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peterkempe

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British Fashion Council: Alessandro Michele bekommt „International Designer Award 2015“

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Bild: Ronan Gallagher; Courtesy of Gucci

Am 23. November 2015 werden die renommierten Preise des britischen Fashion Council vergeben. Karl Lagerfeld wird ihn für sein Lebenswerk und für seine zukünftigen Arbeiten bekommen. Wie jetzt bekannt wurde, geht der „International Designer Award“ des Jahres an Alessandro Michele.
Man könnte sagen, dass es Micheles Jahr ist. Nachdem er schon 13 Jahre bei Gucci gearbeitet hat, wurde er in den letzten Monaten zu einem der Innovatoren der gesamten Modebranche. Anfang des Jahres 2015, aus der zweiten Reihe zum ‚Head of Design‘ gekürt, schaffte es Michele, das gesamte Bild und den Auftritt der Marke Gucci zu verändern.

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Dries Van Noten – Opernkostüme für „Hagoromo“ in New York

Dries Van Noten Oper New York
Bild: PR

Dries Van Noten, einer der wenigen Designer, der sich sich nicht einem Konzern angeschlossen ist, hat die Bühnenkostüme für die japanische Kammeroper „Hagoromo“ entworfen. „Hagoromo“ gilt als Highlight der zeitgenössischen Tanzstücke. Die Regie führte David Michalek, der übrigens schon während seines Studiums als Assistent von Herb Ritts gearbeitet hat.

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Mademoiselle Privé – Chanel intim

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Bild: Olivier Saillant

Die gerade in London abgelaufene spektakuläre Ausstellung Mademoiselle Privé wird in andere Städte wandern – das ist schon mal die erste gute Nachricht für alle, die diese leider viel zu kurze Ausstellung verpasst haben.
Ein bisschen zum Trost – und als Vorgeschmack für die weiteren Etappen – zeigen wir einige Eindrücke der fantasievollen Präsentation, die schon in der Ankündigung stark auf Multimedia setzte – so gab es eine eigene App, die sich automatisch aktivierte, wenn man die Räume der Saatchie Gallery betrat.

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Objekt der Begierde: Gaultiers Matelot Mütze für Le Slip Français

Le Slip Français x Jean Paul Gaultier (1)
Bild: PR

Ein bisschen Pierre et Gilles, ein bisschen französischer Matrose und eigentlich ein echter Klassiker durch keinen geringeren als Couturier Jean Paul Gaultier: Die französische Matelot Mütze mit den Streifen und dem fröhlichen roten Pompon oben drauf.
Dass man jetzt auch noch Gutes damit tun kann, verdanken wir dem Zusammenschluss von Le Slip Français und Jean Paul Gaultier. Von dem sowieso schon günstigen Verkaufspreis von 35 Euro werden 10 Euro direkt an AFM Téléthon (eine gemeinnützige Organisation, die sich im Kampf gegen Muskelerkrankungen stark macht) weitergegeben. Der Preis ist auch deshalb nur möglich, weil die Produktion durch die Kisskiss Bank (ja, die heißt wirklich so) unterstützt wird.

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Mode News

Intelligente Zukunftsaussichten – Burberry denkt weiter

Durch die diversen Designerabgänge und -wechsel der letzten Wochen und der aktuellen Schieflage mancher Luxusabsatzmärkte entbrannten – auch auf einige unserer Beiträge – Diskussionen um die Werte und Handlungsweisen der Konzerne. Der Rhythmus der immer mehr werdenden Kollektionen, die Diversifikation, die mangelnde Authentizität und die Qualität in Hinblick auf immer kürzer werdenden Entwicklungs- und Produktionszeiten lassen bei vielen Zweifel aufkommen, ob die Labels überhaupt noch das halten, was sie versprechen.
Nicht nur die Designer stehen unter Druck, um in immer kürzerer Zeit Kollektionen – die immer spektakulärerer und umsatzträchtiger werden sollen – zu kreieren. Auch der modeinteressierte Konsument wird durch das Überangebot immer abgestumpfter und orientierungsloser. Kaum gezeigt, wird eine Kollektion durch die nächste abgelöst. Wenn die Entwürfe dann final im Laden hängen, sind die Kunden schon längst wieder von der nächsten Zwischen- oder Hauptkollektionen abgelenkt. Das, was eigentlich neu ist, ist in Gedanken schon wieder passé. Das Problem: Luxusmode im Takt der Massenkonfektion und Billiganbieter funktioniert eben nicht. Sie war auch nie so gedacht und hat selbst die Firmen, die nur unter dem Druck handelten, um mit ihren Konkurrenten gleichzuziehen, in die Bredouille gebracht, günstiger und nicht mit den Qualitätsmaßstäben zu produzieren, die sie sich einst auf die Fahne geschrieben haben – Qualität, die eben eine Luxus- oder Highendmarke vom übrigen Genre unterscheidet.

Drei Faktoren, die den Kern der europäischen Modehäuser ausmachen, traten in den vergangenen Jahren bei einigen Marken durch Fehler des Managements immer mehr in den Hintergrund: Sämtliche Weltmärkte konsumieren aufgrund der kulturellen Wurzeln und der engen Verbundenheit zum Stil des jeweiligen Designers. Wichtig ist auch der „Made in Europe“-Faktor der Produkte und Kreationen, allein schon um sich ein Teil dieser Kultur zu erwerben. Warum sollte ein Chinese ein T-Shirt eines italienischen Brands kaufen, wenn es in seinem Heimatland produziert wird – nur mit dem Unterschied, dass hier der fünffache Preis verlangt wird?
Die Marken, die ihre Kollektionen in immer ferneren Ländern produzieren lassen, stellen dazu noch fest, dass ihre Sachen in den gleichen Produktionsstätten hergestellt werden, wo auch Marke X oder Y produziert. Die gleichen Stoffe werden dort verarbeitet und die Machart ist ähnlich. Eine Kette, die kein Ende hat und die sich zwangsläufig – in Relation zu der sich verknappenden Zeit – negativ auf die Qualität auswirkt und noch zu immer größerer Vergleichbarkeit führt.
Aber genau genau hier liegt auch eine Chance: Wenige, meist kleinere oder privat geführte Marken grenzen sich von dieser Entwicklung ab und verstärkten oder bauten ihre Fertigungsbetriebe in Europa aus. Hermès, Dries van Noten oder CHANEL sind solche Beispiele, die durch den Zukauf der Paraffections-Betriebe handwerkliches Know-how erhalten und sich so für die Zukunft wappnen.

Gerade bei einer jüngeren Generation, die mit Massenmarken und Discountern aufgewachsen ist, macht sich, zumindest in Europa, eine Gegenbewegung zur Nachhaltigkeit und zum Qualitätsbewusstsein breiter – auch aus der Gewissheit heraus, dass bei uns die Arbeitsplätze gerade in der Bekleidungsindustrie – egal ob in der Kreation oder Fertigung – immer mehr abnehmen. In Frankreich, England und Italien finden schon Initiativen zum bewussten Konsumieren von Produkten „Made in France“ oder „Made in Italy“ statt …

Die Diversifikation der Modebrands in verschiedene Linien, meist mit preislichen Unterschieden verbunden, führen bei den Kunden zu Verwirrungen und zwangsläufig zu Überschneidungen. Für die Firmen sind die Unterlinien extrem aufwendig und mit Pech kannibalisieren sie ihre Hauptlinien. Bei Dolce & Gabbana besann man sich bereits und man konzentriert sich dort wieder auf die Hauptkollektionen, um so Schwerpunkte setzen zu können. Dieser Entschluss kam wahrscheinlich auch aus der Erkenntnis heraus, dass man nicht jeden bedienen kann und will, weil sonst eine Verwässerung der Marke droht. Die Markenwerte und deren Inhalte sind wie das Herz der Luxusbrands, die nicht nur die Authentizität und die Begehrlichkeit ausmachen, sondern auch – da ja hinter den meisten Brands nicht mehr der Inhaber oder Namensgeber steckt – das Kapital ist, was auf keinen Fall angetastet oder gefährdet werden darf. Wenn nicht so eine Identifikationsfigur, wie beispielsweise CHANEL oder Fendi mit Karl Lagerfeld, der seit 30 bzw. 50 Jahren für die Marken verantwortlich ist, für das Label arbeitet, sind das Werte, die mehr und mehr wichtig werden.

Viele Firmen wissen, dass sie etwas in der nahen Zukunft ändern müssen. Die Zauberwörter sind eigentlich Entschleunigung, Konzentration und die Rückkehr zu ehrlicher, national oder europäischer Fertigung und die Besinnung auf den Unterschied zwischen Prêt-à-porter und Luxusschneiderei. Dazu müssten aber vorübergehende Gewinn- und Umsatzeinbußen in Kauf genommen werden. Auch müssten zeitig die nötigen Gegebenheiten veranlasst werden – Handwerk und Produktion sind nicht aus dem Stand multiplizierbar.
Doch es gibt auch Leuchttürme in der Branche, die unbedingt herauszustellen sind. Denen geht es nicht nur darum, einen wichtigen europäischen Wirtschaftsfaktor zu erhalten (in Frankreich ist die Luxusindustrie nach der Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftszweig), sondern auch die Kreativität und die Kultur des Handwerkes der „schönsten Nebensache der Welt“, wie Coco Chanel sie einmal nannte, in die Zukunft zu führen.

Seit Jahren schon, und das mit dem typischen britischen Understatement, geht das englische Unternehmen Burberry einen völlig eigenen Weg, der mit sehr viel Strategie und gesundem Zukunftsblick die Entwicklungen verfolgt und darauf reagiert. Das 1856 von Thomas Burberry gegründete britische Label steht nicht nur als Synonym für den Trenchcoat oder seine berühmten Tartan-Schals. Burberry steht als größte britische Luxusmarke mit einer besonnen und soliden Geschäftspolitik da. Seit 2001 zeichnet sich Christopher Bailey nicht nur für die Kollektionen verantwortlich, sondern rückte auch in den Vorstand auf – ganz ohne Skandale. Während in anderen Modehäusern ständig Fluktuation bei den Designern herrscht, scheint Bailey immer fester im Sattel zu sitzen und zur Zufriedenheit aller zu agieren. Unter ihm bekam Burberry ein internationales Image als Modehaus. Bailey orientiert sich nah an der britischen Tradition und deren Werte und spielt in seinen Kollektion häufig mit ästhetisch hochwertiger Exzentrik. Er erkannte früh die Zeichen der Zeit – das Käuferverhalten hat sich geändert und der Reiz der Marke ist eng mit England und seiner Kultur verbunden. Bailey wusste, dass genau das der Mehrwert ist, um als Marke global attraktiv zu sein.

Christopher Bailey, dem man damals übrigens keine große Verweildauer bei seinem neuen Arbeitgeber zugeschrieben hat, bildet bei Burberry immer einen Vorreiter. Nicht nur, dass er vor einigen Jahren die Schauen für die Burberry-Linien wieder nach London holte und damit die London Fashion Week zum Must-see auf dem Schauenkalender machte. Bailey arbeitet mit vielen britischen Künstlern zusammen und lässt sich von Figuren und Bewegungen der britischen Kultur inspirieren. Doch besonders hervorzuheben ist, dass Burberry schon seit Jahren verstärkt in die Rückholung von Produktionsstätten auf die britischen Inseln investiert. So ist es fast eine Selbstverständlichkeit, dass das Label eng mit schottischen und englischen Strickern und Webern zusammenarbeitet und in den vergangenen Jahren ganz nebenbei immer stärker den „Made in Britain“-Gedanken in den Vordergrund stellt.

Bei ihrer jüngst lancierten „Scarf Bar“ stellte Burberry die englischen Produktionsstätten vor, in denen die Schals auch personalisiert werden können. Das Handwerk und die Tradition des britischen Textilhandwerks steht immer mehr im Vordergrund. Signifikant für eine Nation, die immer schon für Individualität stand und seit der Industrialisierung mit hoher Arbeitslosigkeit kämpft, vor allem in den ländlichen Regionen zu Selbsthilfe zu greifen und den hohen Qualitätsstandard kontrollieren und steuern zu können.
Doch nicht nur die Marke Burberry selbst steht für eine zeitgemäße Langlebigkeit. Jeder, der einen Trenchcoat kauft, erwartet zurecht, dass sein Kauf Jahrzehnte hält. Die britische Oberschicht agiert immer noch aus der Tradition heraus, zumindest bei der Herrengarderobe, lebenslang seine Sachen zu tragen oder sogar zu vererben. Typisches britisches Understatement eben …

Ab dem nächsten Jahr werden die Linien „Burberry Prorsum“, „Burberry Brit“ und „Burberry“ einheitlich unter dem Label „Burberry“ präsentiert und verkauft. Der Name, der für das Haus steht, zeichnet dann alle Produkte aus und der Kunde wird nicht mehr durch die Vielfalt verwirrt. „Heute gibt es keine Unterscheidungen mehr“, so sagt Bailey selbst, und der Kunde, der sich von einem Teil von Burberry Prorsum angesprochen fühlt, kauft sich vielleicht auch etwas aus der Brit-Kollektion. Burberry spricht zukünftig eine einheitliche Sprache und versendet die gleiche Botschaft und Werte, die dem Markenkern entsprechen. Damit folgt das Haus nicht nur einer wohltuenden Entschleunigung und Konzentration, sondern bietet auch eine klare Markenbotschaft und das konsequente Bekenntnis zu sich selbst. „The label also emphasises Burberry’s British design heritage noting as it does that all the products are designed and developed in London, England“, sagt Christopher Bailey.

Zusätzlich investiert Burberry 50 Millionen Pfund in die eigene Zukunft, indem in Leeds in der Grafschaft Yorkshire eine Produktionsstätte für die berühmten Trenchcoats gebaut wird. Eine Region, in der seit über hundert Jahren für Burberry gearbeitet wird. Eine Manufaktur, in der vom Weben des Stoffes bis zum Zuschnitt und der Verarbeitung nach handwerklichen Traditionen und mit der Ethik, die ein Burberry Produkt erfordert, gearbeitet. 2019 wird in Leeds die Produktion aufgenommen.
Damit sind die Briten den meisten Kollegen auf dem Festland weit voraus und man kann sich in diesem Fall nur wünschen – schon im Interesse der europäischen Wirtschaft – dass sich davon mal in einer Branche, in der gnadenlos kopiert wird, der ein oder andere etwas abschaut und den gleichen Mut und die Weitsicht zeigt. Burberry ist auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet.
Wie schön es zudem ist, in Europa zu produzieren, zeigen unsere Bilder – denn merke: Was schön ist und mit Liebe produziert wurde, strahlt das nicht nur aus, sondern dankt auch noch mit wunderbarem Tragekomfort.
Luxus erkennt man nicht am Label, sondern im Alltag, wenn man das Teil trägt. Und eines haben die sympathischen Briten kapiert: Qualität sichert Existenz.

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GucciGram – Creative Digital Project

Guccigram
Camilla Filippi; Bild: Courtesy of Gucci

Mode und Kunst, auch wenn es durch die zahlreichen Kunststiftungen wie der Louis Vuitton Fondation oder der Fondazione PRADA so wirkt, sind nicht erst in den letzten Jahren eine Verbindung eingegangen. Von Anfang an haben sich Kreateure und Händler für alte oder zu ihrer Zeit avantgardistischer Kunst interessiert und sie gesammelt. Künstler haben zu jeder Zeit für Inspiration gesorgt. Schon einer der ersten Couturiers, Jacques Doucet, hatte eine der besten und umfangreichsten Antiquitäten- und Gemäldesammlungen, die 1912 in einer spektakulären, mehrere Wochen dauernden Auktion verkauft wurde. Coco Chanel war mit vielen Künstlern ihrer Zeit, wie Pablo Picasso und Salvador Dalí, befreundet und Christian Dior betrieb eine Galerie, lange bevor er mit seinem New Look die Weltmode revolutionierte. Man könnte die Kette endlos bis heute fortsetzen.

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Alber Elbaz verlässt Lanvin – Das Pariser Personalkarussell dreht sich weiter …

Alber Elbaz bestätigte heute, dass er nicht mehr bei Lanvin als Designer tätig sein wird.
Dass der israelische Modeschöpfer nach 14 Jahren „einfach so“ das Handtuch schmeißt, gilt bei seinem Charakter als unwahrscheinlich. Das älteste noch agierende Pariser Modehaus, 1889 gegründet von Jeanne Lanvin, hat erst durch Elbaz eine völlig neue Bedeutung in der ersten Reihe der Pariser Modeinstitutionen erlangt.
Elbaz selbst zeigt sich in seinem Statement zum Weggang dankbar, allerdings scheinen der Designer und das Haus Lanvin unterschiedliche Vorstellungen zur weiteren Zukunft gehabt zu haben:

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Damenmode Schuhe

Prada Made To Order Dècolletè – Shoe Heaven!

Bild: Prada

Ich kenne keine Frau, die nicht für schöne Schuhe schwärmt. Der Spruch, „Schuhe kann man nie genug haben“, gilt natürlich auch für uns Jungs und ich hab manches Mal selbst Probleme – trotz erheblicher Bestände – an dem ein oder anderen Paar Sneaker oder Lederschuh vorbeizugehen. Dabei handelt es sich dann meistens nicht um ausgefallene Modelle und nicht um ein Basic. Wenn man gute Schuhe kauft, halten die eh meistens sehr lange. Doch mit ausgefallenen Schuhen peppt man jedes noch so alte oder auch einfache Outfit wieder auf und hat einen völlig neuen Auftritt.

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Sailorstyle: Le Slip Français x Saint James

Le Slip Français x Saint James 1
Bild: Le Slip Français

Einen Seemannspulli, den sogenannten Troyer, braucht jeder Mann in seiner Grundgarderobe. Das behaupte ich jetzt einfach mal frech und nicht nur, weil der Großteil der Horstson-Autoren in Hamburg wohnt. Natürlich meine ich nicht die landläufige Version eines Troyers mit dem Reißverschluss, sondern die oldschool Variante mit der geknöpften Schulter. Selbst Designer wie Dries van Noten oder Dior greifen immer wieder auf das Original zurück – selbst Coco Chanel stattete ihre Geschlechtsgenossinnen schon 1913 in Deauville damit in ihrer ersten Boutique aus. Langsam aber sicher hat der Pullover aber im 20. Jahrhundert die Häfen verlassen und ist als Klassiker in aller Welt in die Kleiderschränke gewandert.

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Raf Simons verlässt Dior: Der Tropfen und das Fass

Raf Simons; Bild: © Christian Dior; PR

Es gehört mittlerweile fast zum Saisonalltag, dass irgendeine Meldung kommt, dass sich Designer X von der Marke Y getrennt hat. Das Designerkarussell in den verschiedenen Konzernen scheint sich ständig zu drehen. Die Pressemeldungen sind, egal ob sich das Unternehmen vom Kreateur oder der Designer von der Marke trennt, immer neutral gehalten und mit vielen Dankesbekundungen versehen. Manchmal muss man dann stark nachdenken, wer nun eigentlich welches Label designt und für die Linie verantwortlich ist – ein Phänomen unserer Zeit, die immer schnelllebiger wird.

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