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November 2011

Reise

Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist … x Wien, wie es auch ist

Diese Zeile aus der Fledermaus könnte man als so etwas wie den Leitspruch der lebenslustigen Wiener bezeichnen. Man ist gerne tiefgründig, mag sogar das Morbide, hat aber dennoch gerne unendlich leichtes Blut in der Donaumetropole. Wer daran zweifelt, vergleicht das Gute-Laune-Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker mit dem der großartigen Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle. Da prallen rein gemütstechnisch Welten aufeinander.
Wo Wien ist, da beginnt aber auch der Balkan und es ist normal, dass die Verwandtschaft und viele der für deutsche Begriffe lustig klingenden Namen aus den ehemaligen Kronländern kommen. Es wuselt von verschiedenen Nationen, wirklich niemand ist nicht da.

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Allgemein

Die Woche auf Horstson

Oh Hilfe- vor lauter Stress diverser Arten hätte ich fast den fälligen Wochenrückblick vergessen. Während Horst noch im Bett schlummert gucke ich aus unserem Horstsontower übers nebelige Hamburg und höre das Zischen meiner Espressokanne auf dem Herd. Aber bis Ihr alle aus dem Bett gekrochen kommt und beim Frühstück sitzt habe ich Eure Lektüre auch fertig!
1) Mein Dank geht an dieser Stelle an Frau Willis. Die hat mir am Donnerstag mit dem Bericht über die tollen Halstücher von Antoni & Alison den perfekten Tip für ein Weihnachtsgeschenk an meine beste Freundin gegeben.
2) Küssen kann so schön sein. Mit der Kampagne „Unhate“ informiert das italienische Label Benetton über die Zwecke und Ziele einer gleichnamigen und gerade gegründeten Stiftung. Daisydora berichtete am Mittwoch.
3) Das ich ein großer Fan von Peter’s Cuttings bin ist kein Geheimnis. Mit der Geschichte über Audrey Hepburn, die während einer Show von Givenchy vor Ihm saß, hat er mich auch am letzten Montag komplett begeistert und mir den Tag in die Arbeitswoche verschönert.
4) Am Dienstag hat Peter über den neuen Chanel-Duft „Jersey“ berichtet. Das wäre doch das perfekte Weihnachtsgeschenk für meine Mutter…
5) Der Supermarkt der Mode hat kaum seine Versace-Klamotten aus der Kooperation unters Volk gebracht da tauchen schon Gerüchte über den nächsten Designerstreich auf. Horst berichtete am Mittwoch.
6) Am Dienstag hat Daisydora den Bloggern, die etwas zu erzählen haben, ein Jobangebot unterbreitet. Bewerbungen werden noch angenommen!

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TUSH Preview x Bild des Tages

Die neue TUSH ist da – und für diejenigen unter Euch, die noch keine Ausgabe bei sich zuhause liegen haben, hier eine kleine, aber sehr exklusive Preview: Das Model Antonia Wesseloh in einer Kreation von Walter Van Beirendock x Erwin Wurm aus der Spring/Summer 2012 Kollektion. Fotografiert wurde das Bild von Armin Morbach und für das Styling war Ingo Nahrwold verantwortlich. Im Ergebnis sehen wir ein Bild, dass von mir das Prädikat „Bild des Tages“ bekommen hat. Zu Recht, wie ich finde…

Horstson fragt nach

Hallo Maria, lass uns über Wien als Modestadt und Heimat für Modeblogger reden …

An das Gefühl, mit einer Wiener Modebloggerin über die Stadt zu reden, in der ich geboren wurde, musste ich mich erst gewöhnen. Aber ihr wollt ja schließlich Aktuelles lesen …
Maria Ratzinger ist freie Modejournalistin, lebt in Wien und schreibt den Blog Stylekingdom. Mit ihrer Hilfe will ich herausfinden, ob Wien aktuell ein guter Nährboden für talentierte Designer ist und, ob es aus ihrer Sicht Unterschiede zwischen deutschen und österreichischen Modeblogs und deren Schreibern gibt.
Also lass uns loslegen, ich bin einfach zu neugierig darauf, wie sich Wien als Modestadt im 21. Jahrhundert präsentiert …
Daisydora: Was würdest du sagen, Maria, gibt es so was wie eine junge Modeidentität und -Szene oder läuft das Thema in den Medien, der Wirtschaft und im Bewusstsein der österreichischen Verbraucher eher so nebenher. Wer sind denn die Töchter und Söhne von Helmut Lang?

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Interview Russland erscheint zum ersten Mal x Leonardo Di Caprio als Cover-Star

Es gibt Regisseure, für die würden auch absolute Branchengrößen für ein Taschengeld spielen. Die Coen Brüder, Clint Eastwood und einige mehr … Jeder Hollywoodschauspieler will im jeweils nächsten Film von Clint Eastwood spielen … aber nur Leonardo Di Caprio konnte die Zweifel des Regisseurs an seiner Eignung ausräumen und spielt im Film J. Edgar die FBI Legende J. Edgar Hoover.

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Objekt der Begierde – Alles im Eimer bei Hermès

Es gibt so Dinge, die gibt es eigentlich gar nicht .So etwas wird ab März bei Hermès erhältlich sein, nämlich ein wunderschöner traditioneller Eimer – ein sogenannter Zuber, der in bester Fassmacher- und Küfer-Tradition fast wie ein Kunstobjekt oder wie ein Möbelstück ist.
Ursprünglich für die Aufbewahrung von Reitsport-Utensilien oder dem Tränken und Füttern der Pferde gemacht, kann man ihn auch als Sauna-Eimer, Champagnerkühler oder einfach als Allzweckbox benutzen.
Der Holzeimer mit seinen Fassringen erinnert einen an die Märchen der Kindheit und die Eimer in dem wunderbaren Disney-Film „Phantasia“.
Gleichzeitig an den Ursprung des Hauses erinnernd, den Sattel- und Zaumzeughersteller Hermès, ist er ein echtes Handwerksprodukt und transportiert ein bisschen die gute alte Zeit in unsere hektische globalisierte Welt.

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Vom Überleben zwischen den Fashionweeks

Die ganze Branche fiebert der nächsten MBFWB entgegen …
Aber wie schaffen es noch nicht etablierte Designer, die man international eben noch nicht als eines der Labels anerkannt hat, die ihre Kollektionen immer verkaufen und das in alle Welt, sich finanziell von einer Kollektion zur nächsten zu retten?
Mit so einer Frage kann man sich angesichts des von vielen Seiten und Teilen der Presse beförderten Begeisterungszwanges über die vielen Talente Deutschlands rund um die MBFWB zwar keine Freunde machen, aber die allgemeine Freude über vorhandenes Talent löst die Probleme der Jungunternehmer nicht. Wie die Miete für das Atelier zahlen, die Stoffe für die neue Kollektion finanzieren, offene Rechnungen bei Lohnwerkstätten und so weiter bezahlen.

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Morgens, 5:49Uhr in Hamburg – Club Las Piranjas, Kaffee & Versache…

…da liegt der Horst im Bett denn er ist krank. Aber weil wir Freunde haben, die sich für nichts zu schade sind, haben wir einfach einen Aussenreporter zum H&M Store in der Spitalerstraße geschickt, um für Horstson zu schauen, was denn nun los ist – schließlich ist heute der Tag, an dem Versace-Muster auch in Größen jenseits einer 36 getragen werden wollen.
H&M hat zur Feier der Tages sogar ihre Öffnungszeiten etwas ausgeweitet, denn es verkauft sich schlicht mehr, wenn man statt 10 Stunden einfach mal 12 Stunden seine Pforten öffnet. Damit der erwartete Ansturm irgendwie zu bewältigen ist, wurden ab 6Uhr morgens bunte Bändchen verteilt, damit jeder Kunde dann zu einer bestimmten Uhrzeit einkaufen darf. Weil die H&M Security aber so ein lustiges Völkchen ist und sowas wie Club-Feeling entstehen sollte, wurde erstmal ein kräftiges „Seid ihr gut drauf?“ in die Menge geschmettert – nur gab es statt Freibier in Pappbechern Kaffee for free – das ist natürlich nett aber irgendwie kam sich unser Aussenreporter vor, als ob er Teil von „Club Las Piranjas“ war – nur ohne Hape Kerkeling. Nachdem dann ca. 10 Minuten später die Reihe mit bunten Bändchen abgefrühstückt war, sah dass auch gar nicht mehr nach einem Hype aus:

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