Es ist wieder so weit: die Pariser Modewoche nähert sich dem Ende. Doch bekanntlich kommt das Beste zum Schluss: Louis Vuitton präsentiert am Mittwoch, 11. März 2015 um 10 Uhr in Paris die neue Ready-to-Wear Women’s Fall-Winter 2015/2016 Collection.
Für alle, die nicht live dabei sein können, streamen wir einfach die Schau! Wir wünschen viel Spaß!
Allgemein
Eine der angenehmsten Überraschungen der Mailänder Fashion Week war die Kollektion von Rodolfo Paglialunga für Jil Sander. Sie war im positivsten Sinne tragbar – was oft mit normal und simpel verwechselt wird – und „modern sophisticated“. Unaufgeregt, pur, ohne zu puristisch zu sein – so stellt man sich klassische Designergarderobe von einem Label vor, das weiß wo es hingehört.
Die Tage werden länger und das Vogelgezwitscher endlich wieder lauter – Der Frühling steht vor der Tür und gestern habe ich mich zum ersten Mal in 2015 nach einer passenden Sonnenbrille gesehnt. Die Mykita Mylon Kollektion kommt mir dabei gelegen, moderne Materialen und zeitlose Modelle hello!
Liebe Horstsonianerinnen,
eigentlich wollten wir zum Weltfrauentag Horstson in Horstsonja umbenennen.
Aber ich denke, es geht auch ohne diese technische Spielerei – lasst Euch, am anscheinend ersten Frühjahrssonntag, gut verwöhnen, betüddeln und ganz groß ausführen.
Dieser Rückblick auf die vergangene Woche ist ganz speziell für Euch:
1) Peters Summer Favorite, der „Shine“-Sweater aus der Männerkollektion von Closed, steht natürlich auch Frauen ganz hervorragend. Einen ersten Blick auf das schöne Stück konnte man hier am Freitag werfen.
2) Der Dienstag wurde auf Horstson ziemlich unbeabsichtigt zum Uniqlo-Day. Morgens berichtete Horst über die demnächst erhältliche Best-of +J-Kollektion. Nachmittags wurde dann bekannt, das Uniqlo mit Christophe Lemaire kooperiert.
3) Julian berichtete am Montag über die neuen Uhren im Marmordesign von G-Shock. Die klobigen Hingucker sehen auch an zierlichen Handgelenken von Frauen super aus! Naja, zumindest manchmal … 😉
4) Am Mittwoch war Horst mit Pucci im Jacuzzi! Glaubt ihr nicht? Dann bitte hier entlang…
Am 14. März feiern wir dann übrigens den Schnitzel-Blowjob-Tag.
Wir wünschen allen Lesern einen schönen Sonntag!
Ehrlich gesagt, kannte ich bis vor kurzem weder das Label „Anrealage“, noch den Kopf dahinter: den 35-jährigen Japaner Kunihiko Morinaga. Eine große Wissenslücke, wie ich feststellen musste, als mir die französische PR-Agentur gestern nun die Bilder zuschickte.
Gegründet wurde Anrealage bereits 2003 in Japan, wo es zwar einen hervorragenden Ruf als Avantgarde-Label genießt, aber schon 2011 den ersten Flagship-Store in Tokyo eröffnete – also durchaus auch kommerziell erfolgreich ist.
Kunihiko Morinaga, Designer und Labelgründer, sieht die Zukunft der Kleidung darin, verschiedene Technologien miteinander zu verbinden, um Neues zu schaffen – immer unter dem Credo „Gott steckt im Detail“.
Die Tage sind noch kalt und nass, in Mailand und Paris gibt’s schon wieder den nächsten Winter zu sehen und eigentlich sehnt man sich nur danach, dass es wärmer und frühlingshafter wird! Um mir jetzt schon Geschmack auf den Frühling zu machen, guck ich mir gern Sommersachen an, so rückt die warme Jahreszeit schon etwas näher …
Wunderbar, so Tage ohne Strümpfe und nur mit Slip-Ons, einer leichten Baumwollhose und einem Sweatshirt (meinem favorisiertem Kleidungsstück) auf die Straße zu gehen.

Bild: Courtesy of Donald Drawbertson™
Jeder hat ein Hobby: Die einen gehen golfen, die anderen gehen alle drei Tage schwimmen und warten darauf, dass sich ein Erfolg abzeichnet (ich!). Wieder andere setzen Ikonen der Mode mittels handelsüblichen Nüssen Mini-Denkmäler. Letzteres ist die überaus unterhaltsame Freizeitgestaltung von Donald Robertson.
Robertson, hauptberuflich Creative Director bei Estée Lauder, bastelte aus Klebeband und Wallnüssen Größen wie Grace Coddington, Karl Lagerfeld, A$AP Rocky, Kanye West, Hedi Slimane, Yves Saint Laurent, Gabrielle Chanel, Pharrell Williams und Riccardo Tisci. Nun ist Robertson nicht nur Creative Director bei einem der größten Kosmetikunternehmen der Welt und begnadeter Bastler, sondern auch eine Instagram-Sensation, dem es dank seines bekannten Accounts gelang, seine Nüsse viral gehen zu lassen. Es lag also ein Buch zum Thema „Fashion Is Nuts“ nahe …
Ich bin ja so verliebt! – wen es getroffen hat? Weder eine Sie noch einen Er – ich habe mich in eine Glühbirne verliebt! Doch natürlich schlägt mein Herz nicht für eine gewöhnliche Glühbirne … Obwohl, auch bei Glühbirnen gibt es Ausnahmen: wie zum Beispiel die des schrulligen Briten in Mittelengland, bei dem seit 1936 eine Flur-Glühlampe, wie es offiziell heißt, hängt und die niemals kaputt zu gehen scheint. Sein Glühkörper ist der laut Guinness-Buch der Rekorde langlebigste auf der Welt …
Die Welt ist ungerecht: Denke ich an Pucci, muss ich automatisch an Lagerfeld denken, der den Spruch “I think tattoos are horrible. It’s like living in a Pucci dress full-time!” geprägt hat. Das Problem ist allerdings, dass Männer seit einigen Jahrzehnten (wenn man von einem kleinen Exkurs in die Männermode im Sommer 2012 absieht) nicht mehr in den Genuss einer eigenen Pucci-Kollektion gekommen sind. In den Sechziger Jahren war das noch anders und Männer wie Baron Albrizzi und Patrick Lichfield prägten in ihren Samtanzügen das Image von Puccis Männerlinie. Es ist also Zeit für ein Comeback, wenn auch nur eine kleines: Der Altmeister des Prints und Orlebar Brown haben sich verbündet, um eine exklusive Capsule Collection für Männer und Frauen zu kreieren.
Kennern des Hauses dürften einige Drucke bekannt vorkommen: „Dischi“ ist ein Muster aus dem Jahre 1967, „Baiadera“ von 1978 und „Labirinto“ ist ein Design, welches Isaac Hayes in den frühen 1970er Jahren als Umhang auf der Bühne trug.
Peter Dundas, Creative Director bei Emilio Pucci freut sich naturgemäß über die Zusammenarbeit: „Personally I can’t wait to wear a pair myself. Menswear is something I’ve wanted at Pucci for a while now.“ – vielleicht nimmt er sich das ja zu Herzen und entwickelt eine komplette Kollektion für Männer …
Insgesamt umfasst die „Emilio Pucci + Orlebar Brown“-Kollektion 20 Teile, die ab sofort erhältlich ist.
Die perfekte Kleidung für Jacuzzi und Pool, oder?
Zufälle gibt’s: Erst heute Morgen haben wir über die Best-of-Kollektion +J von Jil Sander für Uniqlo berichtet. Wenige Stunden später können wir nun vermelden, dass niemand Geringerer als Christophe Lemaire zusammen mit dem japanischen Label an einer Herren- und an einer Damenkollektion für Fall-Winter 2015/16 arbeitet.
Zur Erinnerung: Zuvor arbeitete Lemaire an den Kollektionen seines eigenen Labels und war maßgeblich daran beteiligt, Lacoste ein neues Image zu verpassen. 2010 wechselte er dann als Nachfolger von Jean Paul Gaultier zu Hermès. Im Juli letzten Jahres trennte sich dann der französische Designer von Hermès, um seinen Fokus wieder auf sein eigenes Label zu richten.
Viel bekannt ist noch nicht zur Kollektion, nur dass es sich um „kreative, bequeme Alltagskleidung“ handeln soll …






