Ich glaube nicht mehr dran: Uniqlo kommt sicher nie nach Deutschland – obwohl das Gerücht einfach nicht totzukriegen ist, dass in Hamburg ein Shop aufmacht. Wie auch immer – ich verabschiede ich von dem Gedanken voller Wehmut, denn wenn ich mir das Lookbook der Uniqlo +J Spring/ Summer Kollektion 2011 anschaue, steigt das „Haben Wollen“ – Gefühl. Auch meine Bank würde sich freuen – Uniqlo +J zeichnet sich ja auch durch Bezahlbarkeit aus.
Zum Lookbook der Jil Sander für Uniqlo Kollektion gibt es nach dem Klick
Januar 2011

Und obiges Poloshirt ist der vermutliche Höhepunkt der Kooperation zwischen dem U.S. Designer Tim Hamilton und dem amerikanischen Luxuskaufhaus Bergdorf Goodman. Ein wenig enttäuscht bin ich drüber schon, denn als ich das erste mal von der Zusammenarbeit hörte, habe ich mir etwas mehr versprochen. Allerdings wollte Bergdorf Goodman vermutlich auf Nummer sicher gehen, denn mit beigen Chinos und schwarzen Polos kann man nix verkehrt machen, oder vielleicht eben doch?
Die Kollektion, die exklusiv bei Bergdorf Goodman verkauft wird, gibt es nach dem Klick
Gestern noch kündigte ich an, dass Blomquist bitte in die Kamera winkt, wenn er am Samstag bei der Burberry Prorsum MENSWEAR AUTUMN/WINTER 2011 in Mailand sitzt.
Und ich bin schon ein wenig stolz, unseren Lesern den Service zu bieten, die Show auf Horstson anzuschauen, denn wir übertragen per Livestream. Die Show beginnt um 17Uhr. Wir freuen uns!
„Moderne Creation München“ – das ist mal ein Name für ein Label. Und dieses Label hat sich seit meiner Kindheit in mein Gedächtnis geprägt, schließlich war MCM in den 80ern was dolles. Einem modernen Märchen nach hatte Michael Cromer, der in den 70ern in Rom lebte, in einem Hotel das Phänomen beobachtet, dass Louis Vuitton Koffer immer als erstes ins Hotel getragen wurden und er mit seiner einfachen Tasche warten musste – daraus entstand dann ein Unternehmen, dass es immerhin auf 500 Millionen DM Jahresumsatz brachte. Irgendwann wurden zuviele Lizenzen vergeben, der Schwarzmarkt mit Taschen überschwemmt und das Endes des Märchens MCM kennt jeder: Verkauf der Firma in Einzelteile, bis es 2006 von der Koreanerin Sung-Joo Kim wiederbelebt wurde. Als Designer wurde Michael Michalsky verpflichtet der es zumindest schaffte, einen Umsatz von 100 Millionen Euro jährlich einzufahren. Dieses hauptsächlich in Asien und Russland, wo man Bling Bling liebt und wo es einem egal zu sein scheint, ob die Tasche von MCM ist oder von einem anderen Label – Hauptsache es glitzert.
Zu der Kollektion aus der Kooperation von MCM x PHENOMENON geht es nach dem Klick
„Ich versuche die Dinge ein wenig interessanter zu machen. Ich will ein wenig Freude injezieren. Ich mache meine Fashionshow nur der Show wegen, nicht des Geldes wegen, denn in der Mode geht es nicht immer nur um Geld machen.“* sagte Gareth Pugh mal in einem Interview. Das kann ich auch für die Videos des 30jährigen Engländers vorbehaltlos unterschreiben.
Anlässlich der Pitti 2011 drehte Ruth Hogben ein Video, welches durch die Florentiner Opulenz und Religiösität inspiriert wurde. Einflüsse des !WOWOW! sind auch in diesem Video zu spüren und wir hoffen, dass er sich diese Form der Kunst beibehält – schließlich reissen die Gerüchte nicht ab, dass er zu einem anderen großen Label wechselt.
*Quelle Zitat: Elle
Irgendwann kaufe ich ihn: Den Trenchcoat. Den von Burberry. Auch oder vielleicht sogar gerade in der Farbe, die Jacob Young oben trägt, während sich Cara Delevingne vor ihm auf dem Steinstrand von Brighton vor der Kamera von Mario Testino legt. Christopher Bailey über die Kampagne: „We wanted to create a dynamic, evolving campaign that reflects the diversity of our broad global consumer, revealing new British cast members each month, all with their own identity, embodying the different attitudes of the Burberry guy and girl. We shot the campaign on Brighton beach to celebrate the great British outdoors and our history of supporting emerging talent and to bring to life the emotion behind protection from the elements.“ Ich hätte gedacht die Locationauswahl liegt einfach nur daran, dass die Steine super zu den Farben der Klamotten passen – aber die Ansätze waren wohl etwas ganzheitlicher.
Was ich aber schon jetzt ankündigen möchte: Am 15.01.2011 sitzt Blomquist bei der Burberry Prorsum Show und kann bitte um 16:30Uhr in die Kamera winken .
Who’s that girl? Und warum ist sie auf dem heute erschienenen V MAGAZINE? Klar füllt sie eine Lücke im Musikgeschäft: Göre mit wilden Outfits, wenn man mal von der im kompletten Mainstream angekommenen Lady GaGa absieht. Und sonst? Zu ihrer Ehrenrettung muss man sagen, dass ich vermutlich nicht ihre Zielgruppe bin – Ich bin zu alt. Also sehe ich Nicki Minaj nicht als Musikerin an, sondern in diesem ganz besonderen Falle als Model, die sich vor die Kamera von Inez Van Lamsweerde & Vinoodh Matadin in ihre schönsten Klamotten geschmissen hat und zu allem Übel sich auch hübsch geschminkt hat. Auffallen – um jeden Preis?
Zu den Bildern des V Magazines geht es nach dem Klick – und vielleicht kann mir einer noch sagen, wie die Musik von Nicky Minaj ist
Sie sind das Mondamin zwischen Ton und Bild. Es gibt sie in schön, hässlich, absurd, witzig, billig, aufwendig, minimalistisch und bombastisch. Musikvideos sind seit jeher die Art von Bildern, die ein Lied entweder untermauern und verstärken, oder aber eher unpassend und deplatziert wirken lassen.
Dabei ist es nicht immer der Kostenfaktor, der ein Video gut sein lässt. So ist „Scream“ von Michael Jackson noch immer das teuerste Video, schafft es aber nicht in die heutige Auswahl an fantastischen Meilensteinen von Musikvideos. Tja. Hätte er sich mal früher überlegen sollen. Ich für meinen Teil war schon immer großer Fan von Musikvideos und kann sagen, selten haben sie mich enttäuscht. Sogar „Alejandro“ von Lady Gaga, bei dem man nun wirklich was anderes erwartet hatte, als diese neunminütige Videokunst von Steven Klein, konnte mich begeistern. Allerdings fingen die Musiksender irgendwann an zu enttäuschen. . Hier nun eine (komplett subjektive) Auswahl an visuellen Musik-Leckerbissen.
Immer wenn ich DIY hier in einen Bericht tippe. muss ich lachen. Das hängt damit zusammen das ich das, was zum Teil auf Blogs als DIY verkauft wird, nicht mag, weil es dann doch eher ein Abklatsch großartigen Designs ist. Ab und zu stellen wir hier aber Dinge vor, die zwar DIY sind, aber guten Geschmack nicht automatisch ausschließen: Daisydora hatte sogar mal selbstgestrickte Schals verlost, die hoffentlich auch mittlerweile die glücklichen Gewinner vor einem Schnupfen schützen. Auch hatten wir ein Etro DIY vorgestellt, womit man ein versautes Hemd durchaus retten kann.
Und heute rege ich an, im Büro kurz die Bastelschere zu zücken, UHU bereitzulegen und HIER die Vorlage für den obigen Andy Warhol downzuloaden und die Arbeit Arbeit sein zu lassen und eine Runde zu basteln.
Für die nächsten Monate ist auch gesorgt: Auf CostumPaperToys wird ab sofort jeden Monat eine Vorlage zum Download for Free bereitgehalten.
Lieber einen Original Andy Warhol? Kein Problem

Sollte man die Adresse angeben von Ali Babas Schatzhöhle würde man immer an
das Stammhaus von Cartier in der Rue de la Paix 13 in Paris denken. Cartier, 1847 als Juwelier gegründet, verarbeitet die gößten und reinsten Steine, macht den opulentesten Schmuck und seitdem Monsieur Cartier 1904 auch noch für seinen Freund den Flieger Santos Dumont die erste Armbanduhr seines Hauses gemacht hat ist das Haus auch dafür weltberühmt.
Seit 1909 ist das Stammhaus von Cartier an der Rue de la Paix Nummer 13 und seine obsidian-grüne Marmorfassade mit den dezenten Wappen – so etwas wie der Eingang zur Höhle des Ali Baba.




