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Fleur East x „Sax“

Bild: PR

Was Fleur East genau am Saxophon fasziniert, bleibt wohl ihr kleines Geheimnis. Es scheint ihr jedenfalls wichtig, dass ihr männliches Gegenüber ein Blasinstrument beherrscht („If you wanna hear me sing you better play that Sax“). Fleur East, Tochter einer ghanaischen Mutter und eines englischen Vaters, tingelte durch englische X-Faktor Sendungen, unterschrieb ein Plattenvertrag bei Simon Cowells Plattenlabel Syco und hielt sich mit der Single „Sax“ bereits 2015 mehrere Wochen unter den Top5 in UK. Ihr Debutalbum (Achtung) „Love, Sax & Flashbacks“ ist nun auch bei uns erschienen. Die Single macht zumindest eine Weile lang Spaß und sorgt für ein wenig Abwechslung. Oder was meint ihr?

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Album des Monats – Wild Nothing x „Life Of Pause“

Pause hat Jake Tatum alias Wild Nothing entgegen des Albumtitels in den letzten Jahren seit seinem ersten Album „Gemini“ (2010) wirklich nicht gemacht. Stattdessen hat er sich mit „Life Of Pause“ Zeit- und das Album in Los Angeles und Stockholm aufgenommen. Dort übrigens in einem Studio das Abba gehört. Nach Abba klingt das neue Album allerdings gar nicht. Vielmehr findet man auf „Life Of Pause“ Melodien die sofort hängenbleiben („To Know You“), Pianopopperlen („Adore“) oder nach Broken Bells klingendes Liedgut wie „A Woman’s Wisdom“. Wer das alles hinbekommt ohne nach Abba zu klingen, hat das Prädikat „Album des Monats“ verdient.

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Essaie Pas x „Demain Est Une Autre Nuit“

Das Duo Essaie Pas, bestehend aus der in Montreal lebenden Marie Davidson und ihrem musikalischen Kompagnon Pierre Guerineau, macht Musik irgendwo zwischen Techno, Disco, Elektro und Synthesizer Experimenten. Ihr Stil soll laut Aussage der beiden auch gar nicht konkret eingeordnet werden können, entsteht er doch durch die unterschiedlichsten Einflüsse, vor allem aber durch die winterlichen Nächte Montreals. Dort sammelten die beiden „überall wo es möglich war“ Inspirationen. „(…) Wir hörten Techno, Acid, Italo Disco und waren gegenseitig von den Orten und den Sounds beeinflusst“. Das klingt mindestens so vielfältig wie ihr Album „Demain Est Une Autre Nuit“. Besonders hervor zu heben ist das Stück „Retox“ bei dem man sich schlagartig in die 80er zurückversetzt fühlt und die gebetsartigen Stimmen von Pierre und Marie zu einem Discoknaller verschmelzen.

Interview Music

„Mein Album ist eine Liebeserklärung an die Musik“ x Jan Who im Interview mit L’aupaire.

Robert Laupert, L’Aupaire oder auch „der deutsche Bob Dylan“, beeindruckt nicht nur mit seiner außergewöhnlichen Stimme und seinen Songs. Der ursprünglich aus Gießen stammende Singer/Songwriter macht zudem Hoffnung auf neue Interpreten aus Deutschland, die es auch auch international schaffen könnten und wurde nicht umsonst jüngst von Apple Music zu einem der Newcomer 2016 gekürt. Wir sprachen mit ihm über sein kommendes Album „Flowers“, Vergleiche mit bekannten Musikern und eine Reise nach Budapest.

Zuerst einmal die Frage wie du zu deinem französischen Künstlernamen gekommen?
L’aupaire ist ein Spitzname, der von meinem Nachnamen Laupert kommt. Ich habe mich für den Namen entschieden, weil es nah an mir dran ist, zugleich aber auch genügend Distanz hat.

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Kuscheln mit Aki x Bosse – „Engtanz“

Bild: PR

Alle, die Bosse bisher noch nicht live gesehen haben, sollten sich zügig eine Live-DVD bzw. am besten ein Ticket (falls nicht schon ausverkauft) für seine kommende Engtanz -Tour zulegen. Auf seinem heute erscheinenden „Engtanz“-Album lässt uns Axel wörtlich eng an sein Musikerherz, dass zwischen ordentlichem Liebeskummer („Steine“), Liebesnostalgie („Immer so lieben“) und Liebes-euphorie („Dein Hurra“) schwankt. Das Lieder über lange und schlaflose Partynächte von einem fast 35-jährigen nicht aufgesetzt oder peinlich wirken, liegt auch daran, dass Aki, wie er auch gern genannt wird, einem einfach so unglaublich sympathisch ist ohne dass man ihn persönlich kennt. Das erlebt ihr aber am besten selber live.

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Allgemein

Fashion & Politics x Beyoncé – „Formation“

Beyoncé hat es mit Überraschungsveröffentlichungen. Ihr letztes Album „Beyoncé“ wurde einfach ohne Ankündigung veröffentlicht. So auch mit ihrem neuen Song „Formation“ geschehen. So ganz zufällig ist das Datum natürlich nicht gewählt, war sie doch Sonntag erst mit Coldplay und Bruno Mars bei der Halbzeitshow des Superbowl zu sehen, aber was solls. Der Song zeigt inhaltlich den Mittelfinger an die noch immer herrschende Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA und ist sicher wirkungsvoller als ein Will Smith mit Ehefrau, die von den Oscars fernbleiben. Dennoch hat sie natürlich auch diesen Anlass genutzt, um ein kleines Gucci- und Givenchy-Lookbook zu verfilmen. Davon kann man jetzt halten was man will, der Song aber ist gut.

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Eliot Sumner x „Information“

Wir erinnern uns an das Jahr 2010, als Eliot Sumner sich noch „I blame Coco“ nannte und sich über ihre guten Gene beschwerte bzw. dass sie immer mit ihrem berühmten Vater Sting in Verbindung gebracht wurde. Das wird sie natürlich noch immer, tritt nun aber unter ihrem richtigen Vornamen Eliot („Coco“ ist lediglich ihr Spitzname) auf und veröffentlichte unter diesem Namen nun auch vergangene Woche ihr neues Album „Information“.

„The moment I finished the I Blame Coco tour, I was like, ‚I’m done.‘ My past wasn’t me; I grew out of it,“

Wir fanden das damals sehr schade, denn „The Constant“ war ein durch und durch gelungenes Album. Dennoch zog Sumner es vor, sich im Anschluss an eben erwähnte Tour in ein Naturschutzgebiet im Nordwesten Englands mit nichts außer ihrem Hund zurückzuziehen.

Nach diesem „Winterschlaf“, wie sie es nun nennt, veröffentlichte sie ihre „Information-EP“ und ging mit Lykke Li auf Tour. Darüber gibt es im Übrigen auch eine kleine Reportage vom ID-Magazin. Aber zurück zum Album.

„Information“ klingt im Ganzen wesentlich rockiger als „The Constant“ insofern man die beiden Alben überhaupt vergleichen soll/kann. Das Rockige, wie zum Beispiel auf „Halfway to Hell“ zu hören, mischt sich mit elektronischen Einflüssen (besonders gut zu hören auf „Species“) und ergibt dann auch Hybriden wie ihre erste Single „Information“, welche tatsächlich ein bißchen nach „I Blame Coco“ klingt. Vielleicht nennt sie sich ja demnächst Eliot Coco Sumner. Auf das Album wären wir dann auch gespannt.

Allgemein

Bloc Party – „Hymns“

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Viele erinnern sich sicher noch an „Silent Alarm“ das Debut von Bloc Party aus dem Jahr 2005. Unglaubliche 11 Jahre ist das bereits her. Zwischendrin hat Mitgründer und Sänger Kele Okereke als „Kele“ zwei mehr (oder weniger) erfolgreiche Alben veröffentlicht. Dieser tat sich nun wieder mit Russell Lissack, ebenfalls damaliges Gründungsmitglied sowie Justin Harris (E-Bass) und Louise Bartle (Schlagzeug) zusammen, um als Bloc Party ein neues Album zu veröffentlichen. „Hymns“ heißt das Werk, wobei der Name auf Okerekes frühkindliche Faszination für kirchliche Musik zurückzuführen ist:

„ (…) The first music I ever heard was hymns at school. I started to think, if I was going to make music that had a spiritual dimension, that was sacred to me and to the things that I held important, how would I do it? (…)”

Und so hört man auf „Only he Can Heal Me“ beispielsweise chorähnlichen Stimmen die gebetsartig „For Only He can Heal Me“ wiederholen.

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David Bowie x Black Star

Ich hätte gern ein anderes Album als Einstieg nach einmonatiger Schreibabstinenz gewählt. Nicht weil man schon zu viel über Bowie bzw. das Album gelesen hat, sondern weil es schwer ist, einem so großen nun verstorbenen Künstler auf einer Plattform wie unserer gerecht zu werden. Es wurde zwar zu „Blackstar“ fast alles gesagt und geschrieben, dennoch möchte ich euch diese Analyse von „Blackstar“ in Hinsicht auf diesen Tumblr nahelegen, die sich aufgrund der Frage ergab, was Bowie mit „The Villa of Ormen“ im Song „Blackstar“ meinte.

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