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Vielen Dank für die Blumen x Brandon Flowers Live in Berlin

brandon flowers konzert berlin
Bild: Jan

Während die Mitglieder von Brandon Flowers Band kurz nach halb neun noch gemütlich eine Fluppe auf dem Metallgerüst von Huxleys neuer Welt durchziehen, sieht es im Eingangsbereich verhältnismäßig leer aus. In der Einfahrt wollen zwei Männer ihre Karten loswerden. Eigentlich kein gutes Zeichen. Und als man die Location betritt, ist ebenfalls kein Andrang zu sehen, geschweige denn ein lautes Murmeln von Menschengruppen zu hören, die bereits den Raum füllen. Dann, angekommen im Bühnenraum, sieht man den Grund. Es ist verhältnismäßig leer. Liegt es an der neuen Platte, die ja auch gern mal als „Schlagerplatte“ bezeichnet wird? An seiner Überheblichkeit („Die Killers sind wahrscheinlich eine der besten Bands seit langem“) oder hat man ihn irgendwo zwischen Killers und seinen Solopfaden vergessen?

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Neues aus Kakenloken: Zalando steigt bei BREAD & BUTTER ein

bread an butter berlin 2015
Bild: BREAD & BUTTER

Nach dem Hü und Hott der letzten Monate um die Zukunft der BREAD & BUTTER überrascht die Modemesse mit einer weiteren Neuigkeit: Der Berliner Onlinehändler Zalando steigt als Investor ein. Das Insolvenzverfahren soll so mit der Hilfe der Samwer-Brüder bis zum 01. Oktober 2015 aufgehoben werden. Zu konkreten Inhalten eines neuen Konzeptes für die BREAD & BUTTER ab 2016, an dem bereits gearbeitet wird, werde man sich lt. Pressemitteilung im weiteren Jahresverlauf äußern. Die Konzentration gilt demnach zunächst der Sommerveranstaltung der BREAD & BUTTER, die wie geplant vom 07.- 09. Juli 2015 auf dem Flughafen Tempelhof stattfinden wird.

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Die Woche auf Horstson – KW 23/2015

modeblog deutschlamd

Sorry, wir mussten heute das schöne Wetter in Hamburg genießen – daher kommt unser Wochenrückblick etwas verspätet.
Wer also heute nicht den Tatort (diesmal aus Wien) schauen möchte, kann sich die Zeit mit unseren Leseempfehlungen vertreiben:
1) Google kooperiert mit Levi’s: In Zukunft können wir mit unseren Jeans Telefonate annehmen …
2) Alles, außer die Buttons: Wir wurden kreativ und stylten drei Looks um eine Jeans von DSQUARED2 …
3) Männer-Accessoires: Ab Herbst können wir mit Hermès eine Runde Rad fahren …
4) Gleichstellung: Mit dem Pride-Pack von adidas Originals kann man ein schönes Zeichen (nicht nur) für die „Homo-Ehe“ setzen …
Wir wünschen einen schönen Sonntagabend!

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Filmtipp: „Seht mich verschwinden“ – Die Geschichte von Isabelle Caro

Erst letzte Woche wurde ein Kampagnenmotiv des Labels Saint Laurent Paris von der britischen Behörde zur Überwachung der Werbung, der Advertising Standards Authority, verboten. Das Model, die 18-jährige Kiki Willems, sei zu dünn und eine weitere Veröffentlichung unverantwortlich, hieß es in der Begründung.
Isabelle Caro ließ sich im Jahre 2007 auch ablichten. Die Bilder der „No-Anorexia“-Kampagne des italienischen Modelabels „Nolita“, geschossen von Starfotograf Oliviero Toscana, gingen um die Welt: Isabelle Caro war auf ihnen nackt und wog nur 32 Kilo.

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Depp für DIOR

Johnny Depp Christian Dior Beauty Perfum
Bild: NATHANIEL GOLDBERG FOR CHRISTIAN DIOR PARFUMS

Auf den ersten flüchtigen Blick könnte man meinen, Jack Sparrow sei das Testimonial für DIORs neuen Herrenduft. Das ist natürlich Quatsch, aber Depp erinnert durch den Lidstrich, das Haarstyling und die Ketten ein wenig an Captain Jack Sparrow aus dem „Fluch der Karibik“. Für Johnny Depp ist die Zusammenarbeit eine Premiere: Niemals zuvor hat der 51-Jährige für ein Kosmetikprodukt geworben.
Der Duft, für den Johnny Depp werben wird, wurde von François Demachy kreiert und ist ab Anfang September erhältlich. Demachy arbeitet schon seit 2006 als Parfumeur. Ihm wurde die hohe Kunst der Düfte im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt: er wuchs in Grasse, der „Hauptstadt des Parfums“, auf …

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Breaking the Boundaries: (ÜBER)GRÖSSE IM FORMAT

MARTIN SCHOELLER KIM HARRIS 2003
© MARTIN SCHOELLER, KIM HARRIS, 2003

Von wegen Effekthascherei – Maximale Fotogrößen in der Kunst? Für uns, bildgesättigte Konsumenten des digitalen Zeitalters, kein Hindernis bisweilen völlig alltäglich! Mutti würde jetzt sagen: „Das war nicht immer so“, ermahnend den Kopf schwenken und auf verschiedene klassische Printverfahren verweisen. In einem nächsten Schritt würde sie Beispiele unterschiedlicher Künstler runterrattern, die ihre Arbeiten größentechnisch bis in Epochale ausreizen.
Ausreizen klingt erst einmal schrecklich unprätentiös und wenig inspirierend, um auf eine bevorstehende Ausstellung (am 27. Juni 2015 geht’s los) in der Berliner CWC GALLERY aufmerksam zu machen. Passt in diesem Fall jedoch, denn im Gegensatz zur Malerei bestimmt in der Photokunst seit Jahrzehnten die technische Entwicklung das großmögliche Format, welches geprintet und anschließend ausgestellt wird. So weit so gut, kommen wir zum eigentlichen Titel …

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Advertising Standards Authority rügt Saint Laurent Paris

Elle/ Werbung/ Model zu mager
Bild: Hedi Slimane für Saint Laurent Paris

„Nichts ist schöner, als dünn zu sein“, sagt vor einigen Jahren Kate Moss – und erntete dafür Kritik. Ob sich das Model heute auch noch so äußern würde, glaube ich ehrlich gesagt nicht – Magermodels stürmt in letzter Zeit ein eisiger Wind der Empörung entgegen, bei dem man Angst haben muss, dass sie mit ihrer mühsam angehungerten Size Zero umgeweht werden.
Ich weiß nicht, wie Moss über obiges Kampagnenbild von Saint Laurent Paris denkt, aber es stieß nicht überall auf Gegenliebe …

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Made to Order: Mokassins nach Maß

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Johannes Huebl; Bild: Salvatore Ferragamo

Hatte ich schon erwähnt, dass ich seit Dezember letzten Jahres ein Mal in der Woche zum Schwimmen gehe? Schuld an meiner sportlichen Betätigung ist der (nicht mehr so ausgeprägte) Wille, bis zum Urlaub im September 10Kg abzunehmen. Um meine Motivation zu pushen, war mein Freund so nett, mir personalisierte Adiletten zu schenken. Während sich nun also am Beckenrand eine ganze Batterie von fast identischen Badelatschen stapelt, fällt meines durch eine individuelle Farbwahl und eingeprägten Namen ins Chlorwasser-verquollene Auge. Der Vorteil liegt auf der Hand: Verwechslungen sind nahezu ausgeschlossen.
Ich weiß nicht, ob Johannes Huebl auch zum Schwimmen geht. Noch viel weniger weiß ich, welche Schuhe das Model im Hallenbad anzieht. Was ich aber weiß ist, dass man Huebl ein Faible für schöne Schuhe nachsagt. Und seit Neuestem tragen diese zumindest zum Teil auch seinen Namen …

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Starker Auftritt: Caitlyn Jenner

Caitlyn Jenner Bruce Jenner Kardashian
Bild: Annie Leibovitz für Vanity Fair

Es gibt Momente in denen ich einfach nur buff bin, sprachlos und ganz klar gerührt. Einen dieser Momente löst das neue Cover der Vanity Fair aus: Annie Leibovitz lichtet (ehemals) Bruce Jenner ab und das erste Mal muss ich sagen, das mir ein Titelblatt aus der Reihe Kardashian-Clan zusagt. Es gefällt mir, ganz ohne Genderwahn und Geschichten drumherum. Bruce stellt sich uns ganz selbstverständlich als Caitlyn vor und ich klatsche ehrfürchtig, verneige mich und hoffe, dass es mit mir viele tun werden. Ach was, sehr viele hoffentlich. Dieses Cover steht als Beispiel für unzählige Menschen, die sich nicht mit einem solchen Auftritt ausdrücken können und in einer, wortwörtlich, ähnlichen Situation stecken.
Mehr habe ich an deiner Stelle nicht zu sagen, wobei: „Chapeau Caitlyn, starker Auftritt!“

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Project Jacquard: Google x Levi’s

Der Einsatz von Hightech-Materialen in der Mode ist per se nichts Neues: Gerade die Luxushäuser sorgen seit Jahrzehnten dafür, dass man auf andere Stoffe als Baumwolle zurückgreifen kann. Albert Kriemler ging im vergangenen Winter einen Schritt weiter und ließ für seine Herbst-Winter Kollektion von Akris in einige Kleider von LEDs einnähen – selbstverständlich konnte man die Helligkeit der Lämpchen variieren. Die Idee erinnerte auf eine charmante Art an den Film „Der elektrische Reiter“ aus dem Jahre 1979, in dem Robert Redford als Werbefigur im Auftrag eines Lebensmittelkonzerns mit einer leuchtenden Uniform mit zahlreichen Glühlampen auftrat.
Vor einigen Tagen stellte nun das Forschungsteam von Google, ATAP, zur Entwicklerkonferenz „Google I/O“ das „Project Jacquard“ vor.

Hinter dem „Project Jacquard“ verbirgt sich Kleidung, die mit leitfähigen Metallfäden versehen ist. Diese Fäden dienen als Sensoren, sodass durch Berührungen mit der Hand zum Beispiel Mobilgeräte gesteuert werden können.
Als Kooperationspartner für das „Project Jacquard“ hat Google den Jeanshersteller Levi’s ausgewählt. Keine schlechte Wahl, wie ich finde: Levi’s verfügt über ein entsprechendes Distributionsnetz und dem vorauseilenden Ruf, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Eben diesen Willen muss man vermutlich auch aufbringen, um einen Stoff zu entwickeln, der gleichermaßen angenehm zu tragen und Waschmaschinen tauglich ist und zudem auch die Technik beinhalten kann, die es bedarf, dass man zukünftig Telefongespräche mit einem Wisch über die Jeansjacke annehmen kann …