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peterkempe

Allgemein

Fashionable Family – Rosenball 2015 in Monaco

Vogue Paris Horstson Caroline von Monaco

Ehrlich gesagt gibt es viele Celebrities auf irgendwelchen Red Carpets, wo die Marke, mit denen die Promis bekleidet sind, besser beraten wäre, nicht die Ausstattung zu übernehmen, oder zumindest einen Stylisten mitzuschicken, der den Sitz oder die Passform überprüft. Manchmal fragt man sich auch, ob sich einige Marken nicht ihr eigenes Geschäft verbauen, denn die Zielgruppe sind ja genau die Prominenten, die auch Haute Couture oder gehobenes Prêt-à-porter bezahlen könnten und demnach auch die wären, die es eigentlich kaufen müssten. Bei den meisten Stars und Sternchen kommt noch hinzu, dass sie nur so lange von einem Designer unterstützt werden, wie ihr Stern am leuchten ist. Ebbt der Erfolg irgendwann mal ab, sind auch die tollen Designerkleider passé und die Einladungen werden spärlicher.

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Uhren

Uhren: Louis Vuitton Escale Time Zone

Bild: Louis Vuitton

Als Designer von Reisegepäck und Accessoires für jeden Tag, nutzt Louis Vuitton gerne die Heritage seiner unnachahmlichen Koffer. Es sind Accessoires für den Reisenden, der Wert auf Eleganz und Raffinesse legt, wenn er neugierig auf Welterkundung geht. Die Koffer und Taschen gelten seit 1854 als unverzichtbares Accessoire und man hat lebenslang schönes Gepäck, wenn man darin einmal investiert. Berühmte Entdecker, wie Savorgnan de Brazza, und viele Stars, wie Marlene Dietrich oder Leopold Stokowski, wussten ihre Koffer zu schätzen, wenn sie mit den Ozeanriesen luxuriöse Überfahrten nach Nord- oder Südamerika unternahmen.
Die Koffer sind es gewohnt, samt ihrer Inhaber von einer Zeitzone in die nächste zu reisen. Diese Tradition inspirierte Louis Vuitton, die perfekte Uhr für Weltreisende zu kreieren. Egal ob beruflich oder nur zum Vergnügen, noch nie wurde so viel und so weit gereist wie in unserer Zeit. Rechtzeitig zur Baselworld stellt Louis Vuitton nun die „Escale Time Zone“ vor …

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Allgemein

Modemethode – Karl Lagerfelds Kosmos in Bonn

Fendi Adele s.r.l. - Karl Lagerfeld sketches - Spring/Summer 2012
Skizze von Karl Lagerfeld für FENDI; Frühling/Sommer 2012; Courtesy Fendi Archives, © Fendi Archives

Als klassischer Designer kümmert sich Karl Lagerfeld, im Gegensatz zu dem meisten seiner Kollegen, vom Entwurf bis zum fertigen Modell auf dem Runway, um alle Details, um seine Vision der Mode zu verwirklichen. Es geht nicht nur um die einzelnen Looks und um die Mode, sondern auch um das Kollektionsthema, der Recherche, den Details bis hin zur Authentizität. Selbst der Dekor der Schau und das Konzept der Vermarktung entspringen Lagerfelds Kopf. Er ist einer der Jahrhundertgenies, dessen Bildung so breit aufgestellt ist, dass er in seine Kollektionen aus fast allen Bildungsbereichen Elemente einfließen lassen kann. Da sich Lagerfeld stets für seine Umwelt und deren Veränderungen interessiert, immer mit Blick auf die Wurzeln, der Geschichte und historischer Entwicklungen, schafft er es, egal für wen, die Vergangenheit und Gegenwart perfekt zur Zukunft zu verschmelzen und in wechselnden Erscheinungsbildern zu variieren.

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Accessories Männermode

Loewe – John Allens neue Accessoires

Bild: Loewe

Dass sich bei dem spanischen Traditionshaus Loewe viel geändert hat und die Damen- und Herrenkollektion so andersartig und eigenständig geworden sind, liegt an dem jungen britischen Designer Jonathan Anderson. Anderson hat binnen weniger Saisons bewiesen, dass man einen totalen Stilwechsel vollziehen kann, der gleichzeitig ein völlig neues Bild der Marke zeigt und dem Handwerk Respekt erweist. Modern, pur und in die Zukunft gerichtet, geht Anderson ganz gerade seinen Weg und verblüfft gerade in den Herrenkollektionen mit vielen neuen Ideen. Der Brite hat nicht nur Chic, sondern für sein Alter auch schon einen sehr ausgereiften und fast zeitlos erscheinenden Stil, der mit grafischen und flächigen Elementen spielt. Kein Wunder – Andersons Professoren bezogen sich gerne auf die Arts & Crafts-Bewegung. Die spannungsreiche Kombination von britischen Einflüssen und den Fertigkeiten der Spanier und den Wurzeln des Hauses Loewe lassen Anderson eine Linie entwickeln, die sich wohltuend vom häufigen Einerlei und der Vergleichbarkeit der meisten Modemarken abhebt.
Natürlich bringt Jonathan Anderson auch frischen Wind in die Kooperationen, die das Haus Loewe eingeht. Von den britischen Inseln brachte er jetzt mit John Allen einen Altmeister mit, der aktuell eine spezielle Accessoirelinie für Loewe entwarf.

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Allgemein

Objekt der Begierde – Das Fieldjacket von Saint Laurent

Saint Laurent Jacket Men
Bild: Mr.Porter

Eigentlich ist es beim Fieldjacket von Hedi Slimane für Saint Laurent fast nebensächlich, dass das Camouflage Muster auf der Jacke ist. Durch die Goldlitze erinnert die Jacke an die Zeit, als die Hippies als Protest gegen den Vietnamkrieg alte Militärparkas getragen haben und diese mit Patches, Peace-Aufnähern und Badges zu friedlichen Kleidungsstücken verwandelten.
Die Models, die damit im letzten Herbst über den Runway geschickt wurden, ahnten vermutlich noch nicht mal etwas von dieser Zeit. Theoretisch könnten die Models die Enkel der Männer sein, die einen solchen Look eher als Statement verstanden, statt als Modeerscheinung. Trotzdem schafft es Slimane, auch mich damit zu faszinierend – nicht zuletzt, weil sich das Fieldjacket eignet, genau wie eine Jeansjacke, über jede Art von Hose und Shirt geworfen zu werden …

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Uhren

Eine Liebeserklärung an die Zeit – Die Tank von Cartier

Bild: Courtesy of Cartier

Bei einer Uhr von Zeitlosigkeit zu sprechen ist irgendwie komisch, denn nichts führt einem das Vergehen der Zeit mehr vor Augen als ein Zeitmesser.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Uhr ans Handgelenk gerutscht ist. Noch zu Beginn des Ersten Weltkrieges hatte fast jeder Mann eine Taschenuhr, die meist an einer Kette in der damals unabdinglichen Weste steckte. Die Armbanduhr, die zum Beispiel der Flugpionier Santos Dumont in seinen knatternden Flugzeugen trug und die sein Freund, der Pariser Juwelier Louis Cartier für ihn ersonnen hatte, war die Ausnahme und kein Serienprodukt – die Uhr wurde speziell für ihn angefertigt. Damen trugen Uhren hingegen versteckt als Schmuckanhänger an einer Kette oder eine kleine Version einer Taschenuhr, da es als unschicklich galt, eine Uhr mitzuführen.
Dass Damen ihre Uhren vor 100 Jahren versteckt getragen haben, hat bis heute zur Folge, dass Damenmodelle kleiner sind. Mittlerweile tragen Frauen aber, einfach weil es lässiger ist, häufig die Uhren ihrer Freunde oder kaufen sich gleich ein Männermodell …

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Ausstellung

Yves Saint Laurent 1971 – „La Collection du Scandale“

Manteau de renard vert porté par Willy Van Rooy Collection haute couture printemps; Photo Hans Feurer / Elle / Scoop; © Fondation Pierre Bergé – Yves Saint Laurent

Mein sehr geschätzter Kollege Daniel Kalt von „Der Presse“ fragte in der letzten Woche in seinem äußerst lesenswerten Artikel über die Pariser Fashion Week, ob es heute noch möglich sei, so etwas wie Jahrhundert Kollektionen zu kreieren.
Trotz großer Auditorien und höchstmöglichen Marketingaufwand, Promis in Scharen und tausenderlei Maßnahmen, die eigentlich eher von den Kollektionen ablenken, scheint dieses nur in Ausnahmefällen zu gelingen. Wirklich Neues gibt es wenig und vieles ist eher „retro“ – ein Wort, das heute in aller Munde ist und seinen Ursprung in der internationalen Modepresse, von Vogue über Harper’s Bazaar, erstmals im Frühling 1971 hatte. Denn in dieser Saison brüskierte der Darling der Fashionwelt zum wiederholten Male die Modegemeinde mit genau so einer Jahrhundertkollektion: Yves Saint Laurent.

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Allgemein

Neustart mit Nadège – Hermès Herbst-Winter 2015/16

Hermes Fall Winter Womens Wear 2015 2016Hermes Fall Winter Womens Wear 2015 2016
Bilder: Hermès

Nadège Vanhee-Cybulski zeigte jüngst ihre erste, mit Spannung erwartete Prêt-à-porter Kollektion für Hermès. Die Plätze waren heiß umkämpft und für Hermès Begriffe war es dann sogar ein großes Defilee: Das Haus zieht es normalerweise vor, seine Kollektionen im intimen Rahmen zu zeigen. Gekaufte Promis oder Front Row Exhibitionisten mögen die dezenten Unternehmer nicht. Sympathisches Understatement der alten Schule – eine Tugend, die im Hause nicht nur eine Floskel oder Marketing ist, sondern konsequent gelebt wird. Die Marke ‚Hermès‘ und ihre Dauerhaftigkeit für die nächsten Generationen stehen im Vordergrund …

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Allgemein

Familienalbum – #Atribute Armani

< Seit über 40 Jahren ist Giorgio Armani einer der Großen im Fashion Business. Seit er in Milano in der Via Borgonuovo sein Modehaus öffnete, eroberten seine Damen- und Herrenkollektionen, nicht zuletzt auch wegen Hollywood, peu à peu die Welt. Neben seinen Unterlinien Emporio Armani und diversen Jeans- und Casuallabel entwickelt er bis heute kontinuierlich seinen ureigenen Stil fort und gehört - zusammen mit Valentino Garavani - zu den Grandseigneuren der italienischen Mode. In den letzten Jahren erweiterte Armani sein weltweites Boutiquennetz und es scheint, ähnlich wie bei Karl Lagerfeld, das er, der "ewige Junge", trotz seiner achtzig Jahre, große Zukunftspläne hat. Familienmitglieder und die Kinder seiner Schwester sind mit im Unternehmen - das Fortleben der Armani-Dynastie ist also gesichert. Armanis Stil bescherte vor allem den Herren der Schöpfung einen neuen Kleidungsstil - aber nicht nur das: Giorgio Armani löste durch die Verarbeitung seiner typischen offenen Materialien, seiner weichen Linienführung und seiner Anzüge in der Herrenmode Revolutionen aus. Die Verbindung von Männermode der 40er mit einer neuen Linie prägten die 80er und den Beginn der 90er Jahre stark. Durch Armani bekam Mailand einen wahnsinnigen Schub als Modemetropole und bildete den Nährboden für die gesamte italienische Modeindustrie. Jetzt öffnete Giorgio Armani sein privates Fotoalbum. Da wir sehr an der Geschichte der Mode und den Hintergründen interessiert sind, teilen wir diesen Modeschatz, der unter dem Namen "#Atribute Armani" nicht nur Bilder aus dem Unternehmen und der Geschichte des Labels zeigt, sondern auch "klein Giorgio" mit seinen Geschwistern. Wenn man sich das Bild mit Armanis Mutter, Maria Raimondi, anschaut, dann fällt einem sofort auf, was das Modegenie sicherlich zu mancher Linienführung inspirierte: Armanis Abendkleider sind bis heute häufig im fließenden Stil der 40er Jahre entworfen. Auf den Bildern wirkt es so, als ob Giorgio Armani ein sorgenfreies Leben führte und so posiert er stolz vor seinem Käfer Cabrio oder man sieht in beim Spielen mit seinem Hund. Eigentlich alles wie im richtigen Leben und auch ein wenig wie bei uns. Sicherlich gibt es in den heimischen Familienalben ähnliche Bilder zu entdecken. Aber genau das macht Armani besonders sympathisch und es scheint ihn auch zu motivieren, denn wir wissen ja, dass "La Famiglia" neben guter Pasta das Wichtigste für Italiener ist. Wer mehr über Armani und die Geschichte der Marke, die die letzten vier Jahrzehnte der Mode mit prägte, wissen möchte, kann gut auf atribute.armani.com stöbern und die ein oder andere lesenswerte Geschichte entdecken. Mir gefällt besonders das Bild mit dem Fahrrad, das aussieht, als wären die Kinder für einen neorealistischen Film von Vittorio De Sica oder Roberto Rossellini gecastet worden. Da liegen die Jahre noch fern, dass Giorgio Armani als Stylist und Dekorateur für "La Rinascente" arbeiten würde. La Rinascente ist bis heute eines der führenden Kaufhäuser in Mailand und gleichzeitig der Ort, an dem Armani entdeckt wurde. Ein Ort, an dem er durch die Liebe seines Lebens, der Mode, ermutigt wird, sich selbstständig zu machen. Aber das ist eine andere Geschichte, die wir sicherlich noch erzählen werden.

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Die besten Männerläden: „The Store“ Milano

The Store Milano
Bild: Courtesy of „The Store“

Unsere im letzten Herbst gestartete Serie „Die besten Männerläden“ möchte keine Rangliste oder gar wertend sein. Vielmehr möchten wir in einer Zeit, die von Monobrandstores und Kaufhäusern geprägt ist, immer wieder auf die individuellen und inhabergeführten Läden hinweisen. Die Inhaber verfolgen meist eine eigene Vision und Philosophie. Und sie verfügen über die Fantasie, ihre besonderen Sachen in selbst gestalteter Umgebung zu präsentieren. Jede Saison machen sie sich für ihre Kunden, unter denen viele Stammkunden sind, auf die Suche nach einer Auswahl, die es eben nicht in den Fußgängerzonen der Großstädte gibt.

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