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Accessoires

Accessories

Die rosaroteblaue Palmen-Brille

(Bild: Rimowa)

Setzt man eine rosarote Brille auf, ist klar, was man sieht: Das Weltbild ist etwas verrückt, zu positiv, zu naiv. Vielleicht also genau das, was derzeit fehlt, wenn man morgens noch im Bett mit dem Handy durch die Nachrichten scrollt. Doch was sieht man durch eine Palmen-Brille mit Gläsern, die nicht nur rosa, sondern auch blau eingefärbt sind? Wahrscheinlich ist es die beste Variante, der aktuellen Situation den Mittelfinger zu zeigen …

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Malcolm von Freitag: (Nicht) Schüler-exklusiv

(Freitag „Malcolm“; Bild: tinygiant.ch)

Erste Liebe, Hotel Mama, Sommerferien und Welpenschutz genießen – es gibt Vieles, was sich exklusiv an Schüler richtet. Auch „Malcolm“ gehörte bis vor Kurzem dazu. Wer einen dieser Rucksäcke kaufen wollte, musste im Store seinen Studenten- oder Schülerausweis vorzeigen. Naturgemäß wollte Freitag niemanden ausschließen, also hat die Taschenmarke parallel eine eigene Akademie gelauncht, bei der sich jeder für verschiedene E-Learning-Kurse kostenfrei registrieren kann und an Webinaren wie „Why ask why to solve your problems“ teilnehmen kann. Statt Klassenarbeit und Geometrie gibt es bei der „F-ACADEMY“ Einblicke in Produktions-, Design- und Organisationsprinzipien.

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Accessories

Für-immer-Gläser

(Bild: Ray-Ban)

In den 1930er-Jahren steckte die Luftfahrt am Scheideweg: Auf der einen Seite die Verkehrsflugzeuge, die es ab 1937 ermöglichten, „über dem Wetter“ zu fliegen, andererseits begann die Luftwaffe mit dem Bau von Höhenflugzeugen. Doch je höher die Flüge, umso intensiver das Blau des Himmels, das Kopfschmerzen bei den Piloten auslöste.
Die New Yorker Firma Bausch & Lomb, deren Fokus auf Herstellung von medizinisch-optischen Geräten lag, wurde beauftragt, eine Fliegerbrille zu entwickeln, die die Einwirkung durch UV-Strahlen auf die Piloten lindern sollte. Das Ergebnis gilt als Geburt der Ray-Ban Aviator und als Meilenstein der Augenoptik.

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News

Taschengeschichte

(Dior „Caro“; Bild: Pol Bari)

Eine der Frauen, die Christian Dior liebte, war Mitzah Bricard. Einem Ausruf seiner Muse ist der Name eines Duftes zu verdanken: Der Legende nach betrat Diors Schwester den Raum, während ihr Bruder Christian mit Bricard über den Namen für den Duft nachdachte; „Ah, Miss Dior!“, sagte seine Muse, und der Modeschöpfer antwortete „Miss Dior: das ist der Name für mein Parfum!“
„Miss Dior“ gilt bis heute als der Inbegriff der Pariser Eleganz und ist ein Synonym des Esprits von Dior. So jung und beschwingt wie am ersten Tag mit dem Selbstbewusstsein und dem Bekenntnis zum Feminismus der modernen Frau.
Doch wie das immer so bei Legenden immer so ist, ist die Wahrheit um den Ursprung des Namens nicht gesichert. Sinn würde es ergeben: Die Beziehung von Dior zu seiner Schwester galt als äußerst eng.
Catherine Dior inspiriert das Modehaus noch heute – so widmete Maria Grazia Chiuri, Kreativdirektorin bei Dior, die Frühjahr-Sommer 2020 Ready-to-wear-Laufstegkollektion Catherines Leidenschaft für Blumen. Catherine – von Dior liebevoll „Caro“ genannt – lieferte auch die Idee für die neue Tasche des Luxusunternehmens.

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News

Louis Vuitton kooperiert mit Urs Fischer

(Louis Vuitton x Urs Fischer; Bild: Pierre-Ange Carlotti)

„Langweiliger geht es ja wohl kaum noch. Hat die Mode sonst nichts zu bieten?“ – ja, der letzte Kommentar im letzten Jahr war durchaus kritisch. In dem Beitrag ging es um die Zusammenarbeit zwischen Gucci und The North Face, die übrigens noch um eine weitere Komponente erweitert wurde: Pokémon GO-Spieler können ihre Avatare in die „Gucci x The North Face“-Kollektion hüllen, wenn sie denn einen Halt an einem PokéStops einlegen (das wird in Deutschland vermutlich nur in Berlin möglich sein).
Zurück zum Thema: Um Kooperationen zwischen allen möglichen Labels werden wir auch 2021 nicht drumherum kommen. Warum auch? Immerhin werden neue Zielgruppen erreicht und Begehrlichkeiten geweckt: Die Kooperationen sind, selbstverständlich, immer limitiert und wecken so Interesse bei Fans und Wiederverkäufern, was gerade zwischen den Hauptkollektionen für Umsatz sorgt. Das Problem ist aber, dass die Trennschärfe zwischen den Marken verschwimmt: Das ästhetische Erbe einer Marke, also der Grund, warum Labels des Old Europes so begehrt sind, wird peu à peu verwässert. Die Dosis macht das Gift, insofern gebe ich dem Kommentator durchaus ein wenig recht, zumindest dann, wenn die Entwicklung so weiter geht. Was jetzt spannend ist, ist übermorgen langweilig.
Ganz aktuell lanciert Louis Vuitton eine gemeinsame Kollektion mit Urs Fischer. Es handelt sich hierbei nicht um die erste Zusammenarbeit: Zum 160-jährigen Jubiläum von Louis Vuitton interpretierte der zeitgenössische Künstler die „Capucines“. Das Ergebnis war eine Tasche, an der eine Plastikbanane baumelte.

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Kein Sport, aber sportlich x FREITAG F660 JIMMY

(FREITAG F660 JIMMY)

Es bleibt wie es ist. Die Sportstudios sind zu und was einem bleibt ist Sport im Freien oder Onlinekurse. Im Grunde ist eine Sporttasche also momentan eher überflüssig. Noch vorm ersten Lockdown haben die Schweizer Taschenrezyklierer von FREITAG eine Sportbag auf den Markt gebracht, die von der jetzigen Situation nichts ahnen konnte. Insofern haben wir mit der F660 JIMMY schon ein wenig Mitleid. Nichtsdestotrotz ist die Anschaffung dieser Tasche nicht umsonst, denn die Einkäufe in der jetzigen Zeit müssen ja auch getätigt werden und wenn man doch mal unterwegs im Zug ist, dann funktioniert das Modell auch großartig als Weekender. Grund genug, euch kurz die unterschiedlichen eigentlichen Funktionen der Tasche und ebenfalls meine aktuellen Funktionsalternative(n) aufzuzeigen.

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Gadgets

Oliver Peoples kollaboriert mit Master & Dynamic

(Foto: Courtesy of Oliver Peoples)

Machen wir uns nichts vor: Kopfhörer erfüllen nicht nur den Zweck, Musik zum Ohr des Trägers zu transportieren – spätestens seit Monster 2008 mit der Reihe „Beats by Dr. Dre“ die Branche revolutionierte, gelten Kopfhörer auch als modisches Accessoires und folgen unterschiedlichen Trends. So folgt die Marke „Beats by Dr. Dre“, mittlerweile übrigens von Apple gekauft, einem Mix aus Minimalismus und poshem Markenimage, wohingegen bei der amerikanischen Firma Master Dynamic ein gewisser Retrocharme mitschwingt – nicht ohne Grund: Jonathan Levine stieß durch Zufall in einem Museum in Washington auf Kopfhörer aus den 1940er-Jahren. Der Firmengründer von Mater & Dynamic ließ sich von diesem Fundstück inspirieren.
Mit einer ähnlichen Vintage-Ästhetik spielt auch der Brillenhersteller Oliver Peoples: Die Inspiration für das Design der Brillen lieferte eine Nachlasskollektion amerikanischer Vintage-Eyewear, die in den 1980er-Jahren von den Gründern der Marke gekauft wurde.
Nun gehen beide Brands, Oliver Peoples und Master & Dynamics, eine Zusammenarbeit ein.

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Accessories

Fendi kooperiert mit Blizzard

(Blizzard x Fendi; Foto: Fendi)

Es gab eine Zeit, in der Davos und St.Moritz vom wahren Jetset bevölkert waren und Skifahren noch eine Art Society-Sport, fernab von Après-Ski und Anton aus Tirol.
Nun werden in diesem Jahr die wenigsten Leser das Vergnügen haben, die Pisten elegant runter zu wedeln und selbst wenn, dann bremsen Maskenpflicht am Skilift und die Ungewissheit vorm nächsten Lockdown die Laune. Aber für den Kreis der Menschen, die einerseits in einem Skiort wohnen und für die andererseits Geld keine Rolle spielt, haben wir hier spannende News (und für alle anderen natürlich auch, denn selbst Corona wird irgendwann in die Knie gehen): Fendi kooperiert mit dem 1945 gegründeten Unternehmen Blizzard.

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Accessories

Tragbare Kunst

(Ai Weiwei, Tücher „Cats and Dogs“ und „Citizens‘ Investigation“; Foto: Courtesy of Taschen)

Ai Weiwei ist wohl das, was man mit Fug und Recht als ‚kontrovers‘ bezeichnen kann. Im vergangenen Jahr hat der Künstler in der „Welt“ erklärt, dass seine temporäre Wahlheimat verlassen will. Deutschland sei keine offene Gesellschaft, wie der 63-Jährige damals im Interview mit der Tageszeitung äußerte. Seinen Worten sollten Taten folgen: Mittlerweile wohnt der chinesische Künstler in Cambridge. Ob er wohl im Brixit-geplagten England eine offene Gesellschaft findet? Doch vielleicht ging es Ai Weiwei vor allem um ein Signal, immerhin benutzt er von Skulpturen und Installationen über Architektur bis hin zu Dokumentationen und Social Media eine Vielzahl von Medien, um die Gesellschaft und ihre Werte auf immer neue künstlerische Weise zu hinterfragen – warum nicht also ein Umzug, der im Feuilleton ausgiebig diskutiert wurde?
Als neuesten Streich hat Ai Weiwei Seidenschals und Taschen in limitierten Sammlerausgaben entworfen: Tragbare Kunst, denn die Motive entstammen Ai Weiweis „The Papercut Portfolio“.

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Accessories News

Ray-Ban kooperiert mit Patrick Mason

(Patrick Mason, „State Street Oblivion“; © Ray-Ban)

Berghain-Gänger werden mit dem Namen Patrick Mason ebenso etwas anfangen können, wie Liebhaber von Avantgarde-Mode: Der Wahl-Berliner ist das, was man gemeinhin als Allround-Talent beschreibt. Hier ein DJ-Set in der Panoramabar, dort eine Präsentation seines Labels „Maison Mason“ im Rahmen der Alternativ Fashion Week.
Für Ray-Ban gestaltete Patrick Mason nun eine Sonnenbrille mit Kette, oder, wenn man so will, eine Kette mit Sonnenbrille – ganz einfach kann gar nicht definiert werden, was sich hinter dem Namen „State Street Oblivion“ verbirgt.

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