Geht Krokodilleder eigentlich in Ordnung, wenn man mit seinen Kumpels wochenends zum Fischen war, dabei von einem tintenblauen Krokodil 😉 das einen fressen wollte angegriffen wurde, so dass man es nur noch mit dem Schweizer Taschenmesser vom Gegenteil überzeugen konnte? Ihr seht schon, ich tu mir mittlerweile etwas schwer, passende Ausreden für Krokotaschen und Backpacks zu finden … deren Kauf ich hier zwar nicht empfehle, die mir aber zu auch schön dafür sind, um in irgendeinem Lager zu verstauben.
Allgemein
Es weihnachtet sehr! … höchste Zeit für etwas Humor, der uns den Stress leichter ertragen lässt … und ich habe da etwas für euch entdeckt, das man auch modisch gesehen nicht einfach in Vergessenheit geraten lassen sollte. Elton John in einem der besten Bodysuits der Showgeschichte. Wie sich das für ein Treffen mit Miss Piggy gehört, in Pink! Ist das schon Haute Couture, Mr. Kempe, oder gilt das noch als High-Fashion?

Cartier in der Rue de la Paix; Bild: Cartier
Als Louis-François Cartier 1847 Adolphe Picards Werkstatt in der Rue Montorgueil in Paris übernahm, war er einer von vielen Juwelieren in der schon damals Luxusgüter produzierenden Stadt. Was er damals aber noch nicht ahnen konnte, war, dass sein Haus schnell zum Synonym für die schönsten und besten Steine, das beste Design und zu dem Juwelier mit dem größten Weltruhm schlechthin werden sollte.
Cartier begründete mit einem unglaublich guten Riecher das, was für internationale Mode und Luxuskonzerne heute selbstverständlich ist: Niederlassungen in London und New York, alles unter der künstlerischen Leitung des Hauses, aber mit teilweise eigenen Kollektionen, die genau auf die Bedürfnisse der Klienten eingingen. Amerikanerinnen waren verrückt nach den Cartiers Juwelen und noch heute werden gerade in Amerika unglaubliche Schmuckstücke für das Cartier-Archiv zurückgekauft. Denn auch heute stellt Cartier in seinen Ateliers nicht nur neue Schmuckstücke her, sondern erwirbt auch immer wieder spektakulärere Stücke, um die Handwerkstechniken zu rekonstruieren oder Belegstücke für ihre Geschichte zu haben.
Oh je, was war denn das für eine Woche? Nelson Mandela ist gestorben, Orkan Xaver wütete eher halbgar durch die Stadt, Jenny E. ist hingefallen und der Nikolaus war da. Ebenso abwechslungsreich ging es auf Horstson zu, hier ein kurzer Rückblick.
1) Boy George x ZOO Magazine: wie unfassbar cool sieht Boy George denn bitte aus!?
2) Hü und Hott und Hott und Hü … Bread & Butter Messe- und Besucher-Marketing: und wieder regiert das Chaos rund um die Messe Bread & Butter in der hippen Hauptstadt.
3) Doppelgerippte Kunst: das klassische Unterhemd von Schiesser wurde von 10 Künstlern neu interpretiert.
4) Peter’s Cutting – Chanels Reise in den Frühling: Peter wirft einen Blick auf die Croisière Kollektion 2013.
5) Was soll man denn dazu anziehen? Heute: Der Closed Parka. Der Winter kann kommen.
6) Weihnachten ohne Weihnachtslieder? Jan hat 2 gute Tipps für uns, wie man ganz ohne Weihnachtslieder in weihnachtliche Stimmung kommen kann …
Fröhlichen 2. Advent allerseits!
Unser heutiger Lesetipp ist sehr exklusiv: man kann nämlich nicht einfach an den nächsten Kiosk gehen, um sich das Magazin zu kaufen, welches sich auf sagenhaften 6 Seiten der Macht aus der ersten Reihe widmet. Man muss sich, um diesen Artikel zu lesen, einen Lufthansa-Flug buchen und hat dann über den Wolken genug Zeit, neben den Portraits von Modepilot, Bryan Boy, Advanced Style, Le Blog de Betty, Style by Kling, Kate loves me, Jak and Jil, Jou Jou Villeroy und Style Bubble auch zu erfahren, nach welcher Person aus meinem Leben Horstson benannt wurde und welches biblische Alter ich habe … Wir wünschen einen angenehmen Flug!
Mein Dank geht an die Redakteurin des Lufthansa-Magazins und an die anderen Autoren von Horstson!
Hü und Hott und Hott und Hü … Bread & Butter Messe- und Besucher-Marketing
Posted on 6. Dezember 2013Manche Marketingmaßnahme, das wissen meine Damen und Herren Marketing-Kollegen nur zu gut, ist so erfolgreich, dass man über das Ergebnis geradezu erschrecken kann. Man erinnere sich nur daran, dass die Bread & Butter erst vor nicht allzu langer Zeit … auf Abschreckung setzte … man wollte das gewöhnliche Fußvolk, sprich die Verbraucher, die auf einer Fachmesse richtigerweise nichts zu suchen haben, auf keinen Fall dabei haben. Auch die „Spione“ der Vertikalen, Modeblogger und sonstige nicht Facheinkäufer, sollten durch Eintrittspreise von 500 € davon abgehalten werden, die Kreise des Fachhandels zu stören, der ebendort ungestört ordern können sollte …
Auch die hellsten Leuchttürme des ewigen Kampfes gegen die Apartheid und um Freiheit und Menschenrechte, müssen einmal gehen … Und nun ist Nelson Mandela nicht mehr, den ganz sicher die meisten hier als die Identifikationsfigur des selbstlosen Engagements für Menschenrechte und gegen Rassismus verehren.
Irgendwie ist man in jedem Alter mit Nelson Mandela aufgewachsen, hatte ein Idol, an dessen Denken und Handeln man sich orientieren konnte. Und weil Nelson Mandela, der auch mein Idol ist, immerhin 95 Jahre alt wurde, bin ich traurig, aber auch froh.


Bilder: Bryan Adams für ZOO Magazine
Man muss schon ganz genau hinschauen, um das Covermodel des neuen ZOO Magazine zu erkennen, zu sehr haben sich entweder die Bilder von ihm aus den Achtzigerjahren oder aus den 2000ern in das Gehirn eingebrannt. Bei dem Model handelt es sich um Boy George, den ich ehrlich gesagt noch nie so haarig gesehen habe und der ein gutes Beispiel dafür ist, dass nicht jedem Mann ein Bart steht …

Design von Spencer Sweeney; Bild: Schiesser
Jeder Mensch gibt aus anderen Beweggründen Geld für Unterwäsche aus: die meisten Menschen investieren sicher in Wäsche, von der sie denken, dass ihre Partner, oder die Kandidaten, die es noch werden wollen und könnten, sie schön, männlich, verführerisch oder sogar sexy darin finden. Andere kaufen ihre Unterhosen und Unterhemden einfach aus pragmatischen Gründen, schließlich muss man ja irgendetwas anziehen, und, wenn man aus dem Slip, den man vor Jahren im 10er Set gekauft hat, rausgewachsen ist, kann man ihn ohne Mühe dann immer noch als neuen Putzlappen benutzen. Zu dieser Gruppe konnte man sicher auch einige der Männer zählen, die laut einer Studie des Marplan-Instituts aus dem Jahre 2004 ihre Unterhose nur alle paar Tage wechseln (62 Prozent der Männer wechselten damals ihre Unterhose täglich).
Schöne Sachen, F 24 … Gold, Glamour und Glitzern mit Sibylle Weischenberg
Posted on 5. Dezember 2013

Links: Mantel von Dolce & Gabbana; rechts: Shirt von Diane von Fürstenberg
Also ich sehe da diese unglaublich glamouröse und teure Pailettenhose von Marc Jacobs und brauche wie immer in Grenzfällen auf der Stelle ein Rolemodel, um zu überprüfen, ob man so ein Teil überhaupt gefahrlos tragen kann und wer so was tragen könnte. Und weil Liza Minelli gerade nicht in der Stadt war, fiel mir Sibylle Weischenberg ein, die ohnehin noch viel bessere Proportionen, längere Beine und die Allüre für derlei Modeschnickschnack hat.


