Guten Morgen, ich hoffe euch geht es besser als mir. In meinem Kopf hämmert es, ich fürchte der letzte Drink gestern war schlecht… aber egal, es hat sich gelohnt, der Hamburger CSD war sehr lustig.
Eine kleine Mitteilung in eigener Sache an Butchbaby und Muglerette: was muss ich zahlen damit ihr die Fotos vernichtet?
Hier der Wochenrückblick:
1) Über die grandiose Moderedakteurin Carrie Donovan berichtete Peter am Freitag.
2) In Peter’s Cuttings am Montag ging es zurück ins Jahr 1966 nach Paris. Da eröffnete Yves Saint Laurent seine erste Rive Gauche Boutique. Einzelheiten werden bitte sofort hier studiert.
3) Kennt ihr das chinesiche Luxuslabel Shang Xia? Nein? Dann könnt ihr es hier kennenlernen.
4) Unser Musikexperte Jan Who berichtete am Dienstag von der neuen Single von Ellie Goulding. Hört hier doch selber rein. Viel Spaß.
5) „Was soll man dazu denn anziehen?“ war die Frage am Montag. Meine Kombinationsvorschläge zur Camouflagehose von Dockers könnt ihr euch hier angucken.
Allgemein
Nach der ersten Singleauskopplung „Big Hoops“ (und nein es ging hier nicht große Hupen sondern um große runde Ohrringe), meldet sich Nelly Furtado mit ihrer zweiten Single „Spirit Indestructible“ wieder. Produziert von Rodney „Darkchild“ Jerkings kommt der Song mit weniger Rap Einflüssen aus als „Big Hoops“.
Dennoch ist es nach mehrmaligem Hören ein Song, der gute Stimmung macht, was wir heute am Tag des Hamburger CSD ja auch gebrauchen können. Und ich bin mir sicher die Kleider werden ähnlich luftig wie in Frau Furtados Video ausfallen. Wir wünschen viel Spaß in HH!
Auf einigen Modeblogs wird zur Zeit das große Revival der Sneaker verkündet. Ich weiss ja nicht woher die Jungs und Mädels diese vermeintliche Fashion-Info haben, denn ich bin ganz stark der Meinung das Sneaker doch mindestens seit den 80er Jahren nie weg vom Fenster waren. Aber deren Geschwätz soll ja nicht meine Sorgen sein.
Zugegeben, ich bin ein großen Fan von Carine Roitfeld, habe die französische Vogue geliebt als sie von ihr als Chefredakteurin gemacht wurde, ihre Stylings für Modenschauen, egal ob bei Rykiel, Gucci oder vielen anderen, hatten mehr als das gewisse Etwas und keine Frau verkörpert so die Reinkarnation einer modernen Rive Gauche Frau wie Sie.
Seit genau einer Woche sind die olympischen Spiele im vollem Gange und seit genau einer Woche verfolge ich intensiv das Treiben der Turmspringer, Schwimmer und Bodenturner. Neben den sportlichen Leistungen der Athleten fällt eins meist sofort ins Auge: Die Sportler scheinen keine Problemzonen zu haben.
Das kommt natürlich nicht vom süßen Nichtstun – neben einem Training von mindestens 24 Stunden am Tag und einer beachtlichen Willenskraft gehört auch das entsprechende Essen zum Alltag der Olympioniken. Die Mahlzeiten nahmen nun der Fotograf Michael Bodiam und die Künstlerin Sarah Parker gemeinsam mit Nowness bildlich gesprochen unter die Lupe. Raus kamen beachtliche Bilder, bei denen es sich um Original-Lebensmittel handelt und nur die Teller und das Besteck „etwas“ größer sind und durch die wir nun wissen, was Triathleten, Turner und Co. täglich zu sich nehmen.

Carrie Donovan; Bild via
Zur Zeit läuft im Palazzo Fortuny in Venedig die äußerst sehenswerte Ausstellung „Diana Vreeland after Diana Vreeland“, in der nicht nur viele Photos aus ihrer Zeit als legendäre Chefredakteurin der Vogue und von Harper’s Bazaar gezeigt werden, sondern auch ihre Konzeptionen der von ihr praktisch erfundenen Modeausstellungen im Metropolitan Museum of Art.
Manchmal sind es ja die kleinen Dinge am Rande, die besonders faszinieren oder Erinnerungen wachrufen und genau das passiert hier auch. So gibt es in der Ausstellung eine Collage aus grauen Notizzetteln, die allesamt mit Schreibmaschine geschrieben sind. Auf ihnen ist ein Verteiler im Kopf des Vogue Briefbogens und die jeweilige „Tageslosung“ von Diana Vreeland für ihre Redakteure und Art-Direktoren enthalten. Mal ist es ein längerer Text aber meistens nur ein messerscharfer Satz und es wird einem klar, dass früher Moderedaktionen wie Staaten regiert wurden und Misses Vreeland heute wahrscheinlich augenblicklich von ihrer Verlagsleitung in eine Anstalt eingewiesen werden würde.
Ich hätte so gerne ein Septum-Piercing. Ich würde mir einen kleinen, ganz dezenten silbernen Ring aussuchen. Aber dann bekomme ich Ärger mit Horst, der findet das nämlich ganz schlimm und hässlich. Vielleicht sollte ich mir von ihm den Nasenring zum Anklemmen von Givenchy schenken lassen. Quasi als Entschädigung dafür, dass ich mich nicht wirklich piercen lasse. So ein extrem auffälliges Teil verlangt natürlich nach einem dezenten Styling und das habe ich ich für Euch und mich schonmal rausgesucht
Ein Mod in New York: Weniger ist manchmal mehr – wie The Sartorialist mit dieser Aufnahme beweist.
Das ihr diese Woche so wenig bis jetzt von mir gehört habt liegt daran, dass ich so viel zu tun habe und einen Tag unterwegs war.
Dabei fiel mir auf, dass, wenn man nur einen Tag verreist, man so ein Outfit wählen muss, welches möglichst sportlich und klassisch zu gleich ist und variabel einsetzbar sein sollte. Außerdem muss man bei diesen wechselnden Sommertemperaturen etwas mit haben, das man schnell aus- bzw. anziehen kann. Ich packe hierfür in meine schöne alte Polochon-Tasche von Hermès gern Klassiker bzw. würze meine alten Sachen gern mit einem neuen Stück.
Seit mittlerweile 73 Jahren kürt die US Vanity Fair die bestangezogenen Prominenten – zu gewinnen gibt es im Grunde nichts, lediglich auf das Cover der September-Ausgabe des Magazines wird man es mit dem Titel schaffen. Trotzdem ist ein Platz auf der Liste begehrt, vermutlich auch weil man gerne als gut angezogen wahrgenommen werden möchte.
Ab und zu verirren sich auch Deutsche auf die Liste – so auch dieses Jahr. Allerdings hat es mich die Wahl etwas überrascht: Heinrich Von Und Zu Fürstenberg. Den Unternehmer und Adeligen hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm.
Übrigens: Kate Middleton führt „Best Dressed“-Liste an.
Hier sind die bestgekleideten Männer 2012 – zumindest nach Meinung der Vanity Fair:







