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Jan Who

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Jan Who’s TBT x Briskeby, The Verve und Asteroids Galaxy Tour

Briskeby – „Wide Awake“ (2001)

Kennt irgendjemand noch Briskeby? Diese Band war (zumindest in Deutschland) viel zu schnell wieder von der Bildfläche verschwunden. Neben ihrem wohl bekanntesten Song „Propaganda“ war „Wide Awake“ ebenfalls ein Song von ihrem Album „Jeans for Onassis“. Immerhin brachte es die Band nach diesem noch auf weitere zwei Alben, die in Deutschland allerdings so gut wie niemand kennt …

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The Juan MacLean x „In A Dream“

Was aussieht wie ein Foto aus einem Modemagazin ist in Wirklichkeit das neue The Juan MacLean Cover mit Sängerin Nancy Whang. Doch so kopflos wie es auf dem Cover wirkt, ist die Band natürlich nicht. Ansonsten wären „I feel Love“ inspirierte, knapp neunminütige Intros wie „A Place Called Space“ nicht entstanden. John MacLean, so der bürgerliche Name vom Juan MacLean Gründer, sorgt auf „In A Dream“ für großartige Reminiszenzen an Disco der 80er Jahre gemixt mit Techno und House. Das Übrige erledigt die fabelhafte Stimme von Nancy Whang, welche besonders bei Stücken wie „Here I Am“ oder „You Were a Runaway“ zur Geltung kommt …

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Was sich gehört – Die Alben der Woche. Diesmal mit: SOJA, Fenech Soler und Daniel Hope

SOJA x „Amid The Noise And Haste“

Wofür genau SOJA steht ist mir noch immer ein Rätsel. Dafür aber erklärt die aus D.C. stammende Band warum sie Musik machen:

“Our goal as a band is to stick up for the human race. We see the world and we try to make it better in the limited time we have here.”

Ein bisschen besser machen sie die Welt mit „Amid The Noise And Haste“ allemal. Die Mischung aus Reggae, HipHop und Latin hat zudem (Spät)Sommersongpotential. Das von Supa Dups (u.a. verantwortlich für Alben von Bruno Mars und Rihanna) produzierte Album hatte außerdem das Ziel möglichst viele Künstler als Features zu gewinnen. Vielen wird wahrscheinlich nur Damian Marley ein Begriff sein der bei „Your Song“ mitwirkt. Aber es kommt ja auch drauf an, wie es klingt und nicht wer es singt, nicht wahr?

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Au Revoir Simone x „Spectrums“

Vergangenen Herbst veröffentlichten die drei Mädels von „Au Revoir Simone“ mit „Move in Spectrums“ ihr erstes Album nach vier Jahren Pause. An mir ist die von den Kritikern als „bestes Album der Band bisher“ gelobte Scheibe komplett vorbeigegangen. Aber das hat natürlich nichts zu sagen. Dennoch starte zumindest ich nun mit „Spectrums“, dem Remix-Album von „Move in Spectrums“ …

Meistens ist für einen guten Remix eine mindestens so gute Grundlage nötig (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das bedeutet im Umkehrschluss für „Spectrums“ also folgendes: Wenn Remixe wie „We Both Know“ (Pete Wiggs), „Just Like a Tree“ (Tyde), „Somebody Who“ (NZCA/Lines – Chromeo lässt grüßen) oder auch „Gravitron“ (In Fields) schon brilliant klingen, kann man davon ausgehen, dass die ungeschliffenen Songs schon überaus vorzeigbar waren/sind. Aber davon könnt ihr euch selbst ein Bild machen, denn „Move In Spectrums“ ist im Gegensatz zum Remix – Album bereits erhältlich. Also macht es anders als ich und hört der Reihenfolge nach.

„Spectrums“ erscheint am 22.8.2014

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Angus & Julia Stone x „Angus & Julia Stone“

Es gibt Alben, zu denen möchte man rummachen und dann gibt es das neue Album von Angus und Julia Stone. Dazu möchte man eigentlich nur zusammen im Bett liegen und sich anschmachten. Und vielleicht n bisschen knutschen. Natürlich kommt sowas kuschelrockmäßiges bei den Musikspezies nicht gut an, weil es massentauglich und offensichtlich glattgebügelt produziert ist. Kein Geringerer als Rick Rubin (Jay-Z, Beastie Boys, Johnny Cash) war Produzent dieses Albums. Charttauglichkeit ist also vorprogrammiert. Aber warum sollte so etwas immer gleich schlecht sein?

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Was sich gehört – Heute mit perfekten Bitches und Partys mit wilden Tieren.

Laing – „Safari“

Die Mädels von Laing waren morgens ja immer müde und abends erst wach. Wie sie irgendwann bemerkten, muss man früh aufstehen wenn man das passende Haustier finden möchte. Also machen sie sich auf die Socken um etwas Passendes zu finden, landen dann aber doch an der Bar bzw. der „Großstadttränke“ (großartiges Wort) und werden so wohl irgendwann wieder in den Teufelskreis der Verschlafenheit geraten. Selber Schuld ne?

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Basement Jaxx – „Junto“

Fünf Jahre ist es her, seitdem Felix Buxton und Simon Radcliffe mit „Scars“ ihr letztes Album veröffentlichten. Nun erscheint am 22.08.2014 pünktlich zur Sommerhochsaison „Junto“ (spanisch für „zusammen/gemeinsam“), das bereits siebte Studioalbum des englischen Duos. Angesiedelt irgendwo zwischen Disclosure, Kiesza und einer durchtanzten Nacht auf Ibiza klingt das Album grundlegend anders als der Vorgänger und auch deutlich tanzbarer. „Intro“ lässt schon einige Trommeln erklingen und geht in „Power to the People“ über, was durchaus als Sommerhymne durchgeht. Bei „Unicorn“ werden Hercules and Love Affair sicher neidisch weil nicht sie es waren, die es geschrieben haben und „Summer Dem“ ist dank der schottischen Rapperin Patricia Panther der perfekt Soundtrack für einen Cocktailnachmittag zu Hause …

Bei den ganzen sommerlichen Tunes ist es kein Wunder, dass Basement Jaxx auch diesen Sommer auf Ibiza wieder als DJ-Set tätig sind. Da liegt es nur nahe, dass die Sommer- und Partyinsel nicht nur inhaltliche Inspiration sondern zum Beispiel bei „Mermaid of Salinas“ auch Namensgeber ist. Der Song ist inspiriert von einem Freund der sich an einem der bekanntesten Strände Ibizas (Salinas) in jemanden bis dato komplett Fremdes verliebt, so das Duo. Aber auch Freunde des etwas aggressiveren Sounds von Basement Jaxx kommen mit „Buffalo“ auf ihre Kosten. Das vom „Harlem Shake“ inspirierte Stück hält Mykki Blanco als Rapper bereit und ist Twerkinggarant. Apropos Twerken: Das Video zur ersten Single „Never Say Never“ zeigt übrigens die Produktion eines „Twerkbots“. Made in Japan, danced in Spain.

„Junto“ erscheint am 22.8.2014.

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„Wish I Was Here“ – Soundtrack

Es gibt Filme da geht man rein, hört den Soundtrack und muss ihn sich kaufen. Dann gibt es Filme, die sind noch nicht einmal veröffentlich, man hört den Soundtrack und will dann den Film unbedingt schauen. „Wish I was Here“ ist so ein Fall. Vor zehn Jahren gab Scrubs Darsteller Zach Braff mit „Garden State“ sein Regiedebut. Dieses Jahr nun erscheint „Wish I Was Here“, der übrigens durch eine Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne mitfinanziert wurde (immerhin über 2,5 Millionen Dollar allein durch User). < Der Soundtrack versammelt, wie der von „Garden State“ auch, die Creme de la Creme der Independent und Alternative Musik. Von Bon Iver über Badly Drawn Boy bis hin zu The Shins. Letztere konnten den „Garden State“ Soundtrack übrigens als Karriereleiter nutzen und wurden vom Geheimtipp zum Chartstürmer der amerikanischen Charts. Auch dieses Mal hat Zach Braff selbst den Soundtrack zusammengestellt und konnte teilweise exklusive Songs für seine Zusammenstellung gewinnen. Neben „So Now What“, dem Trailersong von den Shins, einer hinreißenden Ballade von The Weepies  ("Mend") und gute Laune Musik von Paul Simon („The Obvious Child“), sticht natürlich der Titelsong gesungen von keinem geringeren als Cat Power & Coldplay hervor. Das liegt nicht zuletzt an der Kombination die auf dem Papier seltsam klingt, sich aber sehr gut ergänzt. Das liegt vor allem daran, dass Chris Martins zusammen mit Charlyn Marie Marshalls Stimme perfekt harmoniert. Wir müssen uns bis zum Film noch ein bisschen gedulden, haben aber ab dem 8.8.2014 schon die Möglichkeit den Soundtrack zu erwerben.