Underwear should be beige or skin coloured, because I prefer no underwear – das sage nicht ich, sondern Jonny Johansson, also der Acne Studios Creative Director. Und so sehen wir dann Models in leberwurstfarbenen Slips. Das, sowie die Modelwahl mag nicht jedermann in Verzückung geraten lassen. Zumindest bei der Wäsche hätte ich einen Trost: es gibt sie auch in schwarz, weiß und oliv …
Hier die weiteren Modelle, der insgesamt 4-teiligen Acne Underwear Kollektion:
Allgemein

Grace Jones; © The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc./CHRISTIE’S Images Ltd. 2014
Wenn es eine Zeitmaschine geben würde und wenn ich mir dann aussuchen dürfte, zu welcher Zeit ich transportiert werden möchte … Ich glaube, dass sich schon die meisten darüber Gedanken gemacht haben, in welche Zeit sie sich beamen lassen würden. Bei mir wäre es gar nicht so eine große Reise, sondern nur 30-40 Jahre in die Vergangenheit zu der Zeit von Andy Warhol. Mit etwas Glück hätte dann Warhol auch von mir ein Polaroid gemacht – also ein Bild mit einer Sofortbildkamera, wie er es so oft gemacht hat, bis er dann das passende Foto geknipst hat, welches er dann per Siebdruck zu seinen legendären Bildern werden ließ …
Okay, man wird ja mal träumen dürfen. Einige Größen der Mode kamen allerdings in den Genuss, Warhol Porträt zu sitzen – allen voran André Leon Talley, Halston, Valentino, Grace Jones, Paloma Picasso, Jean Paul Gaultier, Armani, Diana Vreeland und Diane Von Fürstenberg.
Während der Pariser Fashion Week zeigte Louis Vuitton seine Prêt-à-porter Kollektion für das Spring-Summer 2015 in der Fondation Louis Vuitton. Die Fondation Louis Vuitton ist ein spektakuläreres Bauwerk des Stararchitekten Frank O. Gehry, das am 27. Oktober eröffnet und sicherlich zu einem neuen Wahrzeichen von Paris und dem endgültigen Vermächtnis der Marke Louis Vuitton werden wird. Bernard Arnault hat damit eine grandiose Hülle für Ausstellungen und Kunstsammlungen geschaffen. Darüber berichten wir aber noch einmal gesondert, denn die Fondation ist von ihrer Konzeption her äußerst spannend …
Was soll man denn dazu anziehen? Heute: die Patchwork-Bomberjacke von Palladium x Alpha Industries
Posted on 13. Oktober 2014
Jacke von Palladium x Alpha Industries
Dass sich die Bomberjacke seit einigen Saisons wieder tapfer ihren Platz in unseren Schränken gesichert hat, ist bekannt. Ohne meine dick-wattiertes Modell von Acne wäre ich wohl kaum durch den letzten Winter gekommen. Beim Stöbern nach einem weiteren Bomber-Blouson bin ich auf dieses schöne Stück aus der Kollaboration Palladium x Alpha Industries gestolpert. Ich mag die Idee der verschiedenen kombinierten Farben.
Aber mal sehen, wie sich mein Fundstück alltagstauglich stylen lässt …
Achtung: festhalten! Nachdem Peter vor ein paar Tagen sein derzeitiges Objekt der Begierde gezeigt hat, bin ich an der Reihe, dem staunenden Publikum meinen Traum-zum-Anziehen zu präsentieren: und zwar obigen Sneaker von Valentino, den ich bei Mr.Porter entdeckt habe.
Was ihn zum Objekt der Begierde macht, ist schnell erklärt: zum einen besitze ich keine weißen Sneaker und zum anderen denke ich, wenn man schon weiße Sneaker besitzen möchte, dann keinen Stan Smith. Ein nicht unerheblicher Grund, warum ich ihn nicht einfach kaufe, ist der Preis: 450€, was man durchaus aber mal machen kann, oder?
Hätte man mich vor 3 Jahren gefragt, ob es jemals einen Kalender von Opel geben wird, für den Karl Lagerfeld eine Katze fotografiert, die auf einem Corsa sitzt, hätte ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Gerade eben wurde ich nun eines Besseren belehrt, als eine Pressemitteilung mit dem verheißungsvollen Betreff „Opel Corsa und Choupette stehen für Karl Lagerfeld vor der Kamera“ in mein Postfach trudelte. Mit Sicherheit wird sich der ein oder andere unter Euch nun fragen, ob Choupette das Shooting toll gemacht hat, ob sie immer locker war und ob sie danach schlafen musste: „Choupette hat das toll gemacht. Wie es sich für einen Star gehört. Auch hinter dem Steuer oder auf dem Dach des Opel war sie locker. Kein bisschen angestrengt. Nur nach dem Shooting hat sie zwölf Stunden durchgeschlafen“, sagt Lagerfeld. Gut, da sind wir und die Tierrechtsorganisation PETA beruhigt.
Die Umsetzung der Opel-Kampagne mit Choupette ist übrigens nur konsequent – schon Tom & Jerry machten für die erste Generation des Wagens Werbung:
Den Namen Jun Takahash dürfte der ein oder andere Leser kennen: Der Designer, dessen eigenes Label auf den klangvollen Namen „Undercover“ hört, löste 2011 Jil Sander bei UNIQLO ab und entwirft auch schon seit einigen Jahren für Nike die „Undercover Gyakusou“ Kollektionen.
Laut Pressemitteilung zeigen die Entwürfe – die von Jun Takahashi und seiner GIRA Running Crew getestet wurden – ein revolutionäres Umdenken im Bereich moderner Laufbekleidung. Inwiefern das so stimmt, kann ich nicht beurteilen. Was ich hingegen beurteilen kann, dass die Entwürfe den Läufer ansehnlicher erscheinen lassen – wenn man, wie Blomquist und ich, in der Nähe der Alster wohnen und jeden Morgen, Abend (und manchmal sogar Nachts!) komplett Hamburg am Wohnzimmerfenster vorbei joggt, wünscht man sich manchmal Performance-Wear wie Takahash sie entwirft, oder?
Hier die einzelnen Looks der Undercover Gyakusou Holiday 2014 Collection:

Bild: Screenshot Frank Franz; Facebook; Ursprungsbild: © Lena Hoschek by Lupi Spuma
Frank Franz, seines Zeichens der Pressesprecher der NPD und Kandidat für den Bundesvorsitz der rechtsextremen Partei, veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite Ende September ein Foto einer jungen Frau, die dem vermuteten Frauenbild der Anhänger der Partei entspricht. Garniert wurde das Bild mit dem Spruch „Tradition schlägt jeden Trend“ – fertig ist das Bild, aus dem die Träume der Fans der NPD sind. Das Problem: Das Foto der Frau entstammt dem Look Book der Herbst-Winter 2012 Kollektion der österreichischen Designerin Lena Hoschek, die mit Sicherheit nicht ihr ‚okay‘ für die Bildnutzung gegeben hat, denn: Parallel zu Frank Franz hat der österreichische Politiker Heinz-Christian Strache (FPÖ) eben dieses Bild zum großen Argwohn von Hoschek auf Facebook gepostet: „Dieses Bild ist im Rahmen unseres Shootings entstanden! Wir distanzieren uns von jeglichen politischen Aussagen und fordern sie auf, dieses Bild zu entfernen!“, schrieb die Designerin an Strache gerichtet darunter …
Nein, ich würde mit Sicherheit nicht alles klicken, was es bei Très Click zu lesen gibt, posten und sharen würde ich es noch viel weniger. Nichtsdestotrotz ist Très Click, also das Online-Magazin, dessen einzige Editorial Guideline Würde ich’s klicken? Würde ich’s posten? Würde ich’s sharen? lautet, mir doch eine Meldung wert.
Aber von Anfang an: Ninon Götz, ehemals stellvertretende Modeleitung bei Grazia, und Alexandra Springer, ebenfalls Ex-Grazia Moderedakteurin, haben vor einigen Tagen ein Online-Magazin für Mode, Beauty und Popkultur gelauncht, das auf den Namen Très Click hört. Inhaltlich setzt das Team von Très Click laut Eigenbeschreibung verstärkt auf virale Stories und Headlines á la Buzzfeed. Nach meiner Beschreibung setzt Très Click, auf Headlines, die es auch bei Heftig.co zu lesen geben könnte …
Manchmal sind es die kleinen Dinge des Lebens, die einfach unwiderstehlich sind und auch die Mode wie das Salz in der Suppe würzen. In dieser Saison entdeckt man solche Dinge zum Beispiel bei Prada: Kleine Zip-Etuis, die wunderbar praktisch sind, um allerlei Kleinkram darin zu verwahren und in große unübersichtliche Taschen zu stecken, um sie dann mit einem Griff herauszuziehen.
Natürlich sind sie auch sehr praktisch als Kosmetiktasche oder auch Begleiter für abendliche Einladungen. Aber das Schönste an ihnen ist, dass sie einen sofort daran erinnern, dass sie den Charme der Sonnenschirme und Markisen versprühen, die die ersten Italienurlauber in den Fünfziger Jahren in Rimini oder Jesolo erlebten und an die Vespas und wippenden Röcke der Römerinnen, die frech an ihnen vorbei ratterten …








