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April 2012

Allgemein

Wochenserie Männersandalen – Heute: Bally

Heute ist Tag 5 unserer Männersandalen Wochenserie und ich habe – ganz serviceorientiert – einfach noch eine Tasche dazugemogelt: Sandalen sowie Tasche sind von dem schweizer Label Bally.
Nachdem gestern ein Leser geschrieben hat, dass er die DIOR-Sandalen an Paula Strasberg entdeckt hat, bin ich gespannt, wie obige Modelle ankommen 🙂
Für alle Sandalen-Verweigerer die Tasche zum Schuh – und die gefällt doch wohl der Mehrheit, oder?

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Allgemein

GIORGIO ARMANI x Lady Gaga

Giorgio Armani kennen wir ja eigentlich eher als Label mit klassischen Designs. Lady Gaga hingegen kennen wir ja eigentlich eher als Geschmacksverweigerin: Alles ein wenig zu viel, die Schuhe zu hoch, die Haare zu wild, die Outfits zu bunt – verantwortlich dafür ist der Stylist Nicola Formichetti, der es geschafft hat, von Lady Gagas Stimme abzulenken (was schade ist) und aus ihr ein wandelndes Kuriositätenkabinett zu gestalten.
Nun ist es zu einer Zusammenarbeit von Giorgio Armani und Lady Gaga gekommen, wo Armani Kompromisse bezüglich seines klassischen Designs machen musste und die Sängerin bzw. ihr Stylist hingegen ihren „Geschmack“ treu geblieben sind.

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Allgemein

Wiederentdeckt – „Die Träumer“ von Bernardo Bertolucci

Es gibt Filme, die man immer wieder neu entdeckt und die auf ihre Weise einfach schon bei Drehbeginn das Zeug zum Klassiker haben. Ein solcher Film ist „Die Träumer“ von 2003 von Bernardo Bertolucci.
Paris 1968 – in einer Zeit des Aufbruchs, der Liebe und der Leidenschaft, treffen sich der Amerikaner Matthew und das Geschwisterpaar Isabelle und Theo auf einer Protest-Veranstaltung gegen die Entlassung des Leiters der Cinémathèque Française.
Sie teilen nicht nur die Liebe zum Film, sondern auch das Verlangen nach sexueller Befreiung. Da ihre Eltern für eine Woche verreist sind, laden die Zwillinge Matthew für diese Zeit zu sich nach Hause ein.
Was als harmloses Film-Quiz in der elterlichen Wohnung beginnt, entwickelt sich peu à peu zu einem gefährlichen Spiel um Lust und Begierde.
Bernardo Bertolucci schenkt uns mit dem Film „Die Träumer“ eine Meisterwerk, dass subtil und voller Erotik genau die Stimmung der 68er Generation und Revolution in Paris wiedergibt. Eine Generation die nicht mehr mit den Lügen und dem Nicht-Sprechen ihrer Eltern leben will, die eine neue Lebensweise, abgekehrt von der Verklemmtheit vorhergehender Generationen, will, aber kein klares Bild davon, wie das aussehen könnte und versucht, durch Erfahrungen und Grenzerweiterungen ihren Weg zu finden.

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Allgemein

Wochenserie Männersandalen – Heute: Dior

Nachdem gestern die Sandalen zumindest bei einem Leser gut ankamen, ist es an der Zeit, wieder etwas mutiger zu werden – da kommen mir die Dior Sandalen gerade recht, denn obiges Modell gibt es in schwarz und in weiß: Schwarz ist eher dezent, weiß etwas auffälliger.
Die schwarze Variante finde ich nahezu perfekt, die weißen Sandalen hingegen etwas schwierig – sollten die Füße nicht etwas gebräunt sein, sieht alles zu blass aus… Ich plädiere also für schwarz – und Du?

Allgemein

Vorhang auf!

Mit guten Werbespots ist es immer so eine Sache – Die Werbeagenturen haben Angst, mit neuen Ideen auf die Nase zu fallen, da sie ihrem Kunden den Erfolg nicht garantieren können bzw. der Kunde auf Nummer sicher gehen will. Raus kommen dann Werbeclips, in denen zum Beispiel Vera Int-Veen von ihren Bauchproblemen erzählt, bei denen sie versucht, mit Activia für Abhilfe zu sorgen. Das mag zwar für den Endverbraucher klar verständlich sein, allerdings ist es weder unterhaltsam noch sonderlich appetitlich.
Doch es geht auch anders und zwar richtig gut – wenn man denn alle Beteiligten einfach machen läßt:

Gucci Creative Director Frida Giannini und Fiat haben Jefferson Hack (Chefredakteur von “Dazed & Confused“ und “AnOther Magazine“), Chris Sweeney (Filmregisseur bei NOWNESS), Olivier Zahm (Chefredakteur von “Purple“), Franca Sozzani (Chefredakteurin der italienischen Vogue) und Alexi Tan (Regisseur) gebeten, Kurzfilme zu drehen, in denen der Fiat 500 by Gucci als Inspirationsquelle dient. Rausgekommen ist natürlich keine klassische Werbung, dafür aber 5 Filme, die man sich gerne anschaut und von denen man auch kein ungutes Gefühl in der Magengegend bekommt.
Präsentiert wurden die Machwerke am Montag in Mailand – da aber nur wenige Gäste in das extra eingerichtete Autokino passten, habe ich hier (fast) alle Kurzfilme:

“Assembly line”, einen Film von Chris Sweeney.
Chris Sweeneys Film über den 500 by Gucci vereint die italienischen Traditionshäuser mit einem verspielten Twist, der den 500 in einer vollkommen überraschenden Art und Weise zum Leben erweckt.

Vogue präsentiert “Reverse to Perfection“, einen Film von Francesco Carrozzini.
Luxus neu erleben mit dem Fiat 500 by Gucci.

Das französische Magazin “Purple“ präsentiert “Polaroid Papillon“, einen Film von Olivier Zahm.
“Papillon Polaroid“ mit Betony Vernon wurde im “Museo Casa Mollino“ in Turin inszeniert, dem ehemaligen Zuhause des italienischen Designers und Architekten Carlo Mollino. Der Film vereint auf poetische Weise drei Grundpfeiler des italienischen Designs: Fiat, Gucci und Carlo Mollino.

“Dazed & Confuzed“ präsentiert “The Race“, einen Film von Will Davidson.
Der Fiat 500 by Gucci ist eine atemberaubende Verkörperung des italienischen Stils – und spielt die Hauptrolle in “The Race“, einem exklusiv für “Dazed“ inszenierten Kurzfilm des Modefotografen Will Davidson.

“Divergence“, ein Film von Alexi Tan.
Zwei Liebhaber haben eine heimliche Affäre. Sie wollen zusammen sein, obwohl sie wissen, dass sie nicht zusammen sein dürfen. Ihre beiden Fiat 500 by Gucci reflektieren den Status ihrer Beziehung; entfernen sich schnell voneinander, finden jedoch stets einen Weg zurück.

Mein Favorit ist übrigens “Assembly line” – und welcher ist dein Favorit?

Allgemein

Was ist denn bei Roberto Cavalli los?

Man fragt sich, ob Roberto Cavalli weiß, dass das, was er twittert, etwas mehr als 195.000 Follower direkt auf ihrer Twitter-Timeline angezeigt bekommen.
Seit gestern scheint er das Ruder seiner Social-Media-Kanäle selbst übernommen zu haben und überrascht mit Tweets, die man eher an einem Stammtisch der unangenehmen Art einer Alt-Herren-Runde vermuten würde:

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Allgemein

Wochenserie Männersandalen – Heute: N.D.C.

Weiter gehts in unserer bisher wenig erfolgreichen Wochenserie „Männersandalen“ – bisher haben wir kein Modell gezeigt, wo der überwiegende Teil der Leser sein O.K. gegeben hat. Da Horstson ja sehr offen gegenüber Anregungen seiner Leser eingestellt ist und diese das auch wissen, erreichte uns gestern Abend ein Leserbrief per Mail. N.D.C.- Sandalen würden auf jeden Fall zumindest den Geschmack des Leserbriefschreibers treffen…
Also gut und et Voilà: Hier 2 Modelle des belgischen Schuhlabels N.D.C. (nom de code, übersetzt: Codename). Bei obigem Modell handelt es sich um die ‚Otterproof Jeesus Sandals‘ für 270$ und bei unterem Modell um die „Black Sondid Sandals“, die es zum selben Preis gibt.

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Allgemein

Objekt der Begierde: KENZO x New Era Cap

Als ewiger Hut- & Mützenträger und großer Fan von New Era freue ich mich immer wieder über Kooperationen, die das amerikanische Label eingeht – so fand ich schon die Marc Jacobs und die Terry Richardson Kollektion ganz toll.
Kommende Saison gibt es eine Mini-Koop von New Era mit KENZO – das freut mich besonders, auch weil ich ehrlich gesagt die Entwicklung des Labels unter der Design-Federführung von Humberto Leon und Carol Lim wenig bis gar nicht verfolgt habe. Die Designer werden aber mit den Mützen einen großen Wurf landen (das sag ich sogar ungesehen) und sich wieder ins Gedächtnis rufen …

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Interieur

Wer stellt sich eigentlich Teller mit Porno-Motiv ins Regal?

Alles eine Frage des womöglich schlechten Geschmacks: Schon vor ein paar Wochen stellte ich Teller von Beat Up Creations vor. Die Motive waren, nunja, etwas ungewöhnlich – Mr.Spock, die bärtige Frau und der UFO-Teller sind nicht jedermanns Sache.
Vielleicht wären aber dann die Teller von Dirty Dishes eine andere Option? Die Firma druckt Vintage-Soft-Porno-Bildchen auf ihre Teller – insgesamt gibt es 6 verschiedene Motive, die man sich an die Wand hängen oder dekorativ ins Regal stellen kann. Bei uns ins Wohnzimmer passt es nicht sooo richtig, aber mir würde schon die ein oder andere Wohnung einfallen, bei der sich solche Teller gut machen…

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Allgemein

Dior goes Shanghai

Am letzten Samstag wurde die Dior Haute Couture Kollektion Spring/Sommer 2012 ein zweites Mal vor Publikum präsentiert – allerdings nicht wie sonst für die Couture Schauen üblich in Paris, sondern in Shanghai.
Schon Daisydora berichtete über die erste Präsentation der großartigen Traumkleider vor einigen Monaten hier auf Horstson und war entzückt:

„Ich werd‘ noch verrückt, viel lieber aber würde ich auf der Stelle Couture-Kundin werden!
Bill Gaytten hat diesmal die Kurve mit Bravour genommen, und wie. Als hätte er Zeile für Zeile aller Kritiken mit sämtlichen Fragezeichen darüber, ob er es je schaffen würde, eine dem Haus Christian Dior adäquate Couture Kollektion zu präsentieren, gelesen und verinnerlicht und dann überlegt, wie er alle Kritiker zum Schweigen bringen kann.
In dieser Kollektion für den nächsten Winter gibt es jedenfalls ausnahmslos wunderschöne Traumkleider und Roben, die an die besten Zeiten des Hauses erinnern und an den jüngsten Erfolg zu Zeiten John Gallianos mühelos anknüpfen könnten.“

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte packte das französische Luxuslabel dutzende von Kisten und reiste nach China. Im „House of Roosevelt“, einem mehrstöckigem Haus im Kolonialstil, wurde ein Raum im gleichen Look wie der Dior-Präsentationsraum in der Avenue Montaigne dekoriert bzw. den Raum regelrecht umgebaut.
Nun kann man natürlich sagen, dass Dior die „neuen Märkte“ mit einer solchen Schau aus finanziellen Beweggründen erobern möchte, allerdings ist die Zuneigung des Modehauses zu China nicht neu (Christian Dior, wie auch seine Nachfolger Yves Saint Laurent und Marc Bohan, ließen sich von dem Land inspirieren, ohne jemals da gewesen zu sein – sie schufen eine Phantasie, ein Traum von China, wie sie es aus der Ferne sahen) und entgegen einer eher reservierten Einstellung der Fachpresse gegenüber den Entwürfen vom kommisarischen Dior-Designer Bill Gaytten stiegen die Umsätze des französischen Modehauses in seiner Schaffensperiode. Zu Recht, wie ich meine.