Makramee – ich musste schon etwas schmunzeln, als ich die Pressemitteilung zum Flower Market Hamburg las. Welches leicht angestaubtes Relikt aus den 70er Jahren wird als nächstes zum heißesten Hipsterscheiß deklariert? Töpfern? Ach, das ist ja schon wieder schwer angesagt. Fehlt eigentlich nur, dass Blumen zu Torten verarbeitet werden. Das wird doch keiner wagen, oder …
Horst
(Bild: adidas)
Wir sehen pink, denn adidas Originals führt seine Kooperation mit US-Musiker, Designer und CHANEL-Darling Pharrell Williams in die nächste Runde. Das Ergebnis, die „Pink Beach“-Kollektion, haut mich jetzt nicht so vom Hocker, da ich aber weiß, dass sich auch unter den Horstson-Lesern Fans von Pharrell Williams tummeln, können wir ja zumindest mal einen flüchtigen Blick riskieren. Et voilà:
(Bild: Courtesy of Brioni)
Brioni präsentiert die erste Kollektion von Creative Director Justin O’Shea am 04. Juli 2016 während der Haute Couture Schauen in Paris. Brioni ist also das dritte Kering-Label, das nicht mehr nach dem traditionellen Schauenkalender präsentiert. Pünktlich zum 50. Jubiläum entschied sich Bottega Veneta, ähnlich wie Gucci, die Herren- und Damenkollektion für Frühjahr/Sommer 2017 in einer gemeinsamen Schau zu präsentieren.
„Ich sehe mich selbst als Arbeiterin im Modezirkus. Es bereitet mir also schon Kopfzerbrechen, wenn ich eine Show besuchen will und der VIP-Eingang ist heute größer als der Eingang für Einkäufer […] Ich finde es für eine Marke peinlich, wenn die VIP-Kultur wichtiger als die Mode selbst ist“, so Sarah Andelman, Einkäuferin von Colette, im Interview mit der aktuellen Ausgabe der „Style in Progress“.
Interessant zu lesen, dass die wohl einflussreichste Einkäuferin der Welt Probleme hatte, bei einer Schau von Givenchy reinzukommen. Bei Prada auf dem Hamburger Steindamm hätte sie sicher kein Problem …
Laura Julie, Kate Grigorieva, Benjamin Benedek und Malcolm Lindberg für Versace
Posted on 4. Mai 2016(Bild: Ben Weller)
Es waren die Neunziger Jahre, als Jorge González und Richard Avedon für Versace gearbeitet haben. González als Verkäufer in der Hamburger Boutique am Rathausmarkt, Avedon als Fotograf. Im Kopf sind mir beide geblieben: González, wie er durch den Laden wirbelte und Avedon, wie er legendäre Kampagnen für das Label fotografierte.
(Bild: Courtesy of Fashion ID)
„Designers for what?“ – manch ein ausländischer Pressevertreter mag sich verwundert die Augen gerieben haben, als heute bekannt gegeben wurde, dass Alber Elbaz sein „Comeback in Deutschland“ hat. Die Headline, zu der sich schon gestern ein Magazin hinreißen lassen hat, ist insofern auch falsch, als dass „Comeback“ ja bedeuten würde, dass Elbaz seine Berühmtheit nach längerer Pause wiedererlangt. Sind sechs Monate nach Elbaz‘ Weggang von Lanvin also schon eine „längere Pause“? Ich glaube nicht. Nur geht es ja bei vielen Magazinen eh nur noch um den Click für den Augenblick und „Alber Elbaz: Comeback in Deutschland“ hört sich nun mal wesentlich sexyer an als „Alber Elbaz ist der neue Schirmherr des Nachwuchsawards „Designer for Tomorrow“ einer deutschen Bekleidungshauskette“, oder?
Uniqlo kooperiert mit Olympia Le-Tan. Fast Retailing, der Mutterhaus der Bekleidungskette Uniqlo, etablierte im Jahr 2011 eine Partnerschaft mit dem UNO-Flüchtlingswerk. Seitdem haben beide Beteiligten an der Verteilung von mehr als 12 Millionen Kleidungsstücken an Flüchtlinge und Vertriebene auf der ganzen Welt zusammengearbeitet.
Die Zusammenarbeit verwundert auf den ersten Blick schon, denn Japan ist für vieles bekannt, aber sicher nicht für eine sonderlich ambitionierte Flüchtlingspolitik: lediglich 27 Flüchtlinge wurden 2015 anerkannt – bei 7.586 Gesuchen.
Nachdem die Mode peu à peu demokratisiert wurde, geht es jetzt um die Individualisierung – kaum ein Kleidungsstück, auf dem nicht die Initialen eingestickt werden können. Das finden wir: langweilig! Wesentlich kreativer ist es doch, wenn man ungleich mehr gestalterische Möglichkeiten hat, oder?
Orlebar Brown, definitiv einer unser liebsten Begleiter am Strand und Pool, ging jetzt einen konsequenten Schritt weiter: Nachdem sich die 360°-Fotoprints mit Motiven aus den „Hulton Getty“-Archiven in den letzten Jahren großer Beliebtheit erfreuten, mit der man seine eigene Orlebar Brown Fotoprint Short kreieren kann.
(Bilder: PR)
Harvey Milk sollte spätestens seit „Milk“ jedem ein Begriff sein: Gus Van Sants Film basiert auf der Biografie des US-amerikanischen Bürgerrechtlers der Schwulen- und Lesbenbewegung. Gleichzeitig war Harvey Milk der erste geoutete Schwule, der in Kalifornien in ein öffentliches Amt gewählt wurde. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte es nachholen …
Passend zum Harvey Milk Day am 22. Mai sowie der Pride-Saison bringt Levi’s zusammen mit der Harvey Milk Foundation eine Range an Unisexprodukten auf den deutschen Markt, wobei ein Teil des Erlöses der Wohltätigkeitsorganisation zugutekommen wird.
Trailer: „Absolutely Fabulous – der Film“ – Du hast Kate Moss getötet!
Posted on 27. April 2016(Bild: David Appleby. © 2016 Twentieth Century)
Sweetie Darling! Am 01. Juli startet in Großbritannien „Absolutely Fabulous – der Film“. Etwas später, am 08. September 2016, trinken und torkeln Edina und Patsy endlich in den deutschen Kinos.
Was uns in dem Film erwartet, lässt sich nur spekulieren, allerdings wissen wir jetzt, dass neben Joanna Lumley (Patsy Stone) und Jennifer Saunders (Edina Monsoon) auch das Who-is-Who der britischen Mode zumindest einen Gastauftritt haben …


