Obiger Rucksack hat den Vorteil das er billig aussieht (aber nicht ist) und daher vermutlich nicht aus dem Umkleide vom Sportstudio geklaut wird. Aber eigentlich ist es gemein, dass ich gerade das Bild als Header nehme, denn die Idee ist super und im Gegensatz zu den personalisierten PRADA Sonnenbrillen sieht es sogar richtig gut aus und bricht das Image einer Firma wie PRADA auf angenehme Weise nach unten und nimmt ihr das Schnöselige, oder?
Ab dem 15.Januar ist dieser Service in ausgewählten PRADA Stores und online möglich.
Ein paar Beispiele, wie das Resultat aussehen kann, gibt es nach dem Klick
Januar 2011
An das süßeste Kompliment, das ich jemals bekommen habe, wurde ich genau in dem Moment erinnert, als ich die Charlie Chaplin Schuhe sah, die John Galliano für die kommende Saison bereithält… eine winzig kleine, ganz zierliche ältere Dame, bemerkte beim Blick auf meine Füße, die in viel zu großen Chucks steckten: Sie haben aber schöne kleine Füße. Unglaublich! Dazu muss man wissen, dass ich mir mit meinem Gardemaß von 1,80, den eher athletisch breiten Schultern und meiner Schuhgröße 40 ½ neben solchen fragilen Persönchen vorkomme wie Nikolai Valuev… Und genau hier kommen die Charlie Chaplins von Galliano ins Spiel, die einem nicht gerade zierliche Füße zaubern… Wieso nicht mal Männerschnürschuhe kaufen (nur ein Paar), die wirklich ausgefallen oder sogar originell sind. Natürlich sieht man dann, dass meine Füße in Wirklichkeit nicht klein sind, aber ich bin ja auch nicht 1,65… und wenn ich mich dann doch nicht getrauen sollte, sie öfter zu tragen, kann ich sie ja immer noch an mutige Männer ausleihen. Ich kaufe sie glaube ich am besten mal wieder zu groß… Horst, Blomquist, Peter, Jan und ihr, liebe Leser da draußen, wie findet ihr die ausgefallenen Chaplin-Schuhe von John Galliano (Preis: nicht ganz spaßige 307 Euro)?
Zuerst dachte ich, es ist ein Fake, aber fangen wir von vorne an. Um genau zu sein bei der Vorderseite des Mannes. Manchmal ist es gar nicht der Rede wert und einige Männer neigen dazu, wenn es um die Größe geht, in den Phantasien aus wenig sehr viel zu machen. Und damit es auch das gesamte Umfeld auf den ersten Blick sieht, hat die Proll-Unterhosenfirma aussieBum die – Achtung – originale und patentierte WONDERJOCK VERGRÖSSERUNGSTECHNOLOGIE, die das beste Stück besser anhebt und einen optischen Vergrösserungseffekt erzielt (Pressetext) und weiter: Ausserdem wird zum ersten Mal die preisgekrönte ´Virtuelle 4D-Rasterahmung´ verwendet, mit der aussieBum seine neue „FREISCHWING-TECHNOLOGIE“ vorstellt, die eine grössere Bewegungsfreiheit mit unübertroffenem Komfort und Unterstützung bietet. Oha! Sieht im Ergebnis aber eher aus wie eine aufgeklebte Nase.
Zur ´Virtuelle 4D-Rasterahmung´ (Hört sich an wie ‚Rasterfahndung‘ und hat was von Aktenzeichen XY) gehts nach dem Klick.
Seit Herbst 2010 im Handel. Auch als Slip, Trunk und Suspensorium. Ich glaub immer noch das es ein Fake ist. Wer trägt sowas?
Es wird nicht besser: Schon Anfang Dezember habe ich ein paar Bilder aus Dolce & Gabbana’s „Uomini“ gezeigt und ein wenig die Bilder kritisiert, die allenfalls in einem Pseudo-Erotik-Schmuddelblatt aus den 80ern einen adäquaten Platz hätten. Allerdings wurden sie aber in einem Bildband zusammengefasst, der einen sehr passenden Titel trägt: Uomini – Männer. Viel mehr kann man auch nicht sehen als Männer, diese bevorzugt nackt oder halbnackt und die Bilder werden so manch einem Mann und sicher auch vielen Frauen schlaflose Nächte bereiten. Mir nicht. Dir?
Ein paar Bilder gibts nach dem Klick
Ich habe Sorgen: Heisst es eigentlich Stussy oder Stüssy? Der Gründer des Labels hieß Shawn Stussy, ohne Ü-Punkte, der in der Sprayerszene aktiv war und allen Anschein nach sein Tag mit Ü-Punkten krönte, woraus sich das Logo entwickelte. Soweit so verständlich, aber warum wird das Label einerseits Stüssy genannt aber auch nur Stussy? Vielleicht weiß dieses Rätsel ja einer unser Leser zu lüften und in der Zeit, in der ich auf eine Antwort warte, schaue ich mir das Lookbook des 1980 gegründeten Labels an: Klar – alles nix dolles und das Rad wird mit Sicherheit nicht neu erfunden, aber zum Skateboarden scheint es geeignet zu sein. Und zum zu Hause rumschlunzen. Ich bevorzuge das Schlunzen und lasse das Skateboard lieber in der Ecke.
Zum Lookbook geht es nach dem Klick
Mit Zitaten um mich werfen, liegt mir gar nicht. Aber manchmal verlangt es der Anlass, Anleihen zu nehmen. Dann nämlich, wenn mir die passenden Worte und das grundlegende Wissen fehlen. Und zu diesem Text brauche ich gleich Hilfe von zwei Philosophen, von denen leider nur noch einer lebt: Aber nun erst mal zur Sache: Stellt euch vor, ihr macht euch die Mühe, regelmäßig Blogberichte zu lesen. Dabei denkt ihr was Kritisches, bildet euch eine Meinung. Und diese Meinung postet ihr dann höflich aber pointiert formuliert bei dem Bericht. Schon beim Schreiben hegt ihr den Verdacht, dass ihr mit dieser Meinung nicht alleine dastehen könnt, da die Dinge klar sind und Jedem ins Auge springen müssten. Ihr freut auch auf regen Austausch mit dem Autor und anderen Bloglesern. Und dann, ja dann, passiert folgendes:
Shuffle-Funktion sei Dank fand ich zurück zur französischen Musik. Nachdem ich in meiner Jugend mal eine sehr schlimme Mylene Farmer Phase hatte in der ich wirklich Videos wie auch Lieder verschlungen habe, hatte ich die französische Musik etwas vernachlässigt. Fatal eigentlich, denn französische Musik kann man immer zu schönen, angenehmen oder glamurösen Anlässen hören, von denen es natürlich unendlich viele in meinem Leben gibt. Oder eben zu traurig-sentimentalen Momenten mit zuviel Wein von denen es auch unendlich viele in meinem Leben gibt.
Warum ist das so? Prinzipiell sagt man Franzosen und ihrer Lebensart ja nach sehr viel Geschmack und Eleganz nach. Dasselbe gilt in der Musik. Jedes noch so sarkastische Lied wirkt durch Sprache und Melodie zuckersüß. Und Balladen klingen wie ein zarter Windhauch ins Ohr des Geliebten. Meine Englisch (und gleichzeitig Französischlehrerin) hatte ein perfektes Beispiel für die Wirkung der französischen Sprache. Papillon ist ein ganz zauberhaftes Wort. Aber im Deutschen und Englischen wird es durch Schmetterling und Butterfly höchst unschön.
Für viele beschränkt sich französische Musik leider ja noch immer auf „Je t’aime“ von Brigitte Bardot & Serge Gainsbourg. Und das wahrscheinlich auch nur, weil man fleißig „Wa(h)re Liebe“ geschaut hat. Also jetzt Ohren auf und lasst den französischen Hauch hinein!
Da wir gerade schon bei ihrem Vater waren fangen wir mit dieser zauberhaften Dame an. Bereits zwei Alben hat sie veröffentlicht, wobei ich eher zum ersten „5:55“ tendiere. Das zweite „IRM“ ist zwar experimenteller, aber in meinen Augen nicht besser. Das muss aber jeder für dich selber entscheiden. Sie verzaubert jedenfalls genauso wie ihr Vater mit ihrer Stimme, die leicht verträumt und verschlafen klingt. Anfängern rate ich dazu sich 5:55 auf jeden Fall zu kaufen. Mit ner Flasche Rotwein. Französischem natürlich.
Raphael
Ich besitze nur ein Album von diesem sympathischen, typisch hübschen Franzosen. „Caravane“ heißt das gute Stück und ist von 2005. Damals in der Schweiz und Belgien jeweils 79 Wochen und in Frankreich sogar 108 (!) Wochen auf Platz 1. Der 35 jährige Musiker mit bürgerlichem Namen Raphael Haroche, hat es mittlerweile auf sieben Alben gebracht. Der große Durchbruch kam allerdings tatsächlich mit „Caravane“ 2005. Er hat eine außergewöhnliche Stimme, die angenehm quäkig ist. Klingt negativ, aber hört mal rein, dann wisst ihr (hoffentlich) wie ich das meine. Und wer sich einstimmen will einfach mal das Video zu „Caravane“ hören. Nie haben sich zwei modelähnliche Gestalten stylischer abgefüllt und sind auf einem Dach rumgetobt.
Mylene Farmer
„Eine Schwulenikone?????“. Ich war schockiert, nachdem mir ein Freund in meiner Mylene Besessenheit mitteilte, dass die gute Frau Farmer in Frankreich von den französischen Schwestern vergöttert wird. Aber klar. Sie hat langes, feuerrotes Haar, zieht sich sexy an, spielt den Vamp und in ihren Videos gibt’s ne Menge Sex. Hätte mir auch gleich auffallen können. Bei ihr ist es tatsächlich so, dass die älteren Sachen großartig sind, die neuen Alben allerdings nicht an die alten rankommen, zumindest für meinen Geschmack. Ich höre ihr Best-Of „Les Mots“ immer noch gern und ihre Videos (nie kürzer als sieben Minuten), sind Filme aus Trauer, Mystik und Liebe. Hier seht ihr das Video zu „Desenchantée“. Das Lied kennt wohl mittlerweile jeder, da es eine blonde Schaubusenbesitzerin namens Kate Ryan ganz fürchterlich mit Techno unterlegt und mit schrecklichem Französisch spickte. Im Original ein tolles Lied mit Revolution , Gewalt und Aufstand. So muss es sein!
Jane Birkin & Mickey 3D
Ja natürlich darf sie nicht fehlen. Die singende Hermes-Tasche. Oder so ähnlich. Ich muss zugeben Jane Birkin allein nie gehört zu haben. Diese Kooperation war auf dem Sampler „Le Pop en duo“ (sehr zu empfehlen) zu hören. Hier singen französische Chansongrößen mit den jungen Wilden des neuen französischen Chansons.
Nouvelle Vague
Jaaaaaa ich weiß. Ist kein französisches Liedgut. Aber diese 2003 gegründete französische (ha!) Band schaffte es drei Alben lang Pop und Rocksongs so toll in Chansons umzuwandeln, dass es kracht. Das mittlerweile vierte Album, dass seit Kurzem auf dem Markt ist klingt wieder neu und ist (oha) sogar auf Französisch. Und sie sind auch auf Tour:
28.1. Berlin (Huxleys)
29.1. Hamburg (Große Freiheit)
Hingehen!
So. Nun habt ihr erstmal ein paar geschmackvolle französische Delikatessen zum genießen. Wohl bekomms!
… hat glaube ich Jean Paul Gaultier mal über die delikateste aller Modefarben gesagt…


Wir sind zwar noch weit weg von der ersten Frühlingssonne und frischen Hauttönen, aber zum Schnee, der da und dort noch liegt, passt strahlendes Weiß ja auch sehr gut. Mein Verhältnis zu Weiß
ist einerseits gestört, weil ich mit weißen Klamotten wie ein zu bemüht herausgeputzter Konfirmand aussehe, andererseits mag ich es sehr gerne, wenn Andere Weiß tragen. Man sieht, so einem die Farbe, die gar keine ist, gut steht, einfach besonders aus; und, das ist das Erstaunliche: Jünger, schöner und eleganter. Das gilt allerdings nicht für alle Menschen, das muss ich einfach schreiben, weil sonnengegerbte Showgrößen wie Dieter Bohlen und Fusselhaarzausel wie Thomas Gottschalk sich auch manchmal ins Weiße flüchten, was aus meiner Sicht schönheitstechnisch gar nichts bringt. Weiß kann auch leicht vulgär wirken. Ich mag die Farbe als uniformes Wohlstandssignal deutscher Inselbesucher und –bewohner zum Beispiel gar nicht. Soviel zum allgemeinen Farbgeplänkel.
Das Ralph Lauren ein Faible für Autos hat ist bekannt: Lauren taucht regelmäßig bei Auktionen rund um den Globus auf und ersteigert meist die besten Stücke. Und so sammelten sich im Laufe der Jahre sehr seltene Automobile in seiner Garage: Angefangen mit dem ersten Stück, ein 1971er Mercedes-Benz 280SE 3.5 Cabrio (oben) bis hin zum 2010er Lamborghini Muriélago. Todd Eberle von der Vanity Fair durfte nun einen Blick in Ralph Lauren’s Garage werfen und ich kann voller Stolz sagen, dass ich ein Auto habe, welches nicht zu der Sammlung gehört: Einen 2009er Smart fortwo, Ausführung: Pulse, dunkelblau, leicht schmutzig.
Mehr Bilder von Ralph Laurens Autosammlung nach dem Klick
Louis Vuitton mögen wir. Nicht weil sich bei uns die Koffer und Taschen stapeln – nein – bei uns stapeln sich die Taschen nicht. Sondern weil wir Sachen mögen, die man nicht im Vorbeigehen kauft und die nach einer Saison so aussehen, als hätte man sie lieber nicht gekauft. Und es verhält sich bei guten Taschen wie bei einer guten Uhr: Man hat sie sein Leben lang und im Idealfall können sich die Erben dann auch noch drum streiten: Das belebt das doch oft zu langweilige Familienleben.
Oben ist eine Tasche aus der Kooperation von Louis Vuitton mit dem Tattookünstler Scott Campbell, das ist sozusagen der Mercedes unter den Taschen, die auf den tollen Namen ‚Utah Tattoo Néo Greenwich‘ hört.
Mehr Taschen, auch unter 5.000€, nach dem Klick






