Man muss schon großer Fan von Karl Lagerfeld, tokidoki, New Era oder idealerweise von allen drei Labels zusammen sein, um Gefallen am Endergebnis zu finden: die Zusammenarbeit von Lagerfeld und tokidoki geht in die nächste Runde und nun gibt es halt die Figur, die den Designer darstellen soll, auch auf New Era Caps …
Allgemein
Case Study: Customer Communications – was Kunden erwarten oder wie man Freunde gewinnt
Posted on 26. Januar 2014Man kann damit sogar Preise gewinnen. Und zwar mit Online und Print. Die Rede ist vom Inhalt und Sinn, der hinter dem Schlagwort Content-Marketing steckt: Corporate Publishing oder auch das „Kundenmagazin“.
Den modernen Zeiten geschuldet, gibt es heute „Content für jeden Moment“. Crossmedia wird immer wichtiger. Und die Corporate Publisher müssen die Nutzungssituation im Blick haben. Das konnte man auch dem CP-Special entnehmen, das Mitte 2013 anlässlich des 11. BCP, des Forums CP als Supplement mit der Branchepostille W&V erschien.
Das interessante dabei: Kundenmagazine werden immer besser, auch online. Und die besten der Branche haben gelernt, wie Crossmedia Solutions beschaffen sein müssen, um nachweisbar zu funktionieren. Und damit, das sei an dieser Stelle zweckdienlich erwähnt, ist nicht die Sorte Content gemeint, die Blogger hier und da auf Corporate Blogs und Kundenseiten platzieren.
„Besser spät als nie,“ muss sich der Winter vor einigen Tagen gedacht haben. Greift euch die dicken Wollpullover, Mäntel und lange U-Hosen und macht einen langen Spaziergang an diesem sonnigen Sonntag. Zum Aufwärmen danach empfehle ich heißen Kakao, einen Teller Schoko-Cookies und den Wochenrückblick auf einige Horstson-Highlights:
1) Freitag gab es von Jan Who eine Review zur Männershow von Saint Laurent. Darunter einige sehr schöne Klassiker, die man mit etwas Glück in ähnlicher Ausführung vielleicht schon im Schrank hängen hat.
2) Horst hat sich verliebt! Und zwar in die Herbst-Winter Kollektion 2014/15 von Augustin Teboul! Tolle Bilder von der Präsentation in Berlin gab es am Montag zu sehen.
3) Ich bin mir fast sicher – eines der neuen Carrés von Louis Vuitton mit Hotdog-Motiv wird bald in unseren Haushalt einziehen und den Hals von Horst schmücken. Bilder von den Seidentüchern gibt es hier.
4) Dienstag war Peter bei der Haute Couture Show seines Lieblingslabels Chanel. Bilder und einen ausführlichen Bericht veröffentlichte er am Donnerstag.
5) Einen Blick auf die Damenkollektion von Filippa K warf Daisydora am Montag. Ob ihr die puristischen Outfits gefallen haben? Hier klicken und mehr erfahren.
6) „Sind Modeläden bald ganz aus der Mode?“ fragte Daisydora am vergangenen Sonntag – ihre Antwort gibt es hier zu lesen!
… manches aus dem Pariser Olymp der höchsten Schneiderkunst sieht auf den ersten Blick jedenfalls danach aus. Weil Anna Dello Russo selten dabei erwischt wurde, so entgeistert auf die potentiellen New Ins in ihrem Kleiderfundus zu schauen … und das neben Renzo Rosso, mit diesem: „wer-zahlt,-schafft-nicht-an-Blick“ und Carine Roitfeld, ganz um Fassung bemüht … musste ich das Beweisbild von der Frontrow der Maison Martin Margiela-Couture-Show Spring-Summer 2014 unbedingt zeigen.
Mich treibt die Neugier darauf, wohin sich die Haute Couture gerade entwickelt. Es wird nicht nur auf Horstson besprochen und kommentiert, was mit freiem Auge nicht mehr zu übersehen ist: das Marketing hat von der Couture voll Besitz ergriffen!
Wofür steht beim Nike RT eigentlich das „RT“? Die Initialien stehen für Riccardo Tisci – also kein Geringerer als der Designer, der sich eigentlich als Chefkreateur bei Givenchy verantwortlich zeigt.
Nun kooperiert Tisci also mit dem Sportlabel Nike und rausgekommen sind bei der Zusammenarbeit vier Modelle, jeweils in Schwarz oder Weiß und alle auf Basis des Air Force 1: „Nike R.T. Air Force 1 Lo“, „Nike R.T. Air Force 1 Mid“, „Nike R.T. Air Force 1 Hi“ und der „Nike R.T. Air Force 1 Boot“.
Riccardo Tisci zur Zusammenarbeit mit dem Sportartikelhersteller:
Ladies and Gentlemen, hier handelt es sich um den viertausendsten Artikel, den wir hier auf Horstson veröffentlichen. Im Grunde genommen gibt es nur einen Designer, der diesem denkwürdigen Anlass würdig ist: Karl Lagerfeld. Da Peter aber erst im nächsten Artikel die CHANEL Haute Couture rezensieren wird, schauen wir uns, bis es so weit ist, einfach die Spring-Summer 2014 Kollektion von Jeremy Scott für adidas Originals an, staunen nicht schlecht und lassen die Bilder einfach wirken …
Bei meinem Besuch im Showroom habe ich sie vermutlich übersehen … da wir aber ganz gewissenhaft jedes Lookbook so lange durchblättern, bis wir für jeden Leser das Richtige gefunden haben, zeige ich Euch hier die Seidentücher von Louis Vuitton.
Als eine Art Hommage an New York versteht Kim Jones obige Carrés für Louis Vuitton und verbindet so zwei Symbole, die für die Stadt, die niemals schläft, stehen: Pop Art und Hotdogs.
Als großer Fan der amerikanischen Esskultur und des französischen Hauses gefallen mir die Tücher natürlich sehr … und Dir?


Links: Kleid von Nina Ricci; rechts: Pumps von Tods
Weil der letzte Teil meiner Reihe Schöne Sachen für Frauen ein stilistischer Grenzgang mit einer Art rundum vergoldeter Dolly Parton ist, will ich euch vorher noch einmal Lust auf Romantik machen. Selbstverständlich modern. Blümchen und Schmetterlinge gerne ja, aber nicht im Laura Ashley Gedächtnislook. Für mich geht Romantik hauptsächlich über Materialien, Farben und Schnitte und natürlich die richtigen Accessoires. Aber das entscheidet am Ende natürlich ihr, liebe LeserInnen, ob ihr das überhaupt mögt, als verträumte Amazonen durch den Großstadtdschungel zu schweben.
… und mit welchem Zitat könnte man besser der eher zweifelhaften Sinnhaftigkeit eines solches Tages entgegnen? Richtig, mit einem mindestens genauso wenig ernstzunehmenden Zitat von Karl Lagerfeld: „Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“
Weil es aber in der Natur der Menschen zu sein scheint, wirklich alles zu hinterfragen, hat die Innofact AG anlässlich des internationalen Tages der Jogginghose zusammen mit der Social Shopping Plattform stylefruits in einer repräsentativen Umfrage ermittelt, wie es um die Beziehung der Deutschen zur Jogginghose steht. Und die wichtigsten – ach, was sag ich – die bahnbrechenden Erkenntnisse* dieser Umfrage stelle ich nun einfach mal zur Diskussion:
EQUINOXE – so nennt sich die Herbst-Winter 2014/15 Kollektion des deutsch-französischen Designerduos AUGUSTIN TEBOUL, die letzte Woche in der Berliner Galerie Judin präsentiert wurde. Nun bin ich nicht unbedingt mit einem ausgeprägten Musikfachwissen gesegnet und somit sagte mir ‚EQUINOXE‘ erst mal nichts. Nach einer 2-minütigen Google-Recherche wusste ich zwar, dass es einen mir unbekannten Swingerclub gleichen Namens in Hamburg gibt, allerdings konnte ich diesen nach einem erstaunten Blick auf die Homepage als Inspiration ausschließen – viel zu ästhetisch kam die Kollektion von AUGUSTIN TEBOUL daher und von Frivolität Welten entfernt …
Um es kurz zu machen: Den Namen entliehen sich die Deutsche Annelie Augustin und die Französin Odély Teboul bei Jean Michel Jarres Album „Equinoxe“ aus dem Jahre 1978, welches naturgemäß auch während der Durchläufe der Präsentation lief.
Wer nun denkt, dass sich die Musik von Jean Michel Jarre oder der Zeitgeist der End-70er in der Kollektion widerspiegelt, wird enttäuscht. Es ist vielmehr die Weiterentwicklung dessen, was der Musiker antrieb und Jahrzehnte später als wegbereitend für die elektronische Musik gilt – sozusagen ein erster modischer Schritt nach vorne, den man im Berliner-Einerlei zu oft vermissen musste.
Die Farben der Kollektion sind für AUGUSTIN TEBOUL typisch – Schwarz im Kontrast zu Weiß oder Nude. Das mag schlicht klingen, aber durch das Spiel mit Strukturen, Formen und Texturen und den Einsatz verschiedenster Materialien wie Leder, Strick – ach -, Samt, Seide, Tüll und Neopren entstand eine gleichermaßen ungewöhnliche, wie feminine Kreation.
Auffallend war der Gesichtsschmuck aus Swarovski Elements; ich kenne zwar nicht die typische Kundin von AUGUSTIN TEBOUL und mir fällt es schwer zu glauben, dass viele derer mit roten Mundstücken zum Einkauf gehen, aber hübsch anzuschauen waren sie auf jeden Fall, auch wenn sie mich etwas an eine Light-Version von Leigh Bowery erinnerten, was nur in den seltensten Fällen akzeptabel ist.
Hier noch einige Eindrücke der Präsentation und für diejenigen unter Euch, die das richtige Feeling erleben möchten – hier gibt es das komplette Album „Equinoxe“ von Jean Michel Jarre zu hören …









