Schmuck für Männer ist bekanntlich ja immer so eine Sache: Entweder zu Zuhälter-Esque, zu groß zu, zu klein, zu irgendwas. Und im Normalfall bin ich der Meinung, dass eine gute Uhr und ein Ring reicht. Vielleicht noch ein Armband. Aber mehr dann auch nicht. Und jedes Lookbook von Männerschmuck-Labels schaue ich mir mit sehr viel Argwohn an. Ausser das von 1:100 by Graham Thabor and Miguel Villalobos – da war mir schon klar das der Schmuck ganz toll ist. Durch Zufall hatte ich vor ein paar Wochen ein Schmuckstück der beiden New Yorker in der Hand und war hin und weg. Jedes Schmuckstuck ist auf 100 limitiert und natürlich nummeriert (daher auch der Name 1:100) und man bekommt es nicht bei Wempe oder Juwelier Christ, sondern nur „im ausgewählten Boutiquen“. Wo das nun ist, weiß ich nicht, finde es aber noch raus.
Zum Lookbook geht es nach dem Klick, und ja – das Model ist schon ziemlich dünn
Januar 2011
JA, der Titel verspricht großes: Mode und Ruhm. Es liegt mir nicht, schon im Vorfeld eine Sendung zu zerreissen, und ich gebe zu, dass ich selbst Germanys Next Topmodel einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen kann, allerdings waren es da auch nur die etwas anderen Charaktere, die mir im Gedächtnis blieben: An die Zeiten mit Tessa, Gina Lisa, Bruce und auch Jorge erinnere ich mich gerne. Die Gewinner derlei Shows habe ich nicht im Gedächtnis behalten (vermutlich auch zu Recht). Meist haben die Shows was Tragisches: Die Teilnehmer müssen sich vermutlich wahnwitzigen Aufgaben stellen und ihr Können (und das spreche ich keinem ab) dadurch unter Beweis stellen, aus dem Innenleben eines Autos ein „Haute Couture“ Kleid schustern.
Horstson ist ein seriöser Blog. Wir beschäftigen uns nur mit ernsten Themen und Kinderkram kommt uns nicht auf den Blog (ich weigere mich auch im neuen Jahr ‚das Blog‘ zu schreiben). Glaubt uns aber eh keiner – und wir sind so serviceorientiert, dass wir sogar Sneaker für die lieben Kleinen vorstellen, allein schon, weil es um Yo Gabba Gabba! geht. Die Kindersendung kennt man in Deutschland nicht unbedingt, aber ich finde es ist einfach an der Zeit, Muno, Foofa, Brobee, Toodee und Plex etwas bekannter zu machen, schließlich traten in der Show des U.S. Show auch schon so Größen wie The Ting Tings und MGMT auf.
Und wenn die Sonne scheint, müssen die Füsse nur zum Teil mit Lichtschutzfaktor 30 eingecremt werden. Neu ist diese Form ja nicht von Pierre Hardy, aber jede Saison freue ich mich drüber. Was mich etwas an Pierre Hardy wundert: Man hat seine Kollektionen nicht sofort im Kopf wenn man an Schuh-Designer denkt – klar Manolo Blahnik und Christian Louboutin fallen einem sofort ein, Pierre Hardy nicht. Warum nicht ist mir ein Rätsel, schließlich war Hardy für die Schuh-Kollektionen für Hermès, Dior und Balanciaga verantwortlich.
Mehr Ansichten des Pierre Hardy Sneakers nach dem Klick
Und es ist weder eine Disco noch gibt es was umsonst (eher im Gegenteil) und hätten Blomquist und ich uns auch angestellt, wären wir mit Abstand die ältesten gewesen.
Die Auflösung, wofür sich die Hamburger Jugend lockere 45 Minuten in einem Einkaufszentrum in den Bauch steht, gibt es nach dem Klick
Als Bloggerazubine genieße ich zu Jahresbeginn das Privileg, auch komische Fragen stellen zu dürfen … die dann von Horst, meinen Schreiberkollegen und /
oder euch, den Horstsonians, beantwortet werden. Meine Frage heute: Warum gibt es keine IT-Boys, Jungs*? Aber eigentlich geht es in diesem Bericht nicht nur um die Frage, weshalb Männer so völlig anders geartet sind, wenn es um mediale Vereinnahmungen geht… Ich versuche mich auch daran, mit meinem ersten Daisy-Sonntagsbericht 2011, das thematisch bunt gemischte und boulevardeske, das ich deutschen Qualitätszeitungen entnommen habe, auf einen Streich zu erledigen. An die Frage nach den IT-Boys wurde ich nämlich nur erinnert, weil ich die freien Tage zwischen den Jahren mit dem Durchblättern und Lesen wahrer Berge ungelesener Feuilletons aus meinen beiden Lieblingszeitungen verbrachte. Genau in dem Moment, als ich auf Seite 51 der ZEIT N°52, in dem Artikel „Der Bunte“, las, dass Dr. Hubert Burda (Verleger, Maler, Kunstwissenschaftler: Wer ist Hubert Burda wirklich? Ein erster Atelierbesuch; geschrieben von Hanno Rauterberg), der am liebsten Kunstmaler geworden wäre, mit Hilfe eines Episkops die Bilder anderer Künstler mit Acrylfarben nachmalt.
Besser spät als nie: Ich wünsche Euch ein erfolgreiches Jahr 2011! Und falls Ihr zwischen Truthahnbraten und Bleigießen mal vergessen haben solltet, auf Horstson nach dem Rechten zu schauen – hier die Highlights der letzten Woche:
1) Ist Balmain zu teuer? Zumindest wenn man sich die Kommentare bei Balmain Homme Spring/ Summer 2011 durchliest, bekommt man den Eindruck
2) Wir lieben Amanda Lepore und Amanda Lepore liebt unsere Leser: Sie wünscht uns allen ein Happy Nude Year!
3) Da hat sich Daisydora aber gewundert: Anscheinend freuen sich die meisten Leser auf Die Geissens – Wir sind gespannt auf die Dokusoap des Ex-Uncle Sam Designers
4) Blomquists Highlight des vergangenen Jahres ist neben Streifenshirts sein Ankleidezimmer. Ich kenne es und ich kann verstehen, dass das ein Highlight ist
5) Wie die Zeit vergeht: Peter schreibt schon seit August für Horstson und lässt seine Highlights 2010 nochmal für uns Revue passieren
6) 4,95€ für ein T-Shirt? Made in USA oder Made in China? Daisydoras „Social Responsibility oder Lip Service?“ setzt sich mit einem Thema auseinander, was viele gerne verdrängen
Modelt Noah Becker für Tom Ford? Vielleicht liegt es noch an den gestrigen Silvesterabend, dass ich auf dem ersten Blick Luis Borges für Boris Beckers Sohn gehalten habe? Und das andere Model, Max Motta, erinnert mich an Shane O’Shea aus dem Film Studio 54. Vielleicht liegt es auch einfach nur an die gnadenlos tolle Männerkollektion von Ford, die sehr 70’s angehaucht daherkommt und mich etwas benebelt – man weiß es nicht.
Aber bilde Dir einfach selber einen Eindruck: Die Kollektion gibt es nach dem Klick
Nach Horsts erstem DIY Cardigan und den drei Schals, die ich für die Gewinner des Horstson-Schal-DIY gestrickt habe, wird es Zeit, sich dem Haus- und Leibthema von Modeblogs mal wieder zu widmen. Heute mit einem einschlägigen Fundstück, das mir bei einem meiner Lieblingslabel in die Hände gefallen ist, als ich für euch nach den tollsten Karoanzügen in wirklich schönen Farben gesucht hatte …. ETRO! Dort gibt es zur Zeit unter dem Menüpunkt The „Cooked“ Shirt – Interactive Catalogue die reich bebilderten Anleitungen zur Herstellung von selbst gefärbten, ursprünglich weißen ETRO Shirts … die danach ein mildes Milchkaffeebraun, ein tolles Blaubeerviolett oder einen interessanten aber undefinierbaren Patinafarbton angenommen haben. Wer nun denkt: Was ist denn da neu dran? Sowas mache ich mit flüssiger Simplicol Farbe aus dem Drogeriemarkt doch ständig, für den halten die farbaffinen Italiener eine große Überraschung bereit.









