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Oktober 2012

Allgemein

Wie ein Ei dem anderen… Gala 43/2012 vs. V Magazine 50/2007

Da ich die Gala nicht regelmäßig lese, können wir erst diese Woche mit einem ganz besonderen Fundstück aus der Ausgabe von letzter Woche des People-Magazins überraschen. Bei der Fotoproduktion „Von einem anderen Stern“ mit Lena Meyer-Landrut wurden wir von einem aufmerksamen Leser drauf hingewiesen, dass es ein ähnliches Bild schon vor ein paar Jahren in dem V Magazine (Ausgabe 50/2007) gab – damals geshootet von David Sims – und siehe da: wenn man die beiden Zeitungen nebeneinander legt, fällt auf, dass sich schon vor 5 Jahren Raquel Zimmermann in einem ähnlichen Kleid, mit dem selben Kopfschmuck und der selben Pose ablichten ließ. Im Gegensatz zu Zimmermann drückte man Meyer-Landrut allerdings kein Pentagram sondern einen stacheligen Schlüsselanhänger in die rechte Hand.
Fotografiert wurde die Gala-Strecke übrigens von Nicolas Kantor, gestylt hat es Julia Freitag.

Music

HAIMweh x HAIM „Forever“

Drei Geschwister die Musik machen. Wer da jetzt auf Hanson hofft den muss ich enttäuschen. Vielmehr handelt es sich um drei Schwestern aus Kalifornien namens Danielle (22), Alana (19) und Este (24) deren Nachname Haim ist. Diese mischen Folk mit R’n’B und außerdem die Musikbranche auf. Damit bringen sie es nicht nur als „Band of the week“ auf vogue.com, sondern auch als Band des Tages auf HORSTSON!

Allgemein

We are knitters

Wer wie ich bei einer Strickliesel versagte, der lässt schwer traumatisiert alle weiteren Strickvorhaben ruhen. „We are knitters“ könnte es jetzt unter Umständen schaffen, dass ich mich an den Nadeln versuche. Das aus Spanien stammende Projekt bietet die Rohmaterialien für verschiedene Strickstyles (Beanie, Tube, Pullover, Schal) fertig abgepackt zum Bestellen. Dabei sind die Kits nach verschiedenen Schwierigkeitsgraden eingetütet. Ich werde mich als Strickliesel-Looser dem „Empire Snood“ widmen. Das Ergebnis seht ihr dann in 5-6 Monaten hier.

Allgemein

How To Pronounce Maison Martin Margiela? MMM x H&M for Men


Von links nach rechts: Wollmantel 199€; Jacke aus Gürteln 299€; Jeansjacke 99€

Niemand geringeres als das nur ca. 0,5 Prozent der Weltbevölkerung bekannte Label Maison Martin Margiela ist neuester Partner der kommenden Kollaboration mit der schwedischen Bekleidungskette „H&M“. Davor hatten zum Beispiel schon Viktor & Rolf, Stella Mc Cartney, Karl Lagerfeld, Roberto Cavalli; Rei Kawakubo für Comme des Garcons, Versace und Marni die jährlichen Limited Editions designt, mit denen sich pfiffige junge Verkaufsleute mit Auktionen bei eBay das Studium mitfinanzieren können.

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Allgemein

Sascha Grewe x ARTCANBREAKYOURHEART

Ich bekam mal einen grünen Leuchtreklame-Buchstaben geschenkt (ein „S“ für meinen Nachnamen). Nachdem ich ihn aufwendig mit einer Lichterkette ausstaffiert hatte und er auf meinem Regal Platz fand, landete er leider nach dem Umzug im Keller. Nun ist es Zeit, dass ich das „S“ wieder aus dem Keller hole, in die Wohnung stelle und mit einem „J“ von Sascha Grewe kombiniere „ARTCANBREAKYOURHEART“ heißen die typografischen aus MDF gefertigten Sitzmöbel, die entweder als Beistelltisch, Einrichtungsobjekt oder Buchstaben“regal“ genutzt werden können.

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Begegnungen – John Fairchild / Saint Laurent


Photo By WWD Archive

Wo sind heute eigentlich solche Leute?? Man weiß es nicht!! Genau die Frage kam mir in den Sinn, als ich dieses Photo fand.
Der Mann links, der aussieht als wäre er ein Banker in Führungsposition, ist der Mann, dem über Jahrzehnte die Designer am ehesten vertrauten und die längsten Interviews gaben. Der Mann, der schon wenn die Kollektionen nicht fertig waren, die Entstehung mitverfolgen durfte und der als die Stil- und Urteilsinstanz der Mode galt, aber auch am meisten spaltete und für Tumult in der Modebranche sorgte:
John Fairchild von Womens Wear Daily und W Magazine. Heute 85jährig, seit 15 Jahren aus dem aktivem Geschäft zurückgezogen und in der Schweiz lebend, kann man ihn als den bedeutendsten Fashion-Editor des 20.Jahrhunderts bezeichnen.

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Einschlagen oder aufschlagen? X „Er ist wieder da“ von Timur Vermes

Neulich stieß ich auf den Trailer zu „Er ist wieder da“ , gesprochen von Christoph Maria Herbst. Die von Timur Vermes geschriebene und im im Eichborn Verlag erschienene Satire beschäftigt sich mit der Frage: Was wäre wenn Hitler im Jahr 2011 wiedererweckt worden wäre? Also schickt der Autor Hitler im Jahr 2011 durch Berlin. Von einem leeren Hinterhof in Mitte vorbei an Kiosken und türkischen Reinigungen bis er schließlich im deutschen Fernsehen ankommt.

Das verspricht das Vorwort. Das Vorwort sagt aber auch: „ (…) ist ein atemberaubendes Lesevergnügen, so boshaft wie perfide: Weil der Leser sich zunehmend ertappt, wie er nicht mehr über Hitler lacht. Sondern mit ihm. Lachen mit Hitler? – geht das? Darf man das überhaupt? (…).“ Gute Frage.

Bisher blieb der große Medienaufschrei aus. Was mich ehrlich gesagt sehr wundert. Ich habe das Problem, dass ich das Buch gern unterwegs lesen würde, mich aber nicht traue es aufzuschlagen, sodass jeder das Cover sehen kann. Obwohl ich das Cover-Artwork mag und die Idee hinter dem Buch so absurd wie auch erschreckend finde stellt sich also die Frage: Muss/sollte man das Buch mit Umschlag lesen? Was meint ihr?

Timur Vermes – „Ich bin wieder da“ – Eichborn-Verlag 2012

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Beauty Notizen – Cremè „Les Exclusifs“ von Chanel

Seit 2007 enthüllt die Kollektion Les Exclusifs de Chanel ihre kostbaren Düfte auf der Haut ihrer Trägerin. Damit war Chanel das erste Haus, das in seinen eigenen Läden nicht mehr erhältliche Duftlegenden wie Cuir de Russie, Gardenia, Nummer 22 oder Bois des Îles wieder auflegte. Allesamt ungeheuer erfolgreich von Coco Chanel in den zwanziger Jahren herausgebracht. Dazu ergänzte Chanels Meisterparfumeur Jacques Polge von der Geschichte oder den Symbolen Chanels inspirierte Dufte.
Jedes Opus wurde aus den edelsten Rohstoffen komponiert und so gibt es neben La Pausa, Bel Respiro und 31 Rue Cambon,dem Sommerhaus in Roquebrune, Chanels Villa vor Paris und der Adresse ihres legendären Couture Hauses, Düfte die wie Sycomore oder Beige, die ihre Stilelemente beschreiben. Polge nimmt uns mit in ihr Appartement oder, wie bei Coromandel, lässt uns an ihre ungeheuer kostbaren Paravents denken, die sie ein Leben lang begleiteten.

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Tom Ford Spring/Summer 2013 Lookbook

Nachdem wir gestern ein langweiliges Balmain Lookbook gezeigt haben, ist es jetzt Zeit für ein tolles Lookbook – geliefert wurde es (wie eigentlich immer) von Tom Ford. Die Frage die sich mir stellt ist, wie es der US Designer schafft, grundsätzlich den Flair vergangener Zeiten in seine Kollektionen mit einließen zu lassen, ohne dass es tragisch wirkt. Diesmal wirkt es so, als ob die Models Lucho Jacob und Simon Van Meervenne inklusive Look direkt aus den mondänen 50er und 60er Jahren ins Hier und Jetzt katapultiert wurden.
Gunter Sachs würde es lieben…

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Allgemein

Königliche Schuhe – Der Needlepoint Slipper von Alexander McQueen

Manchmal gibt es Dinge in die man sich auf den ersten Blick verliebt und kommt nicht mehr von ihnen los. Zugegeben – Escarpins, also Schuhe die wie Hauspantoffeln aus der Zeit Oscar Wildes anmuten, haben es mir schon immer angetan.
Früher eher rar oder nur für Dandys, tauchen sie in letzter Zeit vermehrt in den Kollektionen auf. Meine 25 Jahre alten Tricker’s London in bordeaux-rotem Samt sind ein fester Bestandteil meiner Garderobe. Auf Tom Fords Schuhen aus der Gucci Kollektion 2001, in nachtblauem venezianisch gemusterten Pannesamt, hab ich schon so manches rauschende Fest gefeiert.

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