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Ein Festival der … Sneaker

Foto: Courtesy of Fever

Ob Ronal Raichura vor 13 Jahren geahnt hat, welchen Hype er mit einer kleinen Verkaufsveranstaltung auslöst? Vermutlich nicht, wahrscheinlich wäre Raichura (hier im Interview mit der Textilwirtschaft) vor Ehrfurcht erstarrt, wenn er gewusst hätte, dass es die Initialzündung für ein richtiges Sneaker-Festival ist, was in einem Kellerlokal in London seinen Anfang hatte.
Das Ziel von damals ist indes immer noch unverändert – ein Event zu veranstalten, auf dem sich Sneaker-Sammler treffen, Kontakte knüpfen und mit Turnschuhen handeln können. Seit seinen Anfängen hat sich das Crepe City Sneaker Festival zu einer der größten und führenden Veranstaltungen ihrer Art in ganz Europa entwickelt. Nach mehreren Stationen in Städten in Großbritannien und in den Niederlanden, findet Crepe City nun erstmals auch in Deutschland statt.

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Werbung - In Kooperation mit Taschen Verlag

Christos letztes Buch weltweit – Signierstunde mit Wolfgang Volz exklusiv in Köln

Christo and Jeanne-Claude; L’Arc de Triomphe, Wrapped, Paris, 1961–2021; Foto: Wolfgang Volz

Es gibt Augenblicke, die sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt haben: Die Schauspielerin Marilyn Monroe singt John F. Kennedy ein Geburtstagsständchen, am 9. November 1989 öffnen sich die Grenzen der DDR und Madonna gibt Britney Spears bei den „MTV Video Music Awards“ einen Kuss. Ganz sicher auch dazu gehören die 16 Tage, an denen der Pariser Triumphbogen silbrig-glänzend verhüllt wurde.
Es war ein lang gehegter Traum von Christo und Jeanne-Claude, der dann 2021 als posthumes Projekt Wirklichkeit wurde – genau 60 Jahre nach seiner Konzeption. Dokumentiert wurde das Werk in dem Buch „Christo and Jeanne-Claude. L’Arc de Triomphe. Wrapped“, das im Taschen Verlag erschienen ist.

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Werbung - in Kooperation mit Krug

Champagner für die Ohren: Krug eröffnet Pop-up im KaDeWe

Krug Studio im KaDeWe Berlin; Bild: Krug

Krug und KaDeWe – zwei Begriffe, die fast schon als Synonyme für Superlative in ihren Bereichen genannt werden können. Auf der einen Seite das legendäre „Kaufhaus des Westens“, das 1907 von Adolf Jandorf gegründet wurde und heute den Ruf genießt, eines der besten Warenhäuser Europas zu sein.
Auf der anderen Seite Krug, ein Champagner von Weltruf. Der Gründer Joseph Krug träumte davon, jedes Jahr unabhängig von klimatischen Schwankungen den besten Champagner anbieten zu können. Die genaue Beobachtung des Charakters des Weinbergs, der Respekt vor der Individualität jeder Parzelle und ihres Weins sowie der Aufbau einer umfangreichen Bibliothek von Reserveweinen aus vielen verschiedenen Jahren ermöglichten es ihm, seine Vision zu verwirklichen. 1843 gründete Joseph Krug dann sein Champagnerhaus.
Nun eröffnet Krug einen Pop-up im KaDeWe – das „Krug Studio“ – und lädt zu einem Gipfeltreffen der besonderen Art …

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Kultur

Letters Live: So ungefähr alles, was Instagram nicht kann …

Foto: Screenshot, Youtube

So langsam erinnern wir uns wieder daran, dass es vor der Pandemie ein umwerfend unterhaltsames und niveauvolles Kulturangebot gab; Stellenweise hat man uns auch zu Zeiten, als Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Veranstaltungshallen und Clubs geschlossen waren, online mit gutem Zeugs versorgt.
Instagram gehörte definitiv nicht dazu, wenn es nach mir geht. Ich hatte bereits vor der Pandemie eine Grützenbildchen-Allergie und finde das Medium und seine Inhalte – von wenigen mir bekannten Ausnahmen – sterbenslangweilig und unattraktiv, obwohl es dort vorgeblich hauptsächlich um Schönheit gehen soll …

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Ausstellung

Die Welt mit den Augen Leonardo da Vincis: Genius in Berlin

(Genius Immersive Experience; Bild: flora&faunavisions)

Pandemie und Inzidenz hin oder her – es gibt sie: Events. Und das ist auch gut so. Am 28. Januar 2022 eröffnet nun in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg mit Genius eine ganz neue Generation von Kunstspektakel. Der Besucher wird eingeladen, die heutige Welt mit den Augen von Leonarda da Vincis zu erleben. Doch schaut man aus dem Blickwinkel des italienischen Malers unter anderem auf die politische Lage der Welt, mit allen Höhen und Tiefen oder auf den Instagram-Auftritt einer Kim Kardashian? Nein, vielmehr geht es um eine immersive Kunsterfahrung. Man taucht also ein in die Gedankenwelt von Leonarda da Vinci, wodurch ein Prozess angestoßen wird: Genius soll seine Gäste zum Nachdenken über aktuelle Themen anregen: Konsum, Diversity und Inklusion, das Zusammenspiel von Technologien und Beziehungen, Ökologie und wie wir alle dazu beitragen können, unsere Welt besser zu machen.

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Anton Corbijn kommt nach Köln

Depeche Mode by Anton Corbijn, Foto: Taschen Verlag

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ein kurzes Video – es ging um die Dokumentation über den ukrainischen Tänzer Sergei Polunin – eindrucksvoll gezeigt hat, was ein ausgezeichneter Fotograf und Filmdokumentar und der beste zeitgenössische Balletttänzer seiner Generation zusammen geschaffen haben. Ein kleines Meisterwerk von Anton Corbijn, nicht zuletzt auch wegen „In Your Room“ von Depeche Mode. Dass die Wahl auf einen Song der englischen Synthie-Pop-Rock-Gruppe fiel, dürfte kein Zufall gewesen sein: Corbijn, der 1986 de facto Kreativdirektor der Band wurde, trug wesentlich dazu bei, dass Depeche Modes Ruf als größter Kultband der Welt zu untermauern. Das weiß auch die Band, denn als Depeche Mode im November 2020 in die „Rock & Roll Hall of Fame“ aufgenommen wurde, sagte David Gahan bei der Annahme der Ehrung: „Ich möchte mich bei Anton Corbijn bedanken, der Gott sei Dank zur richtigen Zeit zu uns stieß und uns tatsächlich cool aussehen ließ.“
Nun kommt der Fotograf für eine Signierstunde nach Köln – mit im Gepäck sein Buch, „Depeche Mode by Anton Corbijn“.

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Bombastisches Buch: „Baby Sumo“

(Helmut Newton prüft einen Druckbogen während der Frankfurter Buchmesse, 1999; Foto: Mit freundlicher Genehmigung, Taschen Verlag)

„Wir wollen lieber nackte Frauen“, diese Antwort bekam Helmut Newton (1920–2004) sicher öfter zu hören, als er den Verantwortlichen von Magazinen, die seine Bilder zeigen wollten, Fotos angeboten hat und er darauf hingewiesen hat, dass er auch schöne von Blumen und Bergen habe.
Diese nackten Frauen, von dem Helmut Newton damals sprach im Interview mit „Spiegel Online“, fanden sich auch in dem legendären ersten Großbuch des Taschen Verlages: „Helmut Newton. SUMO“. SUMO ist hier sehr wörtlich zu nehmen, denn Verlagsgründer Benedikt Taschen mag ganz sicher Superlative genauso, wie der aus Japan stammende Form des Ringkampfs für Größe steht.

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Laurent Benaïm gibt Signierstunde in Berlin

(Doppelseite aus „Laurent Benaïm“; Bild: Taschen Verlag)

Eins vorweg – die Bildauswahl hat mir bei diesem Beitrag Kopfzerbrechen bereitet. Bei der zur Auswahl stehenden Pressebildern gab es ein Problem: Sie waren explizit. Nun macht es mir nicht sonderlich viel aus, nackte Menschen zu sehen, wie sie Sex haben, Sex hatten oder Sex haben werden, aber nun darf man eben solche Bilder nicht ohne Altersabfrage en détail zeigen. Dabei ist es dann auch egal, ob sie der Kunst zuzuordnen sind, wie in diesem Fall, oder ob sie lediglich die Fantasie und die niederen Instinkte beleidigen und nur plumpen Sex darstellen. Bei Laurent Benaïm ist das anders: „Ich war schon immer von Sex fasziniert, der Vielfältigkeit der Praktiken und dem unbedingten Willen der Menschen, ihre Fantasien zu verwirklichen“, wie der Pariser Fotograf erklärt. „Diese Augenblicke der Lust fesseln mich in all ihren Formen: den schönen, den hässlichen. Ich habe keine Kriterien für eine ästhetische Auswahl, mich interessiert nur der Ausdruck menschlichen Verlangens.“

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Rem Koolhaas kommt nach Berlin

(Rem Koolhaas; Courtesy of OMA / Photography by Fred Ernst)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir hier über Rem Koolhaas plauderten – allerdings nur am Rande: Hauptsächlich ging es um den aufblasbaren Hocker, der ursprünglich von Verner Panton entworfen wurde und nun von Verpan für Prada neu aufgelegt wird. Der an das Architekturbüro des niederländischen Architekten Rem Koolhaas angeschlossene Thinktank AMO verantwortete das Setdesign der Prada Frühling/Sommer-Kollektion für 2019, wo eben auch diese Hocker eingebunden wurden.

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Robert Nippoldt zeigt in Hamburg: „Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger“

(Bild: Robert Nippoldt; aus „Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger“; Courtesy of Taschen Verlag)

Das Berlin der 1920er ist eine der großen Mythen des 20. Jahrhunderts: eine exzessiv feiernde, moderne Metropole voller Lebenslust, über der schon die Gewitterwolken von Wirtschaftskrise und Naziherrschaft aufziehen. So zumindest wollte es uns „Babylon Berlin“ weiß machen.
Das Berlin der Goldenen Zwanziger zeigt sich in der ARD-Serie in seiner schillerndsten und, ich gebe es zu, unterhaltsamsten Gestalt. Man wünscht sich eine Zeitkapsel, um zumindest eine Nacht im „Moka Efti“ zu tanzen. Dort angekommen wäre man dann vielleicht etwas enttäuscht, denn das, was bei „Babylon Berlin“ ein Club voller ausschweifender Nächte ist, war in Wirklichkeit ein Kaffeehaus, das zwar ein ganz besonderer Ort war, aber eben auch nicht das Berghain der 1920er-Jahre, wie es der „Stern“ treffend formulierte.

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