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Pride

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Jonathan Anderson und Loewe lancieren Divine-Kollektion

(Divine Collection (nicht produziert), © 2020 The Estate of Richard Bernstein / VEGAP, Madrid; © Greg Gorman; © Divine Official Enterprises LLC; © Clay Geerdes; Bild: Courtesy of Loewe)

Laut, schrill, bunt – das war zu viel für das Establishment Anfang der 1970er-Jahre. Divine bekam durch den Film „Pink Flamingos“ Anfang den Stempel der „filthiest Person alive“ verpasst. Ein Image, mit dem sie immer wieder kokettierte. Doch die „schmutzigste lebende Person“ war viel mehr und hat bis heute großen Einfluss auf die Popkultur. Divine hat mir ihrer Art und der Omnipräsenz den Trash verherrlicht und schon vor 40 Jaren Geschlechterbarrieren aufgelöst. Nun widmet das Label Loewe der Kunstfigur eine Capsule-Kollektion und eine Online-Ausstellung.

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Meet Francesca: Harlow Monroe für Diesel

(„Meet Francesca“; © Diesel, Regie: François Rousselet)

Sehenswert: Diesel lanciert im Rahmen des Pride-Monats „Meet Francesca“. Die Regie des Kurzfilms führte François Rousselet. Der Franzose arbeitete hierfür mit „Diversity“, einem italienischen Verband, der sich für soziale Integration stark macht, zusammen.
Doch schauen wir uns das 1:57min-lange Werk erst mal an:

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Levi’s Pride-Kollektion 2020: Use Your Voice!

(Alaska Thunderfuck; Pride 2020; Bild: Levi’s)

Use Your Voice! Levi’s gibt sich in der diesjährigen Pride-Saison kämpferisch. Die Idee ist, zur Selbstentfaltung ermutigen und gleichzeitig die LGBTQ+-Community dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu nutzen. Kritiker werden jetzt fragen, ob es überhaupt nötig ist, in einer Zeit, in der die Ehe zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen rechtlich möglich ist. Was will man denn noch mehr? Es fängt bei der Diskriminierung im Alltag an, von „Schwule Sau“ auf dem Schulhof, verbaler Gewalt durch Politiker (Beatrix von Storch sprach zum Beispiel von „Gender-Gaga“ im Bezug zur geforderten Reform des Transsexuellenrechts) bis zur Zunahme der gemeldeten Hasskriminalität ggü. Mitgliedern der LGBTQ+-Community. Hinzu kommen Probleme in der Stiefkindadoption und ein geltendes Blutspendeverbot für homosexuelle Männer. Die Liste ließe sich noch weiterführen. Schlussendlich geht es um eine Sichtbarkeit und tatsächlich darum, die Stimme gegenüber Missständen und Ungerechtigkeiten zu heben, wozu Levi’s mit dem Motto „Use Your Voice!“ motivieren möchte.

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Pride

Am Ende des Regenbogens – Teil 2 der Pride-Kollektionen 2019

Aquaria für Moschino x Playboy; Foto: Marco Ovando

Playboy trifft Gayboy – eine kurze Recherche nach Infos zur „Playboy x Moschino“-Kooperation förderte eine ganz besondere Interview-Perle aus den Tiefen des Internets zu Tage: Rolf Eden schaute 2008 beim Berliner Christopher Street Day vorbei. Das ist zwar schon elf Jahre her, aber das Statement, das der Berufsplayboy damals gegenüber der Boulevardzeitung „B.Z.“ abgeben hat, ist zeitlos: „Mir doch egal, wie jemand Amore macht!“ So sieht’s aus.
Nun denkt leider nicht jeder so wie der heute 89-Jährige und so liefern Pride-Kollektionen weiterhin die Möglichkeit, Solidarität gegenüber der LGBTQIA+-Community zu zeigen – und zwar nicht nur während der CSD-Saison.
Hier also der zweite Teil der Pride-Kollektionen 2019* (Teil 1 findet ihr hier).

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Pride

Donatella Versace ist Stonewall-Botschafterin

(Donatella Versace; Bild: Courtesy of Versace)

Ihr werdet es mitbekommen haben (schließlich haben wir es in den letzten Wochen ab und zu erwähnt): Der Juni ist der Monat des Regenbogens. Eine der Organisationen, die sich auch sonst für die LGBTQ+-Community einsetzt, ist „Pride Live“. „Pride Live“ veranstaltet nun schon zum zweiten Mal den „Stonewall Day“, der sich als ein nationaler Tag des Bewusstseins versteht, der am 28. Juni zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Stonewall Riots von 1969 erinnern will.

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Pride

Asos kooperiert erneut mit GLAAD

(„Asos x glaad&“-Kollektion; Bild: Asos)

GLAAD? Mit dem Namen kann man vielleicht nicht so viel anfangen, mit der Arbeit der Non-Profit-Organisation – und insbesondere den Ergebnissen – werden wir häufig konfrontiert – und das ist auch gut so.
Die „Gay & Lesbian Alliance Against Defamation“ wurde 1985 in New York von Arnie Kantrowitz, Darrell Yates Rist und Vito Russo gegründet. Den Auslöser für die Gründung lieferte den US-amerikanischen Gay-Aktivisten die diffamierende AIDS-Berichterstattung des Boulevardblattes „New York Post“. GLAAD hatte Erfolg und konnte wenig später selbst die „New York Times“ dazu bringen, auf herabwürdigende Begriffe für „homosexuell“ zu verzichten.

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Pride

Levi’s präsentiert Pride-Kollektion 2019

(Levi’s Pride-Kollektion 2019; Bild: Levi’s)

Man muss sich schon wundern, was unter dem Namen „Pride-Kollektion“ um die Gunst der Käufer buhlt. Von Sandwiches über Marmelade bis hin zum Pride-Shirt im Trump-eigenen Fanshop findet sich alles mögliche, was man braucht, um seine Solidarität mit der LGBTQ+-Community bekunden zu können. Das mag mit Sandwiches und Marmelade mit viel Fantasie vielleicht noch funktionieren, mit dem Shirt von Trump hingegen nicht. Es ist ein herber Schlag für die Community, dass die Trump-Regierung lt. Medienberichten offenbar plant, eine US-Gesetzesregelung abzuschaffen, die trans- und intergeschlechtlichen Menschen vor Diskriminierung im Gesundheitswesen schützt. Auch erklärte der US-Präsident – anders als seine Vorgänger Barack Obama und Bill Clinton – den Juni nicht mehr zum offiziellen „National Pride Month“, der an die „Stonewall Riots“ erinnern soll, also den Beginn der LGBTQ+-Bewegung. Lediglich Ivanka Trump bekundete ihre, nun ja, Solidarität mit der LGBTQ+-Community mit einigen Tweets. Man kann sich seine Familie nicht aussuchen, mag die Trump-Tochter vielleicht manchmal denken – in die Familie wird man hineingeboren.

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Ralph Lauren lanciert Pride-Kollektion

(Gus Kenworthy für Ralph Lauren Pride-Kollektion; Bild: Cass Bird)

Als Gilbert Baker 1978 die Regenbogenflagge entwarf, war er sich sicher nicht bewusst, dass er das Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung geschaffen hat. Vielleicht hätte sich Baker dann überlegt, ob er Flagge rechtlich schützen lässt – auch um der gnadenlosen Kommerzialisierung seines Entwurfs entgegenzutreten.
Dass sich mit der Regenbogenflagge gar nicht wenig Geld verdienen lässt, zeigt sich insbesondere im Vorfeld der Pride-Monate, wenn wieder zahlreiche Labels auf den Pride-Zug aufspringen und entsprechende Kollektionen auf den Markt werfen. Man darf da geteilter Meinung sein, ob durch Sneaker und T-Shirts, auf denen die sechs Regenbogenfarben zitiert werden, die Diskriminierung von Menschen gestoppt wird. Gleichzeitig ist es aber eine schöne Form, seine Solidarität ggü. der LGBTQIA+-Community auszudrücken. Im Idealfall geht dann der Gewinn einer solchen Pride-Kollektion an eine wohltätige Organisation, wie es zum Beispiel bei dem US-Label Ralph Lauren der Fall ist.

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Sneakers

Adidas Originals präsentiert Pride 2019 Kollektion

(adidas Originals Pride 2019; Bild: adidas Originals, via Hypebeast)

Gute Zeiten, schlechte Zeiten – so lassen sich die Kollektionen beschreiben, die bisher rund um die bevorstehenden Pride-Monate lanciert wurden. Den Tiefpunkt lieferte die Supermarktkette „Marks & Spencer“ ab, die ein LGBT-Sandwich anbietet. ‚LGBT‘ steht in diesem Falle für Lettuce, Guacamole, Bacon und Tomato. Das finde ich schon irgendwie cheesy, um beim Lebensmittel-Slang zu bleiben, wobei auch die Frage entsteht, inwieweit Pride-Kollektionen überhaupt Sinn ergeben, wenn nicht zumindest Teile des Umsatzes an LGBT-nahe Organisationen geht. Auf der anderen Seite sorgen Regenbogen auf Schuhen und Shirts für notwendige Sichtbarkeit und setzen ein Zeichen für Toleranz.

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