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Unterwegs mit … Porsche Design Sport

Der Porsche unter der Sportswear – So platt meine einleitenden Worte auch klingen mögen, sie sind zu 100 Prozent wohlüberlegt und wahr. Letzte Woche habe ich im Rahmen eines ziemlich außergewöhnlichen Workshops die österreichischen Berge rund um Kitzbühel unsicher gemacht und dabei erstmals die Running-Kollektion von Porsche Design Sport by adidas kennengelernt …

2006 als Kooperation der beiden Marken Adidas und Porsche Design ins Leben gerufen, haben die puristischen Entwürfe einen neuen Trend vorangetrieben: Hochfunktionelle Luxus-Sportbekleidung mit Understatement. Anders kann ich es nach einer ersten Präsentation im sagenumwobenen Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt (juhu, hier wollte ich schon immer einmal vorbeischauen) nicht auf den Punkt bringen. Es gibt kein hektisches Colour-Blocking, grelle Neonmischungen oder plakative Schriftzüge – vielmehr dezenten Chic mit außergewöhnlicher Funktionalität.

Die neue Running Kollektion Frühjahr/ Sommer 2015 umfasst Schuhe, Bekleidung und Accessoires – das sportliche Schuhwerk hat es mir dabei besonders angetan. Es handelt sich hierbei um den sogenannten Endurance BOOST™ Schuh, der über die revolutionäre Sohlentechnologie adizero™ Adios BOOST™ verfügt und stilvoll im dezenten Porsche Design Sport-Kostüm daherkommt. Augenscheinlich auffällig ist, dass er nicht irgendwie „daherkommt“ und in der Masse der vielen Laufschuhmodelle untergeht: Nein, die schlanken Modelle gibt es wahlweise in einer Mesh- oder perforierten Ledervariante, ein sehr elegantes Alleinstellungsmerkmal.

Ihr merkt schon, ich habe das Pressematerial hinzugezogen und drohe bei BOOST und Konsorten die Übersicht zu verlieren. Interessant ist jedoch, – egal ob Anfänger-, Profi- oder Laienläufer – dass die Sohleninnovation auf einem thermoplastischen Schaum beruht, der aus Tausenden Energiekapseln besteht. Ernsthaft, kein Witz? Definitiv! Man muss sich vorstellen, dass einzelne kleine Käpselchen (gibt’s diese Verniedlichung?) eine dämpfende Wirkung sowie Energierückgewinnung haben und als Sohle schon Dennis Kimetto zu seinem Weltrekord beim Berlin Marathon 2014 verholfen haben.

Ein Weltmeisterschuh? Ich bin angefixt und möchte am Liebsten sofort mit dem Workshop bei Björn Schulz, Personal Coach im Stanglwirt, beginnen. Nach einer kleinen Stärkung mit Säften, Smoothies und gesunder Kost, geht es endlich los: Das Wetter ist perfekt und wir machen uns langsam auf den Weg durch die atemberaubende Berglandschaft. Die Betonung liegt dabei auf langsam, denn die Wenigsten unter uns (auch ich gehöre dazu) wissen, das niemals einfach drauflosgelaufen werden soll. Ich bin etwas stutzig, noch nicht einmal langsam laufen?! Björn nickt und wird damit Recht haben, dazu jedoch an späterer Stelle mehr.

Nach dem Training, das Running-Outfit mit feiner Wabenstruktur hat sich durchweg bewährt, lassen wir den Nachmittag im hauseigenen, riesigen Spa-Bereich ausklingen und treffen uns anschließend zum Dinner im Stanglwirt-Almrestaurant. Ein urig-uriges Restaurant inmitten des riesigen Hotelkomplexes, ich nutze die Chance und löchere Björn mit Fragen für Horstson.

Das gesamte Interview und die Auflösung des Nicht-Draufloslaufen-Tipps folgt in den nächsten Tagen. Was haltet ihr von der Porsche Design Sport Kollektion und apropos, hat jemand von euch schon einmal im Stanglwirt genächtigt?

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Carine Roitfeld x Uniqlo

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Bild: Fe Pinheiro

Wenn man nach Anna Dello Russos Zusammenarbeit mit „H&M“ aus dem Jahre 2012 googelt, kommt als Autovervollständigung der Vorschlag „Flop“. Ich bin mir sicher, dass ein solches Schicksal Dello Russos Ex-Kollegin, Carine Roitfeld, die jetzt mit dem japanischen Label Uniqlo kooperiert, nicht ereilen wird: Roitfeld und Uniqlo sind einfach hochwertiger …

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Fendis erste Herrenboutique in Paris Marais eröffnet

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Bild: PR

Der Pariser Stadtteil Marais im 3ten Arrondissement ist um eine Attraktion reicher: Fendi hat dort seine erste Herrenboutique eröffnet. Der Store zeigt ein ganzes Universum nur für den Fendi-Mann und hat sich dem verschrieben, was für das Haus zur perfekten Männergarderobe dazugehört: Modernität, Eleganz und Handwerkskunst. Aufmerksame Horstson-Leser werden es wissen, dass wir ein großes Herz für Handwerkskunst haben – ein Grund mehr, einen Blick in Fendis neue heilige Hallen zu werfen:

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Sommer, Strand & (Lightning) Bolt

Lightning Bolt Spring Summer 2015
Bild: PR

Coachella, Coachella – Alles und jeder spricht momentan über das berühmt-berüchtigte Musikfestival im sonnigen Kalifornien, auch ich klicke mich durch unzählige Instagram-Accounts und stelle ziemlich schnell fest: Neid pocht in mir auf. Wirklich, ohne, dass ich es will, pocht es in mir. Ganz schlimm sogar und ich bin mir durchaus bewusst, dass es sich hierbei um keine besonders positive Eigenschaft handelt …

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Ich stöhne, seit ich denken kann

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Bild: PR

Während ich heute eher verständnislos der Karriere von Boris Becker zuschaue, meldete sich dieser vor einigen Jahren zu einem ganz anderen Thema verständnislos in der „GQ“ zu Wort: „Bei Marija Scharapowa oder Serena Williams schaue ich oft verständnislos zu. Das hat ja auch etwas Sexuelles, und man fragt sich: Das muss doch die Stimmbänder reizen und kann nicht gesund sein. Das wird man reduzieren müssen. Das geht nicht weiter so.“
Gemeint hat der dreimalige Wimbledon-Sieger das Stöhnen der Tennisspielerinnen beim Schlagen des Balles, von dem er sich allen Anschein nach gestört fühlte.
Nun bringt LACOSTE L!VE eine Capsule-Kollektion auf dem Markt, in der Anzeigen des Labels aus den Siebzigern die Vorlage lieferten – also aus einer Zeit, wo noch hemmungslos beim Tennisspiel gestöhnt werden durfte …

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Modeschätze – Closed by Jean-Luc Godard 

Closed
Screenshot Video „CLOSED Jean (JL Godard 1987)“

Manchmal fallen einem beim Aufräumen die tollsten Dinge in die Hand. Man hatte sie eine Weile vergessen und schaut man sie dann mit dem Blick von heute an, sind sie aktueller denn je. So ein „Objet trouvé“ möchte ich heute in unserer Reihe der Modeschätze vorstellen. Eine der bekanntesten deutschen Modelabels, die zudem auch international überaus erfolgreich sind, ist seit fast 40 Jahren das Hamburger Unternehmen Closed. Closed gilt als Erfinder der stonewashed Jeans – doch nicht nur das: Kontinuierlich passt sich das Label der Zeit an, ohne die Wurzeln zu verlassen. Es wird auf partnerschaftliche Arbeiten gesetzt – ein Credo, welches Closed seit zwei Generationen erfolgreich am Markt bestehen lässt …

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Die Woche auf Horstson – KW 15/2015

horstson mode fashion

Horst ist Schuld, dass unser Wochenrückblick etwas später kommt als gewohnt: Nachdem er durchgesetzt hat, dass wir gestern unseren Nachmittag im Gartencenter verbracht haben, musste heute diverses Grünzeug eingepflanzt werden. Das Ergebnis lässt sich nachher sicher auf Instagram bestaunen. Bis es aber so weit ist, lege ich Euch fix meine Top 4 der vergangenen Woche ans Herz:
1) Einen Filmtipp gab es am Freitag – „Iris“, eine Doku über die Stilikone Iris Apfel, kommt demnächst in die amerikanischen Kinos. Drücken wir die Daumen, dass der Film auch bei uns gezeigt wird. Wenn nicht, warten wir einfach auf die DVD …
2) In Uniqlos Musterreich begab sich kürzlich Julian. Angesteckt von den Japan-Mustern aus der Kollektion SHOCHIKU KABUKI X UNIQLO, wanderte so manches Teil in seine Einkaufstüte.
3) Vom Taschen-Label der Französin Sylvie Véron Hériard Dubreuil, „Verbreuil“, berichtete Peter am Donnerstag.
4) Prada & Kunst gehören mittlerweile zusammen wie Brot & Butter – eine neue hübsche Idee sind jetzt fünf Kurzfilme unter dem Namen “The Postman Dreams”.

Wir wünschen einen schönen Sonntag! Bis morgen!

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An Apple a Day …

Nach der DVD-Veröffentlichung von „Will & Grace“ und noch vor dem Kinostart von „Dior and I“ kommt am 29. April eine weitere (Mode-)Dokumentation in die (vorläufig nur amerikanischen) Kinos: „Iris“. Mit 93 Jahren bekommt die New Yorker Stilikone und Textildesignerin Iris Apfel jetzt ein filmisches Denkmal gesetzt. Mit dabei ist natürlich Carl, ihr mittlerweile 100-jähriger Ehemann, der einen ähnlich fabelhaften Look hat:

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Get in line online!

Apple Watch Edition
Apple Watch „Edition“, 18 Karat Gelbgold, 11.000 €Bild: Apple

Hätte die werte Kollegin vom Modepiloten nicht dran erinnert, dass ab heute die Apple Watch vorbestellbar ist, hätte ich es gar nicht mitbekommen. Nun gehöre ich vermutlich nicht zum anvisierten Kundenkreis von Apple, da ich auf meine Automatikuhr (Junghans) schwöre. Gehts zum Schwimmen (2-mal die Woche – der Sommer naht), greife ich zur G-SHOCK und für einen besonderen Anlass greife ich in die Schatulle von Blomquist. So war es vor ein paar Tagen auch, als wir zu einem Geburtstag eingeladen waren …

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Verbreuil – Label to watch!

Kaum zu glauben, aber auch in unserer wechselhaften Zeit, in der die Mode von Konzernen regiert wird, gibt es mutige Menschen, deren Hauptaugenmerk auf das Handwerk und die Tradition gerichtet ist. So ein Label, Pardon: so ein Atelier, das sich der Handwerkskunst der Taschenherstellung aus Meisterhand – der Haute Maroquinerie – widmet und noch nicht hundert Jahre alt ist, kam uns just in Paris unter die Augen. Das Spannende an dem Label ist auch, dass es eine Alternative zu „klassischen“ Designertaschen bietet und gleichzeitig auf Individualität setzt. Solche Betriebe entdecken wir von Horstson nur zu gern …

Die Französin Sylvie Véron Hériard Dubreuil gründete vor wenigen Jahren ihre eigene Firma „Verbreuil“ einfach aus den Bestandteilen ihres etwas komplizierten Namens zusammen. Schon der Name klingt wie der einer Kompanie, die von Generation zu Generation gegangen ist, und könnte auch schon zu Zeiten des Ancien Régime begründet worden sein. Tradition mit Moderne zu verbinden – für die Firmengründerin kein Problem, schließlich ist sie mit großen Marken wie „Hermès“ aufgewachsen. Mitten in Saint Germain, in der Rue de Fleurus am Jardin du Luxembourg, befindet sich auch ihre erste Boutique, die die Philosophie ihrer Marke atmet: ein wenig ‚Parisienne‘, ein wenig Louis XV., dazu stringente Klarheit und ein von Art déco und Geradlinigkeit geprägtes Design der Taschen. Kultur, wie sie von der Inhaberin geliebt wird, und die sich in den Kunstgegenständen im Laden widerspiegelt.

Verbreuil positioniert sich unabhängig von saisonalen Trends: Im Vordergrund steht für Sylvie Véron Hériard Dubreuil, Objekte zu schaffen, die zu Gebrauchsgegenständen und im Laufe der Zeit zu Lieblingsstücken der Trägerinnen werden. Das Haus pflegt den Luxus der diskreten Eleganz und einen neuen Chic, den es zunächst nur für Frauen zu kaufen gibt, wobei eine Männerlinie geplant ist. Das Streben nach Perfektion im Handwerk, feinstes Leder und die Passion, sich auf den individuellen Träger einzustellen, stehen sozusagen als Grundlage für die Designs auf der Tagesordnung. Vor Massentrend und Kompatibilität steht aber als Erstes Zeitlosigkeit, die mit Raffinesse verbunden wird – ohne jedem gerecht werden zu wollen. Sylvie Véron Hériard Dubreuil versteht sich als eine Art Architektin der Tasche und weniger als Designerin, die ständig Trends hinterherhetzt. So erinnert das Modell „La Gare“ an die Wurzeln des Art décos und die aufregende Zeit der Zwanziger und Dreißiger. Feinstes Krokodilleder am abgerundeten Griff der Tasche werden mit seltenen Lederarten kombiniert, um das Design der Form zu unterstreichen.

Alle Taschen werden im eigenen Atelier in Südfrankreich von einem „Maître des Metiers“ aus einer Hand gefertigt: Vom Zuschnitt und der Auswahl der Leder bis zum letzten Sattlerstich kontrolliert der Handwerker jeden Arbeitsgang selbst und führt ihn aus. Jedes Teil ist ein Unikat. Fällt etwas anders aus, kann es individuell an den Kundenwunsch angepasst werden. Die Handwerker perfektionieren mit jedem Stück das Wissen, das sie von den Generationen ihrer Vorgänger gelernt haben und schaffen Lösungen bei technischen Schwierigkeiten oder verbessern die Verarbeitungsqualität durch neue Materialien. Jede Tasche ist mit weichem Lammfell gefüttert, um den Komfort beim Hineingreifen in die Tasche zu erhöhen. Zum Einsatz kommen feinste Box- und Kalbsleder, aber auch Exoten oder Krokodilleder.

Verbreuil ist ein gutes Beispiel dafür, dass man auch heute noch Individualität und „Neues“ entdecken kann, ohne dass es zum Massenhype wird. Dass es sich dabei um Highend handelt, sollte klar sein. Die Passion steht hier eindeutig im Vordergrund und aufgrund der begrenzten Kapazitäten kann und will man klein und fein bleiben. Nicht nur die Philosophie und die Designerin sind bodenständig und leben ihre Werte authentisch – auch das Klientel des Hauses sind Menschen, die nicht ständig nach neuen It-Bags schreien. Stil und das Unterstreichen des eigenen Savoir-faire – wem das gelingt, der ist bei Verbreuil gut aufgehoben.

In Deutschland ist Verbreuil leider noch nicht zu bekommen. Aber es lohnt, einen Blick auf die Internetseite zu werfen. Was natürlich noch schöner ist: nach dem nächsten Spaziergang im wunderschönen Jardin du Luxembourg in der Rue de Fleurus im Verbreuil-Store vorbeischauen. Es gibt sie eben noch, die feinen Individualisten …

Verbreuil Paris
4 rue de Fleurus
75006 Paris

Öffnungszeiten:
Montag – Mittwoch: 11 Uhr bis 18:30 Uhr
Donnerstag – Freitag: 11 Uhr bis 19 Uhr
Samstag: 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr