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29. Juli 2011

Allgemein

Ist das Kunst oder kann das weg? Marc Jacobs‘ neue Kampagnen…

Die Frage oben stelle ich auch nur, weil Cerith Wyn Evans auf den von Jürgen Teller fotografierten Kampagnen-Motiven von Marc Jacobs zu sehen ist. Evans ist seines Zeichens britischer Künstler und hat in den 80ern den Underground-Film ‚Epiphany‘ gedreht. Das knapp 20minütige Werk hatte ich vor Urzeiten mal gesehen, um ehrlich zu sein nicht wirklich verstanden aber zwei Personen blieben in meinem Gedächtnis: Leigh Bowery und Trojan. Letzterer ist eine Nachtclub-Legende aus London und kurzzeitige große Liebe des unglaublichen Leigh Bowery, der noch heute als großes Vorbild vieler Designer genannt wird und viel zu früh verstorben ist.
So – und eben dieser Cerith Wyn Evans ließ sich diverse Luftballons an seinen Penis binden, von Jürgen Teller ablichten und das mehr oder minder interessante Werk ist jetzt die Fall/Winter 2011/2012 Kampagne für Marc Jacobs…
Was denkt Ihr über die Motive?
Weitere Bilder gibt’s nach dem Klick

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Music

Musikalisches zum Wochenende x Auf Drogen

Ja auch wir beleben alt bewehrtes wieder und ich hoffe euch jetzt wieder regelmäßig mit monothematischer Musik zum Wochenende beglücken zu dürfen. Warum zum Einstieg dieses Thema liegt natürlich auf der Hand.
Der Tod Amy Winehouse hat in jeglichen Medien die Diskussion über Sinn und Unsinn von Drogen wieder einmal angefacht. Wer was wie oft und vor allem warum konsumiert soll an dieser Stelle nicht Thema werden. Auch nicht die Frage ob Alkohol und Zigaretten als Droge bezeichnet werden können. Vielmehr geht es um das Thema: Suchtmittel in Songs. Mal in Form von Joints, von Zigaretten, Drogen im Allgemeinen, Entzug und so weiter. Die Liste der Anspielungen auf Suchtmittel und vor allem auch der Liebe als Droge sind schier endlos. An dieser Stelle sei mir verziehen, dass ich mich auf ein relativ eng gefasstes Musikfenster beschränke und Musik-Jahrzehnte wie die 70er/80er Jahre nicht berücksichtige. Es ist ja auch nur eine kleine spontane Auswahl. Ich verzichte aber auf „Rehab“ von Amy Winehouse. Traurig genug, dass sie sich sklavisch an den Refrain hielt.

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Handwerk

Es gibt immer weniger Menschen, die Napoleon noch kannten – Madame Pouzieux

Jeden Tag berichten wir hier bei Horstson über Trends, Mode, die zukünftigen Kollektionen. Alles dreht sich um die Welt der Mode – von ganz billig bis ganz teuer, doch wir werfen auch einen Blick auf die Menschen und die Hintergründe. Diese Geschichten sind es, die das ausmachen, was den ein oder anderen von uns so faszinierte, sich mit dem Thema Mode zu beschäftigen oder wie im meinem Fall: Süchtig danach zu werden.

Der geniale französische Dokumentarfilmer Loïc Prigent drehte im Jahre 2004 eine der besten Modedokus die es gibt: „Signe Chanel“, oder wie es bei uns heißt, „Im Haus Chanel“. Über den Zeitraum einer Haute-Couture-Saison wird die gesamte Entstehung einer Kollektion, von der Entwurfszeichnung bis zur großen Modenschau, gezeigt. Man schaut auf amüsante und ungeschminkte Weise hinter die Kulissen und lernt alles kennen, was zur Entstehung einer Kollektion beiträgt. Loïcs Doku ist eine der besten, die je gemacht wurden. Andere Modeschöpfer wie Marc Jacobs, Versace oder Sonia Rykiel waren von ihr so begeistert, dass er über sie auch Dokus drehen musste.
Das absolute Phänomen, dass in dieser Sendung ans Licht kam, war für mich aber die Bortenmacherin des Hauses Chanel: Madame Pouzieux. Zulieferin bei Chanel seit 1954.

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