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Massimo Osti

Männermode

Kirschsorbet

(C.P. Company Frühling/Sommer 2020; Bild: Courtesy of C.P.Company)

Da wir ein service-orientiertes Blog sind und unter keinen Umständen verantworten wollen, dass irgendjemand im kommenden Jahr die falsche Farbe trägt, ist diese Meldung auf jeden Fall eine Erwähnung wert: „Classic Blue“ ist die Farbe des Jahres 2020. Das sage nicht ich, sondern das Pantone Color Institute.
Den Angaben des Unternehmens zufolge ist die „Farbe des Jahres“ nicht das Ergebnis einer frei aus der Luft gegriffenen Prognose, sondern als solches, das viele Spezialisten recherchiert, konzipiert und dokumentiert haben.
Da ich schon seit Jahren meist zu blauer Kleidung greife und ich es langweilig finde, das zu tragen, was Experten als Trend auserkoren haben, plädiere ich hiermit zu mehr Mut in der Auswahl der Farbe. Eine Jacke in „Kirschsorbet“ kommt da gerade recht. Gefunden habe ich sie im Lookbook für die Frühling/Sommer-Saison 2020 bei C.P. Company. Selbstverständlich heißt die Farbe dort nicht „Kirschsorbet“ sondern „Magenta“, doch sehens- und liebenswert ist dieser Farbton immer, egal, wie man ihn nennt.

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Shopeinrichtung

C.P. Company eröffnet neuen Store in Mailand

(Foto: Adriano Biondo)

1978 änderte Massimo Osti, ein junger Grafikdesigner aus Bologna, der später als „Pate der urbanen Sportbekleidung“ gelten sollte, den Namen seiner 1971 gegründeten und für ihre siebbedruckten T-Shirts bekannten Marke – Chester Perry – in C.P. Company. Dieser trockenere, man möchte sagen reifere Name gab den Startschuss für einen der einflussreichsten Kreativitätsimpulse in der Geschichte der Sportbekleidung. Doch es dauerte noch einige Jahre, bis dann Anfang der 1980er-Jahre italienische Designer und Labels weltweite Trends setzten – dann aber richtig: Umberto Ginocchietti, Gianfranco Ferré, Enrico Coveri und Missoni sorgten für frischen Wind in den Kleiderschränken. Es war die Zeit, zu der Giorgio Armani zu einem der berühmtesten Designer aufstieg, während Valentino Garavani seine Herren- und die Jeanslinie populär machte. Junge Designer wie Romeo Gigli lancierten ihre Labels und Italien galt fortan als Mittelpunkt des männlichen Stils und Geschmacks.
Die neu aufkommende Sportswear wurde von Marken wie Stone Island, Iceberg und eben auch Massimo Ostis C.P. Company mit Inputs aus Italien dominiert.
Während aber Romeo Gigli, Enrico Coveri und Umberto Ginocchietti durch diverse Verkäufe und Lizenzvergaben an Relevanz eingebüßt haben, sorgen Ferré, Valentino, Stone Island, Iceberg und C.P. Company weiter für Furore.

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