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Judas Priest mal anders x Lady Gagas „Judas“

Es sickerte irgendwie durch den Newsfeed von der entweder geliebten oder gehassten italienischen Provokations-Fashion-Geschmacklosigkeitsqueen. Erst war es nur eine Ankündigung, dann war es das Profilbild, dann war es ein Download bei Itunes, welchen ich mir als zugegebenermaßen immer noch Fan natürlich gleich mal anhören musste. Nachdem ich „Born this way“ erst nach permanenter Radiobeschallung in meinem Büro mehr oder weniger gut finden musste, war ich bei „Judas“ anfangs auch etwas verstört. Der Beginn klingt, wie der folgende Beat auch, stark nach „Bad Romance“. Außerdem springt Frau Germanotta in Rhythmus und Melodie ganze zweimal im Lied. Mag anfangs anstrengend klingen, nach mehrmaligem Hören muss man ihr aber zugestehen: SO muss ein Lady Gaga Lied halt klingen. Natürlich kann man sagen, dass sie an ihr erstes Album nie wieder rankommen wird. Stimmt auch. Aber wieso sollte sie das auch. Madonna ist auch nie wieder an „Confessions on a Dancefloor“ rangekommen (und an ältere Alben sowieso nicht), aber trotzdem macht sie immer noch Spaß. Insofern sind wir auf das„Born this way“ – Album am 23.5.2011 gespannt (allein wegen dem Nick Knight Cover (siehe Bild)). Und bis dahin hören wir einfach weiterhin Textzeilen wie:

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Zerkratzte Spiegel x Jamie Woon – „Mirrorwriting“

Was ist Jamie Woon? Antwort: Geil. Er ist aber auch der 28-jährige Sohn von Mae McKenna, die ihres Zeichens Backroundsängerin bei unter anderem Blur, Michael Jackson oder Kylie Minogue war. Ich bekam den Musiktip glücklicherweise einen Tag bevor das Album raus kam (heute) und bin seit heute Morgen hellauf begeistert. Musikalisch ordnet zumindest Wikipedia ihn zwischen Dubstep, R&B und Soul ein. Für mich klingt es nach männlicher Sade mit n bisschen mehr Wumms zwischendrin. Man wählte ihn übrigens bei der BBC Umfrage „Sound of 2011“ (dort prognostiziert man den musikalischen Durchbruch 2011) auf Platz 4. Ich sage: Zu weit hinten! Klingt doch dieses Album verdächtig nach Sommer und einer CD, die bei mir auf meinem (noch) imaginären Balkon laufen wird, während ich auf einer Liege den Sonnenuntergang beobachte und mit einem Drink genüsslich wieder anfangen werde zu rauchen.
Das Video zu seiner Single „Night Air“ seht ihr hier.
Jamie Woon – „Mirrorwriting“ ist heute bei Polydor (Universal) erschienen.

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Gold und Juwelen x Frida Gold „Wovon sollen wir träumen“

Ich mache mir gleich mal Feinde und sage: Ich mag prinzipiell nur sehr wenig deutsche Musik. Ich hatte mich zum Beispiel dagegen gewehrt den Beitrag zu Nenas Geburtstag zu schreiben. Ich mag Rosenstolz nicht und MIA finde ich ganz schlimm. Also warum Frida Gold überhaupt hören, dachte ich mir, als das Video in meinem Newsfeed auftauchte. Dennoch tat ich es und siehe da, ich wurde eines Besseren belehrt. Die Texte wirken nicht so aufgesetzt poetisch oder verkitscht wie so vieles andere auf dem deutschen Musikmarkt. N bisschen Elektropop in Deutschland schadet ebenfalls nicht und modisch passt soweit auch alles. Und so singt sich die süße Alina Süggeler durch ihr buntes Video zu „Wovon sollen wir träumen“ was während der Türsequenzen etwas an den Werbespot von Stella McCartney für H&M erinnert.

A propos H&M. Auch dafür hat Madame schon gemodelt. Und zwar für die Lanvin-Kollektion. Außerdem war sie Vorband von Kylie Minogue auf ihrer aktuellen „Aphrodite“-Tour. Und sein wir ehrlich: Welche deutsche Band kann das schon von sich behaupten? Wir sind also auf den 15.4.2011 gespannt. Dann erscheint ihr Debutalbum „Juwel“. Schauen wir mal wie hochkarätig das ist.

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90er Trash-Musikwoche bei Horstson – Tag 5 x Sommer, Sonne, Sommerhits

Liebe Leser. Heute etwas später, aber dafür umso sonniger. Sommerhits sind ja mit den Jahren aus der Mode gekommen. Man zelebriert kein bestimmtes Lied im Sommer so sehr wie das noch in den 90ern der Fall war. Da war man ja jede Saison neu bemüht die neusten Moves einzustudieren.
„Macarena“, „Bailando“ oder „Coco Jambo“ waren nur einige Songs, die einen stets vor neue choreografische Herausforderungen stellten. Ein bisschen fehlt er ja aber dieser Gedanke: „Achja, das war der Sommer …, das weiß ich noch“. Aber dafür bin ich ja da. Und somit habe ich hier noch etwas für euch zum Erinnern. Na? Welches Jahr? Und was habt ihr in dem Sommer gemacht?

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90er Trash-Musikwoche bei Horstson – Tag 4 x WUMS

Wir werden heute minimalistisch. Nicht in Bezug auf das Visuelle wie wir gleich noch feststellen werden sondern vielmehr in Bezug auf das „Rhythmische“. Techno war in den 90ern ja sehr beliebt. Bunte Sonnenblumen, grüne Augenbrauen, Kunststoffhosen (ok die gibt es ja heute immernoch) und einmal im Jahr ein dreckiger Tiergarten. Das fasst es ganz gut zusammen. Natürlich hat diese Musikrichtung auch ein ganzes Jahrzehnt geprägt und zählt neben dem Eurodance zu einer der zwei am meisten gehörten Musikrichtungen (gerade in den damaligen Charts). Also sein wird mal nicht so. Vertreter waren neben den üblichen Verdächtigen wie Westbam, Marusha und Sven Väth auch die Mainstreamer wie Dune, Scooter (die es als einzige IMMERNOCH in die Charts schaffen! Chapeau!) und Mark’Oh.

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90er Trashmusik-Wochen bei Horstson – Tag 3 x Die Mischung machts

Aufgewacht liebe Leser. Ein neuer Tag, ein neuer Song und ein neues Thema.
Am gestrigen Tag merkte die aufmerksame Leserin und geschätzte Kollegin DaisyDora an, dass es doch auch gute Songs in den 90ern gab, mit so richtig guten Texten. Recht hat sie. Aber darum soll es ja nicht gehen. Wir frönen eine Woche lang den guten alten Zeiten des Eurotrash und der Anti-Texte. Und genau da machen wir jetzt auch weiter.
Er war fast so etwas wie die Speedy-Bag für die Eppendorfer Frau oder die Barbourjacke für den Eppendorfer Mann. Unverzichtbar für das Gesamtbild einer guten 90er Band. Der obligatorische afroamerikanische Rapper. Er sorgte zwischen den (meistens) zwei Refrains für die nötige Wortbefüllung. Sinnvoll oder nicht war (natürlich) egal. Hauptsache er sah ganz gut aus, kam authentisch rüber und war von gutaussehenden weißen Sängerinnen umgeben.

Der Erfolg war garantiert. Bands wie Captain Hollywood Project, Fun Factory (um genau zu sein waren es da zusätzlich 2 weiße Männer neben der Frau), Mr.President und 2Unlimited bewiesen, dass die Rechnung aufging. Und wir beweisen das jetzt auch. Und zwar mit Captain Jack. Der schreit den Hörer nicht nur an, sondern zeigte uns schon damals die Missstände in der Army auf! Hätten wir mal auf ihn gehört.

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Musik-der-90er-Woche bei Horstson – Tag 2 x Kategorie: Rotzgören

Guten Morgen liebe Anhänger der gepflegten Unterhaltung. Es ist 90er-Musikwoche bei Horstson und ich begrüße euch zu Tag zwei. Dieser wird einer deutschen, nennen wir es „Rap“-Gruppe der 90er Jahre gewidmet, die mit Kraftausdrücken startete und mit einer kraftvollen Pressekonferenz endete. Anschließend mit einem neuen Mitglied (Sara) ihr Glück versuchte (weniger erfolgreich) und es dann noch ein letztes Mal mit dem alten Dreiergespann wissen wollte (war dann schon nicht mehr der Rede wert). Jazzy, Lee und Ricky oder auch Tic Tac und Toe waren schmeichelhaft gesagt die deutschen Salt’n’Pepa. Nur halt mit nem bisschen weniger Street Credibility. Zumindest war es keine klassische Girlband. Es waren vielmehr Gören, die alles einfach mal ansprechen wollten. Dass sie Leute scheiße finden („Ich find dich Scheiße“), wie toll es sich anfühlt auf dem Schoß eines Mannes zu sitzen und was dann alles tolles bei dem Mann passiert („Funky“), dass sich der Expartner gerne von einem fernhalten darf („Verpiss dich“) oder wie tragisch Drogen enden können („Warum?“).

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I know what I want and I want it now! – Musik-der-90er-Woche bei Horstson

Was bewegt einen die ganze Woche lang, morgens Songs aus den 90ern zu spielen? Ganz einfach. Reine Willkür und das Vertrauen auf das uns allen gegebenen Trash-Gen. Also meine Lieben. Los geht’s. Haltet euch fest! Hier kommen die Perlen und die Swarowski-Steine der 90er. Bands, die aus zwei Frauen und einem Schwarzen bestanden, Videos in denen ausschließlich etwas in die Luft flog, Texte die so belanglos waren, dass selbst die Atzen sich umgeschaut hätten. Und natürlich Beats, die sich bis zu 4 Minuten konstant wiederholten. Eine Woche lang täglich ein längst vergessenes Musikrelikt der 90er. Und das alles ohne nervende Z-Promis die irgendeine Grütze zu den Songs reden.
Wir starten mit einem männlichen Interpreten. DjBobo. Es ist schwer DEN Song von ihm zu finden. Es gab so viele tolle Lieder. Der bekannteste Schweizer in den 90ern war bekannt für seine aufwendigen Shows und seine Choreografien. Jeder (auch ich) wollte unbedingt so tanzen können wie er. Dank Bravo-Bildanleitung hat man es dann versucht und dabei auch gerne mal was vom Regal im Kinderzimmer gefegt. Hauptsache es sah bei der nächsten Klassenfahrt n bißchen so aus. Nur die Frisur wollte irgendwie niemand haben.

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Kuscheln is anders x Robyn feat. Teddybears – „Cardiac Arrest“

Robyn macht ja gerne Musik wie wir wissen. Auch immer mal mit anderen Leuten. Nach Kleerup („With every Heartbeat“), Röyksopp („The girl and the robot“) und den Savage Skulls („Bad Gal“) sind jetzt die Teddybears dran. Interessanterweise machte sich Robyn bereits früher einen Song der Gruppe, nämlich „Cobrastyle“ zu Eigen und legte diesen auf ihrem ersten Album „Robyn“ neu auf. Die Version war dann auch noch wesentlich erfolgreicher als die Version der Teddybears. Da aber beide Acts aus Schweden kommen, verzeiht man sich das wohl. Nun hat die Schwedengranate sich revanchiert und nach drei (verdienten) schwedischen Grammys und ich würde sagen fast am Zenit ihrer Karriere „Cardiac Arrest“ mit den Teddybears aufgenommen.
Vielleicht als Dankeschön, aber vielleicht auch einfach weil sie Lust darauf hatte. Das Ganze ist ein Gemisch aus Indie und Elektroklängen kombiniert mit einer verzerrten Refrainstimme und ein bisschen Peitschenknallen. Wir haben jetzt auch nix anderes erwartet oder?

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Ricky Martin ist schwul x Ricky Martin by Mariano Vivanco

Also Ricky Martin ist ja schwul. Also seit kurzem. Also seit kurzem ist Ricky Martin RICHTIG schwul. Das teilt er auch gerne allen schwulen „Lifestyle“- Magazinen auf der ganzen Welt mit. Und natürlich arbeitet er auch gerne mit angesagten Fotografen wie Mariano Vivanco. DER wiederum macht gerne Fotos mit schwulen Posen und so. Passt also. Und so räkelt sich Herr Martin für die Fotos für sein neues Album „Musica + Alma + Sexo“ zwischen Eisenketten, hat ein bisschen was Enges, ein bisschen was Ledriges an und natürlich auch die Hände im Hosenbund. Und so stellt sich einem die Frage: Muss diese Fotostrecke jetzt sein?

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