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Massimo Osti

Buchtipp

C.P. Company erzählt die Geschichte der italienischen Sportbekleidung

(„C.P. Company 971-021. An informal history of Italian sportswear“; Foto: C.P. Company)

Genau 50 Jahre ist es her, dass Massimo Osti, ein junger Grafikdesigner aus Bologna, sein Label gründete. Ob er sich schon damals bewusst war, dass er mit „Chester Perry“ den Grundstein für einer Marke gelegt hat, die auch ein halbes Jahrhundert später für textile Innovation steht? Vermutlich nicht. Doch dieser Moment der Gründung war die Geburtsstunde einer erstaunlichen Entwicklung: Osti begann mit einem neuen Stil von Kleidungsstücken und neuen Herstellungsprozessen zu experimentieren, die in der Textilindustrie völlig innovativ waren. Diese Herangehensweise brachte ihn dazu, seinen Kollektionen eine Art „Lived-in-Look“ zu geben – mit natürlichen Farbschattierungen und einer Funktionalität, die von Militäruniformen und Arbeitskleidung inspiriert war. Der Name wechselt irgendwann von Chester Perry zu C.P. Company, was aber blieb, war Kleidung, die so aussah, als ob sie schon ewig getragen worden wäre, die die Menschen immer wieder aus den Kleiderschrank zogen, ohne sie jemals wegzuwerfen.

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News

C.P. Company widmet Lucio Dalla und Massimo Osti eine Kollektion

(Lucio Dalla in C.P. Company; Foto: Luigi-Ghirri, Property of Massimo Osti Archive)

Wir sprachen davon: C.P. Company feiert sein 50-jähriges Jubiläum und wird im Laufe des Jahres 2021 jeden Monat einen besonderen Artikel herausbringen. Doch wo fängt man an, immerhin ist ein halbes Jahrhundert vergangen, seit Massimo Osti sein Label gegründet hat? Eben dort, in Bologna, wo der Grafikdesigner Teil der Künstlerszene war. Anfang der 1970er-Jahre war die Stadt das Epizentrum der italienischen Kultur, die sich immer noch in Aufruhr wegen des durch Massenstreiks und Studentenproteste geprägten „heißen Herbstes“ befand. Die Bohème diskutierte über die Veränderungen, denen sich die moderne Welt gegenübersah.

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News

C.P. Company feiert 50-jähriges Jubiläum

(Foto: Pietro Cocco)

Ob sich Massimo Osti bewusst war, was für ein Label er ins gerufen hat, als er 1971 die Marke „Chester Perry“ gegründet hat? Der italienische Grafikdesigner begann Anfang der 1970er-Jahre damit, T-Shirts per Siebdruck zu veredeln. Im Jahr 1978 änderte er den Namen in C.P. Company (also die Anfangsbuchstaben von „Chester Perry“) um – reifer sollte es klingen, doch ob es erfolgreich sein würde, stand in den Sternen. Doch Osti lag richtig und machte sich als „Godfather of Sportswear“ einen Namen und sorgte ab den 1980er-Jahren mit der damals neu aufkommenden Sportswear für Furore.

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Männermode

Kirschsorbet

(C.P. Company Frühling/Sommer 2020; Bild: Courtesy of C.P.Company)

Da wir ein service-orientiertes Blog sind und unter keinen Umständen verantworten wollen, dass irgendjemand im kommenden Jahr die falsche Farbe trägt, ist diese Meldung auf jeden Fall eine Erwähnung wert: „Classic Blue“ ist die Farbe des Jahres 2020. Das sage nicht ich, sondern das Pantone Color Institute.
Den Angaben des Unternehmens zufolge ist die „Farbe des Jahres“ nicht das Ergebnis einer frei aus der Luft gegriffenen Prognose, sondern als solches, das viele Spezialisten recherchiert, konzipiert und dokumentiert haben.
Da ich schon seit Jahren meist zu blauer Kleidung greife und ich es langweilig finde, das zu tragen, was Experten als Trend auserkoren haben, plädiere ich hiermit zu mehr Mut in der Auswahl der Farbe. Eine Jacke in „Kirschsorbet“ kommt da gerade recht. Gefunden habe ich sie im Lookbook für die Frühling/Sommer-Saison 2020 bei C.P. Company. Selbstverständlich heißt die Farbe dort nicht „Kirschsorbet“ sondern „Magenta“, doch sehens- und liebenswert ist dieser Farbton immer, egal, wie man ihn nennt.

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Shopeinrichtung

C.P. Company eröffnet neuen Store in Mailand

1978 änderte Massimo Osti, ein junger Grafikdesigner aus Bologna, der später als „Pate der urbanen Sportbekleidung“ gelten sollte, den Namen seiner 1971 gegründeten und für ihre siebbedruckten T-Shirts bekannten Marke – Chester Perry – in C.P. Company. Dieser trockenere, man möchte sagen reifere Name gab den Startschuss für einen der einflussreichsten Kreativitätsimpulse in der Geschichte der Sportbekleidung. Doch es dauerte noch einige Jahre, bis dann Anfang der 1980er-Jahre italienische Designer und Labels weltweite Trends setzten – dann aber richtig: Umberto Ginocchietti, Gianfranco Ferré, Enrico Coveri und Missoni sorgten für frischen Wind in den Kleiderschränken. Es war die Zeit, zu der Giorgio Armani zu einem der berühmtesten Designer aufstieg, während Valentino Garavani seine Herren- und die Jeanslinie populär machte. Junge Designer wie Romeo Gigli lancierten ihre Labels und Italien galt fortan als Mittelpunkt des männlichen Stils und Geschmacks.
Die neu aufkommende Sportswear wurde von Marken wie Stone Island, Iceberg und eben auch Massimo Ostis C.P. Company mit Inputs aus Italien dominiert.
Während aber Romeo Gigli, Enrico Coveri und Umberto Ginocchietti durch diverse Verkäufe und Lizenzvergaben an Relevanz eingebüßt haben, sorgen Ferré, Valentino, Stone Island, Iceberg und C.P. Company weiter für Furore.

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