Browsing Tag

Taschen Verlag

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Christo gibt Signierstunde in Berlin

(„Barrels and The Mastaba“; p. 188; Christo and Jeanne-Claude; The London Mastaba, Serpentine Lake, Hyde Park, 2016-2018; Photo: Wolfgang Volz)

Der ein oder andere Leser wird es mit Sicherheit im letzten Sommer live in London gesehen haben: Von Mitte Juni bis Mitte September vergangenen Jahres konnte man im Hyde Park die neueste Installation von Christo und seiner Frau, Jeanne-Claude, sehen (ein Übersehen war übrigens auch nicht möglich, schließlich sprechen wir von einem Werk, das 20 Meter hoch war): The Mastaba (Project for London, Hyde Park, Serpentine Lake). Continue Reading

Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Taschen sei Dank! Der Warehouse Sale startet

(Taschen Store Berlin; Bild: Mark Seelen)

Es soll ja Leute geben, die sich keine Bücher mehr kaufen. Mir unbegreiflich, denn sie sorgen für Behaglichkeit und das gewisse Extra in den eigenen vier Wänden. Es verzichtet ja auch niemand auf Geschirr, nur weil man ja auch von Papptellern essen kann, oder?
Noch spezieller verhält es sich mit Bildbänden: Es handelt sich eben nicht um bildgewaltige Bücher, deren Kernkompetenz darin liegt, auf Beistelltischchen gestapelt zu werden. Genauso wenig sind Coffee Table Books reine Fachbücher, durch die Wissen vermittelt werden soll. Coffee Table Books sind eine Mischung aus allem – wenn man so will, sind sie „Fachbildbände“ oder Bilderbücher für Erwachsene, die ganz nebenbei gleichermaßen für eine gehörige Dosis Inspiration und Dekoration sorgen. Continue Reading

In Kooperation mit Taschen Verlag

Rem Koolhaas kommt nach Berlin

(Rem Koolhaas; Courtesy of OMA / Photography by Fred Ernst)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir hier über Rem Koolhaas plauderten – allerdings nur am Rande: Hauptsächlich ging es um den aufblasbaren Hocker, der ursprünglich von Verner Panton entworfen wurde und nun von Verpan für Prada neu aufgelegt wird. Der an das Architekturbüro des niederländischen Architekten Rem Koolhaas angeschlossene Thinktank AMO verantwortete das Setdesign der Prada Frühling/Sommer-Kollektion für 2019, wo eben auch diese Hocker eingebunden wurden. Continue Reading

In Kooperation mit Taschen Verlag

Robert Nippoldt zeigt in Hamburg: „Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger“

(Bild: Robert Nippoldt; aus „Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger“; Courtesy of Taschen Verlag)

Das Berlin der 1920er ist eine der großen Mythen des 20. Jahrhunderts: eine exzessiv feiernde, moderne Metropole voller Lebenslust, über der schon die Gewitterwolken von Wirtschaftskrise und Naziherrschaft aufziehen. So zumindest wollte es uns „Babylon Berlin“ weiß machen.
Das Berlin der Goldenen Zwanziger zeigt sich in der ARD-Serie in seiner schillerndsten und, ich gebe es zu, unterhaltsamsten Gestalt. Man wünscht sich eine Zeitkapsel, um zumindest eine Nacht im „Moka Efti“ zu tanzen. Dort angekommen wäre man dann vielleicht etwas enttäuscht, denn das, was bei „Babylon Berlin“ ein Club voller ausschweifender Nächte ist, war in Wirklichkeit ein Kaffeehaus, das zwar ein ganz besonderer Ort war, aber eben auch nicht das Berghain der 1920er-Jahre, wie es der „Stern“ treffend formulierte. Continue Reading

Coffee Table Book

Die Sneaker-Bibel: „Sneaker Freaker. The Ultimate Sneaker Book!“

(Seite 156 aus „Sneaker Freaker. The Ultimate Sneaker Book!“; 1989: The Pump Packaging; Bild: Sneaker Freaker)

Ich habe noch nie nachgezählt, aber es müssten etwas über 100 Paar Sneaker sein, die sich bei uns, in diversen Regalen verteilt, in der Wohnung stapeln. Das mag sich viel anhören, ist aber im Vergleich zu den Sammlungen anderer Menschen verdammt wenig. Eigentlich ist es auch egal, wie viele Sneaker man besitzt, da man eh nur ein Paar auf einmal tragen kann. Trotzdem kauft man immer mal wieder neue Turnschuhe und ärgert sich mindestens genauso doll, wie man sich bei jeder Neuanschaffung freut, wenn man wieder zu spät dran war und andere Sneakerbegeisterte einem einen Schuh vor der Nase weggeschnappt haben.
Möchte man sich rechtzeitig über aktuelle Releases informieren, damit man beim nächsten Mal nicht zu spät dran ist, und vielleicht sogar noch etwas Hintergrundwissen erfahren, kommt man um das Magazin „Sneaker Freaker“ nicht drum herum. Continue Reading

In Kooperation mit Taschen Verlag

Ein Ferrari für 25.000 €

(„Ferrari“ von Pino Allievi; Art Edition (No. 1–250) mit Buchständer von Marc Newson; Bild: Taschen Verlag)

Es ist schon paradox: Viele Menschen schrecken zurück, wenn es darum geht, rote Kleidung zu tragen. Dabei ist Rot eine dieser Farben, ähnlich wie Blau, die fast allen von uns gut steht. Meiner unwissenschaftlichen Theorie nach sind RAL-Lackfarben-Rottöne schuld dran, dass viele Menschen vor Rot zurückschrecken, weil sie damit unbewusst etwas Grelles und Indezentes verbinden. Gleichzeitig ist der Traum vieler Menschen ein Auto, das alles andere als dezent daherkommt und das Synonym für Rot ist: ein Ferrari. Continue Reading

In Kooperation mit Taschen Verlag

Unser liebster Sale …

(Taschen Store Berlin; Foto: Mark Seelen)

„Wenn es nicht um 50 % reduziert ist, ist es kein Sale“ – diese Weisheit stammt nicht von mir, sondern von Fran Fine, besser bekannt als die Nanny. Nanny Fine wäre bei der Neuigkeit, die gerade in mein E-Mail-Postfach flatterte, mit Sicherheit sehr verzückt.
Das Jahr gliedert sich in zwölf Monate, 365 Tage und vier Jahreszeiten. Hinzu kommen allerlei Feiertage, Geburtstage und – seien wir ehrlich – regelmäßige Sales, die dem Jahr Struktur geben. Continue Reading

News

David LaChapelle kommt nach Köln

(Amy Winehouse; „Fallen Friend on the Walk of Stars“; 2007; Foto: David LaChapelle)

Als mich die Nachricht erreicht hat, dass David LaChapelle für eines seiner sehr raren Book signings nach Köln kommt, fühlte ich mich an ein Werk des US-Amerikaners erinnert, das sich in mein Gedächtnis gebrannt hat. Es war 1995, als Diesel mit dem Kampagnenbild „Victory Day!“ für Aufsehen sorgte.
In den vergangenen 30 Jahren hat das Foto von zwei sich küssenden Matrosen nicht viel Empörungspotential verloren – so zumindest mein Eindruck, wenn ich einen Blick auf einschlägige Facebook-Seiten und Onlinemagazinen werfe: Aufgebrachte Gegner von allem Möglichen schaukeln sich allerorts hoch, als sei nicht nur das Abendland, sondern die gesamte Menschheit in Gefahr: „The End is near“, sozusagen. Das wäre dann auch das Einzige, was LaChapelle mit dieser Personengruppe eint: der Hang zu apokalyptischen Szenen, die oft Thema seiner Fotografien sind. Continue Reading

News

Die Wandmalereien Tibets

(© Thomas Laird, 2018 / TASCHEN, Murals of Tibet)

Ende der Achtziger Jahre kam man bei der französischen Vogue auf die Idee, die Dezember/Januar-Ausgaben, also die traditionellen Weihnachtsausgaben, von Prominenten gestalten zu lassen, die als Gast-„Chefredakteure“ agierten.
Nun waren die Zeiten damals für Printmagazine andere als heute, und so wurde kurzerhand die A-Prominenz angefragt: Der Dirigent und Cellist Mstislav Rostropovich ebenso wie der amerikanische Regisseur Martin Scorsese; Caroline von Monaco, der Künstler Bernard Tàpies, Nelson Mandela – selbst der Dalai Lama verantwortete eine Ausgabe.
Es kommt, so scheint es, auf das richtige Projekt an, um Prominente bzw. ein geistliches Oberhaupt für eine Sache gewinnen zu können. Continue Reading

In Kooperation mit Taschen Verlag

Schwerwiegender Zuwachs für die Stapel der Coffee Table Books

Da, wo 1980 alles begann: Taschen Comicbuchladen in Köln

Kunst statt Comics: 1980 gründete Benedikt Taschen in Köln einen Comicbuchladen. Die Geschäfte liefen anfangs gut, später schlecht. Eine neue Idee musste her und die war schnell gefunden: Statt Comics sollten Bücher über Kunst über den Verkaufstresen gehen.
Taschen kaufte flux 40.000 Restexemplare eines auf Englisch erschienenen Buches über René Magritte auf – ein Risiko, das sich auszahlen sollte: Die Bücher gingen weg wie warme Semmeln.
35 Jahre später überlege ich, ob es eigentlich schon einen passenden Begriff dafür gibt, Bücher nach Gestaltung des Covers auszuwählen statt nach dem Inhalt? Ich habe keine Ahnung. Doch das, was noch vor wenigen Jahren „Bildband“ hieß, avancierte im Laufe der Zeit zum „Coffee Table Book“ und dient eben nicht nur zum Lesen, sondern häufig auch als Dekoration. Continue Reading