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Daisydora

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Monsieur Karl Lagerfeld verliert den Überblick

Huch, immer diese Verträge …
Geht euch das nicht auch so: Ständig reißt sich ein neues Unternehmen darum, mit euch zu kooperieren und am Ende sind das so viele Verträge, dass es euch so ähnlich geht, wie Paris Hilton, die den Ort der jeweiligen Promotion, für die der Auftraggeber vorab 100.000 Euro überweisen musste, vom Teleprompter ablesen müsste oder Karl Lagerfeld mit Breuninger.
Man weiß es nicht, aber Karl Lagerfeld scheint seine Kooperationen schon vom Blatt ablesen zu müssen, wollten ihm solche Irrtümer nicht unterlaufen, wie gerade in der letzten Wetten Dass Sendung geschehen.
Ich hab’s natürlich mal wieder nicht gesehen, aber Horst hat mir den Tipp gegeben und so musste ich einfach in das Video auf Yt rein linsen und drüber schreiben. Aber seht selbst:

Günter Jauch fand Lagerfelds Vertragsamnesie so amüsant, dass er sich öffentlich zu einem Gefühlsausbruch hinreißen ließ und beinahe eine Rolle vorwärts aus dem Wetten dass Sofa gemacht hätte …
Der Meister aller modischen Klassen geriert sich wie ein Nimmersatt, wenn es um Kooperationen geht und vergisst dann schon mal eine, wenn man ihn danach fragt. Wozu dann solche Verträge schließen? Wenn man ohnehin schon seit mehr als zwanzig Jahren der Größte im Fashionzirkus ist, kann man doch nicht mehr weiter wachsen.

Seine erschwingliche KARL Kollektion wird es jedenfalls trotz Erinnerungslücken ab dem Frühjahr exklusiv bei Breuninger geben. Kann es wirklich sein, dass er das schon vergessen hatte? Und warum macht er sowas denn, wenn ihm das Engagement nicht bedeutend genug ist, danach befragt, dazu zu stehen. Braucht das Selbstwertgefühl des erfolgreichsten Designers aller Zeiten diese Art Kick? Schwer vorstellbar.

Ungetrübt von Karls Lagerfelds Umgang mit dem Kunden startete Breuninger vor etwas mehr als einer Woche das Online-Casting für ein Shooting mit Karl Lagerfeld. Das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen sucht via facebook Models für ein Mode-Shooting und „Meet and Greet“ mit dem Star-Designer.

Und ab dem Frühjahr 2012 können wir alle Karl Lagerfelds neue Modelinie KARL in den Breuninger Department Stores kaufen. Das mit der Social-Network-Casting-Aktion gefundene Model ist dann zusammen mit Karl Lagerfeld auf der Aufmacherseite der KARL-Modestrecke zu sehen, die im März 2012 im Breuninger Fashionmagazin erscheint.

Mon Dieu Breuninger! Bis dahin kann jemand aus dem handverlesenen Tross des Kaisers ja noch die Verträge hervorkramen und Mons. Lagerfeld flüstern, was er da gerade so alles an Kooperationen am Laufen hat.

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Reine Geschmackssache?

Euer Lieblingslogger Horst legt es zwar überhaupt nicht darauf an, ist aber trotzdem sehr inspirierend.
Bis zu einem Telefonat am Freitag, bei dem wir über die Fallstricke des Postens von ganz normalen Klamottenkombinationen als Tagesoutfit diskutierten, wollte ich sonntags über was ganz Anderes schreiben … Aber Horsts Thesen hatten unerwartete Synapsenluftsprünge in meinem Kopf ausgelöst und ich geriet darüber ins Nachdenken, woher wir alle unseren Geschmack haben, den wir erst mal nicht bewerten wollen.

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Steckt nicht in jedem Mann ein Hauch von Nijinsky und Nurejew?

Gut möglich …. alles eine Frage der Klamotten, oder?
Balletttänzer schweben ja in allen größeren Städten an uns vorbei und der Eine oder Andere kokettiert vielleicht damit, auch mal so ähnlich wie diese athletisch-grazilen Lichtgestalten auszusehen. Und wenn nicht, dann tut bitte nur diesen Bericht lang mir zuliebe so, als könnte das auch einem von euch passieren. Ich bin total Ballettverrückt. Wenn ich ein Mann mit schönen langen Beinen wäre, würde ich mich ab und zu modisch gesehen in die Nähe der Jungs von John Neumeier oder der Enkel von John Cranko rücken. Auch wenn ihr das vielleicht ein wenig übertrieben findet. Mode macht sowas möglich. Wer heute Lust hat, für einen Tag in die Rolle eines Punkers, Rockers oder eines Balletttänzers zu schlüpfen, dem bieten die Modemacher das, was es braucht, solche Wünsche wahr werden zu lassen.

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Cyberworld-Flagshipstore – Burberry – 56, rue du Faubourg Saint-Honoré

Paris ist schon eine ganz tolle Hausnummer. Wo sonst kann man gleich drei Burberry-Stores etablieren. Und die Nummer drei als neue Nummer eins in die Straße der Straßen in der Welthauptstadt der Mode setzen. Seit einigen Tagen können die zahlreichen Fans der Marke in bester Lage der rue du Faubourg Saint-Honoré im größten und prestigeträchtigsten Burberry-Shop, der mit dem modernsten In-Store-Equipment auf der Höhe der Zeit ausgestattet wurde, ihrer Kaufleidenschaft Raum verschaffen.
Gefeiert wurde die Eröffnung in der Britischen Botschaft. In Anwesenheit von Chief Creative Officer Christopher Bailey und musikalisch begleitet von The Feeling (Bild oben), die nicht nur den Soundtrack zum Commercial für das Burberry Body Parfum sondern auch ihre neueste Musik mitgebracht hatten, konnten sich nicht weniger als 500 illustre Gäste davon überzeugen, dass die erfolgsgewohnten Briten auch die wichtigste Prachtmeile unter den Luxus-Einkaufsstraßen in Paris im Sturm erobern werden.

Ich hoffe, ihr sitzt: Das Kozept für solche Läden hat bei Burberry einen eigenen Namen, der schon alles sagt: The Burberry Retail Theatre Concept. Die Filme und Projektionen, die auf übergroßen Video Walls im Shop gezeigt werden kommen direkt aus dem Herzen der Burberry-Zentrale in London. Kurz gesagt, im Flagshipstore rue du Faubourg Saint-Honoré könnte es möglicherweise ganz schön schwer fallen, sich der Kaufrausch-Stimmung zu widersetzen. Shop-Konzepte und das verkaufsfördernde Entertainment sind heute eine mittlere Wissenschaft und es lohnt sich für die Labels, ihre Kunden mit aller Finesse in angenehme Stimmung zu versetzen.

Nun zu den Gästen der Premiere: Wie immer dabei, die unvermeidliche Rosie Huntington-Whiteley, die leider immer künstlicher wirkt, ein toller Anblick, die ganz fantastisch aussehende, wunderbare Lou Doillon, eine ziemlich dürre Anja Rubik, Melanie Laurent, Ludivine Sagnier, Cecile Cassel, die bezaubernde Audrey Marnay, Audrey Dana, Lou Lesage, Alexandra Golovanoff, Mademoiselle Agnes, Hafsia Herzi, Lulu Gainsbourg, Bambou, Michele Laroque, Aaron und BB Brunes. Ach ja, und Alexa Chung, auch sehr hübsch anzusehen, diesmal auch als DJane vom Dienst.

Auf zu Burberry Paris: rue du Faubourg Saint-Honoré, Boulevard Saint-Germain und Boulevard Malesherbes.

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„Canvas That Cares“ x Ringo Starr x Timberland x eBay

Man kann tolle Boots ja auch zwei Nummern zu groß kaufen, mache ich sogar bei Chucks und diese Timberlands sind auch was für mich …
Timberland reiht sich wieder unter die Unternehmen ein, die mit der Versteigerung von Limited Editions besonderer Exemplare Gutes tun. „Doing well and doing good“ – dieses Mal in Zusammenarbeit mit der Beatles-Legende Ringo Starr: Seit kurzem ist die Initiative, „Canvas That Cares“ auf Ebay online:

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Keep a Child Alive with Alicia Keys

Heute ist Welt-Aids-Tag und in den USA wird die Dokumentation von Alicia Keys, Keep a Child Alive, im Fernsehen gezeigt, mit der die Künstlerin dafür sensibilisieren will, wie sehr die Menschen in Afrika und anderen Teilen der Welt dringend unsere Hilfe brauchen. Insbesondere die Kinder, die als AIDS-Waisen sich selbst überlassen sind, weil das HI-Virus ganze Familien dahingerafft hat.
Im Rahmen der mannigfaltigen Aktivitäten, die von der Keep a Child Alive Foundation im Kampf gegen die Auswirkungen von HIV und AIDS seit Jahren gesetzt werden, finden immer wieder öffentlichkeitswirksame Wettbewerbe statt, deren Ziel ist, immer mehr Menschen dazu anzuregen, darüber nachzudenken, wie sehr wir dazu angehalten sind, etwas gegen die Not zu unternehmen, die als Folge von AIDS und der Armut, die wie alle mit verschulden, zu unternehmen. Aktiv zu werden, mit Anderen darüber zu reden.

Die fünf Preisträger des Contests Keep a Child Alive: Aaron McCoy, Rachel Hathaway, Talaina Brown, Sonya Soni und Kristen Dyer reisten mit ihrem Idol Alicia Keys nach Johannesburg und Durban, Südafrika, um sich vor Ort ein Bild von den Zuständen – vom Leben und Sterben – in den Slums zu machen. Bitte, schaut euch die einzelnen Testimonial-Videos an, darin erfahrt ihr neben dem Wort, das im Bewusstsein der einzelnen Preisträger für Afrika sprechen soll, welche Motive die Ausgezeichneten für ihr Engagement haben.

Keep a Child Alive with Alicia Keys

Gibt es Hilfsbereitschaft mit Wohlfühlfaktor? Ich helfe sehr gerne direkt auf der Straße und in niedrigschweilligen Betreuungseinrichtungen beziehungsweise Zufluchtsorten für Drogenkranke und Obdachlose, habe mich lange nicht für das Thema AIDS eingesetzt. Jemand, der auf dem kalten Trottoir sitzt und um Geld bittet, einen Schal, was Warmes zu Essen und Trinken und etwas Geld zu geben, scheint mir ein gutes Gefühl auf dem kürzestmöglichen Weg zu geben. Ob es Anderen auch so geht, ich weiß es nicht. Aber ganz sicher sollte ich aus meinen persönlichen Erfahrungen wissen, wie sehr sich das Leben für Menschen mit HIV und AIDS ändert, wie schnell auch heute noch junge Menschen aus dem Leben gerissen werden. Meine beiden besten Jugendfreunde sind daran gestorben und ich wundere mich gerade über mich selbst, weil es einen Impuls wie den Reminder durch Keep a Child Alive with Alicia Keys brauchte, um mich endlich wieder in die Spur zu setzen. Ich kann helfen und das verpflichtet mich dazu, es auch zu tun. So einfach ist das.
Und das so lange, bis die Kinder und Erwachsenen, die auch ohne AIDS zu den Ärmsten der Armen zählen, aus dem Gröbsten raus sind.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit für dieses Thema. Und, Alicia Keys, du bist sowieso ein besonders warmherziger Engel auf Erden.

P.S. Andere Blogger widmen sich heute auch dem Thema AIDS – Ganz besonders möchten wir auf die Spendenaktionen von Mauri (da gibts z.B. ein Montblanc Schreibgerät zu ersteigern) und Rene Schaller hinweisen – Gutes tun kann soviel Spaß machen…

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Wer will mich – eine altersschwache Show sucht einen Moderator

Dass ausgerechnet ich mich zu diesem Thema zu Wort melde, ist ganz schön frech. Noch nie habe ich eine Wetten Dass? Sendung vom Anfang bis zum Ende gesehen, und das wird sich vor meinem siebenundneunzigsten Geburtstag auch nicht ändern. Danach könnt ihr mich noch mal fragen.
Die kurzen Sequenzen, in die ich mal zu früh, mal zu spät, rein gezappt habe, hatten immer mit besonderen Musikgästen zu tun. Dabei habe ich im Umfeld aber Bruchstücke des Humors und der Berufsauffassung des laut einhelliger Meinung aller Medien besten Moderators der Welt, Thomas Gottschalk, aufschnappen dürfen, und kann nur sagen: Na denn Gute Nacht Freunde.
Ist das wirklich raffinierte Fernsehunterhaltung für die ganze Familie, Jennifer Lopez beim Verlassen des Studios mit der Kamera sekundenlang mitten auf den Po draufzuhalten? Wenn ja, dann sollte am besten Dieter Bohlen auf Gottschalk folgen, denn sowas kann der Dieda ohnehin wie alles andere auch am besten …

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Adieu Georg Kreisler

Der unvereinnahmbare Kabarettist und Satiriker Georg Kreisler ist tot.
Wenn er noch könnte, würde er gleich als erstes der Stadt Wien und dem österreichischen Staat auftragen, sich seinem Ableben ja nicht würdigend anzunähern, so wie er sich die Glückwünsche zu seinem Fünfundsiebzigsten verbat. Und ganz sicher hat er Sorge dafür getragen, nicht in einem Ehrengrab der Stadt Wien unter den anderen verblichenen Berühmtheiten der Wienerstadt zu landen.

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Horstson fragt nach

Wir sollten mal über Wunderkinder reden, Claire…

Die Wissenschaft mag Begriffe wie Wunderkind oder Genie nicht. Unsere Gedanken und die Umgangssprache setzen sich über diese Beschränkung der Anerkennung menschlicher Begabungen hinweg und kennen sehr wohl musikalische Genies wie Ann Sophie Mutter, Lang Lang oder deren Vorfahr Wolfgang Amadeus Mozart, den Urururgroßvater aller Wunderkinder. Die Karriere als musikalische Ausnahmebegabung – als Klavier- oder Geigenvirtuose – beginnt man also tunlichst mit knapp fünf, ein Jahr früher, als man offiziell lesen und schreiben lernt.
Mit dem Ballett und vielen Sportarten sollte man bekannter weise auch schon im Grundschulalter beginnen, aber wie ist das, wenn man eine Begabung hat, zu schreiben, zu malen, Häuser oder Möbel zu entwerfen? Mag ja sein, dass manche Eltern das mit mehr Malmaterial, Stiften, Papier und talentfördernden Spielen unterstützen, dass man in Grundschulen darauf achtet oder die Kinder sogar testet, um Talente zu begünstigen, aber aufgefallen ist mir das ehrlich gesagt noch nie.

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