecke.
Was im März in der wohl spektakulärsten Chanel Modenschau im Grand Palais gezeigt wurde und uns den Supermarkt ganz neu erleben ließ, kommt nun als Herbst-Winter Kollektion in die Läden. Der völlig auf Chanel Produkte umgestellte, für eine Schau aufgebaute „Hypermarché“ sollte eigentlich nur verdeutlichen, dass die Chanel Kollektion in jedem Moment tragbar und ins völlig normale Leben übergegangen ist. Die Globalisierung und Urbanisierung wurde durch die Kollektion an einem Ort dargestellt, den alle Menschen aufsuchen müssen. Typisch Chanel, von der Bürgergattin aus dem 16th Arrondissement bis hin zur Studentin mit „Destroyed Leggings“ ist alles vertreten, was schnell etwas besorgen musste …
Die Kollektion geriet fast ein bisschen aus dem Fokus, weil alle Welt nur den Dekor der Show und die fast unglaubliche Akribie der Details studierte: Vom Ketchup über den Bombay-Gin oder die Coco Pops – alles war auf das Thema Chanel eingestellt. Die ersten Produkte werden schon mittlerweile fleißig kopiert und rückblickend kann man sagen, dass das Thema „Supermarkt“ durch Lagerfeld hoffähig in der Mode gemacht wurde.
Die facettenreiche Kollektion gibt aber mehr her als die Durchläufe der spektakulären Modenschau und so wurden die Looks für die Kampagne neu interpretiert. Es ist für Chanels Begriffe eine sehr sportliche Kollektion, die auf Layer-Looks beruht und fast unendlich kombinierbar ist. Dazu werden originelle Accessoires, wie die bunten Felltaschen, Einkaufskörbe und die in Form von Milchtüten gemachten Abendtaschen, gestylt.
Sicherlich nicht ganz unschuldig an der Wahl für die Location der Kampagne ist einer von Karl Lagerfelds engsten Mitarbeitern: Sébastien Jondeau. Der Privatsekretär und ewige Begleiter des Modegenies boxt nämlich in seiner Freizeit in einem Pariser Boxstall. Und genau so einen Trainingsort suchte das Team um Eric Pfrunder, Olivier Saillant und Karl Lagerfeld an der Périphérique auf, um die neue Kampagne, „Coco Coach“, zu produzieren. Als Statisten fungieren dann auch Jondeau und Baptiste Giabiconi in der Produktion.
Im Fokus stehen aber die Models Binx Walton und Lagerfelds derzeitiger Liebling Cara Delevingne. Gut, dass die „Hauptschuhe“ der Kollektion die bunten Running Shoes sind, denn die passen perfekt zum Thema. Und so wird auf dem Außengelände in curry- und brombeerfarbenen Kostümen gespurtet und auf dem Trainingsplatz der ganze Maschendrahtzaun voller Chanel Taschen gehängt. Ob Liegestütze oder Zirkeltraining – „Tout en Chanel“!
Durch die Kampagne wissen wir nun auch, was die Mädels machen, bevor sie in den Supermarkt gehen …
Wie immer schafft es Lagerfeld, durch die Wandlung des Themas in seiner Darstellung eine Kollektion in völlig anderem Licht erscheinen zu lassen. Außerdem ist der Boxsport gerade sehr angesagt in Paris … wen wundert es bei der Kampagne, die jetzt in allen bedeutenden Modemagazinen erscheint?!
Wie oben versprochen, hier noch das Making-of von Making der Fall-Winter 2014 Kampagne „Coco Coach“ feat. Cara Delevingne & Bind Walton:
Bei den hochverehrten Kollegen des Modepiloten gibt es eine Kategorie, in der Parisoffice regelmäßig in die Promischule geschickt wird. Warum, hat sich mir noch nicht erschlossen, aber unterhaltsam ist die Serie allemal. Bei obigen Model hätte auch ich erst mal in die Promischule geschickt werden müssen, denn erkannt habe ich ihn nicht. Auch nicht ohne Sonnenbrille:
Nachdem wir uns vor ein paar Tagen noch über das Zanotti-Kampagnen-Recycling der deutschen ELLE gewundert haben, stolperte ich gerade bei Hypebeast über obigen Sneaker des italienischen Labels …
Jetzt mal Butter bei die Fische – was sagen wir denn zu dem Schuh, der vom US-amerikanischen Rapper Kid Rudi inspiriert wurde?!
Der Hang zu Musikern kommt bei Firmengründer Giuseppe Zanotti übrigens nicht von ungefähr (er arbeitete bis in die 90er Jahre als DJ), was den Schuh, den es ab Frühjahr 2015 zu kaufen gibt, nicht schöner, oder? Ich bin auf Eure Meinung gespannt …
Natur und Inspirationsquellen en masse – Wer sich für Kunst und Architektur interessiert, nicht allzu weit von Neuss entfernt wohnt und dem Heuschnupfen gekonnt den Mittelfinger zeigen kann: Auf zur Museumsinsel Hombroich! Ich habe die circa 23 Hektar große, grüne Kulturoase für mich wiederentdeckt und bin, trotz laufender Nase, nachhaltig begeistert …
Blomquist hat es am Freitag ja schon angedeutet – wir waren auf dem MS Dockville Festival. Das ist auch der Grund für einen etwas verspäteten Wochenrückblick. Auch wenn wir etwas im Sommerloch feststecken, gab es doch einiges die letzten Tage zu berichten:
1) Aus alt mach neu: Die ELLE recycelt ein altes Kampagnenbild für ihr September-Cover.
2) Mindestens die Hälfte von Jans Musiktipps gab es auf dem Dockville Festival zu hören – Au Revoir Simone (noch) nicht. Vielleicht dann im nächsten Jahr?
3) Mein Objekt der Begierde sind Sneakers von Nike. Das Problem: Es gibt sie leider nicht für Männer …
4) Peter hat einen ganz besonderen Modeschatz geborgen: Die Pressemappe zu John Gallianos Debüt bei Christian Dior 1997
Kaum hat Gucci durch die Jubiläumsedition des Horsebit Loafers diese Schuhe wieder auf die Straßen der Metropolen gebracht, gibt es ein Modell, das man zum Herbst unglaublich gerne haben möchte:
Was soll man denn dazu anziehen? Heute: das Dockville-Festival in Hamburg
Posted on 15. August 2014Yeah – dieses Wochenende machen wir mal einen auf jugendlich und treiben uns auf dem Dockville-Festival rum! Grund für unseren kleinen Ausflug sind meine Alltime-Favourites „Hercules & Love Affair“ und spätestens nach dem Genuss von des ein oder anderen Bieres wird auch der Auftritt von „Die Antwoord“ ein unvergesslicher Knaller. Aber was zieht man an? Ich denke, ich werde es mal so probieren …







