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November 2010

Allgemein

Comic „Baby’s in Black“


©Reprodukt/Bellstorf

Ich gebe es zu, manchmal bin ich ein Romantiker.
Vielleicht gefällt mir deshalb die schon fast historische Liebes-Geschichte der Hamburger Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr so gut. Ich war schwer begeistert als ich diese Story nun als Schwarzweiss-Comic mit dem Titel „Baby’s In Black – The Story Of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe“ vor wenigen Tagen fand. Kommen wir zur Geschichte… Die damals 22-jährige Hamburgerin Astrid Kirchherr verliebte sich 1960 in den Schotten Stuart Sutcliffe. Dieser gehörte damals zu einer noch unbekannten Band, die sich „The Beatles“ nannte. Astrid machte die ersten Fotos der Band und verpasste ihrem Stuart einen neuen Haarschnitt (kopiert von der Frisur einer ihrer Freunde). Stuarts Band-Kollege John Lennon amüsierte sich königlich über dieses Styling, ließ sich ein Jahr später aber den gleichen Topfschnitt verpassen.
Welcher Schnitt das war muss ich wohl nicht erläutern….

Normalerweise finde ich Comics gar nicht so toll, aber dieser hat es mir echt angetan.
Mit wunderschönen und stimmungsvollen Zeichnungen erzählt er die Geschichte dieses attraktiven Paares die in meiner heißgeliebten Heimatstadt stattfand.
Zur Leseprobe gehts nach dem Klick

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VMAN Magazine “PATTI + ROBERT”


“When I walked on the stages of the world without him I would close my eyes and picture him taking off his leather jacket, entering with me the infinite land of a thousand dances.” – Patti über Robert

In dem VMAN Editorial „PATTI + ROBERT“ posen Freja Beha Erichsen und Christian Brylle als das Paar der späten 60er: Robert Mapplethorpe und Patti Smith. Der damals noch fast unbekannte Mapplethorpe lernte die ebenfalls noch unbekannte Smith in New York kennen und lieben.
Robert Mapplethorpe starb Ende der 80er an den Folgen von AIDS.
Zum kompletten Editorial gehts nach dem Klick

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ZweiMalZweiMeterAchzigWarmeWolle Reminder

Nur nochmal zur Erinnerung: Heute ist die letzte Chance, einen von zwei Schals, die Daisydora für Euch nach Euren Wünschen strickt, zu gewinnen. Und warum macht sie sich eigentlich die Mühe und wird die nächsten Wochen strickend verbringen? Ich hatte vor ein paar Wochen einen Artikel über einen DIY Cardigan verfasst, und tatsächlich geschrieben, dass ich das hohe Aufkommen von DIY Blogs nicht verstehe. Kann ich auch nicht verstehen. Und ich kann es auch nicht verstehen, wenn Menschen sich mit dem Filzer Vögel auf die Klamotten malen und das dann als MIU MIU abfeiern. So einfach ist das. Da gibts natürlich verschiedene Sichtweisen und das ist auch gut so.

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Die Herausforderung: Das Harald Glööckler – Buch

Horstson-Schreiber haben Humor: Gestern Abend hat mir Blomquist ein Buch geschenkt. Aber nicht von Hedi Slimane einen Bildband, auch nicht von Mario Testino ‚Let me in‘ und zu meiner größten Trauer auch nicht die Helmut Berger Biographie mit dem passenden Namen ‚Ich‘, die ich schon seit ein paar Jahren zu einem einigermaßen akzeptablen Preis suche, um nachzulesen, wie es damals war, als er in den 70ern auf dem Rosenball in Monaco eine, naja… sagen wir mal so: gute Verdauung hatte und den Abend über in seinem weissen Anzug einfach nicht mehr aufgestanden ist. Nein – dass wär zu einfach gedacht. Sowas kommt bei Blomquist nicht in die Tüte bzw. in die Einkaufstasche. Er hat mir etwas ganz besonderes über einen ganz besonderen Menschen mitgebracht: Das neue Harald Glööckler Buch. Und schon der Klappentext verspricht großartige Unterhaltung:

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Gib dem Affen Zucker! Oder: Machen wir’s in Luxus!

Ich gebe ja zu, dass ich zu Exzentrik neige, aber wenn man sich seit über dreißig Jahren mit Mode und Accessoires beschäftigt, hat man viel gesehen und will nur noch ganz besondere Sachen.
Mein Freund Thomas hat die Eigenart, wenn wir in Frankreich sind, seinen Espresso mit zwei Stücken Zucker zu trinken, nun bringen französische Kellner aber nur ein Stück und so angelten wir dem Kellner ständig hinterher, um noch ein zweites zu ergattern.
Glücklicherweise hab ich mir dann angewöhnt, ständig ein Reserve-Zuckerstück in meiner Tasche bei mir zu tragen um meinem freund auf charmante Weise aushelfen zu können. Was zur Folge hatte, dass ich ständig Zuckerstaub oder zerbröselte Zuckerstücke am Grund meiner Tasche versammelte.

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Alexander McQueen vs. Hells Angels: And the Winner is…

…Hells Angels. Am 26.Oktober meldete der Nachrichtendienst Bloomberg, dass die Hells Angels in Los Angeles eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen Alexander McQueen eingereicht haben, da mehrere Teile seiner Kollektion das 62 Jahre alte Erkennungszeichen der Rockergruppe (ein Königreich für ein anderes Synonym – Rockergruppe hört sich echt nicht gut an), ein Totenkopf mit Flügeln, unlizenziert einsetzt. Und wenn ich mir einige Namen von Kollektionsteilen McQueens anschaue, erinnern die schon etwas an die Motorradgang (auch kein gutes Synonym, vielleicht fällt mir im Laufes des Textes noch das dolles ein…): Es gab den “Hell’s Knuckleduster Ring“ (Foto oben rechts), das „Hells Angels Jacquard Box Dress“, welches in „Flaming Skull Jacquard Box Dress“ umgetauft wurde, und auch den Schal „Hells Angels Pashmina“ könnte man vom Namen her mit den Hells Angels in Verbindung bringen. Das sah auch das Gericht, und es wurde im wahrsten Sinne des Wortes kurzer Prozess gemacht: Alle betreffenden Teile werden vom Markt genommen und auch die KäuferInnen sind aufgefordert, ihre Alexander McQueen Stücke vernichten zu lassen. Macht das einer?

Warum nur?

Warum nur? Jackson 5 – Collection

Gestern wurde der neue Song von Michael Jackson auf seiner Homepage vorgestellt, und es wurden Gerüchte gestreut, dass der Song Breaking News gar nicht von Michael Jackson gesungen wurde. Insbesondere seitens der Familie Jackson wurden Zweifel laut, ob der King of Pop wirklich zu hören ist. Mir ist das ziemlich egal, zumal der Song wie ein Abklatsch alter Jackson Hits klingt. Was ich etwas spannendere finde als den Song: Die Jackson 5 melden sich zurück. Zufällig auch gestern, ein Schelm der dabei Böses denkt. Und was haben die Jackson 5 zu verkünden? Natürlich spektakuläres: Es wir im Februar 2011 eine eigene Klamottenlinie gelauncht. Die Linie soll unter dem Namen J5 Collection vertrieben werden und auch die gleichermaßen legendäre wie auch hässliche Lederjacke aus Michael Jacksons Thriller Video wird als Replica vertrieben. Oben sehen wir schonmal was uns erwartet. Ich prognostiziere keine guten Umsätze, oder? Was denkst Du?

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Musicouture Podcast


Foto: Dirk Dunkelberg
[audio:http://www.musicouture.com/podcast/mcpodcast7.mp3|titles=MusiCouture Podcast No. 7|artists=Compiled by Astrid Ermoneit for MusiCouture.com]

Ja, wir sind service-orientiert: Wir mögen es gerne gemütlich auf Horstson und wir gehen davon aus, dass ihr es auch gerne schön habt. Daher posten wir auch gerne schöne Sachen. Manchmal sind sie teuer, manchmal sind sie günstig – aber wir wollen ja auch nur unterhalten und vielleicht ein wenig von uns mitteilen. Manchmal kritisieren wir sogar, oder erzählen, warum es charmant ist, eine 40 Jahre alte Hermès Tasche reparieren zu lassen, statt sich eine neue zu kaufen. Und wir mögen Musik. Die läuft nämlich immer bei uns. Und wir freuen uns, wenn Michi Lange und Astrid Ermoneit von MusiCouture ihren monatlich Podcast vorstellen. Und wir sind stolz, Euch den aktuellen Podcast hier auf Horstson ganz exklusiv präsentieren zu dürfen. Klickt auf ‚Play‘ und habt Spass. So einfach kann das Leben sein.

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The Rug Company x Alexander McQueen

The Rug Company kooperiert gerne: Mit Tom Dixon haben sie genauso zusammengearbeitet, wie mit Vivienne Westwood. Und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann den Ikea-Teppich aus unserem Wohnzimmer rollen kann, und ihn entweder durch ein Kuhfell ohne Kuhflecken oder durch einen Teppich der britischen Designerin ersetzen kann. Aber vielleicht nehme ich auch ein Teil aus der neuen ‚The Rug Company x Alexander McQueen‘ – Kollektion. Also mit absoluter Sicherheit nicht das Kissen mit den Totenköpfen, dass geht in meinen Augen gar nicht, aber das Kissen mit dem Kolibri ist schon sehr schön. Und das Design würde sich als Ikea-Westwood-Alternativ-Teppich von McQueen sehr gut machen.
Die Teppiche mit Design des britischen Designers kommen nach dem Klick, wobei mein und Euer Hauptaugenmerk eben auf dem Kolibri-Teppich sein sollte, der ist wirklich ganz toll, oder?

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Das prägt

Ab und zu wird man an seine Vergangenheit erinnert. Das kommt meistens dann, wenn man gar nicht damit rechnet und manchmal tut es auch gar nicht gut. Diesmal tat es gut. Blomquist hatte vor ein paar Tagen das Lied der großartigen Kim Ann Foxman gepostet, und angedeutet, dass das Lied ein wenig so wie früher ist. Spannend für mich war, dass er auch eine Verzehrkarte des FRONTs dazugestellt hat. Im Front habe ich mir meine Nächte auch um die Ohren geschlagen. Jedes Wochenende bin ich mit meinem besten Freund Christian vom Land in die Großstadt gefahren. Ich hatte einen Führerschein, er nicht. Die Fahrerfrage war also geklärt, wer abends den ein oder anderen Drink zuviel trinken durfte auch: Christian. Somit hatte ich Zeit, wie ein schüchternes Eichhörnchen im regnerischen April wahlweise auf der Erhöhung neben dem DJ-Pult zu stehen und dem Geschehen zuzuschauen, oder ich habe mich gleich vor die Fernseherwand gesetzt und mit großen Augen und roten Ohren dem nicht jugendfreien Geflimmer auf der Mattscheibe zugeschaut. Und wenn ich da so saß, und mir die Gäste des FRONTS anschaute, war mir klar, dass man sich nicht so ernst in seinem Styling nehmen darf, aber woher kamen die Ideen? In den Modemagazinen wurde zu der Zeit ein ganz anderer Look als modern angepriesen, als ich ihn am Wochenende zu sehen bekam. Auch gab es keine Blogs, dass hatte aber auch damit zu tun, dass es noch kein Internet gab.

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