Mit keinem Duft auf der Welt verbinde ich so frühe Erinnerungen, wie mit „Miss Dior“ aus dem Hause Christian Dior. Als kleiner Junge fand ich es immer besonders spannend, mich am Toilette-Tisch meiner Großmutter zu schaffen zu machen. Auf dem Tisch stand eine wunderschöne Flasche mit einer wohlriechenden Flüssigkeit darin, die es mir sofort angetan hat.
Allgemein
Gleichermaßen spannende wie traurige Neuigkeiten gibt es aus dem Hause JIL SANDER: Alessandro Cremonesi, der JIL SANDER – Geschäftsführer, gab soeben bekannt, das Jil Sander aus persönlichen Gründen nicht mehr weiter Creative Director des Labels JIL SANDER sein wird: „On behalf of the group I want to thank Jil Sander for her remarkable contribution to the brand over this period. Her outstanding design and creative leadership have been crucial in reinforcing the brand and positioning it to foster further prosperous growth”.
Die Zusammenarbeit wird mit der Frühjahr-Sommer Kollektion 2014 beendet, die Herbst-Winter Kollektion wird von einem nicht namentlichen genannten Designteam intern entworfen.
Es ist nicht die erste Trennung: Anfang 2000 verließ Jil Sander aufgrund von Differenzen mit den Eigentümern das Label JIL SANDER, kehrte 2003 zurück und beendete dann im Jahre 2005 die Zusammenarbeit scheinbar endgültig. Nach dem Weggang von Raf Simons im Februar 2012 nahm Jil Sander ihr „Amt“ als Creative Director bei JIL SANDER wieder auf.
Endlich (mehr) Menschenrechte für Child Models x Model Alliance
Posted on 24. Oktober 2013„What a week of rotten, simpering awfulness our catwalk catastrophe has exposed the world of fashion. Behind the pretty face is a sick heart …“ (Giles Coren, The Times) Das Glamourbusiness Hochglanzmagazine und High Fashion ist nicht zu allen Akteuren gut!
Selbst sehr erfolgreich sein und keine Probleme mit dem Arbeitsumfeld zu haben, ist manchen Models zu wenig …. Um so mehr, als die Mädchen auf den Laufstegen immer jünger und Pardon – leider auch „dümmer“ werden … Aber zwischen all den von (sorry: gelangweilten) Kreateuren und Fotografen gehypten It-Models, die in der wirklichen Magazin- und Werbewelt ohnehin nicht für die großen Jobs für richtig viel Geld gebucht werden, gibt es auch noch echte Topmodels mit Weitblick und Köpfchen. Solche wie Coco Rocha und ihre bekannten Kolleginnen!
Schöne Sachen, M18 … im Auto unterwegs mit Loro Piana und Burberry London
Posted on 24. Oktober 2013

Links: Jacke von Burberry London; rechts: Jacke von Loro Piana
Ab und zu will ich auch was mit Bezug auf tolle Autos machen. Davon habe ich zwar echt so gar keine Ahnung, aber wir sind hier schließlich in Deutschland, da wo einige der besten … na ja, ihr wisst schon. Und bisher hatte ich hierorts ja nur dem wunderschönen Citrôen des Mentalist gehuldigt und den neuen Jaguar X-Type Spot gezeigt.
Was liegt da also näher, als euch für die Ausfahrt in dem Auto zurecht zu machen, mit dem mich die geringste Affinität verbindet, bloß deshalb, weil ich weiß und das auch irgendwie verstehen kann, dass viele Männer den einfach mögen … so hat uns Horst nun mal erzogen … na seht einfach selbst und lasst mich wissen, sollte ich euren Geschmack schon damit nicht getroffen haben.
Nachdem ich bei meinem letzten Duft-Vorschlag daneben lag, zumindest von dem Feedback in den Kommentaren zu urteilen, schicke ich nun den nächsten Duft – ach, was sag ich – die nächsten drei Düfte ins Rennen: Comme des Garçons BLUE – die neueste Kreation des Labels von Rei Kawakubo.
Bereits 1994 lancierte Comme des Garçons den ersten Duft – damals ein Duft, der von Mark Buxton kreiert wurde, der sich später auch für den ein oder anderen Comme des Garçons Duft verantwortlich zeigte (und der ganz aktuell mit „Dreckig bleiben“ einen wirklichen Duft-Knaller gelandet hat).
Zurück zum Wesentlichen, zurück zu Comme des Garçons BLUE …
Letzte Woche feierte Hermès im Bockenheimer Depot in Frankfurt das „Mann-I-Fest“. Eine Deutschlandpremiere, denn in solcher Ausführlichkeit und vor allem mit so viel Liebe und Akribie wurde noch nie der Fokus auf die Herrenlinien, das Prêt-à-porter und die Männer Accessoires gelegt.
Über die Winterkollektion berichteten wir ja schon und nun, wo die Teile in den Boutiquen hängen, konnten sich die Kunden und die Presse auf äußerst charmante Weise jedem Teil im Detail widmen. Seit 25 Jahren designt Véronique Nichanian Saison für Saison die Linien für das „starke Geschlecht“ und hat den typischen Hermès Männerstil nicht nur begründet, sondern kontinuierlich perfektioniert.
Kein Zitat hat so einen Erdrutsch von Popularität für ein Parfum ausgelöst, wie das Zitat der Leinwandgöttin Marilyn Monroe im prüden Amerika der fünfziger Jahre: „Zum Schlafen trage ich nur ein paar Tropfen Chanel Nº 5“.
Nicht nur, dass Chanel Nº 5 schon vor dem Zweiten Weltkrieg das bekannteste Parfum der Welt war – legendär sind die Schlangen der amerikanischen GIs 1945 vor der Boutique in der Rue Cambon – es war auch genau der richtige Zeitpunkt, denn die Welt begann wieder zu konsumieren und nach langen Jahren der Entbehrung wurde wieder an Luxus gedacht. Coco Chanel hatte, nach fünfzehnjähriger Pause, ihre erste Kollektion vorgestellt und das legendäre LIFE Magazin widmete dem „Chanel Look“ kurz zuvor, im Herbst 1954, zehn Seiten.
Eigentlich sollte es sich auch bis in den letzten Zipfel der Republik rumgesprochen haben, aber ich erwähne es gerne hier noch einmal: man trägt wieder Bart. Dieser sollte natürlich auch gepflegt sein und so verwundert es nicht, dass Barber Shops eine Art Renaissance feiern. Eine schöne Entwicklung, wie ich finde, denn nachdem seit den 90ern das Geschäft mit den seelenlosen 10€ Friseuren nicht nur in den Innenstädten expandierte, weiß man, dass die Qualität nicht an die der klassischen Handwerksbetriebe rankommt, zudem dort auch der Umgang mit dem Rasiermesser nicht gescheut wird …
Peter hatte es vorhin schon angedeutet, jetzt mache ich es offiziell: Diese Woche dreht sich bei Horstson (fast) alles um Düfte und wir werden die nächsten Tage jede Menge neue oder neu-entdeckte Eau de Toilettes, Eau de Parfums und Parfums vorstellen. Den Anfang macht einer meiner derzeitigen Lieblingsdüfte: Versace OUD NOIR
Ein verrückter Gedanke – aber ich frage mich gerade, ob jemand wissenschaftlich untersucht hat, warum wir uns zurecht besser fühlen, wenn wir eine dieser Marken aller Marken tragen … „It is extraordinary to discover that no one knows why people want goods“ … So hatte Mary Douglas, die britische Anthropologin und Spezialistin in Sachen Konsumverhalten es in „The World of Goods“ treffend beschrieben. Ganz sicher kann das auch heute noch niemand sagen, wer sich warum für welche Marke entscheidet. Aber Omega ist sicher nicht nur für mich Synonym für gute Uhren, solide in Markenaussage und Funktion, inmitten anderer Luxus-Uhrenmarken, von denen jede einzelne für ihre Fans vermutlich die einzig Wahre ist.








