Allgemein

Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist … x Wien, wie es auch ist

Diese Zeile aus der Fledermaus könnte man als so etwas wie den Leitspruch der lebenslustigen Wiener bezeichnen. Man ist gerne tiefgründig, mag sogar das Morbide, hat aber dennoch gerne unendlich leichtes Blut in der Donaumetropole. Wer daran zweifelt, vergleicht das Gute-Laune-Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker mit dem der großartigen Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle. Da prallen rein gemütstechnisch Welten aufeinander.
Wo Wien ist, da beginnt aber auch der Balkan und es ist normal, dass die Verwandtschaft und viele der für deutsche Begriffe lustig klingenden Namen aus den ehemaligen Kronländern kommen. Es wuselt von verschiedenen Nationen, wirklich niemand ist nicht da.

Nun gut: Über Wien wurde schon alles gesagt und man wird ohnehin nie erreichen, dass die moderne Weltstadt ihr K&K Mäntelchen mit Sissi-Kitsch und so weiter abschüttelt. Das lässt sich schon rein Ambiente-technisch schwer darstellen.
Mit den Tipps für Wien könnte man klarerweise mehrere Berichte füllen. Ich habe hier ein paar unbekanntere herausgesucht und dazu gibt es natürlich auch erwartungsgemäßes wie das Wohnzimmer des Wieners, das Kaffehaus. In dem man als echter Wiener zusammengezählt Jahre seines Lebens verbringt. Wenn ich Harald Schmidt wäre, dann würde ich wahrscheinlich öfter auf Thomas Bernhards Spuren gewandelt sein und hätte zu dessen Lebzeiten noch öfter mit dem Dichter und Autor die Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit und die Süddeutsche im Café Bräunerhof in der Stallburggasse höflich hin und her getauscht. Weil ich aber das Frühstück im Café Landtmann (das Landtmännchen) so lecker finde und das bei der Universität um die Ecke liegt, empfehle ich zumindest ein total prätentiöses Frühstück dort einzunehmen. Die Eier im Glas mit frischem Schnittlauch kommen in Mini-Pastatellern, die ich sonst noch nirgends gesehen habe. Dazu gibt es frische Brioches in Kipferlform, der Wiener weiß, was er den beiden Türkenbelagerungen in jeder Hinsicht zu verdanken hat. Die Marmelade kommt nicht im Plastikblisterförmchen daher, sondern im Glas. Und welche Marmelade. Die Beste der Welt, darauf bestehe ich. Die kommt von Staud’s Wien, einer Manufaktur, deren Marille aus der Wachau aus der Serie der Limitierten auch Siebeck zu herrlichsten Marillenmarmelade (Bild links) der Welt gekürt hat. Der frühere Chefober im Landtmann, Ober Robert, war so bekannt und beliebt, dass Die Zeit zu seiner Pensionierung einen Artikel über ihn brachte. Weitere gute Cafés in zentraler Lage: Café Sperl, Gumpendorfer Straße 11, 1060 Wien (dort trefft ihr Maria von Stylekingdom), Café Eiles, Josefstädter Straße, 1080 Wien, Café Museum, Operngasse 7, Karlsplatz, 1010 Wien, Café Griensteidl, Michaelerplatz 2, 1010 Wien, Café Prückl, Stubenring 24 (Luegerplatz), 1010 Wien, Café Bräunerhof, Stallburggasse 2, 1010 Wien, Café Stein, Währinger Straße 6-8,1090 Wien (szeniger Laden ohne Schickimickifaktor), Café Engländer, Postgasse 2, 1010 Wien, etwas weiter weg, aber mit dem Auto auch schnell zu erreichen, ist der Salettl-Pavillon, Hartäckerstrasse 80, 1190 Wien (total abgerockter Mini-Pavillon mit Gastgarten). Das Hawelka hab‘ ich absichtlich vergessen, das hat eine ganz kurze Gastrolle in meinem Thonet-Bericht in der kommenden Woche.

Ein bisschen Insiderwissen schadet dem Besucher nicht: Das Beste an Wien, weil man es so gut nur in Wien findet, da Metropolen in der Regel leider nicht in der Nähe von Gebirgsquellen liegen, ist das Leitungswasser. Wien wird von zwei Hochquellewasserleitungen, die aus dem zirka 120 Kilometer entfernten Voralpengebiet kommen, seit mehr als 140 Jahren mit reinem und unbehandeltem Quellwasser versorgt. Als Kind konnte man da den Kopf zum Wasserhahn neigen und das eiskalte Wasser trinken.

Wer abseits der Museen, die wie das Museumsquartier (Maria sagt, dort muss man hin) und Andere zum Pflichtprogramm gehören, was sehen will, dass sowas von wienerisch ist, dem empfehle ich zwei ebenso seltsame wie einzigartige Erlebnisse: Einen Besuch des Narrenturm, dort ist das Pathologisch-anatomisches Bundesmuseum, am Uni Campus, in der Spitalgasse 2, 1090 Wien (Zugang: Van-Swieten-Gasse). Der Narrenturm wurde 1784 unter Kaiser Josef II als erstes psychiatrisches Krankenhaus in Wien erbaut. Seit 1993 wird das gesamte Gebäude aber als eine Art Gruselmuseum genutzt, in dem sich die weltweit bedeutendste und größte Sammlung von Präparaten medizinischer Abnormitäten befindet. Eher für starke Nerven, aber sehr interessant, weil ja die moderne Medizin erst mal durch lange Lernprozesse entstehen konnte. Weniger gruselig, aber auch in dieser Richtung – das Museum im Josephinum, in der Währinger Straße 25, 1090 Wien. Das Kernstück des Museums sind die Räume mit der Sammlung anatomischer Wachsmodelle aus dem 18. Jahrhundert. Das, was man da gesehen hat, kann man dann eigentlich nur noch in der Berggasse 19, auf Siegmund Freuds Couch, die aber im Original in London steht, verarbeiten.

Besonders schön kann man in der Universitätsbibliothek (Dr. Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien, der Eingang ist an der Rückseite; Bild oben) in Ruhe bei Tageslicht und später unter großen Leselampen ein Buch lesen und die Studenten aller Altersgruppen und Herkunftsländer beobachten. Es ist mucksmäuschenstill, wer reden will geht in die Cafeteria.

In den Wiener Parks ist Grillen übrigens ausnahmslos verboten. Würde es da einmal so aussehen, wie da, wo Bundespräsident Wulff aus dem Fenster in den Tiergarten gucken muss, der Bürgermeister der Stadt Wien würde den Ausnahmezustand verhängen.

Für ein schönes Picknick, dessen Ambiente glaube ich sogar meinem Schreiberkollegen Peter gefallen könnte, da man dort mit Hermès Picknickkörben und weiteren Accessoires sicher nicht unangenehm auffällt, schicke ich euch in den Schlosspark Laxenburg, Schloßplatz 1, 2361 Laxenburg (Bild oben). Die Habsburger hatten ein Faible für zentrums- oder zumindest Wien-nahe Hideaways, als Sommerresidenzen bekannt, man hatte die Hofburg ja schließlich auch mal satt … ein Umstand, dem Wien das Schloss Schönbrunn und das Schloss Laxenburg, ein Wasserschloss in einem sehr schönen und weitläufigen Park mit uralten Bäumen, verdankt. Der Park ist toll für Picknicks und der Weg dahin ist auch nicht so weit.

Sehr wahrscheinlich würdet ihr in Wien gerne einkaufen gehen. Schauen, was es da so an Modischem gibt. Das ist alles, das es in anderen Metropolen auch an Flagshipstores der großen Designer und Modemarken gibt. Das muss man nicht unbedingt da kaufen.

Wer sehr gute Second Hand-Läden mit einem atemberaubenden Sortiment an exklusiven Designerstücken, inklusive Taschen und Schuhe mag, dem empfehle ich einen Blick in Bocca Lupo, in der Landskrong 1-3, 1010 Wien. Aber sicher findet ihr bei Stylekingdom oder Tschilp weitere gute Tipps dafür, wo man in Wien immer die besten Second-Hand-Klamotten bekommt.

Für Leute die Kunst mögen oder irgendwas Altes Sammeln, ist Wien ein guter Platz, wobei man im Antiquitätenhandel und auf den Flohmärkten leider kaum Schnäppchen machen kann, da die Leute in der Regel wissen, was sie da auf dem Dachboden haben und auf dem größten Flohmarkt Wiens verkaufen, der jeden Samstag zwischen Linker und Rechter Wienzeile, im Bereich Kettenbrückengasse bis hoch zur Pilgrambrücke, das sind historisch gestaltete U-Bahn-Stationen, stattfindet. Aber auch wenn man nichts kaufen will, ist das lustig, weil sich dort die Wiener Seele vieler Flohmarkttandler, die man eher als Originale bezeichnen kann, in Form von schrägem Mutterwitz austobt.

Wer dann genug hat von dem Gewusel und Gedränge, der kann es sich zwei bis dreihundert Meter stadteinwärts auf dem Naschmarkt (Bild oben), dessen Verlängerung der Flohmarkt ist, so richtig gut gehen lassen. Dieser Markt, auf dem vom Hummer bis zur Bio Zwiebel alles hundertfach angeboten wird, ist nur im untersten Teil, der beim Getreidemarkt, ab der Sezession beginnt, noch in teurer Wiener Hand. Je höher man in den Markt eintaucht, desto internationaler werden die Marktstände. Man kauft ohnehin lieber beim Türken in Wien, weil der einfach gute und aromatische Ware hat. Dazwischen findet man dann Kleinode wie die Gegenbauer Essigbrennerei mit ihren Premium-Essigen, einen Staud`s Laden, einen italienischen Delikatessenstand, namens Urbanek, der gefühlte drei Quadratmeter Kundenraum hat, in und vor dem aber nie unter zehn Leute warten, die Würste und Käse kosten … bei wem da erste Schwächeanfälle hochkommen sollten, dem könnten in den Marktzeilen daneben mit einem riesigen gastronomischen Angebot aller Herren Länder, inklusive Sylter-Fisch- und Krustentier-Verpflegung und tollen Japanischen Kantinen, wieder Kräfte eingehaucht werden. Irgendwie gemütlich und prätentiös-unprätentiös, wie dort neben der Straße auf Damast mit Stoffserviette getafelt wird und die Languste dran glauben muss. Na jedenfalls ist der Naschmarkt sehenswert und viel typischer für Wien, als das Ganze Sissi-Gedöns.

Der wahre Grund, nach Wien zu kommen, ist aber für viele Leute die Kultur. Die Töpfe sind vergleichsweise prall gefüllt und das merkt man den Wiener Festwochen, um nur ein Beispiel zu nennen, einfach an. Es gibt sehr viel Avantgarde aber auch Hochkultur mit Weltstars besetzt; man schöpft da einfach aus dem Vollen. Unbedingt zu empfehlen sind: ImPuls Tanz, wie schon erwähnt, die Wiener Festwochen, die traditionell immer mit einem Fest für alle Wiener und Gäste auf dem Wiener Rathausplatz eröffnet werden. Natürlich das Burgtheater mit seinen Spielstätten Akademietheater, Burg, Kasino am Schwarzenbergplatz, Vestibül und Lusterboden, das ist so eine Art Dachkammer im Burgtheater, in der aber schon mal Ingnaz Kirchner Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus liest, der Deutsche Mittagstisch von Thomas Bernhard aufgeführt wurde und so weiter. Im Rahmen der regelmäßig im Pausenfoyer der Burg stattfindenden Publikumsgespräche, die Claus Peymann und Hermann Beil während ihrer ruhmreichen Theaterdirektion eingeführt hatten, kann man mit Regisseuren, der Direktion und den Schausielern über Stücke und mehr reden. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei einem Wien-Aufenthalt danach Ausschau zu halten, ob man Gert Voss in Einfach Kompliziert sehen könnte … Die Wahrscheinlichkeit, dass der Aufenthalt mit einer der schon sehr seltenen Aufführungen von Ritter, Dene, Voss zusammenfällt, dem Stück, das Thomas Bernhard für die drei großartigen Deutschen Schauspieler geschrieben hat, das wohl eines der wienerischsten Stücke überhaupt darstellt, ist ja leider sehr gering, aber wer weiß. Ich schicke euch auch zu Erwin Piplits ins Odeon-Theater, Taborstrasse 10, 1020 Wien, in dem das Serapions-Ensemble  (Bild links) im außergewöhnlichen Ambiente der alten Getreidebörse modernes Theater für alle Sinne bietet. Aber auch das Volkstheater, in der Neustiftgasse 1, 1070 Wien, ist mit seinen Uraufführungen moderner Stücke und vielen anderen Veranstaltungen, auch sehr politischen, immer eine interessante Option. Das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint, aber in Wien kann man auch Theater ohne Hochkultur: An lauen Sommerabenden könnte man einen lustigen Abend mit Freunden unter freiem Himmel im Tschauner Stegreiftheater, Maroltingerg. 43, 1160 Wien, ins Auge fassen. Da kann man die Wurst auch noch weiter essen, wenn die Pause schon vorüber ist … und es gibt einen abenteuerlichen Publikumsmix aus echten Wienern vom Grund und einem lustigen Szene-Völkchen in Japanischen Designerklamotten. Wien ist anders – der Slogan einer alten Fremdenverkehrswerbung wird von den Wienern konsequent gelebt.

Wo wohnt Man in Wien, wenn man nur zu Besuch ist? Wien ist tendenziell sehr teuer, hat viele tolle Hotels, die aber richtig ins Geld gehen. Es gibt aber mittlerweile auch sehr gute Alternativen, die keine abgerockten Zimmer haben oder mal wieder bei dem strapaziertesten Hoteltipp landen, dem Hotel Alstadt, in dem man aber gefühlte Jahre im Voraus reservieren muss. Ich empfehle euch das Apartmenthotel Stany’s, Mariahilfer Strasse 161, 1150 Wien, das liegt nur wenige Meter außerhalb des Gürtels, ist also trotzdem innenstadtnah und ein ganz tolles und günstiges Haus, das ein Frauenarzt als Hobby zusammen mit seiner kunstaffinen Frau betreibt. Neben dem Arztberuf, versteht sich.

Wer von Galerie zu Galerie stromert, dazwischen in ein und dem anderen Kunstmuseum halt macht, der hat dauernd Hunger in Wien. Weil es dort einfach viel zu viele Lokale gibt und man auch in der Donaumetropole weniger gute Erfahrungen machen kann, hier die Lokale und Imbisse, die was wienerisches haben, aber im besten Sinne richtig gut sind: Das beste Wienerschnitzel esst ihr nicht beim von Touristen überschwemmten Fieglmüller, sondern hier: Österreicher im MAK, Stubenring 5, 1010 Wien, da stimmen die Location, das Essen des Haubenkochs Österreicher und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Oder im Oswald & Kalb, Bäckerstraße 14, 1010 Wien, das ist das Künstler-Beisel der Stadt, in dem neben Heerscharen von Malern einst auch Helmut Qualtinger sein Schnitzel gegessen hat. Bei schönem Wetter und Lust auf etwas frische Luft oder eine Stunde Joggen mit Schnitzelbelohnung solltet ihr die Meierei Holzdorfer, in der Prater Hauptallee 3, 1020 Wien, ansteuern (Bild oben). Die Meierei wurde als Pavillon der Wiener Weltausstellung 1873 erreichtet, in dem American Drinks serviert wurden. Heute ist das ein herrlicher Ausflugsort für Frühstücke und Essen im Grünen, aber mitten in der Stadt. Wer Lust drauf hat, endlich selbst zu erleben, was an dem ewigen Tafelspitz-Gedöns der Wiener dran ist, der ist richtig bei Plachutta Wollzeile, Wollzeile 38, 1010 Wien, das ist der ungekrönte Tafelspitz-König der Welt. Auch sehr empfehlenswert: Plachuttas Gasthaus zur Oper, Walfischgasse 5-7, 1010 Wien, da gibt es alles Gute, in leichter und moderner Zubereitung, das sich die Wiener aus dem K&K Kronländern zusammengefischt haben.

Wenn es ganz schnell gehen muss und trotzdem lecker sein soll, dann kann man bedenkenlos einen Würstelstand ansteuern, die mittlerweile neben den österreichischen Klassikern, Burenwurst, das ist die Heiße, Frankfurter, Käsekrainer, Waldviertler, Klobasse und wirklich heißem Leberkäse auch Currywurst im Programm haben. Es gibt eben alles, was die Gäste gerne mögen. Die besten Würstelstände sind: Bitzinger an der Albertina, Albertinaplatz, 1010 Wien, das ist gleich hinter der Oper, beim Danubiusbrunnen, oder der Würstelstand am Hohen Markt, Hoher Markt, 1010 Wien.

Auch sehr schnell und immer sehr lecker, der Imbiss bei Radatz, das ist frisch gekochtes Essen aus guten Zutaten in der besten Filial-Metzgerei der Stadt, die aber mit ihren geschmackvoll und szenig eingerichteten Filialen so gar nichts von alten Metzgereien hat. Außer die fabelhafte Qualität. Dreiundzwanzig Mal in Wien, zum Beispiel am Schottentor, in der Schottengasse 3a, 1010 Wien. Den Menüplan zu jeder Filiale, inklusive Preise der Gerichte gibt es im Internet.

Eine echte Wiener Institution ist der Schnittchenladen mit dem unaussprechlichen Namen Trzesniewski, Dorotheergasse 1, 1010 Wien. Wundert euch ruhig über die Wiener, die da stehend ihr Schwarzbot-Schnittchen mit den leckersten frisch gemachten Brotaufstrichen essen und ganze 125 ml Bier, das ist ein Achtelliter und heißt hier Pfiff Bier, trinken. Für echte Bayern sowas wie die Höchststrafe.

Sicher wollt ihr auch noch wissen, welches Lokal in Wien schon seit ewigen Zeiten der Szeneladen ist, im besten Sinne: Das Motto, Schönbrunnerstrasse 30, 1050 Wien, da hatte Helmut Lang einst gekellnert, als der Laden noch Franzi Thell gehörte, den der Wirt auch in seinen Anfängen finanziell unterstützt haben soll. Der Zulauf von Kreativen und Fashion People wurde aber unter dem findigen Gastronom Bernd Schlacher, eher noch ausgebaut.

Wer Wien partout nicht wieder verlassen will, ohne beim Heurigen gewesen zu sein, den wollen wir vor allen schlimmen Touristenlokalen im putzigen Heurigenort Grinzing mit seinen kleinen Weinhauerhäuschen bewahren und empfehlen daher: Eiserne Hand, Heuriger Hirt, Eiserne Handgasse Parzelle 165, 1190 Wien, von dort habt ihr einen Blick über ganz Wien und ihr seid schon in der Nähe, wenn ihr sommers vorher im Krapfenwaldlbad wart.

Zum Schluss noch ein kleines Rätsel: Was gibt es in ganz Österreich nicht? Adelstitel. Auch nicht als Namenszusatz. Seit 1919 heißen auch die Habsburger, die Schwarzenbergs und alle Durchlauchten nur so, wie sie heißen: Herr Habsburg und Herr Schwarzenberg. Da ist es gut, wenn man zumindest einen echten Doktor hat … Servus in Wien!

  • Rene Schaller
    20. November 2011 at 13:22

    Ach Daisy, da wird mir ganz wehmütig. Es gibt kaum Städte die mich so fasziniert haben und so lebenswert erscheinen wie Wien. Vielleicht noch Budapest, haha.

    Einer der schönsten Läden in denen ich je war ist Wilhelm Jungmann & Neffe am Albertinaplatz.

  • Rene Schaller
    20. November 2011 at 13:25

    Der Laden wird übrigens in dem Video auch vorgestellt, ab Minute 5 ungefähr.

    http://www.monocle.com/sections/edits/Web-Articles/Shop-Idols/

  • Daisydora
    20. November 2011 at 14:55

    Ach René, das freut mich. Aber es gibt ja so viel schöne Städte und Wien ist nur eine davon. Budapest ist toll, das hat einen großen Charme, dass dort noch nicht alles so zuckerkuchenmäßig hergerichtet ist und die junge Szene ist toll.

    Über diese Tarditionsläden wie Wilhelm Jungmann & Neffe sollte es mal einen eigenen Bericht geben. Das hat man ja sonst so nur noch in Paris, dass es so viele Läden gibt, die schon seit über hundert bis zu zweihundertfünfzig Jahren in Familienhand sind. Toller Laden. In Wien geht man halt auch noch zum Schneider……

  • Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist … x Wien, wie es auch ist | Placedelamode
    21. November 2011 at 11:08

    […] Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist … x Wien, wie es auch ist  » http:// horstson.de […]

  • peter kempe
    21. November 2011 at 11:17

    tausend dank dür diesen tolle wien guide daisy!!!wie du dir denken kannst ist das trzeniewski natürlich mein absoluter liebling und die kniestrümpfe von knizw!!!ganz ganz toll ich liebe diesen guide!!

  • siegmarberlin
    21. November 2011 at 14:04

    Staudt´s Marmelade ist wunderbar ( weiße Pfirsische 9 und das Museumsquartier ist ein Besuch wert,leider bin ich nicht der grosse Wien-Fan gewurden. Budapest ist tatsächlich toll.

  • Daisydora
    21. November 2011 at 14:59

    @peter kempe

    Bitteschön ….
    …trinkst du dann auch den Pfiff Bier dazu und denkst dir, das bräuchte mal hübschere Gläser 😉

    @siegmarberlin

    Für mich ist das immer wieder erfrischend, wenn jemand Wien mal nicht so toll findet und damit das gängige Stereotyp konterkariert ….

    🙂

  • Diorissimo
    22. November 2011 at 00:44

    Toller Atrikel und zu Recht eine Huldigung an eine der schönsten aller Städte! Komme gerade von einem köstlichen Abendessen aus dem „Motto am Fluss“, Spitzenküche überm Donaukanal mit nachfolgendem Absacker im Kaffee Alt Wien, dem coolsten Hangout hinterm Stephansdom.